Beiträge von fillg1

    Ich bin jetzt definitiv kein Rechtsexperte, aber ich habe das hier gefunden.

    Zitat


    Bei den Unterhaltspflichten unter Verwandten spielt es keine Rolle, ob der Berechtigte oder der Verpflichtete im Ausland leben. Würden Sie als Verpflichteter z.B. in Deutschland leben und Ihre Mutter in Dänemark, würden Sie von den dänischen Behörden gleichermaßen in Anspruch genommen werden.

    Die Frage die sich für mich eher stellt, ob diese Unterhaltspflicht auch für ehemalige Ehepartner gilt-

    Ist eigentlich gar nicht so selten, im Zuge der Neu-Romantik wurden viele Schlösser und Burgen wiederaufgebaut oder restauriert, findet man auch viel im Taunus nördlich von Frankfurt, das bekannteste aus der Zeit ist wohl das "Märchenschlosse" von Ludwig II Neu-Schwannstein aus den 1870ern.

    Sehen alle ganz nett von aussen aus, sind aber trotzdem düstere, fusskalte Bruchbuden :winking_face:

    Wenn ich mich richtig erinnere habe ich Hausrat- und Haftpflichtversicherung erst deutlich nach meinem Umzug abgeschlossen, es gibt hier auch gute Kombiangebote. Ich meine auch dass der deutsche Versicherungsschutz auch nicht mit dem Umzug erlischt, sondern noch bis zum Vertragsende gilt.

    Soviel ich weiss nein, mein Arbeitgeber z.b. meint, dass sie ein gutes Gehalt zahlen und da die Steuern in der Schweiz schon niedrig sind. gibt es nur wenig Spielraum für "Erleichterungen". Den deutschen Schwachsinn von relativ hohen Steuern, die man dann durch geschicktes Taktieren wieder senken kann habe ich noch nie verstanden, genauso wenig wie ein Jahresgehalt zu vereinbaren, das man sich dann in 13 Teilen auszahlen lässt um vor Weihnachten ein schönes Gefühl über ein zusätzliches Gehalt zu haben :winking_face:

    Es gibt gerade auch einen Trend, die erfolgsabhängigen Boni für normale Mitarbeiter ausserhalb von Marketing, Vertrieb usw. abzuschaffen, diese wurden von vielen Bewerbern eher als Risiko gesehen, die Boni wurden für die Mitarbeiter dann in die Gehälter integriert, d.h. es gab generell höhere Löhne.

    Das hängt wohl ein bisschen von deinem Alter und deiner Kontaktfreudigkeit ab.

    Vorsichtig formuliert, "der Schweizer" drängt sich einem nicht unbedingt auf, erwarte also nicht dass der neue, einsame Nachbar sofort zu allen Unternehmungen eingeladen wird, mit Kindern, Haustieren und usw. ist das bestimmt einfacher, auch wenn man einem Musik- oder Sportverein betreten kann. Und die üblichen Feiermeilen in den Grossstädten sind weltweit gleich, da findet man sicherlich schnell Anschluss, zumindest in jüngeren Jahren.

    Ich bin vor rund 2 Jahren am Beginn der Pandemie in die Schweiz mehr oder weniger zu meiner Partnerin gezogen, wg. der Kontaktbeschränkungen habe ich jetzt ausser ein paar Nachbarn und Kollegen nicht wirklich Leute kennengelernt, das liegt aber auch an meiner Mentalität.

    Wäre ich damals wirklich allein umgezogen, dann hätte ich die letzten beiden Jahre vermutlich psychisch ein paar Probleme gehabt, dankt Beschränkungen, Homeoffice usw. wäre ich nicht wirklich viel herausgekommen.

    Muss ich ein Schweizer Bankkonto eröffnen oder geht das alles noch über mein Deutsches Bankkonto?


    Handyvertrag/ Fitnessstudio/allgemeine Verträge?:

    Wenn du keine Einnahmen in CHF hast würde ich auf ein Schweizer Bankkonto erst mal verzichten, es ist zur Zeit schwierig ein kostengünstiges Konto zu bekommen. Auf Dauer kann es aber günstiger sein, doch ein Schweizer Konto zu eröffnen, das du dann regelmässig von deinem € Konto in D mit grösseren Summen befüllst um Wechselgebühren zu sparen. Hängst ein bisschen davon ab, wieviel Geld du selbst in der Schweiz ausgeben wirst. Hier und hier findest du noch ein paar Diskussionen zu dem Thema.

    Fitnessstudio sollte kein Problem sein, im Normfall sind die über jeden Abonnenten froh :winking_face:

    Beim Handy solltest du beachten, dass im Normalfall die Schweiz als nicht EU-Land nicht unter die Roaming-Regelung fällt, je nach Anbieter, Vertrag und Tarif kann das teuer werden. Die Business-Tarife von Vodafone inkludieren die Schweiz allerdings normalerweise. Falls du ein Dienst-Smartphone hast, wäre das eventuell noch eine Option.

    Ich selber musste mich nicht wirklich bewerben, ich war meinem Arbeitgeber schon vorher bekannt, aber was ich so von Kollegen (Computerzeugs) und dem Bewerbungsprozess meiner Freundin (Sozialpädagogik) mitbekomme , wird viel Wert auf Referenzen gelegt. Häufig muss man 1-2 Tage probearbeiten und wird dann beurteilt, meine Partnerin musste dann noch Referenzen von früheren Arbeitsstellen angeben, damit sind Kontakte zu früheren Vorgesetzten und Kollegen gemeint, wo dann Erkundigungen eingeholt werden. Dafür ist die Probezeit meist kürzer.

    Ich kann einfach nicht verstehen, dass Menschen, die vegan/vegetarisch essen möchten, sich einen Ersatz für tierische Produkten holen. Warum sucht man einen Ersatz für Dinge, die man nicht will? Wo sind die falsch abgebogen? Was für ein Quatsch.

    Die meisten Veganer die ich kenne, essen nicht kein Fleisch weil es ihnen nicht schmeckt (uff 3fache Verneinung), sondern aus ethischen und moralischen Gründen, Tierwohl, Umweltschutz usw. Diese Gründe muss man nicht nachvollziehen, kann man aber anerkennen, sie schaden mit dieser Einstellung erstmal niemanden, im Gegenteil es bleibt mehr Fleisch für die Anderen übrig :winking_face:

    Das mit dem veganen Mett ist jetzt ein Sonderfall, wir haben halt auch Kollegen die aus religiösen und kulturellen Gründen kein Schweinefleisch essen und denen wollte ich eine Alternative anbieten um zumindest mal ein ähnliches Geschmackserlebnis zu bieten.

    Hier in der Schweiz ist dann natürlich das Problem, dass das Original nur schwer zubekommen ist, und ich habe schneller 2 Reiswaffeln, Tomatenmark, Zwiebeln und Öl zusammen gerührt, als beim Metzger (den wir im Dorf nicht haben) gutes Fleisch zu kaufen, einen Fleischwolf aufzubauen (den ich auch nicht habe) und dann fachgerecht mit Eis usw. das Fleisch 2-3mal zu wolfen, nur um ebenmal schnell ein Mettbrötchen zu essen.

    Veganer Mettigel geht überhaupt gar nicht. Niemals nie nicht. :woozy_face:

    Doch ganz ehrlich wenn man das richtig macht, dann ist das weder vom Aussehen, noch von der Textur vom Original zu unterscheiden und wenn man ordentlich Zwiebeln daruntermischt schmeckt es auch gleich, insbesondere nach dem ersten Bier :grinning_squinting_face: .

    “Hackepeter” selber machen - ohne Fleisch, dafür mit Reiswaffeln
    Mettbrötchen und Mettigel - klingt nicht besonders gesund? Von wegen! Mit diesem Rezept für rein pflanzliches Mett kannst du wieder bedenkenlos zur beliebten…
    www.smarticular.net

    Wir haben nochmal bei besagten Metzger am Albisriederplatz in Zürich angefragt, und es stellt sich heraus dass der regelmässig eine Art Mettbällchen im Angebot hat, also vorgewürztes Schweinehack mit Zwiebeln, Knoblauch und ein paar Kräutern. Was will mehr mehr :smiling_face: ?

    Die Mettbällchen wurden von der Kollegen gut angenommen und auch mein veganer Mettigel wurde fast vollständig gegessen.

    Von einem der deutschen Kollegen habe ich gehört, das in diesem Geschäft zumindest früher mal ein deutscher Metzgermeister gearbeitet hat, ich werde da jetzt wohl öfters einkaufen.

    Ich finde der Transalpin-Podcast der Zeit mit drei Journalisten aus Österreich, der Schweiz und Deutschland ist viel interessanter als ein einzelner, alter Mann erklärt was seiner Meinung schon immer schief läuft :winking_face:


    Zitat

    Vieles von dem, was in Deutschland politisch neu und brisant scheint, ist in Österreich und der Schweiz längst normal. Es wird Zeit, den beiden Ländern zuzuhören.

    Im Politikpodcast "Servus. Grüezi. Hallo." reden wir wöchentlich über die Politik und Gesellschaften der drei Länder. Vielleicht kann man ja voneinander lernen.

    Dabei sind sich die drei häufig nicht einig und diskutieren auch mal sehr kontrovers, ich finde diesen Podcast sehr unterhaltsam.

    Ich habe damals für den Umzug meines 1-Personen Haushalts von FFM nach Zürich um die 3500€ bezahlt, die haben Donnerstags/Freitags alles eingepackt, den Umzugswagen dann übers Wochenende auf dem Firmengelände parkiert und sind montags sehr früh losgefahren.

    Von München nach Luzern 3 Tage zu veranschlagen kommt mir etwas viel vor, auch sollte die Übernachtung der Fahrer und Zügelhelfer "eingepreist" sein, alle Angebote die ich bisher für Umzüge bekommen habe, beruhten auf einer Kalkulation wo zur Hauptsache die geschätzten cbm und die Entfernung/Fahrzeit eingingen. Allerdings hatte ich auch den Vollservice gewählt, d.h. ich habe eigentlich alles erledigen lassen, und habe nur "private" Sachen wie die meiste Kleidung, Hygieneartikel usw. selbst in Koffer und Taschen gepackt. Und natürlich Computer usw. selbst entkabelt damit da nichts durcheinander kommt :winking_face:

    Gefunden habe ich das Unternehmen durch den Forumlink

    Noch beeindruckender von der schieren Anzahl her finde ich die Nearshoreanlagen in der Nordsee, in Bremerhaven kann man häufig die riesigen Betonfundamente sehen, die dort für den Transport bereitstehen- Anfangs gab es ja schwere ökologische Bedenken, auch von mir, weil man dachte dass sich die Tierwelt gestört fühlen könnte. Aber die Fundamente wurden rasch von Muscheln und Krebsen besiedelt, die dann Robben, Seelöwen usw. anlocken. Und weil in der Nähe nicht mehr gefischt wird, konnten sich auch die Fischbestände erholen. Alles wird gut :smiling_face_with_smiling_eyes:

    Ökologie: Robben grasen Windkraftanlagen gezielt ab
    Offshore-Windparks bieten offensichtlich gute Jagdgründe
    www.spektrum.de


    Es geht auch kleiner: Als ehemaliger Berner Seeländer weiss ich um die Probleme in und um Biel (und Delsberg) mit den lumineszierenden Ziffernblättern für die Uhrenproduktion. Da gab es unglaublich viele Altlasten. Der Beruf eines Gemeinderats waren Entsorgungs- und Bereinigungskonzepte für belastete Werkstätten. Im Detail kenne ich mich damit nicht aus, aber der wird da schon etwas zu tun gehabt haben - schein komplizierter zu sein als der Stammtisch denkt :grinning_squinting_face:

    Ich finde die Quelle gerade nicht wieder, aber ich meine mal gelesen zu haben, dass es insbesondere bei den dort beschäftigten Frauen eine erhöhte Fallzahl von Zungenkrebs gab, die man inzwischen darauf zurückführt, dass beim Bemalen der Zifferblätter mit der radioaktiven Leuchtfarbe, die Arbeiterinnen gerne die Pinselspitze mit der Zungen befeuchtet haben. Der grösste Atomunfall ausserhalb eines Kernkraftwerkes fand übrigens in den 80ern in Brasilien statt, Diebe haben in einer Arztpraxis eine Strahlenquelle für die Strahlenquelle gestohlen und haben das so schön blau leuchtende Material an Freunde und Bekannte verschenkt, die sich dann teilweise damit geschminkt haben. :face_screaming_in_fear: https://de.wikipedia.org/wiki/Goi%C3%A2nia-Unfall

    Nur eine kleine Anmerkung, "Atommüll" wird nicht entsorgt, sondern für die nachkommenden 1000-10000 Generationen aufbewahrt, solang wird es dauern bis die Radioaktivität sich von selbst abgebaut hat, von der schon rein chemischen Giftigkeit von Plutonium mal abgesehen, das ist schon ohne Radioaktivität ein sehr starkes Gift, das man auf keinen Fall im Grundwasser haben möchte. Als gelernter Physiker, der allerdings nicht mehr "praktiziert", kenne ich mich damit ein wenig aus, ich würde mir nicht zutrauen einen Ort zu finden, von dem man so sicher ist, dass er unseren Atommüll für lange Zeit sicher aufbewahren, man war sich in Deutschland Ende der 70er sehr sicher etwas derartiges gefunden zu haben und muss gerade mit hohem Aufwand das dort gelagerte Zeug wieder entfernen. Aber diese Probleme sind natürlich nichts gegen den Anblick einer schönen Landschaft :grinning_face_with_sweat:

    Ooch, ich habe bis 2013 in Paderborn gewohnt, an der Grenze zur Norddeutschen Tiefebene. Diese Gegend ist gepflastert mit Windparks (Bilder). Der Anblick hat mich jedesmal erfreut und sogar stolz gemacht, wie man relativ viel, relativ saubere Energie ohne das Verbrennen von toten Dinosauriern und Pflanzen gewinnen kann. Ich bin sogar regelmässig mit dem Velo (bzw. damals noch Fahrrad :winking_face: ) auf den Feldwegen dazwischen durch gefahren, ausser einem leichten Rauschen ist dort nichts zu hören, aber vielleicht bin ich einfach nicht sensibel genug :thinking_face:

    Ganz ehrlich, ich würde lieber das Dach voller PV haben oder neben einem Windpark wohnen, als neben einem Atom- oder gar Kohlekraftwerk.

    Aber bei uns kommt der Strom aus der Steckdose, da braucht man sich keinerlei Gedanken über die Verschandelung der Landschaft machen :winking_face:

    Bei uns in der Gegend werden offenbar recht viele Wärmepumpen bzw. Erdwärm- / Geothermieanlagen installiert, zumindest sehe ich einige Baustellen mit grossen Bohrern und ganz viel Rohre und Schläuche daneben liegen, ich kenne mich allerdings mit so etwas nicht wirklich aus.

    Hoi Pascal

    Vielen Dank für diesen positiven und optimistischen Beitrag, ich habe bis jetzt noch keine negativen Erfahrungen mit den Schweizer Ureinwohnern gemacht, ich bin allerdings auch noch nicht wirklich über den Kollegenkreis hinausgekommen, was aber eher an mir und der besonderen Lage der letzten beiden Jahre liegt.

    Wie stehst du denn zu der Frage ob man als deutscher Einwanderer Schwyzerdütsch lernen soll? Auch nach 2 Jahren tue ich mich mit dem Verstehen noch ein bisschenm schwer und muss häufig nachfragen oder raten was wohl gemeint sein könnte. Mit dem Sprechen will ich daher erst gar nicht anfangen, da kann nur merkwürdiger Kauderwelsch herauskommen, auch wenn mir immer mehr Helvetismen herausrutschen.

    Ich habe mich heute erdreistet bei einem Metzger in der Nähe meines Arbeitsplatzes nach Mett zu fragen. Ich bekam dann einen Vortrag zu den Schweizer Lebensmittelvorschriften mit dem Schwerpunkt Fleischerzeugnisse :face_with_medical_mask:. Immerhin hatte er eine rohe Zwiebelmettwurst im Angebot, leider habe ich für eine Firmenveranstaltung eigentlich einen Mettigel besorgen wollen. Falls ich nicht doch noch einen Metzger finde der dass kann, werde ich auf die Zwiebelmettwurst ausweichen und mich mal selbst an veganen Mett versuchen, das lässt sich leicht ohne grossen Aufwand selbst herstellen .