Beiträge von MotU

    Da habe ich auch mal wieder was gelernt! In meinen 5 Jahren hier in der Schweiz habe ich davon noch nichts gehört :grinning_face_with_sweat:


    Bei mir laufen aber nur noch der Staubsauger und der Laserdrucker über Adapter. Alles andere ist bereits umgerüstet.

    Nein, da der Notar nicht verifizieren kann, dass die Informationen noch korrekt/ aktuell sind.


    Wir hatten eine aktuelle beglaubigte Übersetzung, die sogar apostilliert wurde. Nope, die Gemeinde wollte eine echte neue Geburtsurkunde... Unsere Kleine war 3 Monate ohne Geburtsurkunde, ohne Ausländerausweis, ich konnte kein Kindergeld für sie beantragen... Wenigstens konnte ich eine vorgeburtliche Anmeldung bei unserer Krankenkasse machen, sodass sie versichert werden konnte und Arztbesuchen nicht problematisch waren.

    Wir hatten dafür das Pech bzgl. Dokumente bei unserer Hochzeit, aber das ist jetzt off-topic ;-)

    :rolling_on_the_floor_laughing: :rolling_on_the_floor_laughing: :rolling_on_the_floor_laughing: No need to tell me. Wir waren drauf und dran 2 Wochen Urlaub in Dänemark zu machen und dort zu heiraten, weil es da SO VIIIIEEEL einfacher ist und dank EU wird die Eheschliessung überall anerkannt.
    Aber dann hatten wir etwas Glück.


    Nun aber zurück zu Elfis Thema :grinning_face:

    Bei meiner Frau, ebenfalls aus Belarus, wurde die "originale" Geburtsurkunde aus der UdSSR (sogar ohne Apostille) akzeptiert - mit dem Hinweis darauf, dass Belarus eben keine neuen Urkunden ausstellt. Die aktuelle politische Situation hat damals (Ende 2020) evtl. auch "geholfen", oder wir hatten einfach Glück.


    Ansonsten geht meine Frau für alle Dokumente zur belarussischen Botschaft hier in Bern - das dauert, funktioniert aber meist. (Allerdings zickt die Botschaft manchmal, wenn Bürger einen MP-Reisepass haben - in Belarus gibt es zwei verschiedene Pässe, einen für "Inländer" und einen für Bürger die sich dauerhaft im Ausland aufhalten - ist evtl. in Russland oder Kasachstan ähnlich?)

    Da hattet Ihr aber Glück. Wir haben das den Beamten erklärt, sogar mit Zitaten von den Gesetzestexten und das die Weissrussische Botschaft bereit ist das telefonisch zu bestätigen. Nichts zu machen, in deren Länderschlüssel stand, dass man ne Kopie kriegt, also muss die vorgelegt werden. Die Mitarbeiter in der Botschaft kennen aber die Problematik und wissen, was zu tun ist.

    Der Grund für die Dauer war die Problematik (auch bei uns war es Ende 2020), weshalb die diplomatische Post nur noch 1x pro MONAT transportiert wurde

    Hoi,


    das war bei meiner Frau ähnlich (Weissrussin). Entweder ihr habt Glück und es können Kopien erstellt werden und das ganze läuft auch noch online ab, müsst Ihr eine Kopie bei dem damals zuständigen "Standesamt" in Russland/ Kasachstan bestellen.


    Meine Frau musste zur Botschaft nach Bern und eine Verlustanzeige aufgeben (in Belarus wird nur eine Urkunde auf Lebenszeit ausgestellt, eine Kopie erhält man erst nach "Verlust" des Originals). Die Botschaft hat das nach Minsk geschickt. Die Kopie kam zurück und der Botschafter hat das apostilliert. Das ganze dauerte ~4Monate.


    Ergo russische und Kasachische Botschaft anschreiben, was man da machen kann, falls es nicht online geht.

    Hoi,


    eine grobe Liste reicht aus. Bei Deinem Beispiel reicht sogar "Kochbedarf". Unsere Liste war nach Zimmern sortiert und dann gab es eine Übersicht, z.B:


    Küche:

    • 2 Kisten Küchenutensilien
    • 1 Küchenmaschine
    • 1 Mikrowelle
    • 4 Stühle
    • 1 Tisch

    Wohnzimmer:

    • 12 Boxen Bücher
    • 1 Kiste DVDs
    • 1 Sofa
    • 1 Fernseher
    • 4 Bücherregale

    Und so weiter. Das wurde problemlos so akzeptiert. Die Boxen hatten wir für uns eh schon beschriftet, um das auspacken und einräumen einfacher zu gestalten. Sprich alle Boxen auf denen "Küche" stand wurden direkt vom Transporter in die Küche getragen.

    Beim Zoll hat der konkrete Inhalt niemanden interessiert, da wir wirklich einen Standard-Umzug hatten. Sie wollten den Transporter nicht sehen und haben die Liste, so wie sie war abgestempelt.

    Also ich habe immer wieder gehört, dass Schweizer es von DEUTSCHEN nicht gerne hören, weil sie den Eindruck gewinnen, dass wir uns über sie lustig machen.
    Wobei ich glaube, dass wir nur aus Nervosität lachen, wegen der Fehler ;)


    Ich jedenfalls bleibe bei Schriftdeutsch (Schwizerdütsch für Hochdeutsch :grinning_face_with_sweat:) bis auf Begrüssung (Gruezi) und Verabschiedung (Adé/ uf wiederluege).

    Wieso hat mir hier noch nie jemand von der Metzgete erzählt??? :pouting_face: ( :winking_face: )


    Für alle mit-Unwissenden, Metzgete ist die Schlacht-Saison im Herbst und geht meistens bis November/ Dezember. In diesem Zeitraum gibt es frische Blutwurst, Leberwurst und vieles mehr.


    Wir haben letztes Wochenende eine Schlachtplatte genossen mit Leber-, Blut-, Bratwurst, sowie Kassler, Speck und Sauerkraut mit Kartoffeln... yummy :winking_face:


    In traditionellen Schweizer Restaurants findet man dies nun auch auf der Speisekarte.


    En Guete!

    Das sehe ich auch so. Natürlich ist es toll, dass wir hier 2 Erzieherinnen für 6 Kinder haben im Gegensatz zu meiner Schwägerin in D, wo es 32 Kinder für 2 Erwachsene gibt.


    Aber wenn man 1600CHF pro Monat für drei Tage die Woche dafür nicht bezahlen kann, kann man sie nicht bezahlen, egal wie viel besser das Angebot ist.

    Hi Sky,


    ad 3. Ja, Du benötigst auch einen Mietvertrag, um nachzuweisen, dass Du auch tatsächlich in der Schweiz sesshaft bist.


    ad 4. Waldshut-Tiengen (nicht Thielingen), ist ein beliebter Ort. Ist auch ein nettes kleines Städtchen mit allen Geschäften, die es so braucht. Mir persönlich wäre es aber doch etwas zu weit weg ~1h mit dem Auto OHNE Stau und den wird es garantiert geben (Grenzübergang, A3 von Baden nach Zürich). Ich würde wahrscheinlich Hohentengen am Hochrhein anschauen. Ist zwar deutlich kleiner, aber dafür sind es nur 35min mit dem Auto. Oder halt Lottstetten, das sind auch nur 37min.


    ad 5. Die serafe wird normalerweise jährlich in Rechnung gestellt. Man kann es auf Antrag aber auch auf Quartalsrechnung umstellen. Für Privathaushalte sind das 335.-CHF

    https://www.serafe.ch/de/abgabe/abgabeuebersicht/

    Hoi,


    so wie ich das sehe, gibt es keine Probleme und das jetzige Auto kommt einfach nicht auf die Liste des Umzugguts. Bei Nachfrage sagts Du, dass Du es jetzt für den Transport nutzt, und danach wieder nach Deutschland bringst, um es dort zu verkaufen. Sollte meiner Meinung nach zolltechnisch kein Problem sein!

    Es kommt natürlich auch auf den Aufwand an. Kieferorthopädische Zahnstellungskorrektur sind regelmässige Termine über mehrere Monate. Da spielt meiner Meinung nach auch die Zeit eine Rolle, die man für die Anfahrt investieren muss.


    Ich hatte das Glück in eine Zahnzusatzversicherung aufgenommen worden zu sein, von daher spare ich mir die Zeit lieber und gehe hier in der Schweiz zum Zahnarzt.

    Eine "simple" Kariesbehandlung kostet hier ca. 350CHF. Es steht leider auch ein Keramik-Inlay bei mir an, Kostenvoranschlag bei der Grösse (Backenzahn) sind 830CHF und eine neue Krone war bei 1300CHF, damit Du mal ein paar Zahlen zum vergleichen hast.

    ohhhja, einfache Blechkuchen!!!


    Obwohl wir zwei lokale Bäckereien in unmittelbarer Umgebung haben, kam ich nicht an einen Zwetschgenkuchen :face_with_raised_eyebrow: Wähe ja, aber da legen sie die Zwetschgen immer in Pudding... nicht das, was ich will ;)


    Am Ende hat es meine Frau selber gebacken (ich bin der Koch, sie die Bäckerin). Torten mit viel Creme gibt es hier massig, aber wie gesagt, simple Blechkuchen sind eher eine Seltenheit.

    Hoi,


    also ohne Mietvertrag gibbet auch keen Ausländerausweis! Denn dafür benötigst Du einen Nachweis, dass Du hier in der Schweiz gemeldet bist. Du kannst nur versprechen, dass nachzureichen.


    Klar, wirst Du bei manchen Verwaltungen so durchfallen, aber man findet das auch so. Am besten erbittest Du von Deiner Firma eine "Einstellungsbestätigung" und versprichst den Arbeitsvertrag schnellstmöglich nachzureichen, da hierfür eine Adresse nötig ist.

    Hoi Ferdinand,


    Du überdenkst das alles :winking_face:


    Der Arbeitgeber benötigt nur Deine Aufenthatlserlaubnis/ Arbeitsbewilligung, die Du schnellstmöglich nachreichen musst. Die kriegst Du wiederum nur, wenn Du eine Krankenversicherung nachweisen kannst.


    Die Deutsche musst DU kündigen und auch DU musst die neue in der Schweiz beantragen.


    Führungszeugnis Lohnsteuerbescheid braucht er nicht (ausser Du bist in der Sicherheitsbranche...).

    Hi Thomas,


    für Deutschland musst Du Dich bei Deiner unteren Jagdbehörde melden und eine Ausfuhrbewilligung beantragen. Ohne die, machst Du Dich des Waffenschmuggels schuldig.


    Für die Schweiz wird es etwas komplizierter: Du benötigst einen Waffenerwerbsschein von der Kantonspolizei (auf diesen können bis zu drei Waffen/ Arten von Munition erfasst werden. Hast Du mehr, musst Du mehrere WES beantragen).

    Als Nachweis, dass Du berechtigt bist die Waffen im Heimatland zu führen reicht die Waffenbesitzkarte.


    Ausserdem benötigst Du die Bewilligung zum dauerhaften Verbringen in die Schweiz von der FedPol, auch hier wieder max. 3 Waffen/ Munition pro Antrag.


    Selbstverständlich kostet jede Bewilligung/ WES eine gewisse Gebühr.


    An der Grenze dann zum Deutschen Zoll und die Ausfuhr stempeln lassen. Dann zum Schweizer Zoll, der alle Dokumente prüft und dann mit Dir zum Auto läuft, um zu kontrollieren, dass die Waffennummern auf den Dokumenten übereinstimmen und dann kannst Du auch schon weiter.
    Denk an die Transportbestimmungen in Deutschland!

    In der Schweiz hast Du dann ein paar Monate Zeit, um eine Schweizer Waffennummer über einen Büchsenmacher zu beantragen und einätzen/ lasern zu lassen. (Nein sie akzeptieren die deutschen nicht :frowning_face:)


    Mehr Infos und Dokumente hier:

    https://www.fedpol.admin.ch/fe…rheit/waffen/einfuhr.html