Beiträge von Buscalavida

    Hallo lieberjott,


    Dorry für meine späte Reaktion, war eine stressige Woche...

    Vielen lieben Dank für deine kompetenten Antworten 👍 Ich werde dann demnächst mal zu "meinem" ausgewählten Finanzinstitut gehen und mich da beraten lassen, besonders zu den Fondsthemen mit der Variante ohne Auszahlung. Durch deine Antworten bin ich schon mal etwas schlauer geworden.


    Liebe Grüsse und einen schönen Tag!

    Hallo zusammen,


    Also erst kurz zu meiner Geschichte. Bin Schweizerin, 38, immer in der Schweiz gelebt und gearbeitet. Seit November 2020 habe ich zwei Wohnsitze, einer nach wie vor in der Schweiz, wo ich 80% arbeite und einer in Deutschland wo ich mein Hauptwohnsitz habe. Abmeldung in der Schweiz war damals nicht möglich, wegen mehr als 30 Tage im Jahr in der Schweiz. Besteuert werde ich jedoch seit November 2020 als internationale Wochenaufenthalterin.

    Per Ende April habe ich meinen Job gekündigt und kann mich dann definitiv in der Schweiz abmelden.


    So nun zu meinen Fragen. Meine Pensionskassengelder werde ich auf ein Freizügigkeitskonto im Kanton Schwyz (wegen tiefem Steuersatz) legen.

    Nun habe ich mitbekommen, dass ich mir das Überobligatorium auszahlen lassen könnte und überlege dieses Geld in Fonds oder ähnliches anzulegen, da die Zinsen auf den Freizügigkeitskonten doch sehr bescheiden sind.


    Erste Frage: Kann ich das nur direkt bei Abmeldung (Auflösung Pensionskasse) auszahlen lassen oder auch zu einem späteren Zeitpunkt vom Freizügigkeitskonto wenn ich schon ganz in Deutschland lebe?


    Zweite Frage: So wie ich verstanden habe müsste ich in CH Quellensteuer auf die Auszahlung bezahlen und in D dann die Zinsen versteuern, die QS aber dann wieder zurückfordern aus der CH. Lohnt sich das hin und her überhaupt? Oder besser einfach QS bezahlen und beim Finanzamt in D nichts angeben?


    Vielen Dank für eure Hilfe und allfällige Tipps


    Liebe Grüsse

    Buscalavida

    Guten Morgen zusammen,


    Ich bin eigentlich mitten drin mein Hauptwohnsitz nach Deutschland zu meinem Partner zu verlegen.
    Mit Steueramt, Anmeldebehörde in NRW und meinem schweizer Arbeitsgeber ist alles geklärt....
    Gestern wollte ich mich auf meiner Gemeinde abmelden und den künftigen Wochenaufenthalt melden. Da kam die böse Überraschung. Meine Gemeinde (Einwohnerkontrolle) behauptet sie könne mich als schweizer Bürgerin nicht als internationale Wochenaufenthalterin anmelden, da ich keine G- Bewilligung habe.
    Dann sei ich weiterhin als Hauptwohnsitz angemeldet. Dies bin ich ja aber zukünftig auch in Deutschland.


    Sie will die Abmeldung nur akzeptieren, wenn ich meine Wohnung kündige.
    Mein Lebensmittelpunkt ist aber Eindeutig in NRW bei meinem Partner, verbringe da jedes Wochenende, meist noch verlängert, alle Feiertage und Ferien, also gesamt Freizeit wenn immer möglich.
    Die Absicht ist auch i NRW einen Job zu finden und dann nicht mehr in die Schweiz zu pendeln. Nur möchte ich mich bis dahin nicht arbeitlos melden, sondern weiterarbeiten.
    Steuerrechtlich sind sich Deutschland und mein kantonales Steueramt einig, dass ich in Deutschland meinen steuerrechtlichen Wohnsitz habe. Solange ich in Deutschland kein Einkommen habe, jedoch nur die volle Quellensteuer im Kanton meines Arbeitsgebers zu bezahlen habe.


    Ich weiss von anderen schweizer Brüger die dies ebenfalls so machen und als Wochenaufenthalter in der Schweiz gemeldet sind. Auch gibt es Deutsche Wochenaufenthalter, welche mittlerweile B,C Bewilligungen haben oder sogar schweizer Bürgerrecht und weiter Hauptwohnsitz in Deutschland und Wochenaufenthalt in der Schweiz haben.
    Auch wurde mir nochmals vom kantonales Steuramt sowie einem Treuhänder bestätigt, das meine Konstwlation möglich ist. Nur meine Gemeindefrau beharrt auf ihrem.Standpunkt.


    Gibt es hier Jemand der mit diesem Problem (Wochenaufenthalt ohne G Bewilligung) schon konfrontiert wurde?


    Liebe Grüsse einer verzweifelten Buscalavida

    Hallo Steinbock und all die lieben Tippgeber hier


    Also, da ich ganz ähnliche Pläne wie Steinbock habe, bin ich mal so frech und hänge mich hier an.


    Bei mir sieht es folgendermassen aus. Ich ziehe per 1.11.20 zu meinem Partner nach NRW (Hauptwohnsitz). Bis ich da einen Job gefunden habe, werde ich jedoch weiter in der Schweiz als internationale Wochenaufenthalterin arbeiten.
    Wie auch bei Steinbock hat sich für mich schon vieles geklärt wie das ablaufen soll, bei einigem bin ich jedoch noch unsicher oder habe offenen Fragen und würde mich über euer Feedback freuen:


    Wohnsitz:
    - ich melde mich bei meiner Gemeinde in der Schweiz ab (per 31.10.) und am neuen Wohnort an. Termin bei zuständiger Behörde habe ich bereits. (20.11.)


    Steuern:
    - Bei Abmeldung in der Schweiz muss ich die mutmasslichen Steuern beglichen haben, @Steinbock, bezahlst du da den vollen Betrag für 2020 oder 10/12 da du ja nur 10 Monate in der Schweiz lebst?


    - Ab 1.11. bin ich als Wochenaufenthalterin Quellensteuerpflichtig, darüber ist mein Arbeitsgeber informiert und kümmert sich um die Anmeldung dafür


    Krankenkasse:


    - Per 1.11.20 schliesse ich in der Schweiz eine Grenzgängerversicherung ab, da krieg ich dann ein Formular, welches ich einer deutschen Krankenversicherung zukommen lassen muss. Kann ich da irgendeine nehmen oder auf was ist zu achten?



    Umzugsgut und Auto: (Mein grösster Knackpunkt):


    - Da ich ja zu meinem Partner ziehe (eingerichtete Wohnung) und hier weiter einen Wochenaufenthalt behalte, werde ich keinen grossen Umzug haben, Möbel etc.. Soll ich trotzdem auf dieses 0350 Formular mein ganzes Hab und Gut aufschreiben, damit ich das als Teilumzug noch mitnehmen könnte, falls ich innerhalb eines Jahres einen Job in NRW finde? Oder ist es gar nicht nötig, gebrauchte Klamotten, persönliche Gegenstände, TV, Laptop usw aufzuführen, da ich eh immer unter der 300.- zollfrei Grenze bleibe wenn ich rüberfahre?


    - Das Auto nehme ich auf das selbe Formular und führe es beim ersten Grenzübertritt nach dem 1.11. ein.
    Reicht dafür die Wohnungsgeberbescheinigung oder brauch ich die Meldebestättigung, die kriege ich ja erst am 20.11.?


    - Wenn ich das Auto am Zoll melde wird direkt vor Ort die Kraftfahrzeugsteuer fällig. Kann ich die in Bar/Karte bezahlen, oder brauch ich dafür schon ein deutsches Konto?


    - Kann ich dann nach einführen des Autos noch mit CH Nummernschild weiterfahren bis ich beim TÜV war und das Auto in Deutschland zugelassen ist? Und wie lange darf diese Zeit höchstens sein?



    Vielen Dank schon jetzt für eure Rückmeldungen u d liebe Grüsse

    Hallo Koadi


    Ich bin Schweizerin, wohne noch in der Schweiz, in Höhrweite zur Kirchenglocke und bin neben der Kirche aufgewachsen...


    Also als erstes, man gewöhnt sich daran, ich nehme das Geläute gar nicht mehr wahr :winking_face:


    Erklären wird schwierig, was wir in der Schule mal gelernt haben war, dass die Bauern früher auf dem Feld keine Uhr hatten und sich daran orientiert haben... ob es daher kommt, weiss ich nicht.


    Schlussendlich ist es einfach Tradition und für mich selbstverständlich das die den lieben langen Tag bimmeln. Gehört hier einfach dazu....


    Liebe Grüsse
    Buscalavida

    ich wohne und arbeite noch im Kanton Zürich. Werde mein Hauptwohnsitz jedoch per 1.11. nach Deutschland (NRW) zu meinem Partner verlegen und als internationale Wochenaufenthalterin weiter in der Schweiz arbeiten.
    Mit den Quarantänebestimmungen verhält es sich aktuell folgendermassen:


    - angenommen Ch (Kanton ZH) wird zum Risikogebiet für Deutschland. Dann müsste man normal bei Einreise in D in Quarantäne (oder negativer Test). Schau dir die Einreise-/Quarantäneverordnung eures Bundeslandes an. Da sind die Ausnahmen von der Quarantänenpflicht aufgeführt. In den meisten sind Aufenthalte im Risikogebiet durch tägliche Arbeit oder bis zu 5 Tage pro Woche ausgenommen.


    - angenommen D kommt auf die Risikoliste der CH (oder euer Bundesland), müsste er bei Einreise in CH in Quarantäne. Laut aktueller Quarantänebestimmungen der CH (SEM) sind auch hier Grenzgänger (täglich oder bis 5 Tage/Woche) ausgenommen.
    Solltet ihr in einem an die Schweiz grenzenden Bundesland wohnen, werden diese (nach aktueller Gesetzeslage) aber von der CH nicht auf die Risikoliste genommen.


    Wichtig vielleicht noch zu wissen, grösster Unterschied zwischen D und CH bei Quarantänepflicht ist, dass in der Schweiz ein negativer Test keinerlei Auswirkung auf die Quarantäne hat (keine Verkürzung oder Aufhebung)


    Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen.


    Liebe Grüsse

    Hallo Zusammen :CH:


    Ich lese hier schon seit einiger Zeit mit und habe mich nun angemeldet, da ich demnächst vermutlich mit konkreten Fragen auf euch zukommen werde :winking_face:


    Aber erstmal zu mir, ich bin Schweizerin, lebe und arbeite noch in der Schweiz. Wie das Leben so spielt habe ich mich vor etwas über zwei Jahren in einen Deutschen verliebt, mit dem ich dann ein Jahr später auch zusammen gekommen bin. Seit dem führen wir eine Fernbeziehung zwischen Aglomeration Zürich und NRW :red_heart:


    Der Plan war eigentlich in unserem Mai 2020 Urlaub definitiv die nächsten Schritten in Sachen zusammenziehen zu besprechen und danach anzupacken. Sprich ich hätte mir bei ihm einen Job gesucht und wäre zu ihm gezogen. Corona machte uns da mit Grenzschliessung und ins Wasser gefallenem Urlaub einen Strich durch die Rechnung.
    Die Unsicherheit nach der Grenzschliessung zwischen Deutschland und der Schweiz ist grösser geworden und die Angst das dies nochmals passiert sitzt uns im Nacken. Auch ist uns in der Zwangstrennungszeit klar geworden, dass wir keine Lust mehr haben nur wegen Job nicht zusammen leben zu können. Von daher wär mein nächster Schrittnoch immer den Umzug zu ihm. Da das mit dem Arbeitsmarkt zur Zeit schlecht aussieht, ziehe ich zur Zeit den internationalen Wochenaufenthalter in Betracht. Dazu werde ich dann später an richtiger Stelle eventuell noch Fragen haben...


    Schön das es dieses Forum und einige wirklich hilfreiche Tipps gibt


    Liebe Grüsse
    Denise