Beiträge von fillg1

    Ich habe die scheinbar allgemeine "Auslese" bei älteren Mitarbeitern schon immer nicht verstanden.

    Das ist bei mir im IT-Umfeld und insbesondere in der Softwareentwicklung nicht so der Fall, "Silberrücken" mit mehreren Jahrzehnten Berufserfahrung, die schon alles mal gesehen haben und die auch neue Dinge einordnen und bewerten können sind sehr gefragt, bei den Maschinenbauern wäre die adequate Stellenbeschreibung wohl leitender Ingenieur.

    In meinem 5er Büro sitzen deutlich als 250 Lebensjahre :grimacing_face:

    Ohne mich wirklich auszukennen, ich stamme aus einer Arbeiter- und Bauernfamilie :winking_face:


    Nach meiner Kenntnis werde freiwillig aus dem Beamtenverhältnis Ausgeschiedene vom ehemaligen Arbeitgeber nachträglich für die Beamtenjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert https://www.michaelbertling.de…herung_und_altersgeld.htm


    Ob die Beiträge wirklich in die Rentenkasse fliessen oder nur "die Jahre zählen" und die dann ähnlich wie Ausbildungs- oder Erziehungsjahre behandelt werden, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich vermute aber mal dass sich da egal wie deutliche Abstriche ergeben.

    Vielleicht ist auch diese Diskussion im Forum für euch interessant Schweizer Rente ( AHV ) ist nicht so Hoch wie viele Denken

    Ich bin noch nie Business geflogen, das ist mir der mehrfache Preis nicht wert.

    Mit diesem Status hat man/frau große Vorteile auf größeren Flughäfen. Einmal habe ich bei einem Flug von Südamerika nach Europa nach Ankunft in Madrid und auf den Weiterflug nach Valencia warten in der VIP Lounge geduscht.

    An irgendeinem grösseren asiatischen Flughafen habe ich mal beim Umsteigen für 10$ oder so eine Dusche bekommen, also wirklich ein kleines Bad für sich allein und in der Zwischenzeit wurde die die abgelegte Kleidung von hilfreichen Händen mit einem Heissluftgebläse gereinigt und kurz aufgebügelt. Den Preis fand ich für 30min mehr als gerechtfertigt und war für den nächsten 12 Stunden Flug heim wider genügend erfrischt.

    Die Abmeldung in Deutschland hat eigentlich nichts mit deinem Mietvertrag zu tun, ich habe damals die Abmeldebescheinigung direkt auf dem Einwohnermeldeamt bekommen, inklusive der Aufkleber für Ausweis und Pass das man keinen Wohnsitz mehr in Deutschland hat. Nur durch die Anmeldung ist man ja nicht ausreisepflichtig :winking_face:

    Meine B-Bewilligung hat damals insgesamt 2-3 Wochen gedauert, von der Anmeldung bei der Gemeinde bis dass der Aufenthaltstitel im Briefkasten lag, die Mitarbeiterin der Gemeinde hat sich auch um den Termin beim Migrationsamt gekümmert usw.

    Nein, im Kanton Wallis betrachtet man JEDEN von ausserhalb des Kantons als Üsserschwiizer, im Kanton Schwyz bezeichnet die eine Hälfte die andere Hälfte als Usserschwyz und im Kanton Uri misstraut man jedem der aus einem anderen Dorf als dem eigenen kommt.

    Da muss ich doch an mein Lieblings-Asterix-Zitat denken

    Zitat von Methusalix

    Du kennst mich doch, ich hab' nichts gegen Fremde. Einige meiner besten Freunde sind Fremde. Aber diese Fremden da sind nicht von hier!

    Das hängt davon ab welche Sprache du meinst, nach meinem Eindruck ist die schwyzerduetsche Mundart selbst sehr regional geprägt und den meisten Einheimischen reicht es wenn man sie versteht und dann auf hochdeutsch (oder was man dafür hält) antwortet.

    Es gibt zu diesem Thema einen aktuellen Podcast https://www.srf.ch/audio/dini-…undart-lernen?id=12244611 (habe ihn selbst noch nicht gehört)

    Es ist natürlich ausserhalb der Deutschschweiz sehr praktisch Grundkenntnisse der anderen Landessprachen zu beherrschen (Italienisch/Französisch), ich war im Tessin sehr überrascht dass die Speisekarten gerade in kleineren Restaurants abseits der Touristenzentren nur auf italienisch waren.

    • Bleibt die Aufenthaltserlaubnis bis zum Ende der 5-Jahres-Frist bestehen

    Wenn ich https://www.sem.admin.ch/sem/d…ta/ausweis_b_eu_efta.html richtig verstehe ja, ich meine aber mal irgendwo im "Kleingedruckten" gelesen zu haben, dass einem die Bewilligung auch wieder entzogen werden kann, z.b. weil der Arbeitsvertrag durch arglistige Täuschung zustande kam etc.

    Zitat
    • Kommen Ämter auf einen zu (z. B. Arbeitsamt, Migrationsbehörde o. Ä.?)

    Hier gilt nach meiner Kenntnis die Eigenverantwortung, wenn man etwas will muss man es beantragen.

    Meine Partnerin war gerade in der gleichen Situation, sie hat sich sofort bei ihrer AHV-Stelle gemeldet, es gab ein Beratungsgespräch und sie musste ein gewisses Pensum von Bewerbungen vorlegen, diese wurden begutachtet, Verbesserungsvorschläge gemacht usw. Ausserdem hatte sie mehrere recht brauchbare Onlinetrainings zu diesem Thema. Leider war das auch der Grund warum wir unseren gemeinsamen Sommerurlaub stornieren mussten.

    Es mag sein dass das von Kanton zu Kanton oder gar von Gemeinde zu Gemeinde verschieden ist.

    Hallo Ricardo

    Herzlich willkommen


    Es ist allerdings sehr schwer, ohne deinen Kontext zu kennen, irgendwelche Tipps zu geben.


    Daher vielleicht erstmal nur ein Hinweis.

    Du wanderst nicht in die Schweiz aus, sondern du wanderst in die Schweiz ein. Dieser Perspektivwechsel ist sehr wichtig finde ich. Du ziehst in ein anderes Land mit anderen Sitten und Gebräuchen, auch wenn diese einem zunächst mal ähnlich und vielleicht sogar vertraut vorkommen. Trotzdem ist man zunächst einmal hier Ausländer und Migrant, und damit muss man auch erstmal klarkommen.

    Dem kann man eigentlich nichts hinzufügen, mich wundert nur immer dass die gleichen Personen, die ständig von einer drohenden Spaltung der Gesellschaft reden, jede sich bietende Gelegenheit nutzen um Öl ins Feuer zu giessen.


    BTW.

    Wer glaubt ohne diesen "IT-Mist" auszukommen, der sollte auf die Nutzung von Computern, Smartphones usw. verzichten, dieses Forum basiert übrigens auch auf "IT-Mist", er sollte seine Kunden/Patienten/Klienten bitten demnächst die Rechnungen in bar zu begleichen, selbstverständlich wird die dazugehörende Rechnung auf einer mechanischen Schreibmaschine geschrieben, auf das Auto sollte man dann auch verzichten, wenn es nicht mindestens ein Youngtimer ist.

    Und zum Rumpöbeln muss man dann wieder wie früher in die Dorfkneipe, wo einem kaum jemand zuhört und sich am nächsten Tag niemand mehr daran erinnert.

    Hmm, je länger ich darüber nachdenke, die guten, alten Zeiten waren gar nicht so verkehrt, hat noch jemand eine Stelle als Hofnarr oder Hofzauberer für mich frei? :grinning_face_with_sweat:

    Ist jemand der Anwesenden in den letzten Tagen mal von Zürich nach z.b. Norddeutschland (Hamburg/Hannover) geflogen und kann von seinen Erfahrungen berichten?

    Ich bin jetzt tatsächlich geflogen, Zürich ->Hamburg und wieder zurück. Ich war jeweils rund 60 Minuten vor der Boardingzeit da, Schlangen vor CheckIn-Schalter und Security waren praktisch nicht vorhanden, ich hatte allerdings schon vorher per App eingecheckt, in Hamburg konnte ich sogar das Gepäck an einem Automaten aufgeben. Mag sein, dass es daran lag dass ich jeweils an einem Samstag geflogen bin, aber ich habe nichts von Chaos und stundenlangen Verzögerungen gemerkt.

    Falschaussagen und Falschbehauptungen werden nicht richtiger, nur weil sie von jemandem vom Stapel gelassen werden, der erfolgreich ein Medizinstudium abgeschlossen hat.

    Eigentlich wollte ich nichts mehr zu solchen Themen schreiben, aber nicht nur die letzten 2-3 Pandemiejahre haben mich gelernt, dass Fachexpertise nur dann zählt, wenn sie der eigenen Meinung entspricht, ansonsten sind es "selbstverständlich" Fachidioten, die endlich mal lernen müssen auf das "normale" Volk zu hören und den gesunden Menschenverstand einzusetzen (Vorsicht Ironie) :winking_face: Die meisten Menschen suchen leider nur eine Bestätigung für ihre vorgefasste Meinung und wollen nicht ihren Standpunkt, den sie schon immer hatten, überdenken. Dialektik ist leider nicht mehr gefragt.

    Für die Säule 3 hatte ich mal einen Thread eröffnet .


    Zum Einkauf in die Säule 2 gabt es vor kurzem auch etwas.


    Ich bin gerade dabei herauszufinden bei welcher Gesellschaft mich meine Firma versichert hat und werde vermutlich mich einkaufen, selbst einige meiner Schweizer Kollegen, die eigentlich schon immer Beiträge eingezahlt haben, investieren dort freiwillig.

    Das mit der Bahn ist auch eher symptomatisch, mangels Auto war ich schon immer begeisterter Bahnfahrer, gerade auf langen Strecken. Ab und zu gab es mal Probleme, aber auch mit dem Auto steht man ja gerne mal spontan, im Stau, aber da gibt es dann niemand auf dem man bei Facebook und co. eindreschen kann. Meine leise Hoffnung ist, dass viele Probleme die in den letzten Jahren versucht worden sind auszusitzen, nun endlich angegangen werden und dass die aktuell vermehrten Probleme durch Baustellen entstehen, die man nunmal braucht um Kapazitäten auszuweiten.

    Ätzend ist sicherlich das falsche Wort, ich war jetzt ein paar Tage dienstlich und privat in der alten Heimat und in mir machte sich eine Art Gefühl peinlicher Enttäuschung breit. Mit einem Schweizer Kollegen hatte ich eine Zugfahrt von Zürich über Frankfurt nach NRW gebucht und schon die für Hinfahrt habe ich mich geschämt, 90 Minuten Verspätung, ein Zwischenhalt wo wir eigentlich umsteigen sollten fiel ohne Begründung aus und die letzten 30km mussten wir mit dem Schienenersatzverkehr zurücklegen. Ja das kann alles passieren, aber warum muss man den Umbau einer kompletten Städteverbindung mitten in die Ferienzeit legen?

    Die Rückfahrt habe ich dann allein zurückgelegt, mit insgesamt 180 Minuten Verspätung, Grund war eine seit Wochen geplante Weltkriegsbombenentschärfung in Norddeutschland, so dass der Anschlusszug umgeleitet werden musste. Wieso schafft es mit mehreren Wochen Vorlauf nicht, an den Umstiegsknoten wie Kassel / Frankfurt / Mannheim Ersatzzüge bereitzustellen? Auf freier Strecke mussten wir dann noch hinter einem liegengebliebenen Güterzug 30 Minuten ausharren. Der TGV von Basel nach Zürich hatte dann auch 30 Minuten Verspätung.

    Zwischendurch habe ich dann noch einen Schulfreund auf dem platten Land besucht, der erzählte mir dass es seine Söhne es nicht schaffen mit dem ÖPNV pünktlich um 8:00 in die Berufsschule in der rund 12km entfernten nächsten grösseren Stadt zu kommen, ausser sie verlassen um 6 Uhr das Haus und müssen unterwegs über 45 Minuten auf den Anschlussbus zu warten. Grund ist, die Berufsschule liegt in einer anderen Kreis bzw. Gemeinde und die Busunternehmen sprechen sich nicht ab.

    Offenbar ist inzwischen alles so eng auf Kante genäht (die schwarze Null lässt grüsssen) dass das kleinste, unvorhergesehene Ereignis alles wie wie beim Mikado zusammenbrechen lässt. Und das nicht nur bei der Bahn, sondern praktisch die komplette Infrastruktur, Autobahnbrücken, Schulen usw. sind am Limit.


    So genug geschimpft :winking_face:

    Hallo Nathan

    Das Angebot für SAP-Berater kommt mir realistisch vor(auch wenn ich mir interessantere Jobs in der IT-Welt vorstellen kann :winking_face: ), ich denke aber da können andere mehr dazu sagen. Zürich ist für deutsche Zuwanderer sicherlich die beste Wahl, insbesondere wenn man Grossstädte wie Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf etc. kennt.

    Als junger Mensch wirst du in den Zürcher Feiermeilen wie Escher Wyss Platz, Altstadt, Bellevue etc. bestimmt schnell Anschluss finden, das Publikum da ist sehr international und anschlussfreudig.

    Ich besitze in DE kein Auto und nutze viel ÖPNV dafür gehe gerne viel auswärts essen und flanieren wenn ihr versteht. Clubs und Discos sind nicht meins, gehe dafür aber gerne mal in eine schöne Bar oder fahre übers lange Wochenende weg :beaming_face_with_smiling_eyes:

    Auto benötigst du in Zürich definitiv nicht, ausser du hast "Freude am Fahren" und die gibt es in Zürich nur selten. Der ÖPNV fährt regelmässig und häufig, und selbst nach Mitternacht kommt man immer noch stündlich weiter.

    Beim Auswärts essen musst du allerdings das deutlich höhere Preisniveau einplanen, abends kannst du bei allem was über Systemgastronomie und Imbiss hinausgeht mit 50 CHF rechnen, in einem besserem Steakhouse und ähnlichem auch mal mit 100 CHF.

    Von Zürich aus bis du mit dem Zug in 1-2 Stunden in St. Galen, Bern, Luzern, Zug Churs etc. und in 2-3 Stunden über den Gotthard in Graubünden und im Tessin mit dem Lago Maggiore. Von von da ist dann auch nicht mehr weit bis Mailand ....

    Diese Woche lag ein Schreiben vom kantonalen Steueramt im Briefkasten, sie benötigen für die 2020!!! Steuererklärung noch ein paar Unterlagen, u.a. den Lohnausweis für 2020, ich bin sehr sicher dass ich den mit eingereicht habe :face_with_raised_eyebrow: , ich nehme es mit Humor.

    Muss man eigentlich für die Vermögenssteuer dann Zinsen zahlen?

    Gilt das auch für eingebürgerte Ehepartner oder nur für "Eingeborene"? Frage für einen Freund :smiling_face_with_halo:


    Oder anders, könnte man als Ehepaar einwandern, nur einer der Partner unterzieht sich dem umständlichen vollständigen Einbürgerungsverfahren und der andere lässt sich zwar etwas später aber halt vereinfacht einbürgern?

    Ich bin jetzt wirklich kein Romantiker, aber einige Beiträge in letzter Zeit kommen mir vor wie "Wir sollten heiraten , das würde sich steuerlich rechnen und wir können uns die Miete teilen" :winking_face:


    Ich selbst habe schon ein paar Umzüge in andere Städte hinter mir und da habe ich mich nie gefragt ob sich das finanziell lohnt, eher ob ich mir das leisten kann bzw. will. Für mich als alleinstehenden Relativgutverdiener ist das sicherlich einfacher , aber ich hatte immer andere Gründe die ausschlaggebend waren und sein es nur der Wunsch nach Veränderung, ich war eigentlich immer da, wo ich gerade war, ganz zufrieden, wollte aber auch mal das Leben in der Grossstadt probieren und bin für ein paar Jahre nach Frankfurt gezogen, wobei mir mein damaliger Arbeitgeber finanziell etwas nachgeholfen hat. In finanzieller Hinsicht allerhöchstens ein Nullsummenspiel, soviel Brutto kann man gar nicht mehr bekommen um die höheren Netto-Lebenskosten und insbesondere die Miete in der Grossstadt zu bezahlen. Trotzdem war das ein wichtiger Schritt für mich.