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Beiträge von Anna Breuer

  • Ist eine Führungsposition in der Schweiz realistisch und macht die Spaß? Wenn nicht, lohnt es sich trotzdem?

    • Anna Breuer
    • 22. September 2023 um 07:39
    Zitat von RaboCo

    Hallo Anna Breuer,

    sind Sie eigentlich schon ausgewandert? Da im Profil "angehende Auswanderin" steht. Sie schreiben das alles so als wüssten Sie das Alles zu 100 %. Ich bin im kaufmännischen Bereich tätig, hatte keine Probleme und ich bekomme ziemlich das gleiche Gehalt wie meine Kollegen. Das weiss ich zu 100% :winking_face:

    Woher wissen Sie das Alles?

    Tagwohl

    Hallo Herr RaboCo

    Wieso bei mir "Angehender Auswanderer" steht weiss ich nicht. Steht bei Ihnen übrigens auch. Ich bin auch keine Auswanderin, ich bin Schweizerin und ich habe selber das KV absolviert.

    Gruess

  • Einige Fragen zum Auswandern

    • Anna Breuer
    • 9. September 2023 um 18:36

    Da ich ja das gelesene nicht verstehe, brauche ich auch nicht zu antworten, wäre eh sinnlos. In diesem Sinne Tschüss

  • Einige Fragen zum Auswandern

    • Anna Breuer
    • 9. September 2023 um 08:49
    Zitat von Hannoveraner

    Die Welschen offener? :rolling_on_the_floor_laughing: Der war gut. Die reden erst gar nicht mit jemand, der nicht in französisch antwortet. In meinem Umkreis hier sind die Welschen deshalb äusserst unbeliebt.

    Die Tessiner sind lieb. Gerade heute erst zurückgekommen aus Klein-Italien.

    Und dass die Deutsch-Schweizer lieber unter sich bleiben, halte ich für albernen Unfug. Ich habe sie als offen und gesellig kennengelernt. Mit den Schwaben hatte ich da mehr Probleme in den 11 Jahren, die ich da wohnen musste. Mit denen bin ich nie warm geworden.

    Ja, der war gut, dass kann ich aber auch behaupten, da ich Schweizerin bin und meine Grosseltern mütterlicherseits aus Graubünden (dem rätoromanischen Teil, der grössere Anteil in Graubünden spricht nur Schweizerdeutsch und ein kleiner % Satz spricht noch Romanisch. Jedoch kann die Rätoromanisch sprechende Bevölkerung auch Schweizerdeutsch, es gibt keinen Rätomoranen der nur romanisch kann) und der Romandie kommen und väterlichseits aus der Deutschschweiz und dem Tessin. Und ich somit alle Sprachregionen sehr gut kenne. Und ein Tessiner ist offener zu einem Italiener, ein Welscher zum Franzosen, was ein Deutschschweizer zu gewissen Deutschen nicht ist.

    Und was soll die Aussage zu den Welschen, ist ja klar, dass diese nicht alle Deutsch können. Das ist ja eine typische Meinung von gewissen Deutschen, alle müssen sich euch anpassen. Wie wärs mit Französisch lernen.

    Und es ist nun mal Tatsache, dass Deutschschweizer viele Deutsche nicht mögen. Es gibt genug Deutsche, die in die Schweiz kommen und benehmen sich so in der Art, jetzt zeigen wir es den kleinen Schweizern wie es richtig läuft.

  • Einige Fragen zum Auswandern

    • Anna Breuer
    • 8. September 2023 um 19:03

    Okey, mein Fehler zu schnell gelesen.

    Die Deutschschweizer sind lieber für sich. Die Welschen und Tessiner sind ein bisschen offener, aber auch nicht allzu sehr.

  • Einige Fragen zum Auswandern

    • Anna Breuer
    • 8. September 2023 um 08:50
    Zitat von einhauchvontüll

    Hallo zusammen,

    erstmal kurz zu mir: Ich bin 24 Jahre jung, lebe momentan im Rhein-Main-Gebiet und bin schon seit längerem am überlegen in die Schweiz auszuwandern.

    Motivation: Früher waren wir oft bei Familie zu Besuch die an der Schweizer Grenze wohnten. Ich hatte natürlich meine Eltern immer genervt ob wir nicht in die Schweiz einen Ausflug machen konnten. Jedes mal habe ich geschwärmt wenn ich dort war, vor allem wegen der Natur. Auch in den darauf folgenden Jahren wo ich die Schweiz alleine besucht habe, hat das schwärmen nicht aufgehört. Es stand fest dass ich eines Tages in die Schweiz muss.

    Natürlich ist der höhere Lebensstandard und die höheren Löhne auch eine Motivation.

    Nun zu meinen fragen:

    1. Standort: Zu meiner Auswahl fällt Luzern oder St. Gallen.

    St. Gallen hat den Vorteil dass die Mieten günstiger sind und man nah der Ö/DE Grenze ist.

    Gefühlt gibt es in St. Galen auch mehr Jobs, dafür ist Luzern und Region schöner.

    Gibt es einen oder mehrere Punkte auf die man in St. Gallen oder Luzern achten muss?

    2. Arbeit: Ich arbeite momentan im Einkauf in der Halbleiterbranche. Grundgehalt sind 42k€/Jahr, mit Bonus sind es circa 49k€. Also ungefähr 4k€ Brutto im Monat.

    Wie hoch wäre das Gehalt in CH? Könnt ihr mir eine Seite nennen wo man Gehälter nachschauen kann?

    Stimmt es immer noch das man als Deutscher weniger verdient als ein Schweizer? Wenn ja, wie viel Prozent sind es weniger?

    3. Zeit: Ich bin bei meinem aktuellen Arbeitgeber nur bis zum 31.12 befristet.

    Meint ihr 3,5 Monate sind genug Zeit um Job & Wohnung zu finden?

    Menschen: Ich habe immer wieder gehört und gelesen dass Schweizer eher für sich seien sollen.

    Stimmt das? Wenn ja, gilt das auch für die Deutsche Schweiz?


    Vielen Dank für eure Hilfe!

    Alles anzeigen
    Zitat von einhauchvontüll

    Hallo lieberjott,

    Danke für deinen Beitrag. Ich arbeite im Grosshandel, momentan im Einkauf aber auch Vertriebsinnendienst wäre für mich kein Problem. Laut den gängigen Jobportalen scheinen ja kaufmännische Sachbearbeiterjobs weit verbreitet zu sein.

    Danke für den Lohnrechner, bei meinen Angaben kommt da ein Mediangehalt von 6700 CHF raus, bei minimum 5900 CHF. Das ist mehr als ich erwartet habe, ich habe eher mit 5000 bis 5500 CHF gerechnet. Wenn es keine oder kaum diskrepanz zwischen Ausländer und Schweizer Gehalt gibt sind es ja gute Neuigkeiten.

    Ja, dass gilt auch für Deutsche in der Schweiz. Viele Deutsche glauben, dass sie in der Schweiz keine Ausländer sind, dass ist aber ein grosser Fehler dies zu glauben.

    Im kaufmännischen Bereich haben Deutsche keine Chance. Die kfm. Ausbildung ist in der Schweiz sehr gut, da über Rechnungswesen inkl Bilanzbuchhaltung, Recht, Informatik, Volkswirtschaft, Sprachen u.n.v.m ausgebildet wird, sehr beliebt und die Schweiz daher sehr viele ausbildet.

    Uns es ist so, dass Ausländer auch Deutsche weniger verdienen für die gleiche Arbeit wie ein Schweizer.

  • Ist eine Führungsposition in der Schweiz realistisch und macht die Spaß? Wenn nicht, lohnt es sich trotzdem?

    • Anna Breuer
    • 5. September 2023 um 14:34
    Zitat von Heinz

    Smiley wohl übersehen?

    Das hat ja auch niemand behauptet. Die Behauptung war vielmehr lediglich, dass in der Schweiz "ein wesentlich höherer Anteil der Ausländer aus den direkten Nachbarländern" kommt. Und das ist unbestreitbar der Fall. In der Schweiz sind ca. 37,5% der Ausländer aus den direkten Nachbarländern (https://www.swissinfo.ch/ger/gesellscha…chweiz/42411946), in Deutschland sind es weniger als 15% (https://www.bpb.de/kurz-knapp/zah…angehoerigkeit/).

    Allerdings nur für 90 Tage, es sei denn sie haben entweder einen Arbeitsvertrag oder weisen nach, dass sie genügend finanzielle Mittel haben, damit sie finanziell unabhängig und nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind.

  • Ist eine Führungsposition in der Schweiz realistisch und macht die Spaß? Wenn nicht, lohnt es sich trotzdem?

    • Anna Breuer
    • 5. September 2023 um 06:39
    Zitat von Heinz

    Was wäre an einem Rückzug so schlimm? Es geht ja hier nicht um riesige Entfernungen - ein Umzug zurück nach Deutschland ist im Fall der Fälle in wenigen Tagen erledigt und der Aufwand ist dann auch nicht wesentlich höher als ein Umzug von einem Ende Deutschlands an ein anderes.

    Dazu trägt allerdings bei, dass die vielen Deutschen in der Schweiz ja zu diesem Ausländeranteil dazuzählen :winking_face:

    Insgesamt kommt in der Schweiz schon ein wesentlich höherer Anteil der Ausländer aus den direkten Nachbarländern als in Deutschland.

    Willkommen im Internet!

    Bitte was? Bezogen auf die Einwohnerzahl gab es im vergangenen Jahr in der Schweiz mehr Asylbewerber als in Deutschland! (https://de.statista.com/statistik/date…in-europa-2010/)

    Nein, Deutsche sind nicht der Grund wegen dem grossen Ausländeranteil. Und es stimmt auch nicht, dass nur Migranten aus den Nachbarländer der Schweiz in die Schweiz kommen. Die Schweiz kennt sehr wohl Sozialtourismus aus gewissen Ländern. Wir sind zwar nicht in der EU, jedoch hat die Schweiz das Personen-Freizügigkeitsabkommen mir der EU abgeschlossen, dass heisst jeder kann kommen, auch unqaulifizierte Migranten, dass können sie mir ruhig glauben, sehe ich tagtäglich. Und jedes Land, welches die EU neu aufnimmt, hat Anrecht in die Schweiz einzureisen, egal ob qualifiziert oder nicht. Die Schweiz muss sich da auch an EU Recht halten und kann nicht einfach sagen, wir nehmen nur die qualifizierten Migranten. So sieht die wirkliche Realität aus. In der Schweiz leben Migranten aus 195 Nationen.

  • Ist eine Führungsposition in der Schweiz realistisch und macht die Spaß? Wenn nicht, lohnt es sich trotzdem?

    • Anna Breuer
    • 4. September 2023 um 22:08

    Das ist leider ein Märchen, dass die Schweiz nur Fachkräfte rein lässt. Auch die Schweiz lässt alles rein und auch hier werden die Sozialsysteme ausgenutzt. Es ist auch ein Märchen, dass die Schweiz alles selber bestimmen kann. Die Schweiz hat vor einigen Jahren die Ausschaffungsinitiative für kriminelle Ausländer angenommen. Leider wird dies von den Schweizer Richtern nicht durchgesetzt und wenn mal doch, kommt der europäische Gerichtshof und pfeift die Schweiz zurück. Die Schweiz wollte mal einen verurteilten Mörder ausschaffen, da kam der europäische Gerichtshof und sagte, die Schweiz darf ihn nicht in sein Herkunftsland ausschaffen, da er dort nicht sicher ist. Der verurteilte Mörder darf nun hier bleiben und wird von uns Steuerzahlern finanziert. Und mit Messerstechereien meinte ich, dass es viele ausländische Gruppierungen gibt vor allem jugendliche und diese aufeinander los gehen oder eben auch auf Frauen.

  • Ist eine Führungsposition in der Schweiz realistisch und macht die Spaß? Wenn nicht, lohnt es sich trotzdem?

    • Anna Breuer
    • 4. September 2023 um 21:19
    Zitat von Nowhere

    Danke für Deine Antwort!

    Wir wollen hauptsächlich dahin ziehen weil und die echte Demokratie dort gefällt, die Tüchtigkeit und die Höflichkeit der Menschen, die Leistungsgesellschaft in der es sich lohnt zu arbeiten.

    Weiterhin ist Schweiz sicherer und irgendwie „zivilisierter“ als Deutschland. Es gibt nicht so viel geduldeten Willkür und Schwachsinn wie hierzulande.

    Uns geht es wirklich gut aber um uns rum wirkt es immer düsterer und wir machen uns Gedanken unter welchen Bedingungen unsere Kinder aufwachsen sollen.

    Außerdem ist uns vielleicht nach einem großen Abenteuer zumute :grinning_face_with_sweat: ..mit der Option im Abenteuer leben zu bleiben.

    Achja und die Lage fürs Reisen ist natürlich traumhaft!

    Alles anzeigen

    Ich bin echt erstaunt, dass Ihr Deutschen so eine verträumte Vorstellung von uns Schweizern und der Schweiz habt. Ja klar, wir können über alles abstimmen, aber schlussendlich findet die Regierung immer einen Weg die Abstimmungsresultate zu umgehen oder alles zu verzögern. Auch müssen wir immer mehr Gesetze und Vorschriften von der EU übernehmen. Und Zivilisierter und sicherer ist es in der Schweiz auch nicht, vor 20 Jahren vielleicht noch. In grösseren Städten hört man immer wieder von Messerstechereien, Schlägereien und Schiessereien. Als Frau gehe ich nachts in Zürich gar nicht mehr raus. Die Schweiz hat den grösseren Ausländeranteil als Deutschland gemessen an der Einwohnerzahl. Schweizer Jugendliche sind Weltmeister im kiffen und der Leistungsdruck in der Schule ist enorm, nicht umsonst hat die Schweiz eine hohe Suizidrate bei Jugendlichen oder sind Tablettenabhängig.

  • Ist eine Führungsposition in der Schweiz realistisch und macht die Spaß? Wenn nicht, lohnt es sich trotzdem?

    • Anna Breuer
    • 4. September 2023 um 17:30

    Im kaufmännischen Bereich herrscht in der Schweiz kein Fachkräftemangel. Die Ausbildung im kfm. Bereich in der Schweiz ist sehr gut und auch sehr beliebt. Die Schweiz bildet in diesem Bereich zu viele aus. Da haben Deutsche keine Chance. In der kfm. Ausbildung wird man in folgenden Fächern ausgebildet: Rechnungswesen inkl. Finanzbuchhaltung, Betriebs- und Wirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Personal, Recht, Kommunikation, Informatik, Branchenkunde, Deutsch, Französisch und Englisch. Alle Branchen in der Schweiz bieten die kfm. Lehre an ausser sehr kleine Betriebe und Architekturbüros die bilden eher Hochbauzeichner Lehrlinge aus. Deswegen hat es auch so viele KV Absolventen. Die kfm. Lehre bei Banken und Treuhand sind beliebt. Auch muss man sich als Ausländer bewusst sein, dass man nie den gleichen Lohn für die gleiche Arbeit erhält wie ein Schweizer.

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