Beiträge von Marcus

    Also, ich bin Deutscher Staatsbürger und bin dieses Jahr jetzt 5 Jahre in der Schweiz, bin der liebe wegen hier her gezogen.
    Also kein sogenannter Wirtschaftsflüchtling. Ich arbeite im Verkauf und habe jeden Tag mit sehr vielen Nationalitäten zu tun. Darunter Arbeitskollegen/innen Ubd Kundschaft. Schweizer(viele nennen sie auch "Eidgenossen"), sogenannte Secondos aus dem ehemaligen Jugoslawien und anderen Ostblock-Staaten, Italiener, Deutsche, Chinesen usw.


    Was mir immer wieder auffällt und das ganze geht soweit, dass ich mich für meine Landsleute schäme, ist dass Deutsche immer sehr vorlaut verhalten und denken man könne sich hier verhalten wie in Deutschland.
    Damit meine ich unsrere Direktheit, die selbst ich, vor fremden Personen egal welcher Herkunft, manchmal etwas zu "harsch" finde.
    Ein klein wenig zurück nehmen muss man sich schon. Versteht mich nicht falsch, es geht mir dabei rein und das richtige Mass ab Taktgefühl und Diplomatie bei Gesprächen oder dem eigenen Verhalten. Die schweizerische Zurückhaltung ist für mich auch nicht immer nachvollziehbar, aber wer sich entscheidet hier herzukommen, sollte meiner Meinung nach, sein Verhalten anpassen.


    Mir sind schon Dinge passiert, da könnte ich das ganze Forum mit vollschreiben.
    Beispielsweise wurde ich mal von einem deutschen Kunden gefragt ob man an Fasnacht nicht ein Bier trinken könnte.
    Ich hab da überhaupt keine Probleme mit, aber bei der falschen Person kann so was sehr schnell negativ auffallen, egal welcher Herkunft man ist. Für mich sind fremde Menschen, fremd. Egal woher sie Stammen ^^ Im allgemeinen freuen sich meine Landsleute einfach auch mal jemand deutsches zu treffen, weil die meisten doch sehr isoliert und alleine sind. Das ist dann auch wieder Schade, aber es liegt an einem selbst dagegen was zu tun. Anschluss finden ist in einem fremden Land ohne Freunde nicht leicht, aber machbar.
    Durch hobbies findet doch viele gleichgesinnte Menschen (in meinem Fall Halbmarathon und Schlagzeug spielen).


    Ich habe schon viele interessante Diskussion geführt mit teilweise provakativen fragen und ich muss am Ende sagen, dass viele sehr offen. Mit viele meine ich von 100 Leuten, 98 Stück. Sie sehen den Menschen und nicht die Herkunft.


    Abschliessend kann ich nur eins sagen. Ich fühle mich hier daheim und pudelwohl. Es gibt immer Sachen die einen stören, aber wir Deutsche jammern ja generell gerne :D

    Ich habe eine Frage: Muss ich der Gemeinde melden, wenn ich den Arbeitgeber wechsle? Mir ist das heute zu Ohren gekommen und ich kann das nicht so richtig glauben. Mit wurde ja auch beim Amt für Migration gesagt, dass ich den Arbeitgeber wechseln kann so oft wie ich will. Ich habe eine B-Bewilligung und weil ich kürzlich den Arbeitgeber gewechselt habe wurde mir gesagt, dass ich dass innert 8 Tagen melden muss...meiner Meinung nach stimmt das nicht. Wenn ich mich irren sollte, klärt mich bitte auf. Danke

    Ïch bin ADAC-PLus Mitglied
    Ich habe da mal eine Praxiserfahrung: Ich kam aus den Ferien und mein Auto Stand Wochen in der Kälte. 89er Baujahr. Er sprang nicht mehr an. ADAC angerufen. Der hat alles an den TCS weitergeleitet und mein Auto lief nach 30 minuten wieder. FAZIT; Wenn einem wichtig ist das man Weltweit Schutz geniesst und sich keine sorgen machen muss, dann ist die ADAC PLus Variante die beste. Für alle die mit dem Auto nicht viel im Ausland unterwegs sind reicht der TCS

    Ich habe eine Frage zur Masseneinwanderungsinitiative. Ich habe meine Bewilligung (B Ausweis), seit 20.06.15. 5 Jahre gültig. Natürlich möchte ich in 5 Jahren den C Ausweis haben (unbefristet). In den Nachrichten wird es immer lauter wegen der Umsetzung der Initiative und ich mache mir sorgen. Meine Frage: Kann es sein das es für EU Bürger, bei Inkrafttreten der Verordnung extrem schwierig wird überhaupt noch irgendeine Bewilligung zu bekommen? Meine sorge ist dass ich in 5 Jahren keinerlei Bewilligung mehr bekomme und dann gehen muss. Oder gilt das nur für Leute die komplett hier neu anfangen? Mir lässt das Thema keine Ruhe mehr...

    Ich halte meine Frage kurz:
    Ïch möchte nächstes Jahr in einer grössere Wohnung ziehen. Ich zügle aber zu 100% innerhalb der Gemeinde.
    Meine Frage: Wo muss ich hin um die Adresse meines B-Ausweises zu ändern? Das Internet half mir wenig dabei und die Seiten von Gemeinde und Amt für Migration waren auch nicht hilfreich.


    Danke für eure Hilfe. :CH:

    Also ich arbeite im Detailhandel und bin auch gelernter Detailhandelsfachmann. Ich arbeite im Kanton Luzern. Ich muss ganz ehrlich sagen: Ich bin froh das hier keine Arbeitszeiten wie in Zurich oder Bern herrschen, denn ein bisschen Privatleben möchte ich auch noch haben. Ich komme aus Deutschland urspünglich und bin Arbeitszeiten bis 24 Uhr Nachts gewohnt!!! Spass hat das mir allerdings zu solchen Arbeitszeiten NIEMALS gemacht. Alle beschweren sich immer das es keine passenden Einkaufszeiten bzw. Öffnungszeiten im vergleich zur eigenen Arbeitszeit gibt. Bitte denkt aber auch daran, dass die Leute im Detailhandel auch dort arbeiten.
    Falls jetzt das Agrument kommt: "Ja aber man hat sich ja diesen Job ausgesucht also weiss man worauf man sich einlässt und ein Arzt oder Sanitäter hat auch für's Privatleben eher unattraktive Arbeitszeiten."


    1. Ärtze und Sanitäter retten Menschenleben!!! Sie bekommen ein weitaus höhgeres Salär als Leute im Detailhandel. (Zurecht)
    2. Sicher habe ich mir den Job ausgesucht, allerdings nicht mit dem Vorsatz Bis spät in die Nacht zu arbeiten. Dazu wäre ich bei einer Anpassung des Salörs allerdings bereit. Beispiel: Bäcker/in bzw. Konditor/in. MIt genugend zuschlägen und allem drum und dran sehe ich für mich kein Problem. ABER: Kein Detailhandelsgeschäft wird das jemals tun. Denn längere Öffnungszeiten verursachen für Firmen höhere Kosten, und diese werden dann bei den Personalkosten eingespart in dem man viel viel viel längere Pausen verhängt.


    ¨Meiner Meinung nach sollten ALLE Kantone Arbeitnehmer freundliche Arbeitzeiten haben wie in Luzern.


    Das ist meine persönliche Meinung.

    Hallo,


    Ich habe mir jetzt intensiv alle Infos zum Auto und CH-Führerschein durchgelesen und habe da noch ein paar kleine Fragen:
    Ich bin seit circa einer Woche fest in der Schweiz (Kanton Luzern) und habe mein Auto mit eingeführt (Mercedes Benz 190 E W201 Baujahr: 1988). Ich habe mir eine Parkkarte für meine Wohngegend besorgt, befristet auf ein Jahr, weil ich dachte ich habe ein Jahr Zeit die Umschreibung des Führerscheins, die Umschreibung des Autos und die Wahl der schweizer Autoversicherung zu tätigen. Nach dem ich alles durchgelesen habe bin ich nicht ganz sicher wann der beste Zeitpunkt dafür ist. Zumal ich auch gelesen habe, dass Auto gereinigt werden muss bei der Vorführung beim Prüfer. Das ist kein Problem, bis auf die Tatsache dass der Motorraum dann unbedingt eine Motorwäsche braucht (altes Auto). Wo mache ich das am besten ? Mein unterboden auch. Kann man dass wie gewohnt in einer Waschstrasse mit dem dementsprechenden Programm machen lassen?


    Noch ein paar wichtige Fragen:
    -Wie viel Zeit habe ich denn jetzt wirklich um alles zu erledigen. 1 Jahr? 6 Monate?
    -Ist es möglich meine Deutsche Autoversicherung zu behalten? Aus Kostengründen?
    - Woher bekomme ich einen, für die Umschreibung notwendigen Sehtest? Problem: ich weiss, dass sich seit dem ich meinen Führerschein habe meine Sehkraft verschlechtert hat. Ein Arzt sagte sogar mal, dass ich sie so schlecht sei, dass ich eine Sehhilfe brauche. Ich habe mich allerdings, zu meiner Schande, aus Faulheit nie darum gekümmert. Bedeutet das: Zum Optiker in der Schweiz gehen? Sehstärke feststellen lassen? Diese sich vom Optiker schriftlich bestätigen lassen? Und logischerweise eine Brille kaufen?
    -Was mache ich mit meiner, von der Gemeinde ausgestellten Parkkarte die noch ca. 1 Jahr Gültigkeit hat, mit dem deutschen Kennzeichen darauf? Neu beantragen? Und ist dann das Geld für die jetzige Parkkarte in den Wind geschossen? Oder kann man diese Parkkarte problemlos umschreiben lassen?



    Ganz ehrlich: Mir wächst das Thema etwas über den Kopf, oder sehe ich das gerade etwas zu Kritisch?


    Vielen Dank für eure Hilfe

    Ja, nur ist's aber ein kleiner Unterschied, ob in einer mittleren deutschen Stadt einmal in der Woche Schweizer (oder in der Schweiz arbeitende Deutsche, vielmehr) 'nem Deutschen ein paar Stunden den Parkplatz klaut (und zusätzlich Kohle in die leeren deutschen Kassen bringt),
    oder ein Grenzgänger den Schweizern die Arbeit wegnimmt bzw. für Lohndumping und massives Sinken des Lebensstandards sorgt und Ressourcen abzieht, die nicht für sie gedacht sind.


    LG


    Genau das ist aber kein Problem das nur die Schweiz betrifft, sondern das ist Global

    Wenn Du in der Schweiz arbeiten möchtest berauchst Du allerdings für die Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung eine Krankenkasse.


    Danke für die Info, das war mir gar nicht bekannt, dass man erst dann die Aufenthaltsgenehmiung erhält mit einer vorhandenen Krankenkasse. Dachte der Arbeitsvertrag reicht aus.

    Hallo Maik,


    erstmal Sorry das ich mich jetzt erst wieder melde, habe aber jetzt erst en Feiertagsmarathon hinter mir.
    Danke für den Tipp. Ich werde meine Freundin als Grund noch in der Bewerbung angeben.
    Werde gleich weiter nach Stellen suchen. Hab leider noch keinen Erfolg gehabt.


    Danke für den Link mit der Stelle. Problem an der Stellenausschreibung: Ich habe tatsächlich nur Fachwissen im Bereich Drums und Percussion. Bei allem andern bin ich aufgeschmissen.


    Ich halte euch definitiv auf dem Laufenden. Und wenn ich Fragen habe, frage ich einfach :)


    Also: Ich hab meine Ausbildung bei Aldi Süd gemacht. (Habe mich auch unter anderm bei Aldi Suisse beworben). Momentan arbeite ich im Verkauf eines Musikfachhandels (Session Frankfurt Drum Abteilung), seit 3 Jahren. Erfahrung habe ich von daher im Lebensmittelbereich (aldi) und im Musikfachhandel (session). In welche Branche des Einzel-/Detailhandels ich arbeiten würde, wäre mir egal. Weil Waren sind Waren. Egal ob käse, ein glockenspiel, salami oder kleidung oder drums. Schweizerdeutsch verstehe ich ganz okay würde ich sagen. Aber es ist stark ausbaufähig. Ich möchte nach Luzern zu meiner Freundin ziehen. Meine Freundin arbeitet als Bäckerin/Konditorin und bedingt durch ihre arbeitszeiten suche ich etwas in Luzern (sursee, nottwill, emmenbrücke oder innenstadt oder ähnliches).


    Das mit der Korrespondenzadresse habe ich geklärt, und ich werde es in den nächsten Bewerbungen mit reinschreiben. Bin zwar noch nicht sicher wie, aber das wird schon =)
    Meine Bewerbung ist sehr wahrscheinlich "zu" selbstbewusst, weil ich nicht wusste das es für die Schweiz nicht so sein muss wie für eine Bewerbung in Deutschland. Als Grund habe ich jetzt nicht meine Freundin genannt, sondern das ich gerne neue Erfahrungen mache und mir die Schweiz und das Arbeitsklima mir selbst besten entpsricht. (Ist das zu undeutlich oder so?) Soll ich meine Freundin als Grund nennen?


    Ich kann jeden Tipp gebrauchen, denn ich sitze jeden Abend vor Jobs.ch und haue eine Bewerbung nach andern raus.
    Danke Schon jetzt für euer Hilfe.


    Falls ich was undeutlich geschrieben habe oder Fehler zu finden sind, sorry dafür aber es ist schon echt spät ;)

    Hallo, ich bin seit ein paar Minuten neu hier. Ich möchte auswandern in die Schweiz. Grund dafür ist die Liebe :love:
    Es geht um folgendes. Mein Plan ist mir einen Job zu suchen, einen festen Arbeitsvertrag zu bekommen und dann alles nötige zu tun um auswandern zu können (Aufenthaltsbewilligung etc.).
    Habe mich auch schon über jobs.ch kräftig um Bewerbungen gekümmert. Leider mit weniger gutem Erfolg. Entweder kamen absagen, keinerlei Antworten oder nur Eingangsbestätigungen. Aber dadurch lasse ich mich nicht unterkriegen
    Zu meinen Fragen: Ich habe eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel gemacht und arbeite auch in diesem Beruf im Verkauf. Ist ein Zeugnis der Industrie und Handelskammer (Darmstadt) in der Schweiz anerkannt? Die meisten wollen ein "EFZ" (Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis). Ist das damit zu vergleichen? Ich möchte bei der Bewerbung keine falschen Angaben machen und bin mir nicht sicher ob ein stattlich anerkannter IHK Abschluss auch in der Schweiz genauso anerkannt ist. Der Arbeitgeber soll schließlich ja auch schon anhand meiner Bewerbungsunterlagen merken, dass ich ehrlich, zuverlässig und pflichtbewusst bin. Gerade weil ich mich als Ausländer (Deutscher) der (noch) in Deutschland lebt bewerbe.


    Desweiteren: Kann mir jemand noch Tipps zur Bewerbung geben? Habe gehört das gerade Leute die im Verkauf arbeiten gefragt sind. Bis jetzt kamen aber nur Absagen (wie bereits erwähnt)


    Ich hoffe das Thema gibt es nicht schon hier im Forum. Habe die Suchfunktion benutzt und nichts gefunden ;)


    Jetzt schon mal vielen Dank an alle die mir kompetent weiterhelfen können. :)