Beiträge von CHplan2021

    Glückwunsch zur tollen Nachricht! teilweise kann ich dir Antworten liefern:


    Zu 3.:
    Muss nicht unbedingt sein, mein Girokonto wird auch nach meiner Auswanderung im Sommer in DE bestehen bleiben. Die Bank möchte lediglich die aktuelle Adresse haben und hat keinen Problem damit, dass mein Wohnsitz sich in der Schweiz befinden wird. Vielleicht ist das von Bank zu Bank unterschiedlich - aber es geht.


    Zu 6.:
    Genau so ist es in den meisten Fällen, ich habe erst vor ein paar Tagen mit verschiedenen Versicherungsgesellschaften telefoniert, ebenso Energieversorger und TV/Telefon-Anbieter: Bei allen kann man mittels Nachweis per Abmeldebescheinigung von der Gemeinde Gebrauch des Sonderkündigungsrechts machen.


    Zum Thema Ab- und Anmeldung:
    Ich stehe ebenfalls "kurz" vor diesen Schritten. Ich melde mich ein paar Tage vor Ausreise bei der Gemeinde ab und erhalte die Abmeldebestätigung.


    Bei der Einreise in die Schweiz: Zollformular, ggf. Liste über einzuführende Güter, Reisepass, Mietvertrag und Arbeitsvertrag (wenn bereits vorhanden) dabei haben und beim Zoll melden.
    Nach Ankunft am Zielort dann zeitnah in das Gemeindebüro gehen und sich anmelden - in manchen Kantonen leiten die direkt alles an das entsprechende Migrationsamt weiter. Die melden sich dann bei Bedarf, ansonsten erhält man dann automatisch nach 3-4 Wochen den Ausländerausweis. (ca. 60,- CHF in meinem Fall).


    Meines Wissens muss und kann man nicht im Vorfeld die Aufenthaltsbewilligung beantragen. Bitte berichtigen, falls meine Info falsch ist.

    Danke für dein Kommentar.


    Ich habe z.b. einen Job nicht bekommen, weil kurz nach dem Ersten Gespräch der härtere Lockdown in der Schweiz kam und in der Unternehmensgruppe ein Einstellungsstopp verhängt wurde. Beim Zweiten wurde mir gesagt, dass mein Dossier wohl interessant sei, sie aber sehr kurzfristig jemanden brauchen.


    Gelernt habe ich Bankkaufmann und habe Erfahrung in der Automobil- und in der Baubranche. Ich habe schon das Bauchgefühl, dass es innerhalb von 3-4 Wochen realistisch wäre einen, sagen wir mal “einfachen“ Sachbearbeiter-Job zu bekommen..und wenn es auf 6 oder 12 Monate befristet wäre. Somit hätte ich Zeit Fuß zu fassen und mich zu orientieren um dann etwas langfristigeres anzustreben. Immerhin wäre ich dann schonmal dort und nicht mehr hier, wo ich kaum Perspektive sehe. Aktuell habe ich etwas Angst mir das irgendwie selbst schönzureden. Leider kann mir natürlich keiner die Garantie für einen erfolgreichen Ablauf geben. Es ist schwierig die Sache nüchtern zu betrachten wenn emotionale Hintergründe dahinter stecken.


    Bzgl. Rücklagen gebe ich dir Recht. Mehr ist immer gut.

    Hallo Zusammen,


    ich bin zurzeit am Ende mit den Nerven und komme nicht weiter:


    ich bin im aktuellen Job unzufrieden und ahne, dass es nicht mehr lange gut geht bis ich mir etwas Neues suchen muss.
    Da ich sowieso seit Monaten den Plan habe, nach Bern zu meiner Freundin zu ziehen, verstärkt das natürlich meinen Drang den Gedanken kurzfristiger in die Tat umzusetzen.
    Das pendeln belastet langsam etwas die Beziehung sowie den Geldbeutel und die Lebensqualität..
    Lieber also das vorziehen, als im worst case arbeitslos in DE zu versauern - auch wenn das im ersten Moment mit Risiko verbunden ist. Oder kann ich gerade einfach nicht realistisch denken? :/
    Meine Freundin würde diese Entscheidung unterstützen.


    Um eine Wohnung müsste ich mir entsprechend keine Gedanken machen. Ich habe eine Kaufmännische Ausbildung in DE gemacht und Erfahrungen in verschiedenen Branchen gesammelt. Die Jobsuche ist aber sehr mühsam. Da ich 3 Monate Kündigungsfrist habe, habe ich von mehreren Unternehmen (auch Temporärbüros) das Feedback erhalten, dass sie sofort verfügbare Leute brauchen.


    Ich denke, wenn ich direkt vor Ort bin und von jetzt auf gleich starten kann, hätte ich zumindest über ein Temporärbüro um ein vielfaches höhere Chancen als unter den aktuellen Bedingungen. So würde ich meinem Ziel näher kommen und keine Zeit mit einer Situation verlieren, die mich unglücklich macht. Ist das jetzt nur Wunschdenken meinerseits dass das so gut gehen könnte oder wie schätzt ihr das mit eurer Erfahrung hier ein?


    Für die ersten 2-3 Monate, auch ohne sofort einen Job zu bekommen hätte ich Rücklagen für die Grundkosten.



    Über ein paar Impulse würde ich mich freuen.

    Hallo Zusammen,


    nachdem ich mich in letzer Zeit intensiver mit dem Thema beschäftige bin ich ziemlich schnell über dieses Forum gestolpert. :)


    Mein Plan ist im Sommer 2021 aus dem Schwarzwald in die Schweiz zu ziehen. Ich möchte erst einmal etwas Geld zur Seite legen und stressfrei ein paar Dinge organisieren sowie natürlich einen Job finden, bevor ich den großen Schritt gehe. In Deutschland hält mich sowieso nicht viel. Dass ich direkt zu meiner Freundin ziehen kann die bereits in der Schweiz lebt, vereinfacht mir das Ganze erheblich (und hat mich auch zum Großteil zu meiner Entscheidung gebracht auszuwandern).


    Ich bin gelernter Bankkaufmann, habe Erfahrung im Einkauf und als Bauleiter - spreche fließend italienisch sowie etwas französisch - dadurch erhoffe ich mir eine Chance auf eine Stelle im Kaufmännischen Bereich.


    Die Schweiz kannte ich bis zum Beginn der Fernbeziehung nur als Transitland um nach Italien zu kommen. Nachdem ich inzwischen öfters dort bin, habe ich immer mehr Gefallen an der Vorstellung gefunden einmal dort zu leben.


    Ich freue mich hier auf einen spannenden Austausch! :thumbsup:


    Gruss
    CHplan2021