Beiträge von heisseisen

    Bei mir war es für die berufliche Einreise im Januar noch so, dass ich dem Gesundheitsamt in Potsdam (wo ich damals noch wochenweise gearbeitet habe und bei Freunden übernachtet habe) eine Bestätigung des Arbeitgebers für die unaufschiebbare Dringlichkeit der Anwesenheit vorgelegt habe. Damit musste ich in D nicht in Quarantäne und konnte jeweils übers WE in die Schweiz zurückfahren - wobei der Aufenthalt in D/Brandenburg auf Max. 5 Tage am Stück begrenzt war. So stand es damals in der Verordnung.

    Ihr solltet Euch die Einladung zum Vorstellungsgespräch schriftlich geben lassen (für die Grenze) und mal in eurem Bundesland in die Verordnung und die dortigen genauen Quarantäne Ausnahmen schauen.

    Beste Grüße

    tobi

    Selbst mit dem LKW fahren halte ich für fast unmöglich. Du brauchst eine Tankkarte, um die Autobahnmaut an der Grenze lösen zu können (wird über den Kilometerstand abgerechnet)

    An der Grenze (Basel Autobahn zumindest) kann man auch mit Kreditkarte zahlen. Man sollte sich nur unbedingt vom Vermieter die Originale der Fahrzeugpapiere geben lassen und wenn vorhanden die Plastikkarte für die Schweizer Schwerlastabgabe. Ist diese noch nicht oder nicht mehr vorhanden, dauert die Bearbeitung noch mal 15 Minuten länger, ist aber auch kein Hexenwerk.

    Wir haben für Berlin-Bern ca. 6000 Euro bezahlt für unseren 4 Personen Haushalt. Ist bei der Spedition eine 4 Tages Veranstaltung gewesen.

    Der 7,5 Tonner mit Sprit etc. war bei gut 1200 EUR bei 5 Tagen. Hätte ich es damit gemacht, hätte ich 4x fahren müssen ( wegen des Gewichts).

    Und ja, auch mit der Spedition ist nicht alles easy. Unbedingt Pauschalpreis vereinbaren und vorher Besichtigung der Umzugsgüter. Was ich dann sehr komfortabel fand war, dass sie beim Ausladen noch Leute vom Sitz in Freiburg nachgefordert haben. Sowas ist privat etwas schwieriger 🥴

    Beste Grüsse

    tobi

    Kleiner Nachtrag: die Wartezeit am Zoll kannst Du mit der Spedition auch outsourcen. Oder Du nimmst Dir was schönes zu Lesen mit 😉

    Ich habe sowohl mit 7,5 Tonner als auch mit dem Wohnmobil jeweils 3-4 Stunden in der regulären LKW Schlange vor dem Autobahnzoll Basel gestanden. Der eigentliche Verzollungsvorgang am deutschen und Schweizer Zoll ging dann (bis zur Waage) aber relativ zügig und ohne grosse Wartezeiten. Vielleicht gibt es da bessere Lösungen, aber wenn ich mich richtig erinnere machen nur Basel Autobahn, Weil am Rhein und noch ein drittes Zollamt die Einfuhr von Umzugsgütern.

    Beste Grüsse

    tobi

    Hallo Sändy


    überschlag mal, was das ganze an Gewicht hat und mach noch einen Sicherheitsaufschlag drauf. Und dann schaue, was die Transporter/ LKW an Nutzlast haben. Bei den üblichen 7,5 Tonnern mit Hebebühne sind das mit Glück 1,5 bis 2 Tonnen. Das kann schnell ziemlich knapp werden. Und an der Grenze wird gerne mal gewogen und dann musst Du ausladen.


    Wir sind mit 4 köpfiger Familie mit Spedition von Berlin nach Bern ungezogen im 40 Tonner LKW - soweit alles gut. Dann hatte ich nur noch einen "Rest" aus der fast leeren Wohnung dann mit einem 7,5 Tonner hinterher gebracht (den hatte ich extra gewählt, um keine Gewichtsprobleme zu bekommen) und hatte trotzdem an der Grenze 900 kg zu viel im Auto und musste ausladen. Wir konnten es zum Glück mit einem Caddy und einem Bully zusätzlich dann lösen. Es gab eine "Umladegebühr" pro angefangene 100 kg zu bezahlen (Alternativ Lagergebühr pro 100kgxTage) die sich bei unter 100 CHF belief, aber der Tag war trotzdem wegen der ganzen Warterei und dem ganzen Organisieren ein "gebrauchter" Tag. Muss man nicht haben.

    Viel schlimmer wird es noch, wenn Du nicht von den freundlichen Zollbeamten an der Grenze sondern von echten Polizisten auf der Autobahn zum Wiegen rausgeholt wirst. Dann wird zumindest auf der Schweizer Seite die Buße empfindlich und wahrscheinlich darfst Du den LKW dann sogar stehen lassen und der Organisationsaufwand wird noch höher.


    Also am idealerweise nach dem Beladen und vor der Abfahrt auf eine öffentliche Waage und prüfen (da habe ich am Samstagnachmittag in Berlin keine mehr gefunden)


    Für den Miet LKW ist auch die schweizer Schwerlastabgabe zu bezahlen und es gilt von 22:00 bis 5:00 Nachtfahrverbot für LKW über 3,5 Tonnen, das sollte auch eingeplant sein.


    Ich will an der Stelle vor allem sensibilisieren, dass man da nicht an der falschen Stelle spart, wenn man sich die Spedition sparen will.


    Bete Grüsse

    tobi

    Hallo Martin,

    Das hängt jeweils vom Kanton ab und die zweite Landessprache ist häufig die erste Fremdsprache, vor Englisch. Im Kanton Bern (und allen Kantonen der westlichen Deutschschweiz) ist es Französisch. Hier wird es ab der dritten Klasse unterrichtet. Wenn Du aber „später kommst“, finden die Schulen immer eine Lösung. Bei unserem Neuntklässler waren es individuelle Lernziele.

    Zur Schule an sich: die obligatorische Volksschule bis zur 9. Klasse ist Aufgabe der jeweiligen Wohngemeinde und deswegen wird meiner Einschätzung nach auch in kleinen Landgemeinden eine gute Schulversorgung mit vertretbaren Anreisewegen angeboten. Wir haben es auf jeden Fall in unserer 2500 Seelen Gemeinde sehr gut angetroffen und haben (im Vergleich zum Berliner Südwesten) hier eine Schulsituation vorgefunden, die einen sehr guten Blick auf das einzelne Kind hat.

    Beste Grüsse

    tobi

    Ich denke, wenn die neuen Sachen nicht mehr im Originalkarton und versiegelt sind, sondern schon benutzt, wird beim Zoll, auch bei einer möglichen Sichtprüfung kein Hahn danach krähen. Sauberer wäre natürlich, die Dinge separat auf der Liste aufzuführen und gleich die Kaufrechnungen dazu zu haben, damit de Summe dann verzollt werden kann.

    Beste Grüsse

    tobi

    Hallo Nadine,
    Oder Du nimmst Kontakt zur Schuke Deiner Gemeinde auf und besprichst das Problem. Unser Sohn ist in die 9. Klasse gewechselt, ohne vorher Französisch zu haben und er bekommt individuellen Unterricht mit eigenen Lernzielen. Da sind sie (zumindest hier im Kanton Bern) sehr flexibel.
    Beste Grüsse
    tobi

    Der Zoll nimmt auch Karten ;-)
    Ich habe mit einem 7,5 Tonner die Schwerlastabgabe bezahlt,
    Dann jeweils 20 CHF pro eingeführtem Fahrzeug (PKW, Motorrad, WoMo) am Zoll für die Ausstellung des Formulars 13.20,
    Wenn Du Mehrmengen an Alkohol oder neu gekaufte Sachen hast, die nicht älter als sechs Monate sind, mitführst und angibst, musst Du dafür auch den Zoll bezahlen (alles was sonst Umzugsgut ist, ist Zollfrei).
    Und bei mir kam auch noch eine „erhöhtes Bearbeitungsentgelt“ für die Umladung des leicht überladenen 7,5 Tonners auf dem Zollpackhof dazu. (Bin leider am Samstag in Berlin losgefahren, als keine öffentliche Fahrzeugwaage mehr geöffnet war).
    Und, falls Du noch keine Vignette an deinem Fahrzeug hast, kannst Du die auch beim Zoll kaufen.
    Fazit: eine Kreditkarte oder ähnliches solltest Du schon greifbar haben, wenn Du übern den Zoll gehst.
    Beste Grüsse
    tobi

    Hallo @'KDL‘
    Zu 1. Wir haben das so gemacht, dass wir eine „interne“, sehr detaillierte Liste beim Einpacken geführt haben, die uns das Auspacken und schnelle Wiederfinden sehr erleichtert hat. Für das 18.44 haben wir daraus einen Extrakt gemacht, so nach dem Motto: 12 Kartons Küche, 15 Kartons Kleidung, 3 Kartons Werkzeug .. etc.
    Zu 2. Habe ich keine Ahnung von, kann mir aber gut vorstellen, dass du vor dem Umzug noch jeden Tag 3x grillen solltest, um die Vorräte abzuarbeiten. Zumindest beim Alkohol wurde bei mir die Liste geprüft, ob ich unter den Freimengen für Umzug bleibe. Dazu kann man aber den Zoll anschreiben und bekommt eine gute Auskunft.
    Zu 3. Das war bei dem Teilumzug, den ich selber durchgeführt habe, sehr unspektakulär. Wenn ich mich recht erinnere Zeigst Du Deine gesammelten Papiere in Basel am Autobahnzoll im deutschen EG vor, bekommst eine Art Laufzettel mit Stempel dazu und gehst damit in den ersten Stock zum Schweizer Zoll. Also der deutsche Stempel kommt nicht auf das 18.44.
    Viel Erfolg beim Vorbereiten und Durchführen!
    Beste Grüße aus Bern
    tobi

    ich versuche mich mal an den ersten Fragen:
    1. das hängt von deinem Wohnkanton/Wohngemeinde ab, ob die eine Abmeldung aus Deutschland sehen will. Bei uns wurde die nicht verlangt.
    6. Ja. Pendeln & Fernbeziehung sucks Das muss man wollen und auch nicht für ewig
    Zum Thema Steuern gibt es hier kompetentere Auskunftgeber
    Beste Grüsse aus Bern
    tobi

    hallo @Aleria2B
    Unser Nachsendeantrag läuft seit Dez 2020 und wir haben bisher noch nichts nachzahlen müssen. Ich denke auch, dass das wegen des Zolls im Kleingedruckten steht. Mit Nachsendeantrag (also Sendung an die alte Adresse in D) braucht die Post (Brief) gefühlt eine Woche länger.
    Eventuell solltest Du auch einen zweiten Nachsendeantrag stellen (Ich hatte das erst vergessen, bis mich mein freundlicher Ex-Nachbar darauf hinwies): In Berlin verschicken die Behörden alles mit Pin, der „grünen Post“/ „privaten“ Post (andernorts auch rot oder blau ... und heißt dann nicht Pin). Die braucht separat auch einen eigenen Nachsendeauftrag. Geht aber sehr geschmeidig online ...
    Beste Grüsse aus Bern
    tobi