Beiträge von Thala

    Lieber Tobi,
    vielen herzlichen Dank für deine Nachricht. Sie hat mir sehr weiterholfen und beruhigt mich. Im Grunde dreht es sich hauptsächlich um die Kinder. Für die Tatsache, dass wir als Patchworkfamilie leben wollen, haben wir im Grunde die besten Vorrausetzungen - Gott sei Dank. Unsere Kinder lieben sich gegenseitig und auch den jeweils "fremden" Elternteil. Trotzdem ist gerade bei meinen Dreien nicht zu vernachlässigen, dass sie aus ihrem Leben grissen werden, wo sie sich sehr wohl fühlen. Ich möchte möglichst alles tun, um ihnen hier das Einleben so leicht wie möglich zu machen und es so gut vorzubereiten, dass nicht in 2-3 Jahren doch nochmal ein Umzug kommt, wenn sie hier gerade angekommen sind.
    Die Immobiliensuche gestaltet sich nicht so einfach. Ist etwas in passender Größe und einigermaßen erschwinglich - zack - ist es vom Markt. Das Immobiliengeschäft scheint auch so gut zu laufen, dass viele Makler gar keine Samstagtermine anbieten. Das Richtige wird schon kommen.


    Habt ihr euch in D komplett abgemeldet?
    Ich lese immer wieder davon, dass manche zusätzlich in D gemeldet bleiben.
    Da ich weiterhin in D arbeite, muss ich noch die Fragen nach den Versicherungen klären. Als Lehrerin sind meine KInder mit mir privat versichert und die Beihilfe trägt die restlichen Kosten.
    Erhält man dazu in den "Grenzgänger-Büros" die entsprechenenden Informationen?
    Mir fällt es leichter so etwas zu besprechen, als nur darüber nachzulesen.


    Einen schönen Sonntag euch allen und lieben Gruß
    Thala

    Hallo Jan,
    danke für deine Antwort.
    Es hat mich auch sehr gewundert. Daher dachte ich, ich frage mal nach. Der Kontext dieser Information klang insgesamt ein wenig danach, als habe der Verfasser von Einwanderern in die Schweiz die Schnauze voll und würde Gründe vorgeben, die den einen oder anderen eventuell von seinen Plänen abbringen

    Hallo ihr Lieben,
    ich bin gerade etwas verwirrt.
    Mir sagte jemand, dass die Immigration in die Schweiz nur mit Masernimmunität möglich sei.
    Das hat mich sehr gewundert.
    Meine Kinder sind (noch) nicht gegen Masern geimpft und es gibt keine allgemeine Impfpflicht.


    Ist da was dran?

    Vielen Dank

    Liebe Anja,
    herzlichen Dank für deine Antwort.
    Es ist ohnehin größtenteils eine Bauchsache.
    Das macht es für mich so schwierig. Mal schlägt es in die eine, mal in der andere Richtung aus.


    Ich habe nach der Trennung von meinem Exmann vor 4 Jahren sehr darum gekämpft, das Haus halten zu können. Ich habe hier viel Geld, Kraft, Zeit und vor allem Liebe hinein gesteckt. In der Nachbarschaft sind wir bekannt für unseren offenen Sitzplatz vor dem Haus für alle Vorbeikommenden, für unseren offenen Garten, in dem meist der größte Teil unserer Nachbarskinder herumtobt...neben unseren Hühnern und Katzen.
    Wir haben eine Nachbarschaft, wo die Kinder nachmittags alle auf der Straße spielen...eine richtige Idylle.


    Es war auf längere Sicht geplant....oder zumindest eine Überlegung, dass wir in ein paar Jahren Richtung Schweiz ziehen, weil mein ("neuer") Mann dort schon lange lebt und arbeitet und die Schweiz liebt. Mein Exmann arbeitet überraschend seit 6 Monaten auch in der Schweiz, was den Kontakt zu den Kindern vereinfachen würde. Aktuell müssen sie alle 2 Wochen 3,5 h zu ihm hin und auch wieder zurück fahren.
    Und Corona hat im letzten Jahr gewirkt wie ein Katalysator. Ich bin vollkommen entsetzt mit welchem verbitterten Ernst in D die Regelungen - teilweise übereifrig überzogen - in vorauseilendendem Gehorsam umgesetzt werden und wie jedes Nachfragen und geäußerte Kritik ignoriert oder verteufelt wird. Ich habe den Eindruck, dass die Menschen in unseren Nachbarländern, selbst bei strengen Regeln, für Kirche in Dorf lassen.


    Trotzdem ist es sehr schwer so einen großen Schritt wirklich zu gehen.
    Am besten würden wir in der Schweiz erstmal mieten....aber für eine 7-köpfige Familie gar nicht so einfach. Wir müssen ein wenig grenznah bleiben, da ich in D erstmal weiterhin arbeite. Und ich möchte meinen Kindern einen weiteren Wechsel gerne ersparen. Ich werde vermutlich hier alles verkaufen müssen, um in der Schweiz etwas zu kaufen.
    Vermutlich steht und fällt diese Entscheidung mit einem Objekt, bei dem mein Herz höher schlägt und ich mir ein Zuhause Ausmalen kann.


    Ich bin gespannt wo und wie ich in einem Jahr lebe.

    Hallo Kerstin,
    Hallo Anja,
    vielen Dank. Ich bin sehr gespannt, was ich hier noch alles lerne.
    Aktuell habe ich das Gefühl, dass mich das Thema etwas überfordert und zu groß ist. Viele Alternativen, als es jetzt anzupacken und den Schritt zu wagen, gibt es aber leider nicht.
    Wenn man nur schon wüsste, wie es mal wird, wäre so vieles einfacher :D


    Lieben Gruß
    Thala

    Hallo ihr beiden,
    danke für den Hinweis. Das werde ich im Hinterkopf behalten.
    Wir versuchen das so zu handhaben, dass ich nur 3 Vormittage arbeite und somit über die Schule/Kindergarten hinaus keine Betreuung notwendig ist. Da in der Regel Ganztagesunterricht ist, müsste das hinkommen. Meine KInder sind auch schon so groß und selbstständig, dass sie auch mal 1-2h alleine bleiben können. Aber das lässt sich alles erst sicher planen, wenn man konkrete Schulen/KIndergarten weiß und ich einen Stundenplan habe.


    Lieben Dank erstmal.


    Ach ja, gibt es in der Schweiz auch eine Masernimpflicht für KIndergarten- und Schulkinder?

    Hallo zusammen,
    ich bin alleinerziehend mit 3 Kindern und lebe und arbeite in D. Mein Lebensgefährte (auch Deutscher) hat auch 2 Kinder und arbeitet seit vielen Jahren in der Schweiz.
    Nun haben wir uns entschlossen gemeinsam in der Schweiz leben zu wollen. Das Ganze mutiert zu einem Großprojekt und ich bin mir noch nicht annähernd sicher, ob ich tatsächlich den kompletten Umfang überblicke. Schon eine Großfamilie zu "basteln" ist ein Schritt, aber den gleich mit einer Auswanderug zu kombinieren erscheint mir gerade als ausgewachsener Berg.
    Ein Haus mieten oder kaufen?
    Wie ländlich wollen/können wir leben?
    Welche Regelungen müssen wir beachten?
    und, und, und....
    Mir raucht der Kopf! ?(
    Zeitlich ist das alles auch gar nicht so einfach. Ich bin Leherin und werde vorerst weiterhin in D arbeiten. Allerdigs wird über meine Versetzung frühestens Mitte Mai entschieden. Das macht es zeitlich schwierig, weil ich mein Haus hier verkaufen und in der Schweiz etwas neues Passendes finden muss. Ein wenig Eingewöhnungzeit sollten meine Kinder auch haben, da die Schule ja schin Mitte August wieder beginnt. Ich hoffe, das alles endet nicht im Chaos :/


    Gibt es hier Eltern, die mir etwas über die Schulen sagen können? Ein wenig habe ich mich eingelesen und es gefällt mir insgesamt recht gut. Erfahrungsberichte sind aber immer sehr wertvoll.
    Mich würde konkret interessieren, wie das mit Französisch ist. Das wird ja an vielen Schulen ab der 3. Klasse unterrichtet. Meine beiden Großen sind aktuell in Klasse 4 und 7. Gibt es da Regelungen, wie diese Kinder den versäumten Stoff nacharbeiten können? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht, falls ihr mit älteren Kindern ausgewandert seid?


    Ich hoffe, das alles klingt nicht zu negativ. Ich finde es spannend und es wird sicher schön.....aber mir fehlt gerade einfach etwas die Orientierung.


    Vielen Dank und ich bin schon sehr gespannt, mich hier weiter durch´s Forum zu lesen.


    Liebe Grüße
    Thala