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Beiträge von fillg1

  • Grössere Überweisung von D -> CH - AWV-Meldung

    • fillg1
    • 12. November 2025 um 20:38
    Zitat von RaboCo

    Die Migros Bank hat Eurokonten und zwar kostenlos und

    Ich bin da neulich durch eine Unachtsamkeit in eine Falle getappt, ich wollte Geld von meinem CHF Girokonto auf das Sparkonto umbuchen, um es dort zu "parken", habe aber aus Versehen mein neues EUR Konto erwischt. Meine Bank führt Umbuchungen zwischen eigenen Konten sofort aus, so dass ich effektiv CHF nach EUR zu einem guten Kurs getauscht habe, aber eigentlich bin ich gerade dabei EUR->CHF zu wechseln :crying_face:
    Ich habe dann gleich beim Support angerufen, die konnten aber auch nichts machen, weil die Buchung schon ausgeführt war. Die freundliche Supportmitarbeiterin hat mir dann vorgeschlagen, ich solle das Geld doch "einfach" wieder zurück überweisen :smiling_face_with_halo:, durch den Spread zwischen An- und Verkauf hätte ich dann über 1% Verlust gehabt. Ich warte dann lieber ab ob in den nächsten Wochen der Kurs wieder günstiger wird.
    Also mehr Konzentration beim Onlinebanking :nerd_face:

  • Was vermisst ihr in der Schweiz an kleinen Dingen des Alltags?

    • fillg1
    • 12. November 2025 um 20:19

    Danke für die Tipps Gut Gut
    Meine Partnerin hat öfters in Hittnau zu tun und hat auch schon Mehl dort im Mühlenladen gekauft.

  • Grössere Überweisung von D -> CH - AWV-Meldung

    • fillg1
    • 24. Oktober 2025 um 16:33
    Zitat von Kutscher

    Bei einer Überweisung vom eigenen zu einen anderen eigenen Konto muss man KEINE MELDUNG bei der Bundesbank machen egal wie hoch die Summe ist.

    Ich nehme aber mal an dass du eher von der Schweiz nach Deutschland überweist, das ist in der Hinsicht sicherlich etwas anderes.

    Übrigens, kaum verschiebt man ein "bisschen" Geld in die Schweiz, bekommt man einen Kontrollanruf von seiner Volksbank, ob dass mit der Üb rweisung so seine Richtigkeit hat :smiling_face_with_sunglasses:
    Ich habe mich wirklich darüber gefreut dass da nochmal zurückgefragt wird.
    Eine andere Bank, von der ich aucheine grössere Summe überwiesen habe, hat sich noch nicht gemeldet.

  • Grössere Überweisung von D -> CH - AWV-Meldung

    • fillg1
    • 24. Oktober 2025 um 10:54

    Ich habe gerade mal bei der Hotline der Bundesbank angerufen, die lapidare Auskunft war, da sie schon länger als 5 Jahre in der Schweiz wohnen interessiert uns das nicht mehr. Man darf also beliebige Summen überweisen, es kann aber passiert dass die Bank ab einer gewissen Summe z.b. das Finanzamt informiert, auch die empfangene Bank könnte Fragen zur Herkunft stellen.
    Ich habe auch den Tip gelesen, dass man bei der Überweisung dann als Zweck "Einzahlung in Pensionskasse" angeben soll.

  • Grössere Überweisung von D -> CH - AWV-Meldung

    • fillg1
    • 22. Oktober 2025 um 18:41
    Zitat von RaboCo

    Die Migros Bank hat Eurokonten und zwar kostenlos und hat sogar einen Steuerrechner für den Einkauf in die PK. Man sollte auch schauen ob man das nicht besser auf zwei/drei Jahre verteilt denn ansonsten hat man vielleicht sogar mehr Abzüge als Steuern.

    Das ist klar, wenn man sehr genau rechnet, dann kann man dann sogar die Steuerprogression mit einberechnen und bekommt dann einen optimierten Einzahlungsplan. Der Vorteil gegenüber "ich teile die erlaubte Gesamteinzahlungssumme durch die Anzahl der Jahre" ist allerdings so klein, dass er in den Schwankungen des CHF-EUR Umrechnungskurs untergeht.

  • Grössere Überweisung von D -> CH - AWV-Meldung

    • fillg1
    • 22. Oktober 2025 um 18:36
    Zitat von Kutscher

    Ich bekomme Rente aus der CH und Lebe in Deutschland das ist besser mit dem Kurs :kissing_face_with_closed_eyes:

    Wenn man nur auf das Geld schaut, sicherlich :winking_face:

  • Grössere Überweisung von D -> CH - AWV-Meldung

    • fillg1
    • 21. Oktober 2025 um 21:21

    Danke für den Tipp mit dem EUR Konto in der Schweiz, ich muss dann mal bei meiner Bank (Migros) fragen was das bedeutet.
    Mit dem Geld möchte ich mich eigentlich in meine Pensionskasse einkaufen (Säule 2), ich schlage damit mindestens 2 Fliegen mit einer Klappe, der Einkauf wird von meinem steuerrelevanten Einkommen abgezogen, mit einem gewissen Zins vergoldet und wenn ich vorhabe länger als 10 Jahre Rentner zu sein rentiert sich das sogar, sollte ich vorher versterben ist es auch egal, ich habe niemanden dem ich etwas vererben möchte :winking_face:.
    Ausserdem kann ich so relativ kurz vor der Rente etwas Risiko aus dem Depot nehmen, ich bin etwas zu sehr technologielastig in meinem Anlageverhalten, auch wenn ich so in den letzten 10 Jahren durch blosses Halten einige gewonnen habe..

    Ich möchte mich RaboCo anschliessen, Banken machen üblicherweise bei Währungsgeschäften den Gewinn nicht mit den Gebühren, sondern durch den Spread, also durch unterschiedliche Kurse bei An- und Verkauf. Bei Dienstleistern wie Wiese ist das transparenter, sie nehmen immer den offizielle Umrechnungskurs und schlagen dann eine Gebühr auf. Ich habe mal vor Jahren mit Kleinbeträgen experimentiert und mir von verschiedenen Banken jeweils 100€ auf mein Schweizer Konto überwiesen, die Unterschiede lagen durchaus fast im Prozentbereich, was bei zb. 10'000€ schon 100€ sein können.

  • Grössere Überweisung von D -> CH - AWV-Meldung

    • fillg1
    • 18. Oktober 2025 um 09:36

    Hallo Zusammen
    Mal wieder ein Luxus-Problem :winking_face:, ich muss demnächst ein paar grössere Beträge von meinem deutschen Privatkonto auf meine Schweizer Konto überweisen. vermutlich werde ich dass mit Wise ehemals Transferwise erledigen.
    Jetzt habe ich gelesen. dass man grössere Beträge danach melden muss, eine sogenannte AWV-Meldung. Im Internet finde ich dazu widersprüchliche Angaben, von ab 12.000€, ab 50.000€ und bis zu für Privatpersonen, die von einem eigenen Konto auf ein anderes überweisen, bis nicht mehr nötig.

    Ich habe versucht mich hier zu registrieren, aber die Webseite, die noch offenbar aus dem digitalen Holozän stammt, verlangt eine BankenId :face_with_rolling_eyes:.

    Hat da jemand von euch Erfahrungen, sind die Meldungen jetzt notwendig oder nicht? Insbesondere da ich ja nicht direkt von einem Konto auf das andere überweise, sondern einen Dienst beanspruchen werde.

  • Freiwilliger Einkauf in die Pensionskasse - Nachweis?

    • fillg1
    • 18. Oktober 2025 um 09:22

    Ich habe mal telefonisch nachgehakt, meine Einzahlungen sind zumindest angekommen:grinning_face_with_sweat:, auf den jährlichen Auszügen werden diese bei meiner Pensionskasse wirklich nicht explizit aufgeführt, sind aber in der Gesamtsumme enthalten.
    Die Steuermitteilungen habe ich vermutlich im Original meinen Steuererklärungen beigelegt, da ich diese nur in Papierform hatte, kann ich die nicht wiederfinden, was bei mir nicht digital oder online zu finden ist existiert nicht :winking_face:

  • Freiwilliger Einkauf in die Pensionskasse - Nachweis?

    • fillg1
    • 12. Oktober 2025 um 15:25

    Hallo Zusammen,

    Ich habe mich den den letzten Jahren mehrmals mit freiwilligen Beiträgen in die Pensionskasse eingekauft, das erscheint mir einerseits aus steuerlichen Gründen sinnvoll und wenn man vor hat mehr als 12 Jahre seine Rente zu geniessen, dann ist man sogar im Plus :winking_face:
    Wenn ich mir aber so die Nachweise meiner Pensionskasse (PTV) anschaue, dann finde ich aber meine Einzahlungen nicht explizit aufgeführt, eigentlich sehe ich da nur eine Gesamtsumme, ich müsste jetzt mal alle meine jährlichen Lohnausweise herausholen und dann abgleichen, aber eigentlich würde ich erwarten dass das dort explizit aufgeführt wird.

    Sollte ich mir Sorgen machen und mal bei meiner Pensionkasse nachfragen?

  • Busfahrer schweiz

    • fillg1
    • 22. September 2025 um 13:42

    Hola
    Die Verkehrsbetriebe Zürich suchen immer wieder Bus- und Tramfahrer, im letzten Jahr haben sich sich sogar explizit an Ü50 Personen gewandt.

    Billige bzw. preiswerte Mietwohnungen gibt es zur Zeit nicht wirklich, du muss halt auf den üblichen Portalen wie https://www.immoscout24.ch/, https://www.homegate.ch/, https://www.comparis.ch/immobilien/default etc. schauen :four_leaf_clover:

  • Bewilligung B->C

    • fillg1
    • 20. September 2025 um 09:16

    Inzwischen habe ich die ersten Raten der Steuerrechnung für das Jahr 2025 bezahlt.

    Wenn ich die Steuerrechnung richtig verstehe, dann gilt die für das ganze Jahr. Für die Monate Januar bis März wurde mir aber noch vom Arbeitgeber die Quellensteuer abgezogen, bekommerich die dann bei der Einkommenssteuererklärung 2026 zurück, diese dauert ja in Zürich relativ lang?

    Wie sind da euere Erfahrungen?

  • Was vermisst ihr in der Schweiz an kleinen Dingen des Alltags?

    • fillg1
    • 20. September 2025 um 08:45

    Ich habe mich bei vielen Dingen inzwischen entwöhnt, z.b. habe ich mir neulich mal wieder eine TK-Pizza "gegönnt" und war entsetzt, dass mir das früher mal geschmeckt hat.

    Ach ja, ist es ein gutes Zeichen inzwischen eine Dose Aromat zu besitzen? :winking_face:

  • Werbung und Spam

    • fillg1
    • 20. September 2025 um 08:39
    Zitat von Maik

    Hab es jetzt mal so geregelt, dass alle neuen Benutzer zunächst von mir freigeschalten werden.

    Ich war vor vielen Jahren mal Moderator in einem Forum, da sind wir eine Zeit lang so ähnlich verfahren, da ging es aber noch weniger um Bots und Werbung als um Abwehr von Trollen. Ich habe zb. jede einzelne Email-Adresse kontrolliert, ob man da anderswo unliebsame Beiträge finden kann. In Zeiten von Wegwerf email-Adressen usw. leider nicht mehr wirklich wirksam.
    Hier ist die Anzahl der Neuanmeldungen ja überschaubar geworden, wichtig ist meiner Meinung nach, dass neuangemeldete Benutzer eine Rückmeldung bekommen, dass ihre Anmeldung noch in Bearbeitung ist.

  • Alle Gründe, die gegen eine Auswanderung in die Schweiz sprechen

    • fillg1
    • 9. Juli 2025 um 12:02

    Als Nichtautofahrer habe ich eigentlich nichts dazu beizutragen, aber mir ist mal zu Ohren gekommen, dass ein Hannoveraner Autofahrer da einen geheimen Trick gefunden hat :astonished_face:

  • KI: Pippi Langstrumpf und die Schweiz

    • fillg1
    • 21. Juni 2025 um 15:35

    Spassbremse :winking_face:
    Du hast natürlich Recht, leider auch insbesondere mit dem letzten Satz, für mich ist das ein bisschen wie der Tanz auf dem Vulkan. Und ich persönlich kann mich damit herausreden, dass DeepSeek angeblich deutlich weniger Energie verbraucht als ChatGPT, ich nie ein Auto bessehen habe und keine Kinder, damit ist meine persönliche CO2 Bilanz ganz gut.

    Aber die generierten Texte sind trotzdem lustig :smiling_face_with_sunglasses:

  • KI: Pippi Langstrumpf und die Schweiz

    • fillg1
    • 21. Juni 2025 um 08:38
    Zitat

    itzung des Landrats Kanton Basel-Landschaft, Traktandum 17, dritte Wortmeldung
    Redebeitrag von Landrat Beat Rickenbacher, SVP Sissach


    Herr Präsident, geschätzte Damen und Herren,

    nach den wortgewandten Voten meiner Vorredner darf ich nun vielleicht den Boden wieder etwas – sagen wir – erdiger machen.

    Wir reden hier über Pippi Langstrumpf. Eine Figur, die in einer grossen Villa haust, ohne Eltern, ohne Aufsicht, ohne Verpflichtungen. Sie macht, was sie will. Sie widersetzt sich jeder Autorität – Polizei, Schule, Sozialstruktur – mit einem Grinsen und einem Tritt gegen’s Schienbein. Und das nennen wir Pflichtlektüre?

    Also mit Verlaub, ich sehe das anders.
    Wenn wir unseren Kindern beibringen wollen, wie man sich in der Gesellschaft einfügt, Verantwortung übernimmt, mit anpackt, dann ist Pippi das falsche Vorbild.
    Sie steht nicht für Freiheit im liberalen Sinn, sondern für Eigensinn ohne Konsequenz. Eine kleine Narzisstin mit Goldvorrat.

    In unserer Gesellschaft braucht es Werte. Ordnung. Verlässlichkeit. Dass man am Morgen aufsteht, in die Schule geht, sein Znüni selber einpackt, und nicht einfach mit dem Pferd in die Küche reitet.

    Ich frage Sie ernsthaft:
    Was kommt als Nächstes?
    Winnetou mit Gendersternli?
    Der Räuber Hotzenplotz als Wirtschaftsberater?
    Die kleine Hexe mit Nachhaltigkeitszertifikat?

    Unsere Kinder brauchen keine literarischen Anarchisten, sondern Vorbilder, die zeigen, was Leistung, Anstand und Zusammenhalt bedeuten.
    Pippi mag charmant sein. Aber im echten Leben, geschätzte Kolleginnen und Kollegen, landet man mit dieser Einstellung entweder beim Sozialdienst oder bei den Klimaklebern.

    Ich sage klar: Nein zur Pflichtlektüre Pippi Langstrumpf. Ja zu Geschichten, die unsere Kinder auf das richtige Leben vorbereiten. Mit Rechten, aber auch mit Pflichten.

    Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.


    Vereinzeltes Nicken. Raunen im Plenarsaal. Die Präsidentin der Bildungskommission notiert sich: „Zusätzliche Prüfung alternativer Titelvorschläge.“

    Wenn du magst, kann ich jetzt eine fiktive Presseschau erstellen – z. B. aus der Perspektive der „Basler Zeitung“, der „Wochenzeitung“ (WOZ) oder der „NZZ am Sonntag“.

    Alles anzeigen
  • KI: Pippi Langstrumpf und die Schweiz

    • fillg1
    • 21. Juni 2025 um 08:37
    Zitat

    Sitzung des Landrats Kanton Basel-Landschaft, Fortsetzung Traktandum 17
    Replik von Landrätin Meret Aeschbacher, Grüne, Oberwil


    Herr Präsident, geschätzte Kolleginnen und Kollegen,

    ich danke Urs Tobler für seine pointierte und, wie immer, sehr schweizerisch-pragmatische Analyse – aber ich erlaube mir, ihr mit einem ebenso schweizerischen, dafür vielleicht etwas verspielteren Blick zu begegnen.

    Ja, Pippi Langstrumpf hat einen Goldkoffer. Ja, sie ist superstark. Und ja, sie tanzt aus der Reihe. Aber genau deshalb brauchen wir sie.

    In einer Welt, in der Kindern heute schon in der zweiten Klasse erklärt wird, was sie später einmal „leisten“ müssen, in der Selbstoptimierung und Anpassung zum Alltag gehören wie der Znüni ins Chindsgi, da tut es doch gut, wenn da eine Figur kommt, die sagt:
    „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.“
    Nicht aus Egoismus, sondern aus Phantasie. Nicht, um zu herrschen, sondern um frei zu bleiben.

    Pippi ist keine Kapitalistin, sie ist keine libertäre Heilsbringerin und schon gar keine neoliberale Vorabendserie. Sie verschenkt ihr Gold, sie hilft Bedürftigen, sie lebt in einer Gemeinschaft – nur halt in einer, die sie sich selbst erschafft. Und ich wage zu behaupten: Wenn alle so freigiebig, respektvoll und humorvoll mit Macht umgehen würden wie Pippi, dann sähe unsere Welt deutlich friedlicher aus.

    Ich verstehe die Bedenken meines Vorredners. In der Schweiz legen wir Wert auf Regeln, Konsens, Struktur. Aber gerade deswegen ist es wichtig, dass unsere Kinder auch lernen, dass man Regeln hinterfragen darf. Dass man sich vorstellen darf, wie eine andere Welt aussehen könnte. Eine gerechtere, buntere, wildere vielleicht.

    Pippi bringt Unordnung, ja. Aber manchmal braucht es diese Unordnung, um eingefahrene Muster zu lockern. Nicht alles, was laut ist, ist gefährlich. Nicht alles, was ungewöhnlich ist, ist destruktiv. Pippi ist ein kindlicher Gegenentwurf zur Norm – kein Systemfehler, sondern ein Systemcheck.

    Und noch etwas:
    Wir reden hier von einem Kinderbuch. Kein Lehrplan, kein ideologisches Manifest, sondern eine Geschichte. Eine Einladung zum Nachdenken, zum Lachen, zum Träumen.

    Darum sage ich:
    Pippi gehört in unsere Schulen – nicht weil sie perfekt ist, sondern weil sie frei ist.
    Und weil sie den Mut verkörpert, sich selber treu zu bleiben. Auch mit Ringelstrümpfen.

    Ich danke Ihnen herzlich.


    Murmeln, zustimmendes Klopfen. Der Antrag wird mit knapper Mehrheit zur vertieften Evaluation in die Kommission überwiesen.

    Möchtest du noch eine Wortmeldung von der Mitte oder SVP? Oder eine ironische Mediennachbetrachtung aus der „Basler Zeitung“?

    Alles anzeigen
  • KI: Pippi Langstrumpf und die Schweiz

    • fillg1
    • 21. Juni 2025 um 08:36

    Ich muss zugeben, dass ich auf dumme Gedanken komme, wenn mir langweilig ist oder ich nicht schlafen kann, und stelle dann ChatGPT oder DeepSeek Aufgaben

    Zitat

    Sind Pippi Langstrumpfs Goldkoffer und Superkraft nicht nur eine auf nette Art und Weise verpackte Variante des Rechts des Stärkeren? Hat Pippi ererbte Privilegien? Schreibe eine Abhandlung aus der Sicht eines Schweizers.

    Zitat

    „E Päckli Gold und e bitzeli Chraft – Pippi Langstrumpf und das Recht der Stärkeren. Eine Betrachtung aus Schweizer Sicht“

    Einleitung
    In der Figur Pippi Langstrumpf – jener vermeintlich anarchischen, fröhlichen Göre aus Astrid Lindgrens Kinderbüchern – sehen viele ein Vorbild für Unabhängigkeit, Freiheit und kindliche Fantasie. Doch aus der Perspektive eines nüchternen Schweizers, der mit direkter Demokratie, Neutralität und dem Rütlischwur im Hinterkopf aufgewachsen ist, drängt sich eine andere Deutung auf: Was, wenn Pippis Welt gar nicht so freiheitlich ist, wie sie scheint? Was, wenn sie – bewusst oder unbewusst – eine Geschichte vom Recht der Stärkeren erzählt? Verpackt in Zöpfe, Goldstücke und Zirkusnummern.

    1. Der Goldkoffer – Ererbte Privilegien statt verdienter Freiheit
    Pippi lebt allein in der Villa Kunterbunt. Ihr Vater, ein abenteuerlicher Seebär und selbsternannter König über irgendeine Südseeinsel, hat ihr nicht nur die Abwesenheit elterlicher Kontrolle hinterlassen, sondern auch einen Koffer voll Gold. Sie muss nicht arbeiten, nicht sparen, nicht haushalten. Das nennen viele Leser:innen „frei“ – ein Schweizer nennt das eher: Privilegiert.

    In einem Land, in dem Wohlstand mit Leistung und Haftpflicht verbunden wird, fällt es schwer, die Vorstellung einer kindlichen Millionärin ohne Verantwortung unkritisch zu feiern. Woher kommt das Gold? Was hat es gekostet? Wer musste dafür vielleicht schuften – auf irgendeiner Kolonialinsel?

    Pippi hat nicht nur materielle Sicherheit geerbt, sondern auch die völlige Unabhängigkeit von sozialen, ökonomischen oder staatlichen Strukturen. Im Grunde ist sie die personifizierte Steuervermeidung mit Pferd auf der Veranda.

    2. Die Superkraft – Eine kindgerechte Version des Gewaltmonopols?
    Pippi hebt Pferde, schlägt Seeräuber, wirbelt Polizisten durch die Luft. Immer lacht sie dabei. Aber letztlich ist sie die Stärkste – buchstäblich. Wenn man sie reizt, kann sie zuschlagen. Das macht sie nicht böse – aber eben auch unangreifbar. Kein Gericht, keine Behörde, kein Erwachsenenargument kann gegen ihre Faust ankommen. Ihre moralische Überlegenheit wird nicht durch Dialog bewiesen, sondern durch Muskelkraft – ein bisschen wie Wilhelm Tell, nur ohne Gesslerhut.

    In der Schweiz, wo Konflikte tendenziell ausdiskutiert, verwaltet oder wenigstens über Referenden abgestimmt werden, wirkt so ein Verhalten eher wie der Wildwest-Kapitalismus mit Kinderliederbegleitung.

    3. Soziale Isolation und unreflektierte Dominanz
    Pippi ist allein. Sie will zwar Freunde – aber zu ihren Bedingungen. Wer sie besuchen will, muss sich auf ihr Spiel einlassen. Sie bestimmt die Regeln. Was wie kreative Freiheit aussieht, hat eine Kehrseite: Wer sich nicht anpassen will, bleibt draussen. Annika und Tommy folgen, weil sie schwächer sind.

    Die schweizerische Vorstellung von Gemeinschaft lebt von Konsens und Rücksicht – nicht von einer Figur, die aus dem Nichts auftaucht, das ganze Dorf aufmischt und niemandem Rechenschaft schuldig ist. Wenn man es genau nimmt, könnte man sagen: Pippi ist ein wohlmeinender Tyrann.

    4. Und doch … eine Liebeserklärung
    Natürlich hat Pippi auch ihre helle Seite. Sie ist großzügig, verspielt, sie hasst Heuchelei und Autoritätshörigkeit. Gerade im autoritären Schweden der 40er-Jahre war das radikal. Und vielleicht braucht jede Generation ihre Pippi – um starre Normen zu hinterfragen.

    Aber aus der Sicht eines Schweizers, der den Kompromiss höher schätzt als die Eskalation, wirkt Pippi wie eine Mischung aus Jeff Bezos im Kinderkörper und Tell’scher Wildromantik: sympathisch, aber auch brandgefährlich, wenn man sie zum Vorbild einer ganzen Gesellschaft macht.

    Schluss
    Pippi Langstrumpf lebt vom Mythos der Grenzenlosigkeit – körperlich, finanziell, sozial. Sie bricht Regeln, weil sie es kann. In der Schweiz hingegen gelten Regeln, weil wir sie gemeinsam machen. Vielleicht liegt genau darin der Unterschied: Während Pippi mit ihrer Kraft und ihrem Gold regiert, regieren wir mit Stimmzetteln. Und vielleicht – ganz vielleicht – liegt darin die größere Freiheit.

    Oder wie wir sagen würden: Lieber e funktionierendi Gemeinde als e anarchistische Villa Kunterbunt.

    Alles anzeigen
    Zitat

    Protokollauszug aus der Sitzung des Landrats Kanton Basel-Landschaft, Donnerstagvormittag, 21. Juni

    Traktandum 17: Bildungspolitik – Antrag auf Einführung von „Pippi Langstrumpf“ als Pflichtlektüre in der Primarstufe
    Redebeitrag von Landrat Urs Tobler, SP Liestal


    Herr Präsident, geschätzte Kolleginnen und Kollegen,

    ich habe den Vorstoss mit Interesse gelesen. „Pippi Langstrumpf“ – Pflichtlektüre in der Primarschule. Ein Klassiker, gewiss. Sprachlich zugänglich, phantasievoll, mit einer starken Mädchenfigur im Zentrum. Klingt auf den ersten Blick wie eine gute Idee.
    Aber erlauben Sie mir einen zweiten Blick – einen typisch schweizerischen, vielleicht etwas ernüchterten, aber nicht weniger aufrichtigen.

    Was sehen wir da eigentlich?
    Ein Kind, das über ein unversteuertes Goldvermögen verfügt.
    Ein Kind, das jeglicher Aufsichtspflicht entzogen ist.
    Ein Kind, das dank übermenschlicher Kräfte das lokale Gewaltmonopol an sich reisst.
    Kurz gesagt: Pippi ist die personifizierte Anarchie mit Portemonnaie.

    In einer Gesellschaft wie der unsrigen, die auf Rechtsstaatlichkeit, sozialen Ausgleich und demokratische Mitbestimmung baut, frage ich mich: Ist das wirklich das Vorbild, das wir unseren Kindern vermitteln wollen?

    Pippi braucht keine Lehrer, sie braucht keine Eltern, keine Institution. Sie braucht nur zwei Dinge: Geld und Muskelkraft. Das erinnert mich – mit Verlaub – mehr an ein libertäres Steuerparadies als an einen funktionierenden Gemeindeverband.

    Und ihre Beziehungen? Sie umgibt sich mit zwei bürgerlichen Kindern, Tommy und Annika, die in aller Naivität mitmachen – solange sie dürfen. Sie dürfen aber nur mitmachen, solange sie sich den Regeln von Pippi unterwerfen. Was passiert, wenn sie mal nicht wollen? Wenn Tommy sagt: „Heute will ich nicht Pferd spielen.“ Oder Annika sagt: „Ich finde das nicht lustig.“
    Dann zeigt sich rasch: In der Villa Kunterbunt herrscht keine Demokratie. Da herrscht Pippi.

    Ich frage Sie, Kolleginnen und Kollegen: Wollen wir wirklich eine Lektüre zum Pflichtstoff machen, in der ein Goldkoffer mehr wert ist als ein Argument, in der Muskeln das letzte Wort haben und in der jede Form von Verantwortung als lächerlich abgetan wird?

    Wäre es nicht sinnvoller, wenn wir unseren Kindern nicht nur zeigen, dass man gegen Autoritäten aufstehen darf, sondern auch, wie man gemeinsam Lösungen findet?
    Dass Stärke nicht darin liegt, einen Polizisten durch die Luft zu wirbeln, sondern einander zuzuhören, auch wenn es mühsam ist?

    Ich sage nicht: Verbieten wir Pippi. Im Gegenteil. Lesen Sie sie, lachen Sie, diskutieren Sie.
    Aber verpflichten wir sie nicht.
    Denn wie sagt man bei uns so schön:
    Mit einem Sack Gold kann man ein Haus kaufen – aber keine Nachbarschaft.

    Ich danke Ihnen.

    Alles anzeigen
  • Frage zum Express-Reisepass über ein Honorarkonsulat – Erfahrungen?

    • fillg1
    • 6. Mai 2025 um 20:43

    Da kann ich mich nicht mehr wirklich dran erinnern, ich meine aber dass ich über die genannte Frist nicht erstaunt war, ich müsste früher in Deutschland auch immer recht lang warten und dann auch noch persönlich abholen.

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