Beiträge von Michel

    Danke für deinen Beitrag! Bitte teile dann deine Erfahrungen der Einreise und den Gang zum Migratiosnamt. Ich stehe vor einer ähnlichen Situation und habe einen Arbeitsvertrag im Raum Luzern. Mein zukünftiger Arbeitgeber geht aber aktuell noch davon aus, dass ich derzeit nicht einreisen darf, weshalb auch der Antrag für eine Aufenthaltsbewilligung noch nicht sinnvoll sei. Wäre natürlich top, wenn dein Beispiel das Gegenteil beweisen würde :)

    Für diejenigen, die es interessiert bzw. die konkret davon betroffen sind:
    Ich hatte dem Migrationsamt in Luzern bzgl. dem aktuellen Status der Annahme und Bearbeitung von Aufenthaltsbewilligungengeschrieben und daraufhin die folgende Rückmeldung erhalten:


    "Sofern Sie sich bereits in der Schweiz befinden (Einreise erfolgt) ist eine Bewilligungserteilung möglich, sofern das Arbeitsverthältnis noch besteht. Lassen Sie hierzu auf der Einwohnerkontrolle Passkopie, Passfoto und Kopie Arbeitsvertrag abgeben.
    Falls Sie noch nicht zugezogen sind, ist eine Einreise und Bewilligungserteilung ausgeschlossen. Grund:
    Eine Zulassung zur Erwerbstätigkeit für Drittstaatsangehörige und für EU/EFTA-Staatsangehörige ist auf Grund der aktuell geltenden Massnahmen des Bundes zur Bekämpfung des Corona-Virus (COVIS-19) nur noch möglich ist, wenn daran ein überwiegendes öffentliches Interesse gemäss der von der COVID-19-Verordnung verfolgten Ziele besteht (Tätigkeit im Sinne der Pandemiebekämpfung z.B. Gesundheitswesen oder wirtschaftliche Landesversorgung). Für alle anderen Tätigkeiten können während der Zeitdauer der vom Bundesrat verordneten Massnahmen keine Bewilligungen erteilt werden.
    Die durch Sie ausgeführte Tätigkeit dient nicht der Bekämpfung der Pandemie gemäss COVID-19-Verordnung. Sobald die Massnahmen zum Schutz der in der Schweiz lebenden Bevölkerung aufgehoben sind, ist eine Gesuchsprüfung wieder möglich. Wir bitten Sie daher, zu gegebenem Zeitpunkt das Gesuch unter Einreichung aller relevanter Unterlagen einzureichen."


    Das sind natürlich keine guten Neuigkeiten, aber sie bringen zumindest wieder ein Stück mehr Klarheit.

    Meine Firma und ich haben mehrfach angerufen bei der Stadt und beim Migrationsamt. Kamen halt immer die Aussagen, dass momentan weder Termine noch Bewilligungen bearbeitet werden :/ Hab Angst nochmal loszufahren und wieder umkehren zu müssen :( Oder drüben zu sein und nach Ablauf der Meldebestätigung raus zu müssen trotz Job und Wohnung weil keine Bewilligung ausgestellt wird.

    Ich verstehe deine Bedenken total!


    Da meine Firma die gleichen Aussagen bei der Stadt und beim Migrationsamt erhalten hat, wurde nun entschieden meinen Starttermin nach hinten zu verlegen. Ist natürlich nicht optimal, da ich somit erstmal ohne Job da stehe. Aber das von dir angesprochene Worst Case Szenario ("drüben zu sein und nach Ablauf der Meldebestätigung raus zu müssen trotz Job und Wohnung weil keine Bewilligung ausgestellt wird.") möchte ich natürlich auch unbedingt vermeiden.


    Sollte jemand in nächster Zeit aktuelle Infos zum Thema Aufenthaltsbewilligung haben, bitt teilen :)

    Glückwunsch, dass bei dir alles so reibungslos geklappt hat :thumbup: Ich hoffe mit den Möbeln klappt es dann genauso gut :)


    Es ist schon seltsam, wie unterschiedlich hier doch die Erfahrungen sind. Es scheint fast so, als käme es auf die Stimmung des jeweiligen Zollbeamten und seiner/ihrer Interpretierung der Unterlagen an.


    Die Wahrscheinlichkeit, ob ich am Montag (nur) mit Arbeitsvertrag und Mietvertrag in die Schweiz komme scheint mir bei 50/50 zu liegen.


    Zu den Aussagen bzgl. des Stopps der Arbeitsbewilligungen (B) habe ich immer noch keine verlässliche Quelle gefunden. Auch das scheint von Einzelfall zu Einzelfall bzw. von Gemeinde zu Gemeinde zu variieren.


    Es bleibt also spannend :D

    Hmmm....ich glaube, ich versteh dich da falsch.Eine Aufenthaltsbewilligung bekommst du ka nicht direkt bei der Anmeldung. Sowas dauer auch. Bei uns hat es 3 Monate gedauert.
    Und das war noch vor der Corona-Krise.

    Da habe ich mich tatsächlich etwas unverständlich ausgedrückt:


    Mir geht es natürlich im ersten Schritt (nach Grenzübergang), um die Beantragung der Aufenthaltsbewilligung.
    Werden die Anträge überhaupt noch angenommen bzw. online bearbeitet? Oder ist das in der jetzigen Situation aussichtslos?

    ich meine gelesen zu haben (hier sogar? )n dass die nächsten 3 Monate keine Anträge dbzgl. bearbeitet werden.Weis aber nicht, ob was dran ist.


    Visa werden auch bis zum 15.06.20 nicht mehr erstellt.

    Für Visa habe ich diese Information auch so auf den offiziellen Seiten gesehen.


    Bzgl. den Aufenthaltsbewilligungen (in meinem Fall B) habe ich leider noch keine konkrete Aussage gefunden -> kann aber auch durchaus sein, dass ich das in der Flut der täglichen Informationen einfach übersehen habe :D


    Wäre nur bitter, wenn ich am Montag in Richtung CH aufbreche und dann entweder nicht über die Grenze komme oder aber keine Aufenthaltsbewilligung im Land erhalte :S

    Ich habe heute auch versucht mich bei der Gemeinde anzumelden und vorsichtshalber habe ich erstmal nur eine eMail geschrieben. Die Antwort kam relativ schnell, ein persönliches Erscheinen sei zur Zeit unmöglich, ich solle nach Möglichkeit alle notwendigen Dokumente (Pass/Ausweis, Geburtsurkunde, Mietvertrag, Arbeitsvertrag per eMail schicken, den Antrag bekomme ich dann wohl per Post.
    Ich berichte wie es weitergeht

    @fillg1: Hast du schon etwas Neues von deinem Antrag gehört?


    Und weiß in der Runde jemand, ob derzeit überhaupt noch Aufenthaltsbewilligungen (ggf. auch online) erteilt werden? Voraussetzung natürlich, man schafft es vorab (wie auch immer) ohne Aufenthaltsbewilligung über die Grenze.

    Ich stand vorgestern Mit Arbeitsvertrag, Mietvertrag, Meldebestätigung und allem an der Grenze und wurde abgewiesen. 1600km umsonst. Man braucht eine Arbeitsbewilligung seit letzter Woche, die gibt es nur persönlich in der Schweiz. Und auch nur für Leute im Gesundheitswesen momentan. Verlässlichste Quelle über den aktuellen Stand ist diese hier vom Staatssekretariat für Migration: https://www.sem.admin.ch/sem/d…ersonenfreiz%C3%BCgigkeitHabe das gleiche Problem wie Du, keine Wohnung hier mehr und dort laufende Kosten. Zum K...!

    Krass! Das ist wirklich heftig! Ich drücke dir die Daumen, dass du die Situation dennoch gut überstehst und es bald wieder besser wird. Ich stehe vor einer ähnlichen Situation:


    Arbeitsbeginn beim neuen Arbeitgeber in CH am 01.04. Am nächsten Montag wollte ich mit Arbeitsvertrag und Mietvertrag über die Grenze. Aufenthaltsbewilligung wollte ich dann gleich darauf in der Schweiz beantragen. Bis Anfang der Woche war ich noch (leicht) optimistisch, dass dieser Plan aufgeht. Nun befürchte ich allerdings stark (wie dein Beispiel leider zeigt), dass ich entweder nicht über die Grenze kommen oder aber nach erfolgreichem Grenzübergang keine Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz erhalte werde.


    Mit meinem Arbeitgeber muss ich nun natürlich über andere Optionen, wie die Verschiebung des Starttermines sprechen.


    Alles sehr bitter akutell...

    Michel: Also ich glaube, dass sie so keine Chance hat in die CH zu kommen. Leider.
    Vll ändert sich da ja auch wieder was in den nächsten Tagen.
    Meine ehemalige Arbeitskollegin darf aeit gestern nicht mehr mit zu ihrem Partner über die Grenze.

    Ja das befürchte ich leider auch! Deshalb tendiere ich aktuell auch dazu zunächst alleine in die Schweiz zu gehen. Auch nicht optimal, aber wie du schon sagst....aktuell ändert sich die Lage ja täglich....

    Sie wollte nur die ersten 14 Tage dort bleiben und dann wieder zurück nach Deutschland reisen. Nun stellt sich aber die Frage, ob wir das überhaupt riskieren sollten...sich dann ggf. an der Grenze trennen zu müssen wäre auch nicht gerade prickelnd :-/


    @Harro: Wäre wirklich klasse, wenn du, wie auch alle anderen, eure Erfahrungen an der Grenze bzw. mit dem Zoll teilen würdet.

    Meint Ihr es wird jetzt schwieriger eine Aufenthalts-/Arbeitsbewilligung zu erhalten?
    Ich fange am 01.06. bei einem Arbeitgeber in Zürich an, und mein Arbeitsvertrag ist an die Bedingung gekoppelt eine Arbeitserlaubnis zu erhalten.

    Ich habe gerade mit meinem zukünftigen Arbeitgeber telefoniert: In Luzern werden wohl noch Aufenthaltsgenehmigungen ausgestellt. Ich denke allerdings, dass das je nach Kanton bzw. Gemeinde variieren und sich natürlich auch jeden Tag ändern kann.


    Die meisten Fragezeichen habe ich aktuell allerdings bezüglich des Grenzüberganges in die Schweiz: Ich selbst kann einen Arbeitsvertrag und einen Mietvertrag vorweisen und hoffe, dass dies ausreicht. Allerdings begleitet mich meine Verlobte, die bis dato nichts von beidem vorweisen kann. Hat hier schon jemand im Forum Erfahrungen in den letzten Tagen gesammelt, ob eine Einreise in die Schweiz, als "Begleitperson" trotzdem möglich ist?

    Ich werde Abmeldebestätigung (keine Wohnung in D), Mietvertrag und Arbeitsvertrag dabei haben, im Original und Kopie, einen Aufenthaltstitel habe ich ja noch nicht. Laut meinem Arbeitgeber sollte das als triftiger Einreisegrund reichen, man wird aber vorerst erst einmal nicht zurück dürfen.
    Hat jemand aktuelle Erfahrungen über Einreise mit der Bahn (Frankfurt/Basel/Zürich)?

    @fillg1 Bitte teile deinen Erfahrungsbericht, sobald du (hoffentlich) gut in der Schweiz angekommen bist.


    Ich selbst starte meinen neuen Job in CH am 01.04 und werde für den Grenzübergang meinen Reisepass, Arbeitsvertrag, Mietvertrag mitbringen - ich hoffe das reicht aus.


    Weiß jemand, wie die aktuelle Lage zur Ausstellung der Aufenthaltstitel (in meinem Fall B-Bewilligung) aussieht. Diese wollte/sollte ich eigentlich am 30.März in Luzern erhalten. Ist sowas in der aktuellen Situation überhaupt noch möglich?

    Ich stehe meisst vor dem Wechsel von der A5 Richtung Sauerland-Linie (45?) oder bei dem Übergang auf die A7. Und wenn ich da erst drin stecke, dann richtig. Anders als ihr muss ich dann aber meist noch 400 oder 800km weiter. Und es wird dann für mich extrem mühsam, wenn man schon in der "Anrollphase" so viel Zeit liegen lässt 8)
    Noch viel schlimmer ist's aber, wenn ich über Nürnberg fahre. An dieser Stadt kommt man einfach nicht ohne 1h Stau vorbei.


    Meine Autos können bei meiner Buchhaltung auch preislich nicht mit dem Zug konkurrieren (ich weiss: Man kann auch nur den Most rechnen). Und wenn ich mir mit dem Tesla und dem gratis Supercharger-Strom die Statistik schönrechne, dann stehe ich halt schon das erste Mal in Hirschberg (Höhe Mannheim) und muss aufladen. Bis Frankfurt schaffe ich nicht, wenn ich mich nicht hinter den LKW einreihen möchte. Manchmal gebe ich mir auch die 1350km nach Polen elektrisch, aber immer schaffe ich das rein nervlich nicht.


    Ich denke: Luzern/FFM ist eine ideale Zugstrecke. Viele Verbindungen, in 4h bist Du da (theoretisch), kannst gemütlich ein Bier nehmen und preislich ist das okay.

    Okay, mit dem Bier hast du mich jetzt endgültig von der Bahn überzeugt @jan82 :thumbsup:


    Nein im Ernst, vielen Dank für eure schnellen und zahlreichen Antworten.
    Dann werde ich mich jetzt mal intensiver mit den verschiedenen Bahntickets/Sparangeboten auseinander setzten.

    Ich vermute mal, dass die Bahn bei mir beide Rankings (Geschwindigkeit und Preis) gewinnen würde. Bei der Zeit gehe ich mal davon aus, dass Du immer Freitag und Sonntags unterwegs bist. Und da ist die A5 kein Genuss...

    Ja, es wird überwiegend Freitag - Sonntag sein.


    Aktuell tendiere ich auch zur Bahn. Hier wäre nur die Frage, ob es ein passendes Jahresticket gibt, bzw. wie weit im Voraus die Einzeltickets günstig zu kaufen sind.


    Mit der A5 hast du ganz sicher recht :S:D

    Hallo zusammen,


    ich ziehe ab April dauerhaft in die Schweiz (Luzern), werde aber familiär bedingt zumindest noch in 2020 an den Wochenenden nach Deutschland (Frankfurt a.M.) pendeln.


    Habt ihr Erfahrungen oder Tipps, welches hierfür das günstigste Verkehrsmittel ist: Eigenes Auto vs. Bahn vs. Bus vs. Flug vs. Mitfahrgelegenheit?


    Ich habe persönlich keine Präferenzen, was das Verkehrsmittel betrifft. Meine Zielsetzung ist nur die Fahrtkosten auf Dauer möglichst gering zu halten.


    Mir ist bewusst, dass die jeweiligen Kosten und somit das Ranking variieren können. Trotzdem würden mich eure Erfahrungswerte sehr interessieren:


    Bspw: Wie weit im Voraus sollte man die Öffentlichen buchen, um einen guten Ticketpreis zu erzielen? Welche Internetseiten könnt ihr empfehlen? Gibt es für die og. Strecke auch Monats- oder Jahresticket (zb von der Bahn)?


    Besten Dank vorab für eure Antworten.

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für eure schnellen Anworten :)
    Die Rega war mir tatsächlich nicht präsent. Da ich aber viel in der Natur bin, macht sie natürlich Sinn.


    Habt ihr auch Erfahrungen, ob man diese Versicherungen (im Besonderen die Haftpflicht) bereits aus DE heraus abschließen kann, bevor man eine CH-Anschrift hat?

    Vielen Dank für eure schnellen und hilfreichen Antworten :)


    Die Option von fillg1 scheint mir tatsächlich am praktikabelsten für sowohl Daueraufträge,Bankeinzüge,etc, als auch für das Abheben von Bargeld in DE.


    Hat jemand schon Erfahrungen gesammelt, im überweisen von "größeren" Summen auf sein deutsches Konto. Gibt es hier einen lohnenden Richtwert oder ist das tatsächlich immer von den individuellen Bankgebühren und dem jeweiligen Wechselkurs abhängig?