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Beiträge von Trevor

  • Günstigste Bank 2026 für Grenzgänger

    • Trevor
    • 30. Juli 2026 um 16:38
    Zitat von lieberjott

    Sondern die Funktion "Überweisung" verwenden. Man bekommt dann eine Bankverbindung für ein (nicht-persönliches) Sammelkonto bei J.P. Morgan mit CH-IBAN angezeigt. Somit ist's als aus Schweizer Sicht eine Inlandsüberweisung ohne zusätzlichen Kosten bei der ausführenden Bank.

    Ok, das spart dann nochmal 24 CHF pro Jahr bei Wise, danke für den Hinweis!

    Ich hab grad nochmal geschaut, dieses Mal war der Revolut-Verkaufskurs minimal besser, dann hat Wise wieder überholt. Jetzt sind die aber so nah beeinander (Wise: 1.07689, Revolut: 1.07615), dass ich bei Revolut, um beim 5000-CHF-Beispiel zu bleiben, 10€ mehr habe - was dann ziemlich genau den 2 Franken Überweisungsgebühr und den ~7,50€ Premiumgebühr entspricht.

    Also tatsächlich ein Kopf-an-Kopf-Rennen ohne klaren Sieger in meinen Augen.

  • Günstigste Bank 2026 für Grenzgänger

    • Trevor
    • 30. Juli 2026 um 11:37

    Was hat man bei Wise noch für sonstige Kosten in dem ganzen Konstrukt? Ich meine, man bekommt mit Wise keine Schweizer IBAN, hat also ebenfalls die 2€ Gebühr pro CHF-Transaktion nach "außerhalb", richtig? Oder fallen die weg?

    Angenommen man überweist insgesamt 100'000 CHF zu EUR im Jahr, hat man bei Wise dann Gebühren i.H.v. 151 CHF (https://wise.com/de/compare/?se…getCurrency=EUR). Mit Revolut wären es 90€ (plus die Goodies, wenn man sie denn nutzen möchte). Auch bei Revolut sieht man übrigens bei der Überweisung den exakten Kurs und die Gebühren, und es müsste schneller sein - bei Wise steht "sollte ankommen in 1 Tag", während man bei Revolut sofort gewechselt hat und dann per Echtzeitüberweisung die Euronen übertragen kann.

    Hier ein Screenshot aus der Revolut App, allerdings NICHT Premium, d.h. mit horrenden Gebühren:

    Interessantes Detail hier, was wiederum für Wise spricht: Der Kurs dort ist besser! Würde man jetzt diese Summe überweisen, würde man via Revolut 457.79€ einbüßen.

    Oder um bei einem etwas realistischeren Gehalt von vielleicht 5000 CHF zu bleiben, hätte man via Wise 4,50€ pro Monat mehr. Das ist im Jahr ziemlich genau das, was man bei Revolut wiederum an Gebühren spart (60€).

    Das hat mich gewundert, deswegen hab ich nun ein bisschen nachgeforscht und ausprobiert, und es ist wohl so, dass Revolut einen leicht schlechteren Wechselkurs weitergibt. Beispiel von gerade eben:

    • Revolut Devisenmittelkurs (angeblich Echtzeit): 1.07149
    • Revolut Verkaufskurs (was man bekommt): 1.07017
    • Wise Devisenmittelkurs (pro Minute aktualisiert): 1.07078

    Fazit: Für größere Summen sollte man unbedingt vergleichen (da könnte man mit Wise wesentlich besser dran sein), für kleinere Summen das nehmen, was einem besser passt. Für mich macht Revolut mehr Sinn, da ich die damit verbundenen Vorteile gerne nutze.

  • Bank

    • Trevor
    • 29. Juli 2026 um 12:38

    Da das hier das angepinnte Thema ist, auch noch mal ein Querverweis auf meinen Beitrag für etwas aktuellere Infos/Tipps:

    Zitat von Trevor

    Bin jetzt auch auf der Suche nach dem günstigsten Konto, da Yuh abgesprungen ist. Vielen Dank für die Vorschläge Alpian und Swissquote!

    Bleibt noch die Frage nach dem Währungstausch.

    Bei Alpian hat man 0.2% Aufschlag auf den Wechselkurs (am Wochenende 0.5%), bei Swissquote will man sogar 0.95%. Bei höheren Beträgen scheint mir der beste Weg also Revolut Premium zu sein. Dort gibt es für 9€ pro Monat (bei jährl. Zahlung 7,42€) keinen Aufschlag auf den Wechselkurs, auch nicht am Wochenende. (Darüber hinaus gibt es neben weiteren Goodies noch 1GB globale Daten auf einer eSIM, so dass man sich bei geringer Datennutzung sogar den zusätzlichen Handyvertrag sparen kann, und inkludierte Abos wie Perplexity, Duolingo, NordVPN usw (https://www.revolut.com/de-DE/revolut-premium/) - hat also sogar noch einen gewissen Mehrwert, wenn man das nutzt)

    Der einzige Haken ist halt der zusätzliche Umweg via Revolut und dass das dann nicht per Echtzeit geht, sondern per normaler SEPA-Überweisung (Revolut selber kann dann aber das Geld wieder per Echtzeitüberweisung ans Hausbankkonto in D senden). Hier liegt wieder Swissquote vorne mit nur 2 CHF pro CHF-Überweisung ins Ausland (auf die DE-IBAN von Revolut), bei Alpian sind es 7 CHF.

    Will man sich auch noch die Premiumfeatures von Revolut sparen, könnte man auch noch den Währungstausch via Interactive Brokers regeln. Dort hat man den echten Interbankenkurs und bezahlt nur 0.03% / minimum 2$ pro Tausch, aber da das ein Broker ist, ist das etwas komplizierter.


    Hab ich irgendwas übersehen?

    Da ich bereits Revolut eingerichtet habe, werde ich wahrscheinlich Swissquote als Konto in Verbindung mit Revolut Premium nutzen.

    Alles anzeigen

    (Kontoführungsgebühren von 10€/Monat für Interactive Brokers konnte ich nicht finden, ist aber ja auch schon ein paar Jahre her)

  • Günstigste Bank 2026 für Grenzgänger

    • Trevor
    • 29. Juli 2026 um 11:55

    Bin jetzt auch auf der Suche nach dem günstigsten Konto, da Yuh abgesprungen ist. Vielen Dank für die Vorschläge Alpian und Swissquote!

    Bleibt noch die Frage nach dem Währungstausch.

    Bei Alpian hat man 0.2% Aufschlag auf den Wechselkurs (am Wochenende 0.5%), bei Swissquote will man sogar 0.95%. Bei höheren Beträgen scheint mir der beste Weg also Revolut Premium zu sein. Dort gibt es für 9€ pro Monat (bei jährl. Zahlung 7,42€) keinen Aufschlag auf den Wechselkurs, auch nicht am Wochenende. (Darüber hinaus gibt es neben weiteren Goodies noch 1GB globale Daten auf einer eSIM, so dass man sich bei geringer Datennutzung sogar den zusätzlichen Handyvertrag sparen kann, und inkludierte Abos wie Perplexity, Duolingo, NordVPN usw (https://www.revolut.com/de-DE/revolut-premium/) - hat also sogar noch einen gewissen Mehrwert, wenn man das nutzt)

    Der einzige Haken ist halt der zusätzliche Umweg via Revolut und dass das dann nicht per Echtzeit geht, sondern per normaler SEPA-Überweisung (Revolut selber kann dann aber das Geld wieder per Echtzeitüberweisung ans Hausbankkonto in D senden). Hier liegt wieder Swissquote vorne mit nur 2 CHF pro CHF-Überweisung ins Ausland (auf die DE-IBAN von Revolut), bei Alpian sind es 7 CHF.

    Will man sich auch noch die Premiumfeatures von Revolut sparen, könnte man auch noch den Währungstausch via Interactive Brokers regeln. Dort hat man den echten Interbankenkurs und bezahlt nur 0.03% / minimum 2$ pro Tausch, aber da das ein Broker ist, ist das etwas komplizierter.


    Hab ich irgendwas übersehen?

    Da ich bereits Revolut eingerichtet habe, werde ich wahrscheinlich Swissquote als Konto in Verbindung mit Revolut Premium nutzen.

  • Nach 13 Jahren zurück in die Schweiz mit Eigenheim - sinnvoll und machbar?

    • Trevor
    • 31. März 2022 um 11:41

    Vielen Dank nochmals für das Feedback.

    Wir haben uns nun nach langem hin und her entschieden, dass wir nur umziehen, wenn es "perfekt" ist. Sprich, bei einem Haus, wo wir nichts auszusetzen haben an unseren Grundpfeilern Lage, Größe, Grundriss, Modernität. Und bei einem Grundstück die Lage, Größe und Ausrichtung. Wir wollen keine Abstriche machen und wie AnjaB schon sagt:

    Zitat von AnjaB

    Euer Leben in der ehemaligen DDR scheint mir im Moment, bis auf den Verlust eines nahen Familienmitgliedes, ziemlich perfekt.

    Und da ist schon was dran. Rein materiell gesehen geht es uns sehr gut, für unsere momentane Lebensqualität würden viele sofort tauschen, und es ist lediglich die soziale/familiäre Komponente, die uns fehlt (und es ist bei meiner Familie nicht mal gegeben, dass sich das dann schlagartig ändert, da die Initiative mehr von uns aus geht).

    Außerdem haben wir uns auch dafür entschieden, nicht unser gesamtes Erspartes in eine schweizer Immobilie zu investieren. Ein Notgroschen muss auf jeden Fall bleiben.

    Somit bleibt - realistisch gesehen - nur noch ein Grundstück mit Vitamin B, was nicht so horrend teuer ist.

    Wir schauen uns über Ostern die in Frage kommenden Grundstücke (und evtl. Häuser) an, sprechen mit ein paar Leuten, und wenn wir dann sehen, dass das nichts wird, bleiben wir hier und nutzen Zeit und Geld für unsere eigene kleine Familie und Freunde. Sollten wir aber etwas finden, wird es sehr spannend...

  • Nach 13 Jahren zurück in die Schweiz mit Eigenheim - sinnvoll und machbar?

    • Trevor
    • 24. März 2022 um 09:28

    Danke für deinen Erfahrungsbericht!

    Zitat von AnjaB

    Ich bin noch nie so oft umgezogen und hatte noch nie so viele Arbeitsstellen wie hier in der Schweiz.

    Gut, das würde bei uns (Umzug) bzw. mir (Stelle) wegfallen. Ich habe einen krisensicheren Job und finde überall etwas. Nur meine Frau müsste sich durchschlagen und wahrscheinlich auch verschiedene Dinge probieren.

    Trotzdem hast du durchaus einige schlagkräftige Argumente. Nun tendiere ich wieder dazu, hier zu bleiben und die fehlende Familie durch Freunde zu füllen. Denn im Prinzip geht es uns ja um die Frage: Werfen wir ~10-15 Jahre unserer eigenen Lebens- bzw. Rentenzeit weg, um näher an der Familie zu sein?

    Und wenn man das so formuliert, muss die Familie wirklich grandios sein - aber was ist, wenn unsere Erwartungshaltung nicht passt, oder wir uns auseinanderleben, oder gar zerstreiten? Dann wäre das ein bisschen sinnlos gewesen...

  • Nach 13 Jahren zurück in die Schweiz mit Eigenheim - sinnvoll und machbar?

    • Trevor
    • 22. März 2022 um 20:44

    Kabelsalat : Ah, okay. Also könnte ich mich quasi auch einfach tiefer einkaufen und den Rest anders vorsorgen, sprich einfach die "richtige" Kombination für mich herausfinden. Das wird sich dann vermutlich auch frühestens mit dem Arbeitsvertrag und den damit verbundenen Konditionen finden lassen.

    basileus : Das Eigenkapital dürfte kein Problem sein, da bringen wir 400-600k€ mit, je nachdem was das Haus hier abwirft. Kritisch ist eher das Einkommen, da wir ja möglichst weiter das Leben genießen Teilzeit arbeiten wollen - für eine gleichwertige oder gar neue Immobilie aber (erst mal) den Vollzeitjob brauchen, weil sonst die Hypothek nicht genehmigt wird.

    Wir müssen mal sehen, wie viele Ausgaben wir dann haben. Ich führe seit Jahren akribisch Haushaltsbuch, was unseren Lebensstil überhaupt ermöglicht. Ich gehe davon aus, dass wir auch in der Schweiz für unsere Einkommensverhältnisse unterdurchschnittlich Geld ausgeben werden.

    Und ja, es handelt sich um einen passiven ETF.

    Zitat von Amadeus

    von all Deinen Zeilen finde ich diese Deine Aussage am stärksten.

    Das bezog sich vor allem auf den Hausbau, nicht auf das Leben o.ä. an sich. Und dazu hab ich ja schon geschrieben: "ich glaube, wenn wir ein bezahlbares Grundstück fänden, würden wir es tun". Wir versuchen im April ein paar Grundstücke ranzukriegen, aber da findet man aktuell eher die Nadel im Heuhaufen...

    Das Ding ist halt, dass wir es auch hier super schön haben und das schon fast ein Luxusproblem ist. Daher können wir es aktuell einfach schwer beantworten, was wir bevorzugen würden.

    Zitat von AnjaB

    Was mich etwas irritiert, dass Du ja eigentlich eine grosse Familie in der Schweiz hast.

    Wenn Du Dich dort mal umsiehst oder umhörst, bekommst Du sicherlich genug Informationen aus erster Quelle, um mit Deiner Frau und den Kindern abzuwägen, was für Euch besser ist.

    Unsere spezielle Situation hat eben keiner so durchgemacht, es kennt auch keiner eine ähnliche Situation, und mangels Finanzbildung kennt sich auch keiner wirklich aus, was das alles für Folgen hat (ich komme aus einer eher einfach gestrickten Familie). Es muss halt finanziell wirklich rundum dingfest sein, damit ich ruhigen Gewissens unsere Zelte hier abbrechen kann. Daher auch mein Thread hier bei den Experten :winking_face:

    Zitat von AnjaB

    Aus meiner Sicht, seid Ihr in "Ostdeutschland" klar im Vorteil mit:

    Job - Kinder - Altersvorsorge - Haus - Lebensqualität

    Das ist eben die große Frage. Sind wir hier wirklich klar im Vorteil, oder können wir das (nahezu) gleichwertig auch in der Schweiz haben? Was spricht denn aus deiner Sicht für die einzelnen Punkte in Ostdeutschland?

    Beim Job wäre es ja "nur" für meine Frau eine (massive) Umstellung.

    Die Kinder werden sich auch in der Schweiz pudelwohl fühlen, da bin ich mir sicher. Auch die Schule wird kein Problem. Beide verstehen und sprechen Schweizerdeutsch. Und sie haben halt noch die ganze Familie im Rücken.

    Zum Thema Altersvorsorge habt ihr mich super aufgeschlaut und daher denke ich, dass wir das auch hinkriegen werden, wenn vielleicht auch nicht ganz so entspannt und mit mehr Arbeit als in Deutschland.

    Beim Haus wäre ein Neubau fantastisch und stressig zugleich, eine Bestandsimmobilie ein Kompromiss. Da brauchen wir einfach noch ein Quäntchen Glück, überhaupt was zu finden.

    Bei der Lebensqualität sehe ich die größten Abstriche, aber mit Familie und Landschaft auch zwei schöne Vorteile.

  • Nach 13 Jahren zurück in die Schweiz mit Eigenheim - sinnvoll und machbar?

    • Trevor
    • 18. März 2022 um 13:27

    basileus

    Das hilft MEGA, vielen vielen Dank für deine Zeit und Mühe! Jetzt verstehe ich das wesentlich besser.

    Der Plan in Deutschland war ja, dass wir (allerspätestens) im Rentenalter kein Haus mehr besitzen werden, sondern es nach Auszug der Kinder verkaufen und vom restlichen Geld leben.

    Ist das in der Schweiz genauso machbar, oder eher sinnlos? Ich denke daran, dass man vom Erlös vermutlich nicht leben kann, dazu kommen dann noch viele fehlende Rentenbeiträge und die Tatsache, dass man mit Zinsen bezahlen wohl wesentlich billiger kommt als mit Miete bezahlen.

    Eine Frage habe ich auch noch zur Pensionskasse. Du hast geschrieben, dass man sich einkaufen kann - was wäre denn die Konsequenz, wenn man das nicht macht? Hier in Deutschland sorgen wir mit einem Aktien-Indexfonds für unser Alter vor. Der macht wesentlich mehr Rendite als die "mindestens 1%" der Pensionskasse. Wäre das eine Alternative zur 2. Säule, oder muss ich dort einzahlen und bin quasi mit Einzug in die Schweiz gleich erst mal verschuldet?


    Zitat von Amadeus

    Am Besten hört Ihr auf Euer Herzen, mit welcher Lösung kann ich dauerhaft besser leben, nicht bezogen auf Wirtschaft oder Bürokratie, sondern vom Gefühl sich wohlzufühlen. 13 Jahre in DE und jetzt zurück nach CH? Warum seid Ihr damals gegangen? Und, viel wichtiger, kann "das" von damals wiederkommen? Grüße :grinning_face:

    Das ist einfacher gesagt als getan!

    Ausgewandert bin nur ich nach meiner Ausbildung, aus Jux und Tollerei, und eigentlich stand damals nicht fest, dass ich den Rest meines Lebens hier verbringe. Meine Frau habe ich hier kennengelernt.

    Der Wunsch zum "Rückzug" war schon früher ein Gedanke, aber wir haben die Entscheidung verschoben weil 1) die Elternzeit für die Kinder in Deutschland unbezahlbar ist und 2) wir unbedingt ein Haus haben wollten, es uns damals in der Schweiz aber niemals hätten leisten können.

    Mit dem Hausbau hier in D war die Sache eigentlich gegessen, aber durch den Todesfall hat sich einiges verändert und vor allem meine Frau sehnt sich nach Familienanschluss. Das kann aber auch eine Art Trauerbewältigung sein und vielleicht können auch Freunde die fehlende Familie ersetzen.

    Ich selber bin da eher rational bis egoistisch, für mich hat bisher der Plan "Teilzeit und trotzdem 10-15 Jahre früher in Rente" alles andere abgeschmettert - erst recht nach dem Todesfall ist mir (noch mehr als ohnehin schon) bewusst geworden, wie wertvoll die eigene Zeit auf Erden ist.

    Andererseits ist es schon sehr schade für die Kinder, wenn sie ohne ihre große Schweizer Familie aufwachsen müssen, und ich denke halt, dass sie in der Schweiz eine "bessere" Zukunft haben als in Deutschland. Ich sehe es ja an mir selber: Auswandern nach D ist überhaupt kein Problem, Einwandern in die Schweiz schon eher.

    Und nochmal zu bauen ist unheimlich verlockend, nach dem Motto: "Diesmal richtig!"

    Aktuell ist es wirklich tagesformabhängig, ob wir sagen "wir ziehen in die Schweiz und nehmen all den Aufwand und die Unsicherheiten auf uns", oder "wir bleiben hier und opfern halt 2 Wochen Urlaub im Jahr nur für die Schweiz". Aber ich glaube, wenn wir ein bezahlbares Grundstück fänden, würden wir es tun.

  • Nach 13 Jahren zurück in die Schweiz mit Eigenheim - sinnvoll und machbar?

    • Trevor
    • 16. März 2022 um 14:01

    jan82 ... ich versteh es noch nicht. Oder? Ich bin mit 20 ausgewandert und werde dieses Jahr 34. Mein aktuelles BVG Guthaben wäre damit 0. Wenn ich also meinen potentiellen Lohn von 140k mit den 7% in den Jahren 25-34 rechne, sind das jeweils 9800 Franken und in Summe 98'000 Franken. Ist das die Lücke, die ich nachzahlen müsste? ... oder nur sollte?

    Andererseits hätte ich ja mit 25 bestimmt noch keine 140k verdient.

    Vielleicht macht es Sinn, mich erst mal mit einem Vorsorgeberater in der Schweiz zu treffen? Ich habe das Gefühl, dass alles was mit Geld zu tun hat, in der Schweiz wesentlich komplizierter ist als in Deutschland... Sei es Altersvorsorge, Hypothek, Krankenkasse, Steuern.

  • Nach 13 Jahren zurück in die Schweiz mit Eigenheim - sinnvoll und machbar?

    • Trevor
    • 16. März 2022 um 12:57
    Zitat von jan82

    Kannst Dir ja schnell ausrechnen was du nachschiessen müsstest...

    Der Rechenweg würde mich interessieren; wo und wie kann ich das schnell ausrechnen? Ich habe Plan von Altersvorsorge in Deutschland, aber überhaupt nicht in der Schweiz.

  • Nach 13 Jahren zurück in die Schweiz mit Eigenheim - sinnvoll und machbar?

    • Trevor
    • 16. März 2022 um 12:18

    Ja gut, mit derartigem Kapital in der Rückhand ist das natürlich alles gar kein Problem. Das können wir leider nicht vorweisen, daher ist's etwas komplizierter :slightly_smiling_face:

    Hat jemand Erfahrung mit der Altersvorsorge und eventuellen Nachzahlungen? Der GAU wäre, wenn am Ende die Rente nicht reicht...

  • Biete Haus in Deutschland, möchte zurück in die Schweiz ;-)

    • Trevor
    • 16. März 2022 um 09:20
    Zitat von basileus

    Problem ist bei diesen Städten/Dörfern allerdings, dass die Lage am Bodensee die Immobilien wieder teurer macht.

    Das war lediglich ein Beispiel für die Größe und Infrastruktur. Die Lage ist für mich nicht so interessant; Glasfaser wäre für mich wichtiger als ein Mücken-Bruttümpel in der Nähe :smiling_face:

    Kreuzlingen, Romanshorn und Arbon sind mir mit ihren 10'000 - 20'000 Einwohnern sogar fast schon wieder zu groß, da wären für mich nur Randquartiere interessant.

    Wir haben hier 900m2 Grundstück mit großem Nutzanteil und drei Hühnern für's Frühstücksei, so ähnlich soll es auch in der Schweiz wieder werden.

  • Biete Haus in Deutschland, möchte zurück in die Schweiz ;-)

    • Trevor
    • 16. März 2022 um 09:02
    Zitat von basileus

    Wobei das Gleiche aber auch für die Appenzeller zutrifft, Stichwort Frauenwahlrecht. Ich weiss nicht, ob ich dort wohnen möchte.

    Jaah, Appenzell käme jetzt auch nur in Frage wenn wirklich alles sonst passt :beaming_face_with_smiling_eyes: die sind auf einer Stufe mit der Bünzli-Innerschweiz...

    Zitat von basileus

    Klar, so lange die Kinder noch klein sind stimmt das. Wenn sie dann das Teenageralter erreichen, könnte es problematischer werden. Im Bus zur Schule, oder die Eltern müssen fahren. Aber das ist bei euch ja noch eine Weile hin.

    Auch hier: Mit "Dorf" meinte ich jetzt nicht "20 Häuser und 80 Kühe" irgendwo zwischen Wald und Berg, sondern sowas in der Größe der Bodensee-Dörfer zwischen Kreuzlingen und Rorschach. Also so 1000-3000 Einwohner, wo man dann auch die ganze Infrastruktur wie Schulen usw. im eigenen oder im Nachbardorf hat. Da können die Kinder dann z.B. auch mit dem Fahrrad zur Schule und sind später mit dem ÖV in ~30min in der nächstgrößeren Stadt.

  • Nach 13 Jahren zurück in die Schweiz mit Eigenheim - sinnvoll und machbar?

    • Trevor
    • 16. März 2022 um 08:50

    Mein Arbeitgeber hat mehrere Standorte in der Schweiz :thumbs_up:

  • Biete Haus in Deutschland, möchte zurück in die Schweiz ;-)

    • Trevor
    • 16. März 2022 um 08:18
    Zitat von basileus

    irgendwie fühle ich mich in der Innerschweiz wohler.

    Davor hab ich im Gegenteil eher etwas Angst, da gerade den Innerschweizern der Ruf nachhängt, etwas eigensinnig zu sein und zu allem neuen und fremden "nein" zu sagen (und abzustimmen) :beaming_face_with_smiling_eyes:

    // Damit meinte ich eher das klassische "Uri, Schwyz und Unterwalden" als Luzern oder Zug, ist hoffentlich klar...

    Zitat von basileus

    Die Frage ist halt, ob man mit Landleben klarkommt. Dresden ist grösser als Zürich, also die grösste Stadt der Schweiz. Aber als Schweizer weisst du das vermutlich :winking_face:

    Das ist mir absolut bewusst. Ich komme vom Dorf und habe damit kein Problem, im Gegenteil. Großstädte gefallen mir nicht; ich war zu Besuch in Frankfurt, Berlin, München, Wien, Düsseldorf, und hab mich nirgends wohl gefühlt in diesen Straßenschluchten. Dresden ist eine Ausnahme, weil die Stadt flächenmäßig sehr groß ist und sich alles verteilt, man hat enorm viel Abstand und Grün zwischen den Häusern, es fühlt sich alles nicht so eingeengt an. Und die existierenden Straßenschluchten in der Altstadt entschädigen durch die wunderbar barocke Architektur.

    Will sagen: Zürich fühlt sich wesentlich größer an als Dresden!

    Auch meine Frau freut sich auf Dorf und Landschaft, und für die Kinder ist es meiner Meinung nach auch viel schöner, wenn sie im Quartier herumdüsen können anstatt auf der Hauptstraße. Oder im Wald herumstreunen anstatt am Hauptbahnhof...

  • Nach 13 Jahren zurück in die Schweiz mit Eigenheim - sinnvoll und machbar?

    • Trevor
    • 16. März 2022 um 08:06

    Eine Zwischenmiete wollen wir nach Möglichkeit vermeiden. Wir wüssten gar nicht wohin mit unserem ganzen Hausrat. Wie löst ihr das?

    Zur Finanzierung hatte ich jetzt Kontakt mit einem Kreditvermittler und der UBS. Ersterer meinte, dass das alles kein Problem sei und es durchaus flexible Banken gibt, bei denen man mit gesundem Menschenverstand argumentieren könne. Die UBS scheint nicht dazu zu gehören, da wurde ich ziemlich abgewaschen von wegen "ohne Domizil in der Schweiz keine Finanzierung", "wir rechnen mit einer 7%-Regel und wenn Ihre Frau noch nicht hier arbeitet könnten Sie sich maximal 1 Mio leisten", und "'mortgage only' machen wir hier schon gar nicht, Sie müssen noch mindestens 50'000 Franken bei uns anlegen" (z.B. in irgendeinen teuer aktiv gemanagten Fonds und anderen Blödsinn).

    Aber so weiß ich zumindest, um welche Bank ich einen Bogen machen werde :smiling_face: hatte ich nicht anders erwartet, die waren schon beim Auswandern sehr unflexibel.

    Wie sah euer Reservebudget aus? Also dass ihr quasi das Haus mehrere Jahre halten könnt bei Arbeitslosigkeit, oder wie soll ich das verstehen? Das wäre dann ja ein ziemlich großer Notgroschen...

    Wenn nur du arbeitest, hast du da einen wahnsinnig gut bezahlten Job oder ein sehr günstiges Haus?

    Ja, das mit der (fehlenden) Kinderbetreuung ist super auf dieses altmodische Modell zugeschnitten, aber das ist nichts für uns. Meine Frau möchte halt nicht nur zuhause sein. Klar gefällt ihr die Freizeit, aber nach den drei Jahren zuhause merkt sie einfach, wie sie "verblödet" im Kopf, wenn sie nur noch in Kleidergrößen und Waschtemperaturen rechnet :grinning_face_with_sweat:

  • Biete Haus in Deutschland, möchte zurück in die Schweiz ;-)

    • Trevor
    • 16. März 2022 um 07:48

    Hm, die Lage sehe ich eigentlich nicht so als Problem. Dresden ist eine der schönsten Städte und aktuell sehr gefragt, und die Preise explodieren hier genau wie anderswo. Laut Schätzung können wir eine durchaus stolze Summe verlangen.

    Auch die Ostschweiz finde ich als Lage ideal. Nahe an Deutschland, nahe an Zürich, tolle Landschaften mit Bodensee und Toggenburg... ist wohl eher subjektiv :winking_face:

  • Nach 13 Jahren zurück in die Schweiz mit Eigenheim - sinnvoll und machbar?

    • Trevor
    • 14. März 2022 um 11:53

    Hoi zäme!

    Ich bin vor zig Jahren nach Ostdeutschland ausgewandert und habe hier Frau, Haus und Kinder und einen gut bezahlten Job. Nach einem unerwarteten Todesfall in der ohnehin schon sehr kleinen Familie meiner Frau hält uns hier aber irgendwie nicht mehr viel, und wir sehnen uns nach Familienanschluss meiner sehr großen Familie in der Schweiz (und natürlich nach der tollen Landschaft).

    Nun spielen wir ständig mit dem Gedanken, in die Schweiz zu ziehen. Als kleine Übersicht, was für und gegen die jeweiligen Länder spricht:

    Job: Ich kann meinen Job in meiner global tätigen Firma behalten, sprich Home Office und in der Schweiz um die 140k CHF bei Vollzeit. Meine Frau (derzeit öffentlicher Dienst, Bürojob) müsste sich komplett umorientieren und versteht die Sprache auch noch nicht ganz 100% (nur wenn ich nicht so schnell spreche), hat also große Bedenken überhaupt was zu finden - ist sich aber auch nicht zu schade für Einzelhandel oder Gärtnerei oder sowas, da sie sich sowieso nicht mehr ganz wohl fühlt im öD.

    Kinder: Das große Kind geht in die Schule, passt. Unser kleines Kind wird jetzt 3 Jahre alt und würde in der Schweiz erst mal teuer in der Spielgruppe betreut werden müssen - oder eben von meiner Frau. Wenn ich das richtig mitgekriegt habe, dauert ja auch der obligatorische Kindergarten ab 4 nur ein paar Stunden, in denen meine Frau kaum arbeiten gehen kann, richtig? Wie macht man das üblicherweise?

    Altersvorsorge: Wir sind beide Mitte 30 und ich habe überhaupt keine Ahnung, ob das noch reicht für die Rente in der Schweiz. Hier in Deutschland könnten wir mit unseren Ersparnissen und einem eventuellen Hausverkauf, wenn die Kinder erwachsen sind, definitiv früher in Rente (bis dahin dürfte beides zusammen bei normaler Entwicklung eine Summe zwischen 1 und 2 Mio € ergeben, von der wir dann leben könnten). In der Schweiz müssten wir hingegen definitiv (denke ich?) arbeiten bis zum regulären Rentenalter und vielleicht auch noch Beiträge nachzahlen, damit es reicht - vielleicht kann jemand kurz und knapp was dazu sagen?

    Haus: Wir möchten unbedingt wieder ein Haus bewohnen, zumindest so lange, wie die Kinder noch bei uns sind. Am liebsten würden wir nochmal bauen, aber das Timing wird herausfordernd. Das kläre ich aktuell mit der Bank. Vermutlich wird man aber auch einfach nichts mehr finden, denn das Angebot ist kaum da und die Preise astronomisch hoch... und das würde dann auch die Auswanderung verhindern, weil wir auf keinen Fall wieder in eine Wohnung zurück möchten.

    Lebensqualität: Aktuell arbeite ich nur 6h pro Tag, meine Frau ist noch in Elternzeit, und da wir eine sehr sparsame Lebensweise pflegen, reicht uns das aktuell gerade so aus. Das Mehr an Lebenszeit ist aber fast unbezahlbar. In der Schweiz würde das vielleicht auch wieder irgendwann gehen, aber für die Hypothek und die damit verbundene 5% Regel bräuchte mindestens ich wieder einen Vollzeitjob, idealerweise meine Frau auch. Andererseits könnte man wieder teilhaben an den Geburtstagen, den Familienfeiern, man hätte die tolle Landschaft, meine Kinder würden mit ihrer erweiterten Familie aufwachsen und wir wären Weihnachten nicht mehr nur allein zu viert.

    All das geistert momentan in unseren Köpfen herum, und eine Entscheidung fällt uns sehr schwer.

    Was sagt ihr dazu, und wie würdet ihr entscheiden? Habt ihr ähnliche Szenarien schon mal mitbekommen? Gibt es noch mehr, was ich vielleicht nicht bedacht habe?

  • Biete Haus in Deutschland, möchte zurück in die Schweiz ;-)

    • Trevor
    • 14. März 2022 um 10:32

    Wir sind vor einigen Jahren nach Dresden ausgewandert und möchten nun aus familiären Gründen zurück in die Schweiz ziehen. Da wir aber die Lebensqualität eines Eigenheims nicht mehr missen möchten, würden wir gerne auch in der Schweiz wieder eine Immobilie besitzen.

    Falls es jemandem ähnlich ergeht, er/sie zurück nach Deutschland möchte, und zufällig ein Grundstück oder Haus in der Ostschweiz besitzt, kann er sich gerne bei mir melden - vielleicht findet sich ja eine Möglichkeit zum "Tausch mit Wertausgleich"!

    Unser Haus wurde 2019 fertiggestellt, hat 6 Zimmer, befindet sich an hervorragender Lage im Dresdner Stadtgebiet und bietet ein großes Grundstück mit viel Privatsphäre.

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