Beiträge von BRTS

    Nochmal für die Faden-Eröffnerin Nina, nicht für Isabelle:


    Du kannst das so machen, kein Problem, wenn Du die Sachen da im Handschuhfach hast, mit dem Zusatz, dass Du eigentliche Eigentümerin bist und der Zoll das akzeptiert.


    Zoll ist generell schwieriger als Führerausweisumschreiben, weil Zollversäumnisse ein potentielles Vergehen darstellen, das Verpennen (is det ooch son deutsches Falschwort?) von bürokratischem Zeugs aber nur Ordnungswidrigkeit.


    Das mit dem Wohnen ist nur dann von Belang, wenn man an pingelige Gemeinden gerät oder, v.a., Nicht-EU-Bürger in der Family hat. Wird bei Nina wahrscheinlich (noch) nicht so sein, kann aber vllt. ja noch werden (wer weiss, wen sie noch Nettes kennenlernt in ihrem hoffentlich langen Leben), und dann weiss sie (und andere, die den Faden hier sehen) ja bescheid.


    P.S. doch noch an Isabelle: Ich bin SP-Wähler, kein SVPler. Wenn ich fremdenfeindlich wäre, hätt' ich viel zu tun.


    LG

    Das übergeordnete Thema ist Familiennachzug, ja.


    Die Gesetzeslage aber, und das ist der Punkt, gilt theoretisch für jeden Ausländer,


    wobei sich "angemessener Wohnraum" grob über den Daumen gepeilt Mindestanzahl der Räume = Personen minus 1 definiert.


    Seite 29,30: "Die meisten Kantone, total 15, folgen der Faustregel Familienmitglieder minus eins gleich Anzahl Zimmer. Aufgrund der Praxisharmonisierung unterden Ostschweizer Kantonen sind einige Kantone, namentlich Graubünden, St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Glarus und Thurgau, auf diese Linie eingeschwenkt. Die Faustregel wird von wenigen Kantonen strikt angewendet, ..."


    Seite 31: "Für ein Ehepaar ohne Kinder genügt im Kanton St. Gallen, Zürich, Genf oder Glarus eine 1-Zimmer-Wohnung. Basel-Landschaft und Solothurn verlangen zwei Zimmer, das Tessin eine 2-Zimmer-Wohnung mit mindestens 50 m2 Wohnfläche. "


    Man kann davon ausgehen, dass danach bei Deutschen, noch dazu ohne Familiennachzug, kein Hahn kräht. Und dass man schlafende Hunde auch nicht wecken sollte, wird man auf Amt vorstellig.


    Theoretisch ist mangelnde Berücksichtigung dieser Vorgaben aber Grund genug, eine Aufenthaltsbewilligung ggf. zu verweigern. Was auch bisweilen bei Nicht-EU-Zuwanderern passiert, genau aus dem Grund, z.B.


    Wenn sich die Aemter mit weniger zufriedenstellen, ist's doch schön, dann lächelt dankbar, und alle freuen sich. Denn geschuldet ist's eben halt nicht.


    Was den Auto-Import bei Zuzüglern betrifft, ist die weitverbreitete Fehleinschätzung potentiell gefährlich, nämlich, dass es viel wichtiger sei, seinen deutschen Führerschein umzuschreiben, als die Karre in der Schweiz zu immatrikulieren bzw. zu versichern. Weil der Zoll z.B. da grundsätzlich anderer Auffassung ist, dachte ich, es könne ratsam sein, da doch nochmal nachzuhaken, weil der Wisch, den Du oben gelinkt hast, so nicht reicht. Jedenfalls nicht für ein pingeliges Auge. Und weiss man, an wen man bei ner Kontrolle gerät?


    LG

    Dann schreib doch zur Sicherheit 'nen Passus in den Wisch, den Du Dir von Deinem Vater unterschreiben lässt, rein, dass Du die "effektive Eigentümerin" bist und mit dem Zossen schon in D und Europa immer rumgegurkt bist.
    Dann machste Dir nen Ausdruck von der Seite vom Zoll und legst sie mit der Bestätigung, dass sie den Wisch gesehen haben (oder so, jedenfalls, dass sie bescheid wissen) ins Handschuhfach und erstmal fertig.


    Und hoff, dass das Zeug in den nichtdeutschsprachigen Landessteilen verstanden und akzeptiert wird, falls Du ins Tessin oder die Romandie fährst.


    LG

    Gut;


    aber dann stimmt es nicht mit dem Faksimile, das Du oben gelinkt hast überein. Denn der "effektive Eigentümer" müsste vom "echten" Eigentümer keine Erlaubnis bekommen, sondern eine Schenkung oder so.


    Wie gesagt: Aehnliches gilt für die Regelung bez. Mindestanforderungen an Wohnraum. Es hat teilweise recht strenge (und kantonal unterschiedliche, teilweise echt happige) Richtlinien für Ausländer, über die dann aber (gerade im Fall von EU-Bürgern) auch schonmal grosszügig hinweggesehen wird. Legaler wird man dadurch aber nicht, und im Fall des Falles kann das ein Schuss in den Fuss sein.


    LG

    Ganz so einfach scheint es mir nicht zu sein.


    Sollte man zumindest vorher genauer abchecken und sich dann allfällige amtliche Bestätigungen holen, zumal dann, wenn explizit darauf hingewiesen wird bzw. das Auto nichtmal das eigene ist.


    http://www.ezv.admin.ch/zollin…/04584/index.html?lang=de


    Aus nicht vorhandenem Mietvertrag bzw. nicht angemessenem Wohnraum kann Ausländern theoretisch auch ein Strick gedreht werden, was aber bei EU-Bürgern meist nicht geschieht.



    LG

    Ich glaub', es hängt von der schweizerischen Gemeinde ab, bei der man sich melden will (sprich ohne Abmeldung in D keine Neuanmeldung in der CH?).
    Früher gab's sowas nicht, dass man einen Abmeldungsbescheid aus D oder von sonstwo vorlegen musste, und solche Scherze.
    M.W. wird das aber häufig verlangt heutzutage.


    Was eigentlich sehr seltsam ist, denn gerade bei Leuten, die aus Nachbarländern kommen und auch noch (zumindest manchmal) dort zu tun haben, kann es sinnvoll sein, den alten Wohnsitz zu behalten.


    Wart' 'mal noch ab, was die anderen hier dazu zu sagen haben; die wissen's besser, weil sie ja da durch mussten in der letzten Zeit.


    LG

    Jein.


    Sowas gab es vor 2004 (neben Kontingentierung und Inländervorrang) explizit;
    i.M. ist für Kontrolle wohl eh kein Personal mehr da; so sieht's aus.
    Die sog. flankierenden Massnahmen sehen aber vor, dass der Arbeitgeber belangt werden kann (bis zur Ausweisung, falls Ausländer), wenn Standards nicht eingehalten werden (ersteres kommt leider m.W. nicht vor, wäre aber in Fällen offensichtlicher Verstösse bitter nötig, im Interesse der Angestellten, auch der ausländischen).


    Was es allerdings noch gibt (in allen EU-Ländern m.W. aber ebenso): Mindestanforderungen an Wohnraum (Mindestanzahl Räume = Bewohner-1) und Liquidität.
    Theoretisch jedenfalls. Es wird aber diskutiert, das wieder strenger zu handhaben. Und seit April gilt auch praktisch:


    http://www.swissinfo.ch/eng/we…-must-be-solvent/41322566
    https://www.news.admin.ch/mess…html?lang=de&msg-id=56543


    ... zumindest, was die Stellensuche angeht (hatten wir in einem anderen Thread, das Thema, ganz konkret).


    LG

    Das ist aber so ne Sache mit diesen Steckern (von Migros und Coop und so). Ich geb's ja nicht gerne zu, aber diese Dinger sind in der Normalausführung in der Schweiz Bruch und Kompanie (und bis vor 10 Jahren ungefähr war's noch viel schlimmer: allerbilligstes Plastik, das in 100 Teile zerspringt, wenn's 'mal auf den Boden fällt - und man bekam nix anderes, selbst, wenn man wollte. Noch ungünstiger ist es, dass es drinnen an Innereien oft noch schlimmer bestellt ist um die Qualität). Wenn man da ordentlich dranhängt und dann 'mal von aussen dranpackt, ist's manchmal wärmer, als man das erwarten täte. Und je mehr Adapter (bzw. auch ummontierte Stecker, gar ohne Klemmen einfach so zusammengeschraubt, wie's so Do-it-yourself-Elektriker gern machen) da dranhängen, desto schlimmer.
    Imho eine der Sachen, die's in der Schweiz zu verbessern hätte, ganz so eventuell ...


    LG

    Löblich als Ansatz in Sachen Integration und so;


    an der Stelle wäre ich hingegen ein bisschen pragmatischer.
    Kommt a bisserl drauf an, was genau man mit "Zentralschweiz" meint (Zug z.B. zählt sich gemeinhin dazu, ist aber bestimmt ned billig),
    zweitens freilich, was man beruflich und so macht (kann eben halt Pendeln bedeuten, mit allen allfälligen Problemen diesbezüglich, Kosten, Zeit und Nerven).
    Die im Mittelland liegenden Städte sind halt grösser und bieten mehr Möglichkeiten,
    auch für allfällige Pläne B.


    Das mit dem Einkaufen in D verliert sich meist eh mit der Zeit, da im Normalfall irgendwann deutsche Produkte eh für einheimische stehengelassen werden, und schweizerischer Kram in D auch nicht unbedingt so billig ist, falls er überhaupt zu bekommen ist. Und Elektrozeugs usw. ist in der CH eh unter den Sachen, die nicht so teuer sind.
    Grenznähe der Grenze wegen tät' sich allerhöchstens lohnen für Leute, die viel im Internet bestellen (und dabei auf Briefkastenadressen in D zurückgreifen), oder für die, die halt familiär oder beruflich in D zu tun haben.
    Ansonsten sind halt die grossen Städte der Schweiz nun einmal in Grenznähe, mit allen Vor- und Nachteilen.


    LG

    Guten Tag,


    falls ich überhaupt noch 'was sagen darf: Vorsicht mit Adaptern und solchen 08/15-Mehrfachsteckern/-steckdosen. Im noch günstigen Fall können einem da schonmal die Sicherungen 'rausfliegen bei.
    Und je mehr allfällige Adapter da mit dranhängen (denn man hat ja vllt auch ein Gerät dann mit schweizerischem Stecker, das dann wiederum nen Adapter andersherum bräuchte), umso stärker der Widerstand ... all in all keine so gute Lösung.


    Das i-Tüpfelchen bisweilen ist,
    dass man manchmal selbst bei in der Schweiz (hab' ich sogar auch schon in Italien gesehen) neugekauften Geräten mit deutschen Steckern beglückt wird (ist jetzt nix anti-deutsches ;) ; passt nur halt, s. Thread-Thema, ned so gut in schweizerische Steckdosen, der Schweinchen-Stecker).


    LG

    Natürlich ist es gut, dass sie sich nicht dem Schicksal ergibt, sondern aktiv für Verbesserung sorgt.
    Die Frage, ob sie das auch täte, wenn sie dafür nicht von deutschen Behörden bezahlt würde, kann sie sich ja für sich selbst beantworten.


    Aber eine Aufgabe einer RAV oder Arbeitsbehörde ist doch, Arbeitssuchende mit den Profilen der Firmengesuche (einer bestimmten Region!) zu verbinden, wenn möglich, und dafür zu sorgen, dass Arbeitssuchende in der Zwischenzeit ein Auskommen haben, dabei v.a. auch im Hinterkopf zu haben, für die wirtschaftliche Prosperität der eigenen Region und der dort lebenden Bev. zu sorgen, und nicht etwa, Probleme ins Ausland zu "entsorgen".


    Stellt Euch 'mal vor, was in Deutschland loswäre, wenn hunderttausende Ausländer vom Ausland dafür bezahlt würden, sich in Deutschland Arbeit zu suchen ...


    Imho treten hier Mentalitätsunterschiede doch sehr deutlich zutage.
    M.E. denken aber auch nicht alle Deutschen, dass das der richtige Weg sein könnte, in der Schweiz Fuss zu fassen. Jeder muss aber letztlich selber wissen, wie er etwas anpackt und dann damit umgeht. Nur finde ich dann verwunderlich, dass sich so viele Deutsche beschweren, sie seien im Ausland (und besonders in der Schweiz) nicht willkommen. Freunde zu finden bei der Anspruchshaltung und dem Verständnis von sozialer Gerechtigkeit - imho sehr schwierig gerade in einem auf Konkordanz und Konsens bauenden Gemeinwesen wie der Schweiz.


    LG


    ...
    Da kann ich dich beruhigen. Ich nehme mein Arbeitslosengeld in die Schweiz mit. Das heißt, Deutschland zahlt das Geld und ich suche in der Schweiz einen Job.
    ...


    Mit anderen Worten: Deutschland zahlt, damit Du in der Schweiz nen Job findest. Wow.



    ...
    Kann es sein, dass du Angst hast von "Deutschen" überschwemmt zu werden???


    Nein; aber bei einem solchen Auftreten und einer derartigen (von deutschen Behörden sanktionierten) Mache, die dahintersteht, verstehe ich SVP-Wähler immer besser. Und das schreibe ich als SP-Unterstützer. MIr ist völlig schleierhaft, wie Deutsche noch ernsthaft hoffen können, dabei noch willkommen zu sein. Keine Ahnung ...


    Trotzdem aber viel Erfolg.


    LG

    Ich wünsche auch allen schöne Ostern, vorweg.


    Doofe Frage meinerseits, die weder persönlich noch sonst irgendwie tendenziös verstanden werden will:


    Es kann aber nicht zufällig sein, dass deutsche Arbeitsämter versuchen, sich die Statistiken schönzurechnen und Kosten auf andere abzuwälzen, indem sie Arbeitslose in die Schweiz "schleusen" bzw. freundlich dazu ermutigen, sich doch ausserhalb Deutschlands um Arbeit zu bemühen, oder? ?(


    Danke und lG


    Das sehe ich grösstenteils etwas anders. Mit einem Verkehrsdelikt wird doch niemand ausgewiesen. ...


    Das kann sogar leicht passieren, nach Einführung von Via Sicura (wobei ich Via Sicura aber ausdrücklich gutheisse).



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    Wenn du dies als vorschreiben auffasst tut es mir leid.
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    Es läuft dem demokratischen Prinzip, dass Entscheide gefälligst umgesetzt werden und Mehrheiten durch 50%+1 Stimme entstehen, zuwider. In Deutschland ist dieses Prinzip vllt nicht so heilig, aber in der CH ist es halt wichtig. Freilich immer im Rahmen des gesetzlich Möglichen und politisch Erreichbaren. Aber der Eindruck, dass der Bundesrat vor Berlin und Brüssel, der Industrie und den Lobbies kuscht, ist nicht nur meiner. Und ich bin ganz ausdrücklich kein Verschwörungstheoretiker.



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    Sorry ich vertraue da mehr auf die professionellen Umfragen des Gfs.Bern, als die einer populistischen Zeitung. Aber das mag jeder sehen wie er will.
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    Sorry, aber der Auftraggeber der Studie Deines Links ist ganz ausdrücklich die Pharmaindustrie (steht oben rechts auf Seite 1 Deines Links), nicht der Bundesrat, wie Du oben fälschlich behauptet hast.
    Und 20min zitiert bzw. berichtet lediglich über eine Studie von Vimentis. Hat 20min nicht selbst durchgeführt.



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    Bitte unterlasse solche Beleidigungen in Zukunft. In diesem Forum wird weder persönlich noch pauschal beleidigt.
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    Sorry, mir fiel kein anderer Ausdruck ein, obwohl ich ihn auch nicht toll finde (zumal nazibelastet). Grenzgänger in der Schweiz können sich aber auf wesentlich härtere Bandagen gefasst machen, das kann ich garantieren. Sorry again für den Ausdruck. Abgesehen davon stelle ich oben deutlich heraus, dass Industrie und Regierung die vergleichsweise grössere Verantwortung für Missstände im Zshang mit Lohndumping usw. durch Ausländer tragen. Grenzgänger sind da nur das "Fussvolk", das missbraucht wird, um den eigenen Profit zu mehren bzw. rappenspalterisch Ausgaben für Schweizer zu sparen.


    LG

    Zitat


    Wegen der Abstimmung würde ich mir weniger Gedanken machen.Auch mit einer Reglementierung wird niemand wegen einer Quote zurückgeschickt. Wer da ist und sich ordentlich verhält wird bleiben dürfen. Vorraussetzung sind keine Straftaten und das man für seinen Lebensunterhalt ( Job oder Vermögen) sorgen kann.
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    Ich wär' da ein bisschen vorsichtiger. Abgesehen davon, dass man mit einem Strafregistereintrag schnell dabei sein kann (z.B. Unfallmitschuld, Fahrlässigkeit, überhöhte Geschwindigkeit im Zuge mit Via Sicura, z.B.), ist es in der CH nicht unmöglich, seinen Job zu verlieren. Und Kontingentierung gilt zwar bisher nur für neue Aufenthaltsbewilligungen, aber bei Jobwechsel nach Jahresverträgen o.ä. könnte das in Zukunft auch für EU-Bürger zutreffen, wenn's hart auf hart kommt.



    Zitat


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    War die Abstimmung sehr knapp. Fast gleich viel wie dafür waren, waren aber auch dagegen. Abstimmungsergebnis Masseneinwanderungsinitiative 50.3% Ja und 49.7% Nein.
    Mit einer Umsetzung rechne ich Mitte/Ende 2016. Vorher denke ich wird es noch eine Abstimmung zu den Bilateralen Verträgen geben, damit könnte die Umsetzung sogar noch kippen.
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    Genau diese (auf totalem Unverständnis von demokratischen Prinzipien beruhenden) vorgeschobenen Gründe sind es, warum eine gewisse Radikalisierung der Positionen erfolgt ist.
    Man lässt sich nicht gern vorschreiben, wie man abzustimmen hat, und dass Mehrheiten keine wären, nur weil sie knapp ausfielen; auch schon gar nicht damit bedrohen, dass im Fall eines von EU und unterwürfigem Bundesrat unerwünschten Wahlausgangs die und die allerschlimmsten Katastrophen drohen, weshalb die Politik leider das unerwünschte Ergebnis auch nicht anerkennen oder umsetzen kann.
    Genau das ist es ja, was Schweizer so an Deutschland und der EU verachten. Und freilich hat das Schweizervolk Angst davor, dass solche unhaltbaren undemokratischen Zustände auch in der Schweiz Einzug erhalten.


    Zitat


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    Die Regierung hat sogar schon eine Untersuchung zur Zustimmung zu den Bilateralen Verträgen in Auftrag gegeben. Die Zustimmung liegt bei 80%. ( Umfrageergebnisse Gfs.Bern )
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    Laut der Website war's nicht die Regierung, sondern Interpharma ;( .


    Andere Umfragen, ebenfalls kürzlich erstellt, kommen hingegen zum dem Ergebnis hier:
    http://www.20min.ch/schweiz/ne…cache=0.18198049820833845



    Zitat


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    Überall wo viele Ausländer sind gibt es auch immer eine starke Ablehnung. Mit Anpassung und Integration kann man aber viel zur Akzeptanz selbst in die Hand nehmen. Jeden wird man nie überzeugen können.
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    Das ist sicherlich richtig. Persönlich denke ich, dass eine starke Schweiz Zuwanderung braucht, und dass es kein grösseres Kompliment an eine Region oder ein Land gibt als Einwanderung.
    Allerdings hat die Debatte einen Knacks, wofür auch Schmarotzer wie Grenzgänger mitverantwortlich sind, aber v.a. eine gierige Industrie, die meint, sich um Gesetze nicht scheren zu müssen, und eine untätige Politik, die dabei jahrzehntelang zusieht, ohne einzugreifen bzw. gegenzusteuern.


    P.S. Was Einwanderung von Usern betrifft: Ohne Risiko geht's nirgends. Auch innerhalb der EU hat's Zuwanderungbedingungen, die eingehalten werden müssen, sonst ist man illegal, auch als Deutscher.
    Erschreckend, auf politischer also offizieller, aber v.a. auf persönlicher Ebene, ist vielfach für Schweizer, wie extrem ahnungslos Deutsche bezüglich des "kleinen Bruders" sind. Wobei man erwartet hätte, dass ein grosser Bruder den kleinen ja eigentlich gut kennen müsste.
    Aber das kann man ja nachholen, und je stärker sich Einwanderer fürs Land interessieren (ohne dabei allem zustimmen zu müssen), desto höher die Anerkennung durch Einheimische, tät' ich 'mal sagen.



    LG

    Richtig;
    nur hat's eben bestimmte Hotspots, die von Ausländern nur so überrannt werden, aus makroökonomischen und finanzpolitischen Gründen (z.B. Frankenstärke und geringere Arbeitslosigkeitsrate) bzw. wirtschaftliche Schwäche in rückständigen Gebieten (wie in vielen Teilen Deutschlands).
    Darüber freuen sich nicht alle, gerade dann, wenn's um massenhafte Zuwanderung (und dann auch noch plus Grenzganz) geht. Weil eben auch nicht alle gleichanteilig von Zuwanderung profitieren und der lahme Bundesrat jahrzehntelang ausserstande war, für die Zuwanderungszahlen ordentlich zu planen und vllt dann doch 'mal ordentlich zu investieren bzw. für Verhinderung oder Abschwächung von Verwerfungen zu sorgen.
    Da haben's Zuwanderer bisweilen schon nicht ganz einfach, mit dem unterschwellig immer im Raum stehenden Thema umzugehen bzw. mit den (zumindest teilweise gerechtfertigten) Anschuldigungen zu leben, von Grenzgängern gar nicht zu reden.


    LG

    Ja, nur ist's aber ein kleiner Unterschied, ob in einer mittleren deutschen Stadt einmal in der Woche Schweizer (oder in der Schweiz arbeitende Deutsche, vielmehr) 'nem Deutschen ein paar Stunden den Parkplatz klaut (und zusätzlich Kohle in die leeren deutschen Kassen bringt),
    oder ein Grenzgänger den Schweizern die Arbeit wegnimmt bzw. für Lohndumping und massives Sinken des Lebensstandards sorgt und Ressourcen abzieht, die nicht für sie gedacht sind.


    LG