Beiträge von fillg1

    Heute vor 90 Jahren war in Deutschland die Machtergreifung Adolf Hitlers.

    Ich weiss ich bin ein Klugscheisser und hier ist auch kein Geschichtsseminar, aber es war keine Machtergreifung im Sinne eines Putsches oder andere gewaltsamen Ereignisse, es war eine unnötige Machtübergabe durch den konservativen Reichspräsidenten Hindenburg, der vermutlich vorführen wollte dass es auch Hitler nicht hinbekommt. Auch heute mehren sich die Stimmen die sagen, lass die doch mal ans Ruder und dann sehen wir ob die die Probleme lösen oder nicht. Und davor habe ich Angst.

    Danke für die Klarstellung, ich fand in deinem Beitrag nur den Begriff Finanzoligarchie etwas grenzwertig, ein Oligarch ist für mich einen Einzelperson, mit sehr viel Privatbesitz, das einem Firmenkollektiv vorsteht und weder durch andere Institutionen wie Aufsichts- oder Verwaltungsrat beaufsichtigt wird. Der letzte US-Präsident ist für mich so eine Art Oligarch ;-). Gerade bei den Grossbanken ist dem eben nicht der Fall, ich halte viele der Dinge die da passieren auch nicht für richtig, aber eine Oligarchie ist etwas anderes. Dadurch dass die diesen Begriff als ersten verwendet hast, wurde dein Statement beim ersten Lesen recht missverständlich. Deine Punkten wie du sie in deiner Klarstellung erläutert hast, kann ich im Grossen und Ganzen zustimmen und die sind zumindest eine Diskussionsgrundlage.

    Das grundlegende Bankenbashing finde ich aber auch nicht richtig, Banken sorgen dafür dass das Geld sicher aufgehoben wird und auch z.n. dafür dass Menschen, die es sich eigentlich nicht leisten könne, zb. trotzdem ein Eigenheim, Auto etc. leisten können. Laut meinem Lieblingsbuch, eine kurze Geschichte der Menschheit, ist Geld eine der ersten und wichtigsten Erfindungen der Menschheit, vermutlich sogar noch vor dem Rad.

    Kurz gäbe es Banken nicht, man müsste sie erfinden.

    Amadeus hat einen mir wichtigen Aspekt genannt. Mir ist es wichtig, mich immer wieder frei von Dogmen und Ideologien zu machen. Und ich denke, dass es in allen spirituellen Richtungen eine Tiefe gibt, die uns da hin führen kann und wir Menschen uns frei von Kategorien und mit offenen Herzen begegnen.

    Gut dass du das zum Schluss schreibst, bei Wörtern wie Spiritualität usw. höre ich im Normalfall sofort zu lesen, aber dass ist mein persönliches Problem :winking_face:

    Gibt man bei Google das Key "Wegzugsbesteuerungsgesetz" ein, finde ich nur Videos gespickt mit Werbung, oder Steuerberater oder Anwaltskanzleien mit Werbung gelistet. :anguished_face:

    Willkommen in der wunderbaren Welt der Onlinewerbung siehe z.b.https://ads.google.com/intl/de_ch/home/

    Letzte Woche habe ich bei einem Veranstalter online eine Urlaubsreise gebucht, zur Zeit bekomme ich praktisch überall Werbung für Reisen angezeigt, zu 90% vom gleichen Veranstalter, erwarten die jetzt echt dass ich gleich noch eine Reise buche? :face_with_raised_eyebrow:

    Ich verdamme das nicht pauschal, dieses Forum hier finanziert sich auch über Onlinewerbung, ansonsten müsste man für jeden Seitenaufruf eine kleine Gebühr zahlen :winking_face:

    Das ist halt bei praktisch allen Youtube Videos so, egal ob Schminktips, Steuertips oder sonst etwas, Ziel ist es den Zuschauer möglichst lang vor dem Bildschirm zu fesseln, damit man mehr Werbung zeigen kann. Kurz auf den Punkt kommen zahlt sich nicht aus, daher auch immer wieder der Hinweis welche wichtigen, unglaublichen Dinge man in den nächsten 5 Minuten noch erfahren wird.

    Dabei gibt es doch soviel wichtigere Dinge, z.b. dass DHMO nass ist

    Fast schon amüsant finde ich ja in diesem Zusammenhang, dass die stramm konservative NZZ, die sonst keinerlei Gelegenheit auslässt, empört und ermahnend der "linken" deutschen Regierung den rechten Weg zu weisen, sich im Falle der Waffenlieferungen erstaunlich zurückhält, wohl wissend dass sonst vier Finger der eigenen Hand auf das eigene Land zeigen

    Ein amüsanter Satz der nachdenklich stimmt

    als wirklich „amüsant“ habe ich diesen Satz weder damals noch heute verstanden, eher als mangelnde Anerkennung.

    Die Ansicht ist ja heute auch immer noch weit verbreitet, wer seine Arbeit gern erledigt und nicht abends verschwitzt, dreckig und erschöpft heimkehrt, der weiß nicht was wirkliche Arbeit bedeutet. 😔

    Ich arbeite in einem Bereich, der durch ständige, andauernde Weiterbildung geprägt ist und das wird sowohl als Pflicht wie auch als Recht gesehen, d.h. der Arbeitgeber erwartet das man sich selbst versucht immer auf aktuellen Stand zu halten, also vielleicht auch mal aus Eigeninteresse in seiner Freizeit oder beim Pendeln ein Fachbuch oder Fachartikel usw. liest, andererseits haben wir Anspruch auf eine "externe" Weiterbildung pro Jahr, da kann eine Schulung zu einem Thema sein oder auch der Besuch einer Konferenz usw. Bei vielen meiner Freunde und Nekannten die im Ingenieurbereich arbeiten ist das ähnlich. Auch ein Handwerker oder Automechaniker wird heute andere Werkzeuge benutzen als vor 30 Jahren und ich denke auch das Ärzte eine ständige Weiterbildung haben, schliesslich gibt es ständig neue Krankheiten, neue Medikamente und Therapiemöglichkeiten.

    Meine Eltern, geboren in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts, waren noch der Meinung, dass es ausreicht bis 16 die Schule zu besuchen, man dann irgendwo für zwei Jahre in der Lehre geht und den erlernten Beruf dann nach Möglichkeit für die nächsten 50 Jahre ausübt.

    Meine Verwandtschaft beklagte sich, wenn sie den Eindruck hatten ich würde nicht zuhören, immer bei meinen Eltern, was mit mir nicht in Ordnung sei, weil ich mit Mitte 20 immer noch zur Schule (Universität) ginge, und selbst noch viele Jahre später machte sich meine Mutter Sorgen, wenn ich erzählte, dass ich demnächst ein paar Tage zu einer Weiterbildung fahre, "der arme Junge ist zu blöd für seine Arbeit und muss nochmal zur Schule,damit er seine Arbeit ordentlich erledigen kann" :winking_face_with_tongue:

    Man könnte in eine Partei eintreten, sich in der Kommunalpolitik engagieren, eine Bürgerinitiative gründen, von mir aus auch Influencer bei YouTube oder Instagram werden.

    Gerade die Kommunalpolitik leidet daran, dass sich niemand mehr beteiligen will. Ist auch kein Wunder wenn man sieht welcher Hass und Beleidigungen in den sogenannten sozialen Medien verbreitet wird.


    Und an was ich immer wieder gern erinnere, in der Schweiz gibt es ein streng kontrolliertes Tempolimit, ein CO2 Gesetz, die Ehe für alle und gegendert wird im Rundfunk auch :smiling_face_with_halo:

    Man kann bei Wise allerdings auch geplante Umtäusche hinterlegen. Sprich man hinterlegt einen Auftrag für eine bestimmte Summe CHF --> Euro bei einem bestimmten Kurs. Alles transparent inkl. der anfallenden Gebühren. Sobald dann in Euro gewechselt wurde läßt man sich das Geld auf sein EURO Konto in D auszahlen. Das geht bei mir WISE --> DKB mittlerweile in Sekunden. Schneller als Überweisungen innerhalb von Deutschland.

    Hast du da eventuell mal einen Link? Ich kann da in der App nichts finden ....

    Soviel ich weiss ist WISE ein Unternehmen nach irischem Recht und für Kunden weltweit ausgerichtet.

    Für mich ist der Vorteil, dass ich bei WISE sofort, noch vor der Ausführung sehe, wieviel auf der anderen Seite ankommt und welche Gebühren da enthalten sind. Der Umrechnungskurs wird dann für eine gewisse Zeit fixiert.

    Bei anderen Banken die ich probiert habe sieht man das leider erst am nächsten Tag, wenn das Geld da ist. Ist das bei Swissquote auch so?

    Ich bin zwar längst nicht so häufig und vor allen Dingen so weit gezügelt wie Amadeus, aber ich kann das bestätigen. Mir fällt das besonders auf wenn ich mal wieder ein paar Tage in Deutschland bin.

    Interessanterweise kenne ich diese Heimatgefühl nicht, wenn ich nach einem Umzug schon kurze Zeit später an den Ursprungsort zurück bin, dann hatte ich schon dieses "du gehörst hier nicht mehr hin" Gefühl :flushed_face: . Heimweh hatte ich noch nie, manchmal vermisse ich ein paar Dinge wie die Frankfurter Skyline oder Westfälische Spezialitäten, aber das war es dann schon. Vielleicht hat das mit meiner Sozialisierung als Flüchtlingskind zu tun, auch wenn ich meine "Heimat" nur aus Erzählungen meiner Eltern und Verwandtschaft kenne.

    Als ich mit um meine aktuelle Wohnung "beworben" habe, hat sich der Vermieter sogar mit einem vorläufigen Arbeitsvertrag zufrieden gegeben, er wollte aber eine Telefonummer in der Personalabteilung haben wo er sich dann Erkundigungen eingeholt hat. Ich glaube die Aufenthaltsbewilligung wollte er dann später gar nicht mehr sehen, zumindest kann ich mich nicht mehr an eine Nachfrage erinnern :smiling_face_with_halo:

    Muss ich und/oder meine Frau die Krankenversicherung explizit kündigen ...

    Ich habe mir eigentlich zur Regel gemacht dass ich mich bei Behörden, Versicherungen und anderen Institutionen, die auf irgendeine Art und Weise von mir Geld bekommen, selber melde und kündige und mich nicht darauf verlasse dass die das schon selbst mitbekommen, dass ich kein "Kunde" mehr bin :winking_face:

    Hallo Gut Gut

    Das Thema wurde hier schon des öfteren besprochen, z.b. in diesem Thread.

    Ein Aspekt den man auch berücksichtigen sollte ist, dass auf den deutschen Arbeitgeber einiges an Mehraufwand hinzukommen wird, ist das Thema neu für ihn, wird das in der Anfangszeit sicherlich mindestens eine Person in Buchhaltung/Gehaltsabrechnung/Steuerberater Vollzeit beschäftigen