Beiträge von Kerstin

    Zimmermann ist doch auch o.k. - na ja man soll manchmal nicht an das naheliegende denken bei dem Spitznamen :grinning_face:


    Mein Mann war bzw. ist gelernter Dachdecker und arbeitet jetzt im Strassenbau (viel relaxter und die Gefahr vom Dach zu fallen ist geringer :grinning_face_with_smiling_eyes: )


    Viel Glück für dich, wird schon klappen

    Am einfachsten geht man als Handwerker in ein Temporärbüro - es gibt viele speziell für Handwerk


    z.B. Atlas, Excellent, Bellini - hier bekommt man relativ schnell einen Job


    Dachdecker sind hier unterteilt in Spengler und noch irgendwas? lach - aber viel gesucht - zumindest solange das Wetter noch mitspielt


    Viel Glück

    Hallo Dachdeggä


    Ich trinke zwar kein Bier - aber mein Mann steht auf chopf ab - also Kopf ab - und google mal Feldschlösschen.


    In der Kneipe kostet bei uns 0,3 l um die 6 CHF - im Supermarkt ist 0,5 l (Dose) ab 0.79 CHF erhältlich


    Viel Spass beim Entdecken....

    Bezüglich KV:

    Ich habe schon verschiedene Variante mit comparis kalkuliert und kam auf ca 700-800 chf inkl. Zusatzversicherung(Da ich aufgrund eines Unfalls ein künstlichen Hüfrgelenk habe, war mir Spital und Arzt Wahl sehr wichtig) die Francise bei mir auf 300, bei meiner Frau auf tausend und bei meiner Tochter auf 0 gesetzt. Glaube dass das Ganze die beste Variante ist.

    Hoi


    Gut, das du schon so schön recherchiert hast. Warum hast du die Franchisen so gewählt ? Beim Kind verständlich, da ist 0 die beste Wahl.


    Es kann bei diversen Kassen auch durchaus bedeuten, das du mit einem "Unfall-Schaden" (abhängig von den möglichen Folgeerkrankungen) gar nicht in die Zusatzversicherung aufgenommen wirst, denn da haben alle Kassen das Bestimmungsrecht - also können dich ablehnen.


    Eigentlich kann man über Comparis auch nur die Grundversicherung rechnen, die Zusatzversicherungen sind so unterschiedlich in den Leistungen, das eine persönliche oder telefonische Beratung vorteilhaft wäre, biete mich da gern an.


    LG

    Kerstin

    Hoi


    Also wir haben auch die Möbel hier gekauft - zumindest den grössten Teil. Küche ist ja gleich überall in den Wohnungen mit drin.

    Und mit Glück auch Waschmaschine und Trockner - also fallen die "grossen" Anschaffungskosten schonmal weg.


    Bei der KV ist es abhängig davon, wo du wohnst - bei deinem Alter kommst du bei manchen Kassen noch günstig unter, da bis zum 25. Lebensjahr teilweise noch "Jugendrabatt" anfällt. :grinning_face:


    Tanken - hier kommt es darauf an, wie oft du tatsächlich dein Auto nutzen "musst". Also wir brauchen es nur am WE zum Einkaufen, ansonsten steht es hier fröhlich locker auf dem Parkplatz. Aber dann muss man ja die Kosten für ÖV rechnen, und dann kommt es fast schon wieder hin, natürlich alles abhängig davon, wie weit es zur Arbeit ist und wie die beste Verbindung.

    Zu Stosszeiten ist man mit dem Auto immer ziemlich lange unterwegs....

    Hallo Tinker


    Willkommen im Forum. Ich kann nur auf ein paar deiner Fragen Antworten liefern, den Rest werden die anderen hier dir gern erläutern.


    Zu Kantine und Essen gehen.... natürlich kannst du deine eigenen Snacks essen, oder fasten - aber durcharbeiten ist hier normalerweise ein Unding.

    Die Mittagspause ist z.B. bei uns Pflicht ab einer bestimmten Stundenzahl.


    Zum Auto: Die meisten pendeln mit dem ÖV - da Parkplätze selten und teuer sind. Ausserdem sind viele Wege in der Schweiz über Strassen viel länger, da wenige Autobahnen vorhanden sind (je nachdem, wo man wohnt) - also ist ein Fahrrad auch o.k.


    Zur Weiterbildung: Diese ist in der Schweiz wichtig und gern gesehen und tatsächlich wird sie in den meisten Firmen sogar übernommen bzw. angeordnet.

    Sogar als temporärer Mitarbeiter steht dir nach einer gewissen geleisteten Arbeitszeit entsprechende Weiterbildung auf Kosten des Temporärbüros zu.


    Ob man in einer WG wohnt oder im Hotel oder wo auch immer, interessiert hier niemand. Hauptsache man ist bei der Gemeinde gemeldet und gut.


    Und zum Gehalt würde ich sagen, das ist abhängig von der Firma. Da helfen dir besser die anderen....


    Komm einfach und geniess es.


    LG

    Kerstin

    Hallo Martin


    Der Besuch eines Facharztes benötigt nicht immer eine Überweisung. Augenarzt, Gynäkologe und Kinderarzt sind frei.

    Und auch im Telmed oder Apotheker Modell ist nach dieser ersten Anlaufstelle die freie Arztwahl (ohne zusätzliche Überweisungskosten)


    Kinder von 0-16 werden bei uns z.B. im günstigsten Grundversicherungsmodell abgeschlossen und man hat die freie Wahl des Kinderarztes und muss nicht vorher zur HMO Praxis oder anrufen

    jan82 : Mitunter kann die Differenz der Modelle bei mehr als 50 CHF im Monat liegen und wenn du 5 Jahre nicht zum Arzt gehst ist das schon eine Menge Kohle, die da zum Fenster hinausfliegt :grinning_face: ... so für eine Woche Aida mit 2-3 Personen :grinning_face:  :ship:  :desert_island:

    Hoi Setarkos


    Ich arbeite bei einer Krankenversicherung - aber ich verstehe nicht den Sinn zwischen Telmed und Premed? Telmed bedeutet telefonischer Kontakt, dann Besuch des Arztes oder Spezialisten wie empfohlen... freie Arztwahl bedeutet egal zu welchem Arzt (aber ohne vorher anrufen zu müssen)


    Die freie Arztwahl ist teuer - und ich frage mich manchmal woher weiss man als Laie, zu welchem "Spezialisten" man gehen soll. Da ist doch die telefonische Abklärung im Vorfeld besser, denn wenn man dann mitgeteilt bekommt, am besten suchen Sie einen Orthopäden auf, dann kann man den doch auch frei wählen. Aber das kann natürlich jeder für sich selbst entscheiden.


    Wenn du oft umziehst, ist das Telmed Modell doch ganz gut für dich. Aber auch wenn du dir nicht immer einen Hausarzt suchen möchtest, durch Umzüge musst du die Krankenkasse sowieso immer wieder anpassen lassen, da die Preise ja Kantonsabhängig sind.


    Denn je nachdem wo du wohnst, können die Preisunterschiede richtig krass sein.


    LG

    Kerstin

    Hallo Sven


    Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, das es hier wirklich riesige Unterschiede gibt.


    Und zwar zum Vorteil... wir haben noch nie länger als ein paar Tage, allerhöchstens eine Woche auf einen Termin beim Facharzt gewartet.


    Beispiel: Mein Mann ist herzkrank, wir waren Freitags um 11 bei Hausarzt. Dieser hat dann gesagt, das mein Mann zum Kardiologen muss.

    Um 11.30 haben wir die Hausarztpraxis verlassen, um 11.45 war der Kardiologe am Telefon mit einem Termin für den kommenden Montag.

    Also nur das WE dazwischen...


    Bestes Beispiel Augenarzt - in Deutschland nächster Termin in 6 Monaten.... hier: Können Sie heute oder lieber morgen kommen?


    Wir geniessen hier die gute Versorgung.

    Hallo Rivella


    Du hast für die Krankenversicherung drei Monate Zeit und du benötigst für den Abschluss eine Wohnsitzbestätigung der Gemeinde.

    D.h. du kannst vor Anmeldung in der Gemeinde keine KV abschliessen - wirst aber ab dem Tag des Zuzugs (auch rückwirkend) versichert.


    Für die Anmeldung auf der Gemeinde hast du im Grunde genommen 14 Tage nach Einreise Zeit, kannst aber mit Mietvertrag und Arbeitsvertrag auch vorab schon versuchen, die Anmeldung per 01.09.2021 zu erhalten - dann ist auch für alles andere die Tür offen.

    Bis du den B-Ausweis erhältst, dauert eh etwas (je nach Gemeinde)


    LG

    Kerstin

    Hoi Dball


    Für einen Arztbesuch kannst du keine MWST zurückverlangen soweit ich informiert bin.


    Aber als Tipp - die deutschen Zahnärzte rechnen mitunter sogar viel mehr "Dienstleistung" ab, als ein schweizer Zahnarzt.

    Hier muss man einfach nach einem Zahnarzt suchen, der einen niedrigen Tax-Wert abrechnet.


    Eine Bekannte von mir hat sich in Deutschland einen Kostenvoranschlag geholt und sollte knapp 8000 Euro zahlen, im Endeffekt hat sie hier in der Schweiz für die gleiche Behandlung unter 5000 CHF gezahlt. Und hatte den Zahnarzt gleich vor der Tür, also keine Fahrtkosten und bei Problemen oder Anpassungswünschen immer direkt einen Ansprechpartner vor Ort.


    Liebe Grüsse

    Kerstin

    Hallo Dekitri


    Das geht dir nicht aus dem Kopf mit den Bewilligungen oder??? Wenn du eine Festanstellung hast, kannst du sofort eine B-Bewilligung beantragen, auch wenn du noch eine L-Bewilligung hast.


    Und es macht kaum einen Unterschied, ausser das man wieder den Ausweis zahlen muss... und natürlich in Deutschland die MWST zurückbekommt (was ja jetzt lange gar nicht möglich war, da einkaufen nicht gestattet war ):grinning_face:


    Viel wichtiger ist - hast du schon einen Job - eine Wohnung - eine Krankenversicherung - ein Bankkonto - einen Mietvertrag - einen Arbeitsvertrag - einen Antrag für den Führerausweis - einen Sehtest dafür - das sind die wichtigen Papiere, die es braucht.... nur Spass...lach.... nicht böse sein, aber ich glaub das ist dein 5. oder 6. Post über die blöde Bewilligung :face_with_hand_over_mouth: okay ich bin schon still..... :rolling_on_the_floor_laughing:

    Hallo Rose


    das mit der Kündigungsfrist ist schon etwas beängstigend, aber dabei ist es fast egal, ob du eine Festanstellung oder eine temporäre Anstellung hast, am Anfang sind die Fristen echt kurz... aber wenn du aus Deutschland aus einem Arbeitsverhältnis kommst und in der Schweiz dann aus was auch immer deinen Job schnell wieder verlierst - hast du Anspruch auf Arbeitslosengeld (soll ja nicht Sinn sein, aber es nimmt einem so nicht allen Atem)


    Mit Brutto 2800 denke ich hast du hier keine Chance. Aber da kenn ich mich auch nicht aus - mir kommt das zu wenig vor.


    Versuch einfach eine Stelle zu finden und richte danach dein weiteres Tun...


    Liebe Grüsse

    Kerstin

    Hallo Anja, auch von mir herzlichen Glückwunsch zur langersehnten Traumstelle... wünsche dir viel Erfolg und Glück für eine unbefristete Anstellung.


    Hallo CitizenX - mir kommt der Verdienst für eine 4 köpfige Familie auch knapp vor. Klar hast du alles gerechnet und es hört sich eigentlich auch ganz gut an, aber ich habe noch ein paar Anstösse zum Nachdenken... z.B. sind die meisten Stellen im öffentlichen Dienst schon ausgezeichnet mit C-Bewilligung (darunter keine Chance) - aber man kann ja mal Glück haben.

    Dann zum Budget - was oft vergessen wird ist z.B. Serafe ca. 365 im Jahr, Essen der Kinder in der Schule, Ausflüge, Klassenfahrten, Vereinskosten (alles wesentlich intensiver als in Deutschland) und nicht zu vergessen: der ÖV hat auch ziemlich krasse Preise


    Zur Krankenversicherung (Preis abhängig von Alter und Wohnkanton) stimmt schon, das man ca. 800 - 1200 CHF rechnen muss im Monat. Das ist aber nur die reine monatliche Prämie. Zusätzlich hat man dann noch die (meistens) hohe Franchise von jeweils 2500 für die Erwachsenen und jeweils 700 - also 1400 Selbstbehalt, und für die Kinder auch einen Selbstbehalt von 350 pro Kind. Wobei die Franchise hier 0 ist.


    Klar, es werden nicht alle gleichzeitig krank und es muss auch nichts passieren - aber wer weiss das schon


    Auch die alltäglichen Sachen sind hier um einiges teurer (mir ziehts jetzt noch manchmal die Schluppen aus) für Waschpulver, Spülmaschinentabs, Zahnpasta, Toilettenpapier .... o.k. es gibt Lidl und Aldi (aber eben nicht an jeder Ecke) und da lohnt manchmal der Weg nicht, wenn noch etwas fehlt ...


    Wir haben hier die ersten 18 Monate auch nur von einem Verdienst gelebt, aber wir sind auch nur zu zweit (na ja, wir hatten auch noch zu bereinigende Aussenstände, lach) aber als mein Mann dann plötzlich von jetzt auf gleich für 3 Monate arbeitslos war, wurde es schon ganz schön eng


    Nun ja - das haben wir überstanden und jetzt ist alles gut. Ihr schafft das bestimmt auch, ich drück die Daumen und wünsche euch viel Erfolg


    Liebe Grüsse

    Kerstin

    Hallo Bleeding Heart


    Egal was ihr sucht - schaut auf Comparis.ch - dort sind alle wichtigen Informationen, auch Wohnungen oder Häuser.


    Für die Umgebung: Hier wechselt es ständig von Land, zu Stadt, zu Dorf, Nähe Wasser, Nähe Berge, Nähe Grenze... Alles liegt irgendwie in der Nähe.


    Deutsche leben hier auch an allen Ecken.


    Zu allen anderen Fragen werden die anderen sich einbringen....


    Liebe Grüsse

    Kerstin

    Hoi Sändy


    wir hatten auch ungefähr so ähnliche Sachen. Wir haben einen Sprinter gemietet und haben unseren Kombi und den Sprinter voll geladen und sind selbst gefahren. Das tolle war, der Sprinter wurde vor Ort gemietet und konnte grenznah in Deutschland wieder abgegeben werden. Abgabe in der Schweiz wäre auch möglich gewesen, aber das hätte 5 mal so viel gekostet....


    Wir hatten auch Bekanntschaft mit der Waage, aber ein netter Zöllner hat ein Auge zugedrückt...


    Alles in allem haben wir den Umzug allein gemacht (ausser beim Einladen haben Freunde geholfen)


    So war es wirklich preiswert. Aber natürlich stimme ich Tobi zu, eine Spedition ist mitunter relaxter


    Aber es war halt wie ein Abenteuer-Ausflug - und das Gefühl mit all seinen Sachen in ein anderes Land zu fahren, das hatte schon was


    Liebe Grüsse

    Kerstin

    Hallo Betül


    Willkommen bei uns im Forum. Ich würde - gerade als Krankenschwester - auch für den Umzug in die Schweiz plädieren. Denn ich denke, das

    du mitunter Arbeitszeiten hast, die dir ein Nachhause kommen erschweren.


    Züge fahren zwar pünktlich und überall, aber die Zeiten sind schon manchmal echt verschwendet. Und mit dem Auto ist man meistens

    viel länger unterwegs für manche Strecken (also ich empfinde es so, weil weniger Autobahnanbindungen) und man muss durch die ganzen "Käffer"


    Und Wohnungen gibt es genug....


    Mach, was dein Gefühl dir sagt und los....


    Liebe Grüsse

    Kerstin