Beiträge von cleverer

    Das Problem ist ganz einfach, dass Du bisher keine Umsätze erwirtschaftet hast. Deshalb wird Dich kaum eine Standortfördermassnahme betreffen und auch die COVID Kredite greifen bei Dir nicht - dafür ist das Missbrauchspotential auch einfach zu hoch. Leider erlebe ich in meiner Umgebung durchaus Fälle, die sich auf 50% Kurzarbeit setzen und voll weiterarbeiten. Das ist eine absolute Sauerei.


    Was mit den COVID Krediten passiert, hört man ja unterdessen auch in den Medien. Ich habe nichts gegen diese Kredite, aber ich hoffe ganz stark, dass da mit eiserner Faust bei Missbräuchen durchgegriffen wird. Es kann nicht sein, dass ich jedes Jahr eine sechsstellige Summe an Steuern abführe, damit ich dann meinen Konkurrenten neue Firmenfahrzeuge finanziere. Zum Glück wird da nun etwas aufgeräumt...


    Das Mittel der Kurzarbeit stünde Dir aber wahrscheinlich offen. Dein Treuhänder hat dich da ja wahrscheinlich entsprechend instruiert. Das sind pro Monat 3320 CHF zzgl. Lohnnebenkosten. Bewilligt wurde vor 3 Monate, eine Verlängerung auf 6 Monate ist möglich. Das ist eine schöne Stange Geld dafür, dass Du hier noch nie ALV abgeführt hast.

    Mit der Gesellschaft ist mir kein Schaden entstanden, wir haben den Betrieb noch nicht aufgenommen. Und für Kurzarbeit steht mir aus diesem Grund auch keine Unterstützung zu. Allerdings zahle ich Miete für eine Wohnung die ich nicht besiedeln darf weil die Schweiz mich nicht einreisen lässt. Hierfür hätte ich gerne eine Erstattung, ich zahle derzeit 80,- € die Nacht in Deutschland zusätzlich weil ich nicht in meine Wohnung darf. Hier ist mir offensichtlich ein belegbarer Schaden entstanden.

    Danke für das Feedback, klar gibt es die Motivation mich hier durch zu beissen, in Deutschland ist es halt so das der Staat versucht, Schäden die durch Verordnungen und Verbote entstanden sind zu heilen, ich hatte gehofft der Schweizer Staat handhabt das ähnlich.

    Hallo Zusammen,
    eins vorweg, Infektionsschutz muss sein und hat auch seine Berechtigung!


    Ich habe im Februar in der Schweiz eine GmbH gegründet und zum 01.04.2020 einen Mietvertrag bzw. eine Wohnung in der Schweiz. Ursprünglich wollte ich die Freizügigkeit (90 Tage Aufenthalt ohne gemeldet zu sein in der Schweiz) dafür nutzen die Formalitäten nach meinem Umzug zu regeln.


    CORONA Verordnungen "keine Einreise von Ausländern ohne Aufenthaltsbewilligung" - nun muss ich Miete zahlen in der Schweiz und darf nicht einreisen. Meine Frage lautet nun, muss ich denn Miete zahlen wenn der schweizer Staat verhindert das ich in die Wohnung einziehe? Gibt es Entschädigungen der Schweiz hierfür? Bekommt evtl. der Vermieter seinen Schaden erstattet wenn ich mich weigere Miete zu zahlen?


    Ich wohne derzeit in Deutschland in einer Pension, meine Möbel sind eingelagert, mein Nachmieter in der deutschen Wohnung ist bereits eingezogen. Jetzt zahle ich Miete in der Schweiz, Miete für die Pension und Miete für einen Lagerraum.


    Die Firma in der Schweiz hat ihre Tätigkeit noch nicht beginnen können. Alles in allem belasten mich diese Mehrkosten extrem.