Beiträge von coolchris

    Korrekt, wenn ich im Ausland, in dem Fall in DE zum Arzt gehen, trage ich die Kosten pro Jahr bis zur Höhe von 300CHF selber. Sobald ich die 300CHF zusammen habe, trage ich nur noch 10% der Behandlungskosten, bis maximal 700CHF pro Jahr.


    Also eine Recht angenehme Lösung finde ich. Aber läuft, wie bereits erwähnt, als Zusatzversicherung, somit auch keine Garantie ob Du genommen wirst oder nicht.

    Hallo Ibourasch,


    ich habe es bereits in einem anderen Beitrag beschrieben.


    Ich war Grenzgänger und daher bei der Sympany KVG versichert, jetzt wohne ich in der Schweiz und musste auch eine Lösung suchen, um weiterhin in DE zum Arzt zu gehen.


    Folgendes konnte mir Sympany anbieten:


    Die Werte sind jetzt zirka Werte aus dem Kopf:


    238,- CHF für die obligatorische Versicherung


    35 CHF für die Zusatzversicherung um mich weltweit behandeln zu lassen


    Folgende Beschränkungen/Besonderheiten.


    Oblig. Versicherung:


    normale Franchise Abwicklung in der Schweiz, bei dem Preis liegt der Franchise bei 2500 CHF


    Auslandsversicherung:


    hier gilt ein Jahresfranchise von 300 CHF mit 10 % Selbstbehalt / dieses Franchise läuft unabhängig von den 2500 CHF.


    Wenn Du weitere Fragen hast, darfst Dich gerne melden.


    Grüsse Chris

    Hallo Feinripp,


    hier kann ich Dir auch gerne mal meine Gedanken/Vorgehen mitteilen, entscheiden musst ja eh selber ;)


    Ich war bevor ich in die Schweiz gezogen bin, über das Grenzgängerpaket der Sympany versichert, waren knapp 290CHF p. Monat.


    Mit dem Umzug in die Schweiz war die Versicherung natürlcih hinfällig, habe mich dann mal bei der Sympany erkundigt was diese mir anbieten konnten. Ich bin jetzt folgendermassen versichert.


    Sympany classis standard plus mit Zusatzversicherung premium


    Kostet mich pro Monat 272,55 CHF bei einer Jahresfranchise in der Schweiz von 2500 CHF. Interessant wird eher die Zusatzversicherung premium. Mit dieser kann ich mich weltweit, auch auch in Deutschland behandeln lassen. Hier greift nicht die Jahresfranchise der Schweiz, sonder es gilt eine eigene für das Ausland in Höhe von 300 CHF. Nach den 300 CHF gilt der gewöhnliche Selbstbehalt von 10 % wie überall üblich. Da ich nur 15min von der deutschen Grenze entfernt wohne, will ich auch weiterhin zu meinem deutschen Hausarzt etc.


    Zu der Zahnzusatzversicherung habe ich mir auch Gedanken gemacht und mir Angebote eingeholt und mich auch mit meiner Zahnärztin (die in der Schweiz wohnt und in DE arbeitet) unterhalten. Ich hatte ein Angebot vorliegen, 22CHF pro Monat bei einer Beteiligung von 50 % der Kosten. Meine àrztin meinte, ich solle mir das kleingedruckte sehr genau durchlesen, weil die Versicherungen einiges ausschliessen. Sie hat mir eher empfohlen, die 22 CHF + X CHF monatlich zu sparen, und lieber aus eigenr Tasche zu zahlen. Ich bin jetzt 29 Jahre, habe paar Füllungen, aber noch keine Brücken etc. Da meint sie, wenn man jährlich zur Prophylaxe kommt, kann man noch immer schnell reagieren.


    Meine Berechnung für die Zahnzusatz waren auch: 22CHF = 264 CHF jährlich + 50 % der Kosten. So viel muss man erstmal pro Jahr an Kosten haben. Eine Routine Untersuchung kostet vielleicht 1'00 €, dann trage ich lieber die Kosten privat anstatt mir eine Zusatzversicherung auszusuchen.


    Ich spare lieber die 22 CHF, runde auf 40 CHF auf und lege diese auf die Seite für Kosten.


    Aber entscheiden muss es natürlich jeder selber ;) kommt immer auf die eigene Situation drauf an.


    Grüsse

    Guten Morgen Feinripp,


    ich kann Dir mal meine Erfahrung bzgl. Bank, Internet, Handy etc. mitteilen, ist zwar nicht übertragbar aber zumindest eine Überlegung wert.


    Bis 31.7.2017 war ich Grenzgänger mit Wohnsitz Deutschland und Arbeitgeber im Thurgau. Deshalb hatte ich bereits ein Konto bei der TKB als Grenzgänger.


    Den Mietvertrag für die Wohnung, die ich ab dem 01.08.2017 beziehen konnte, habe ich bereits im Mai unterschrieben. Dennoch konnte ich mich erst am 02.08 bei der Gemeinde anmelden (erst mit Mietbeginn) und somit meine Bewilligung beantragen. Bekomme habe ich meine Bewilligung am 14.08. Sprich knapp 2 Wochen.


    Mit dem Mietvertrag und dem unbefristeten Arbeitsverhältnis bin ich vorab mal zur TKB und habe es denen erzählt. Die TKB kann/konnte mein Konto erst umstellen, sobald ich meine B-Bewilligung vorgelegt habe. Aber zumindest konnten sie den ganzen Papierkram schon vorbereiten. Meine Empfehlung, einfach mal bei der Bank melden und mit denen den Sachverhalt besprechen - da findet sich sicher eine praktikable Lösung. Leider können sie auch erst mit der Bewilligung anfangen.


    Zum Internet/Handyproblem:


    Ich habe/hatte dasselbe Problem wie Du, alles erst bestellbar mit der Bewilligung. Deshalb habe ich nach einer Alternative gesucht und habe folgende Lösung:


    Internet: habe mir bei Sunrise eine Sim Karte bestellt und bei amazon ein Hotspot Gerät:


    https://www.sunrise.ch/de/priv…abos/mobile-internet.html


    Das Abo kostet zwischen 9 und 49 CHF, je nach Paket. Ich habe das Paket für 19 CHF genommen, entspricht 10 Mbit/s und hat eine Datenflat. Sobald ich meinen Internetanschluss habe, stelle ich den Vertrag auf 9 CHF um und kündige ihn, kann nach 3 Monaten gekündigt werden. Somit belaufen sich meine Kosten auf 37 CHF auf 3 Monate. Als Hotspot habe ich mir einfach in DE ein Huawei Hotspot gekauft. Eigentlich wollte ich den wieder zurückschicken ;) Aber habe mich dazu entschlossen ihn zu behalten, kann sicher ab und an von Vorteil sein. Hat auch nur 40 € gekostet, also überschaubar. Das alles kannst Du ohne Bewilligung kaufen/bestellen. Dafür reicht dein Reisepass oder auch deutscher Ausweis. Funktioniert perfekt mit dem Hotspot, schaue Netflix etc und alles ohne Probleme.


    Zum Internetanschluss selber: ich habe natürlich vor meinem Umzugstermin am 01.08 versucht meinen Anschluss anzumelden/zu bestellen, mit meinem Perso, mit meiner G.Bewilligung, etc. Hat alles nicht geklappt. Habe es dann gleich am 02.08 mal versucht (obwohl ich ja noch keine Bewilligung hatte, sondern nur bei der Gemeinde angemeldet), dieses mal auch mit meinem deutschen Perso, und komischerweise hat es sofort funktioniert. Nur weiss ich nicht welchen Unterschied es zum Juli gab und wieso es funktioniert hat. Habe jetzt alles über Sunrise und bisher bin ich echt zufrieden.


    Mit dem Handy habe ich es erstmal so gelöst, dass ich mir einen deutschen Anbieter ausgesucht habe, mit dem ich eine EU-Flat + Schweiz habe. Derzeit gibt es ein gutes Angebot bei premiumSIM (https://www.premiumsim.de/) Kostet 10 € und kann monatlich gekündigt werden. Wenn ich mit meinem Vertrag dann in CH an die Grenzen stossen sollte, suche ich mir einen Handyanbieter in CH. Bis dahin habe ich ja alle Unterlagen zusammen.


    Das war bisschen mein Work-around. Mobiler Hotspot von Sunrise und deutscher Handyanbieter mit Schweiz-Flat. Damit konnte ich die Zeit überbrücken.


    Wenn Fragen hast, kannst Dich gerne melden.

    Grüsse Chris

    honigbiene111: Danke für die Rückmeldung.


    Ich schiebe gleich noch eine weitere Frage hinterher:


    Wir haben einen Gebrauchtwagen am 29.01 mit Unterzeichnung im KV gekauft. Abgeholt haben wir den Wagen am 05.02 und umgemeldet auf uns am 06.02.17


    Nun folgendes Problem:


    Wir wollen/müssen spätestens am 01.08.2017 zügeln, sprich auch Umzugsgut am Zoll anmelden. Wenn wir das am 01.08 machen und wir als Basis den Kaufvertrag nehmen, dann ist das Fahrzeug seit 6 Monate im Besitz und somit Abgabenfrei.
    Wenn wir aber die Ummeldung als Basis nehmen, dann dürfen wir ja frühestens auch am 06.08 das Umzugsgut anmelden, weil wir sonst Abgaben zahlen müssen.


    Meine Frage hierzu: wenn wir am 01.08 oder früher zügeln und auch eine Teilanmeldung machen, muss auch bis zu diesem Zeitpunkt der Anmeldung, die spätere Ware in diesem Moment auch seit 6 Monate oder länger im Besitz sein, oder reichen die 6 Monate wirklich zu dem Zeitpunkt der wirklich die Grenze passiert?


    Vielleicht hat jemand schon so einen Fall?! Sonst frage ich mal am Zoll nach. :)


    Danke und Grüsse

    Hallo Community,


    lese fleissig alle tollen Beiträge, Fragen und Antworten mit, nun öffnen sich bei mir paar Fragen. Folgender Sachverhalt liegt vor:


    Ich, 29 Jahre alt arbeite seit ca. 1 Jahr in der Schweiz als Grenzgänger. Unbefristet Arbeitsverhältnis und gemeldet in DE
    Meine Partnerin (nicht verheiratet) arbeitet auch unbefristet in der Schweiz als Grenzgängerin und ist in DE gemeldet.
    Wir wohnen zusammen in einer kleinen gemeinsamen Wohnung. Wir lieben schon immer die Schweiz, die Landschaft und die Menschen. Wir haben einen engen Kontakt zum Land. Nun wollen wir auch in die Schweiz auswandern, bzw. zügeln.
    Den Mietvertrag haben wir bereits unterschrieben, er ist auf 1.8.2017 datiert. Den Schlüssel haben wir aber jetzt schon, da wir uns mit dem Vermieter geeinigt haben. Wir dürfen jetzt entspannt die Wohnung einrichten, zahlen keine Miete, sondern erst mit dem Einzug im August (wegen der Kündigungsfrist im DE).
    Ziel/geplant war auf Ende Juli uns in DE abmelden und dann zu zügeln.


    Nun meine Fragen/Gedanken.


    1) Welche Nachteile entstehen, wenn sich eine Person von uns bereits auf Ende Mai abmeldet und in CH anmeldet?
    --> geht das überhaupt? Wenn der Mietvertrag erst auf 1.8. datiert ist? Oder muss ich den Vertrag umdatieren?


    2) Vorteil ist doch, eine Person spart sich die DE Steuern, hat bereits eine Bewilligung und kann Dinge wie Internet etc. bestellen (ohne Wohnsitz und Bewilligung kaum/nicht möglich)


    Wie würdet Ihr jetzt mit der Situation umgehen? Die Entfernung zwischen Wohnsitz DE und Wohnsitz CH beträgt 15 Autominuten.


    Vielleicht hatte schon jemand solch einen Fall?


    Danke und liebe Grüsse :CH:


    Christoph