Beiträge von basileus

    Siehe hier. Es liegt im Ermessensspielraum der Polizisten. Die MFK sieht ungern mehrere Vignetten, nur als weiterer Tip.

    Am Töff habe ich noch 2017, 2018, 2019 und 2020 dran. Allerdings am Holmen, von daher nicht so wild.

    Soweit ich weiss, kann man das DA-1 nur geltend machen, wenn man eine reguläre Steuererklärung abgibt. Somit musst du dir ausrechnen, was mehr Sinn machen würde: die Rückerstattung der einbehaltenen Quellensteuer im Ursprungsland der Aktien/ETFs, oder die Beibehaltung der Quellenbesteuerung (z.B. wenn deine Wohngemeinde einen schlechten Steuerfuss hat).

    Hoi Schocki


    Wenn ich deinen Link öffne, steht direkt unter dem Video die Beschreibung "...kehrt nach einem Jahr im Gefängnis zurück in die Schweizer Kleinstadt Schummertal". Google nach Schummertal, und folgendes kommt als erster Treffer: "«Schummertal» ist durch Langenthal, ganz im Osten des Kantons Bern, inspiriert".


    Wobei mich der Dialekt des Protagonisten an einen ehemaligen Arbeitskollegen erinnert, welcher in Lüterswil-Gächliwil wohnt. Von der Stimme und vom Dialekt her könnte er fast die Synchronisierung übernommen haben.


    Bezüglich Lernen der Sprache: Berndüütsch ist sicherlich nicht gerade der einfachste Dialekt, um Schweizerdeutsch zu lernen. Die Berner nutzen mitunter "seltsame" Worte (verdubelt, gumpe), welche wir im Hochdeutschen so nicht kennen. Macht aus meiner Sicht nur Sinn, wenn man plant, in diese Region zu zügeln.



    VG basileus

    Ich habe einen Teil beim Robo Advisor bei Swissquote angelegt und überlege (trotz der Gebühren) nun mehr zu zügeln

    Robo Advisor sind denke ich ein guter Kompromiss. Definitiv günstiger als aktive Vermögensverwaltung über eine Bank, etwas teurer als passive ETFs.

    Mit 0.5% Verwaltungsgebühren und 0.45% bis 0.75% jährliche Administration ist man noch vergleichsweise günstig. Ob sich die höheren Gebühren am Ende rentieren, werden wir in 10+ Jahren sehen. Eine Aussage nach 3 Jahren Aktienhausse zu treffen, ist vermutlich zu früh.


    Interessant wird es, wenn es an die Märkten mal krachen sollte. Je nach Risikoaversion kann man sicherlich einen Teil seines Portfolio dort rein investieren. Mehr als 20% sollten es aus meiner Sicht nicht sein (wieder mal nur meine persönliche Meinung).

    Also bei mir wird die Kapitalertragssteuer auf Dividenden einbehalten, diese kann dann in der Steuererklärung verrechnet werden (daher hier: Verrechnungssteuer, die vorrangig an der Quelle erhoben wurde). Und ich habe es jetzt nicht genau präsent, aber ich glaube das war auch auf Titel an ausländischen Börsen der Fall, auch in der 35% Höhe.

    Das ist korrekt, zumindest bei den Schweizer Brokern. Bei IB bekomme ich die Dividende ausbezahlt (minus 15% US-Quellensteuer), da IB keine Kapitalertragssteuer erhebt. Ich kann meine zwei Kröten also noch ein bisschen für mich arbeiten lassen vor der eigentlichen Steuererklärung :face_with_tears_of_joy:


    Wenn Du z.B. bei der UBS einen Betrag in die aktive Vermögensverwaltung gibst, legen die Jungs/Mädels als erstes mal 5 Wechselkonten an, damit in andere Märkte "diversifiziert" werden kann.

    Aktive Vermögensverwaltung ist aus meiner Sicht Quatsch. Die haben auch keine "geheimen" Tricks o.ä. Es kostet dich unterm Strich nur mehr.

    Wechselkonten können(!) Sinn machen, aber pauschal erstmal 5 davon anzulegen ist Nonsens. Das einzige, was man damit diversifiziert, ist das langfristige Wechselkursrisiko zwischen den Hauptwährungen. Ich denke wir sind da schon gut aufgestellt, auch ohne zig Wechselkonten. Wir bekommen unser Gehalt in CHF, Säule 1/2/3 sind in CHF, die meisten haben noch ein oder zwei Konten in EUR, und mit ETFs ist man eh hauptsächlich abhängig vom USD.

    Die Aufteilung in Risiko- und Nichtrisiko-Kapital ist hier der wichtigere Hebel.


    D.h. Du kannst mit Schweizer Titel genauso ertragreich arbeiten wie mit einer weltweiten Streuung.

    Sehe ich nicht ganz so, einfach aufgrund des zu kleinen Aktienmarktes. Aber wir wollten ja eh mal telefonieren :winking_face:

    Noch ein Nachtrag: Die Bewertung ob eine Steuererklärung abzugeben ist, ist nicht ausschliesslich vom Erwerbseinkommen abhängig. Dazu müssen alle Steuerfaktoren betrachtet werden. Und das kann dazu führen dass man auch mit bescheidenem Einkommen (war bei mir bisher der Fall) eine reguläre Steuererklärung machen muss.

    Ich hatte den Satz bereits formuliert, ihn aber dann wieder gestrichen um Hans nicht noch mehr zu verwirren :woozy_face: Ob man eine Steuererklärung abgeben muss, hängt u.a. auch von der Höhe des Vermögens ab. D.h. man kann zwar ein mickriges Gehalt haben, aber wenn man (z.B. aufgrund eines Lottogewinns) Millionen auf dem Konto hat, muss man trotzdem eine Steuererklärung abgeben. Die Höhe, ab wann das geschieht, unterscheidet sich von Kanton zu Kanton (teilweise deutlich).


    Beim Punkt Kapitalertragssteuer wäre ich mir nicht sicher, ob IB dies nicht nach steuerlicher Ansässigkeit einbehält/abführt. Dann wäre, um die Verrechnungssteuer zu nutzen, eine ordentliche Veranlagung u.U. sinnvoll.

    Das ist in der Tat einer der Nachteile (Vorteile?) bei IB: sie behalten keine Kapitalertragssteuer ein. Für US-ETFs werden 15% Quellensteuer einbehalten (30%, falls man das W8-BEN nicht ausgefüllt hat), welche man über das DA-1 wieder zurückbekommen kann.

    Bei steuerlicher Ansässigkeit in DE ist das natürlich ungünstiger, da man dann alles in der Steuererklärung angeben muss und erst mit der Veranlagung die genaue Steuerschuld ausgerechnet bekommt (=man muss etwas Geld zurückbehalten, um die Steuern zu begleichen).

    Nach Aussage mehrerer Grossbanken in der Schweiz ist eine Diversifikation des Portfolios in Märkte ausserhalb der Schweiz belegbar nicht ertragreicher.

    Diesen Satz verstehe ich nicht. Meinen die Banken damit, dass man keine Aktien / Fonds ausserhalb der Schweiz kaufen sollte? Wenn das wirklich die Aussage von ein paar Bänkern war, dann trete ich gerne den Gegenbeweis an, dass das nicht stimmt.

    "Belegbar nicht ertragreicher" - so was kann nur von einem Bankverkäufer kommen! Die Schweiz hat nicht mal 3% vom weltweiten Aktienmarkt.


    Wäre es dann eigentlich schlau, vor Heimzug (in x Jahren...) nach DE alle ETFs zu verkaufen, und ETFs in Deutschland direkt neu zu kaufen? Um den Wertzuwachs zu "nullen"?

    Ich bin kein Steuerberater, von daher bitte alles mit Vorsicht lesen. Es könnte so gehen, wie du es beschrieben hast. Wobei du natürlich aufpassen musst, wenn du unterjährig umziehst. Dann musst du für die verkauften Fonds wahrscheinlich die Abgeltungssteuer bezahlen. Fragt sich dann nur, auf welchen Betrag. Also Verkaufspreis - Einkaufspreis (glaube ich nicht)? Da wäre der Gang zum Steuerberater vermutlich besser. Oder einfach im Jahr vor dem Rückzug die Sachen verkaufen. Dann zahlst du zwar Schweizer Vermögenssteuer, aber kannst alle Kursgewinne steuerfrei mitnehmen.


    Schlau wäre es, gar nicht nach DE zurückzuziehen :upside_down_face: Aber gut, ist nur meine persönliche Meinung.


    Was passiert wenn das, wie überall befürchtet, ab 2022 umgesetzt wird? Ich kann meinen ETF dann noch verkaufen, aber nicht mehr weiter kaufen? Oder wie wirkt sich das aus wenn ich von jetzt bis dahin ja vermutlich ein bisschen Geld im US ETF habe?

    Genau: du kannst dann deine ETFs noch verkaufen, aber nicht mehr weiter kaufen. Habe meine Glaskugel gerade verlegt, aber ich würde mir da keine Gedanken machen. Wenn es kommt, kommt es. Wenn nicht, dann nicht.


    Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung warum ETF in EUR, ich dachte irgendwie das wäre naheliegender wenn ich das Geld im Alter auch in EUR abrufen will? Aber vermutlich ist es egal?

    Es ist egal. Die meisten Firmen in World bzw. AllWorld Fonds sind globale Unternehmen, und die grössten davon sitzen in den USA (Apple, Amazon, Microsoft, Alphabet (Google), Facebook). Diese erwirtschaften ihr Geld weltweit, haben als Firmenwährung aber den USD.

    Jeden MSCI World Fond, welchen du in EUR kaufst, hält trotzdem die Unternehmen in Ihrer Firmenwährung. D.h. du hast über die Jahre ein Wechselkursrisiko, aber das ist ok. Selbst Firmen im Euro-Raum erwirtschaften ihren Gewinn nicht nur in EUR, sondern meist auch noch in anderen Währungen. Hier musst du also selbst überlegen, ob du eher darauf vertraust dass die USA bzw. China in den nächsten 20-30 Jahren die Gewinner sein werden, oder ob es Europa sein wird. Je nach dieser Überlegung kannst du dann dein Portfolio gestalten.


    Mit einem AllWorld Fond kannst du aber nicht viel verkehrt machen. Du besitzt einen (winzigen) Anteil an den grössten Unternehmen weltweit.


    Würdest du dann bei Einzelaktien auch eher zum US-Original raten als zum CH/DE Ableger?

    Auch hier spielt es keine Rolle. Die US-Aktie, welche du in Frankfurt für EUR kaufst, hat als Standardwährung trotzdem USD. Falls der EUR stärker wird im Vergleich zum USD, wird deine Aktie an Buchwert verlieren. Hier sind wir dann im Thema langfristige Forex-Risiken, aber das würde den Rahmen sprengen. Schau lieber, wie viel dich der Kauf der US-Aktie an der NYSE kostet (auch abhängig vom Broker), und wie viel dich der Kauf in DE/CH kostet.

    Hoi Hans


    Bei IB bekommst du den "echten" Forex-Wechselkurs zu diesem Zeitpunkt. Besser geht es nicht.

    Bei Transferwise zahlst du 0.5% Gebühren, die DEGIRO Wechselkurse sind auch schlechter als der Forex-Wechselkurs. Von Banken fangen wir mal gar nicht an. Die ziehen dich beim Thema Fremdwährungswechsel über den Tisch, es sei denn du heisst Markus Schulz und kannst individuell etwas aushandeln :winking_face:

    Vermögenssteuer trifft dich dann, wenn du eine reguläre Steuererklärung in der Schweiz machen musst.

    Wertzuwachs musst du in CH nicht versteuern, Dividenden schon (wobei das nicht der Fall ist, wenn du keine Steuererklärung machst). Der Umzug nach Deutschland ist nur dahingehend zu berücksichtigen, dass du deine Adresse ändern musst beim Broker (egal ob DKB, DEGIRO oder IB). Danach zieht der Broker dir wieder Abgeltungssteuer ab, welche mit Wohnsitz in der Schweiz nicht abgezogen wurde.


    Noch kann man US ETFs in der Schweiz kaufen, da die Schweiz nicht in der EU ist (dementsprechend müssen die Broker MiFID II nicht erfüllen). So lange das noch so ist, würde ich eher die US ETFs kaufen, da diese niedrigere TERs haben als die entsprechenden irischen/luxemburgischen ETFs. Aktuell sind Schweizer weiterhin bei IB UK, d.h. sie haben noch den Vorteil von US ETFs. MiFID II ist wieder einmal der "tolle" Versuch der EU, die Bürger zu schützen.


    Wir sprechen hier von 0.08% TER (US Fonds All-World) vs 0.22% TER (IE Fonds All-World).

    Kein Problem. Der Bedarf/das Interesse scheint nicht ausreichend Gruss zu sein. Deshalb lasse ich das vorerst bleiben.

    Hoi Jan


    Habe es gestern leider wieder nicht geschafft, obwohl ich es mir vorgenommen hatte. Merci vielmoal für den Versuch!

    Vielleicht klappt es demnächst mal wieder im echten Leben.



    VG basileus

    Hoi Hans


    Es gibt mehr als die von dir beschriebenen zwei Wege. Ein anderer Weg ist z.B. ein Broker Account bei Interactive Brokers (IB). Dort kannst du als Aufenthalter in der Schweiz auch alle US ETFs kaufen, welchen in der EU nicht mehr zugelassen sind zum Verkauf aufgrund von MiFID II.


    Der Währungstausch bei IB ist auch günstiger als bei DEGIRO oder Transferwise. Du bezahlst 2$ (oder 2CHF - je nach Grundwährung deines Accounts) für den Währungstausch, egal ob du CHF 100 oder CHF 10'000 wechselst. Seit zwei Monaten gibt es auch keine Mindestmonatsgebühr mehr für IB (vorher waren es 10$ pro Monat).


    Ein paar Denkfehler hast du noch in deinen Überlegungen drin:

    • die lokale Währung, in welcher dein ETF gehandelt wird, spielt prinzipiell keine Rolle. Die meisten Unternehmen in All-World bzw. World/EM ETFs handeln in anderen Währungen als EUR oder CHF. Die meisten grossen ETFs werden in USD gehandelt, d.h. selbst wenn dein ETF in EUR verkauft wird, dann hängst du indirekt vom USD ab. Beispiel: dein ETF macht 10% plus im Jahr, aber der USD verliert 5% gegenüber dem Euro. Dann machst du in EUR "nur" 5% Plus.
    • Einlagensicherung ist absolut zweitrangig für eine Investition in ETFs. Die Einlagensicherung zählt nur für Barbeträge auf deinem Broker-Account. Sämtliche in Aktien oder ETFs investierten Summen gehören zum Sondervermögen und somit schlussendlich dir. Man muss eventuell noch aufpassen, wie der Broker die ETFs/Aktien in deinem Namen hält. Das würde aber den Rahmen hier sprengen.
    • Steuer ist mit Hauptwohnsitz in der Schweiz kein Problem. Du musst dein Aktienportfolio als Vermögen angeben, und kannst bei US-ETFs die abgeführte US-Quellensteuer über das Formular DA-1 teilweise zurückerstattet bekommen.


    PS: DEGIRO gehört seit einer Weile zu Flatex. Seit der Umstellung haben sich die Konditionen verschlechtert, soweit ich das von Bekannten gehört habe. Ich habe dort noch einen Account, aber nur für den Fall der Fälle.



    VG basileus

    Hoi P. Butz


    Deine Aussage zu Dienstreisen bzw. Hotelübernachtungen in Deutschland ist aber nicht richtig. Auch berufsbedingte Übernachtungen in Deutschland zählen zu den Nichtrückkehrtagen bei der 60-Tage-Regelung.

    Das ist in der Tat interessant. Hatte meine Antwort eigentlich schon formuliert, weil ich mir sicher war, dass die 60 Rückkehrtage in der Schweiz verbracht werden müssen. Steht aber so nicht im GRE-3. Das Blöde an der Regelung ist, dass Geschäftsreisen in andere Länder als DE oder CH eigentlich auch dort versteuert werden müssten mit der 60-Tage Regel. Macht nur in der Regel niemand.


    Ist natürlich super für dich: dein AG sitzt in der Schweiz, und du reist hauptsächlich in DE rum.

    Wie oben schon geschrieben: am besten das Ganze mit einem fähigen Steuerberater klären.



    VG basileus

    Dadurch, dass ich viel unterwegs bin und das vor allem in Deutschland, konnte ich in den letzten Jahren die 60-Tage-Regelung erfüllen

    Du scheinst hier etwas zu verwechseln. Die 60 Tage Regelung erfüllst du nicht durch die Dienstreisen in Deutschland, sondern durch deine berufsbedingten Übernachtungen in der Schweiz. Die Dienstreisen in DE sind schädliche Tage.


    Nun meine Fragen: Ist diese Praxis, die in meinem Finanzamt Anwendung findet richtig? Und wenn ja , auf welcher Grundlage geschieht dies? Und gab es eine Änderung zwischen den Jahren 2018 und 2019?

    Grundlage für die Grenzgängereigenschaft und die 60 Tage Regel ist Art. 15a Satz 2 DBA Deutschland-Schweiz. Dort steht allerdings nichts von Anreise oder Abreise. Soweit ich weiss, gab es zwischen 2018 und 2019 keine Änderung an diesem Artikel.

    Problematisch ist, dass dieser Artikel nicht klar genug formuliert ist. Es liegt also im Ermessensspielraum des jeweiligen Finanzamtes.


    Such dir einen kompetenten Steuerberater, welcher auch Fachberater für internationales Steuerrecht ist. Ich habe die starke Vermutung, dass du das sonst nicht mit deinem zuständigen Finanzamt gelöst bekommst.

    Eine Kapitalgesellschaft steht auch im Raum nur will ich eigentlich lieber 20% in die 3A einzahlen, statt BVG etc..

    Die Frage wäre hier: weshalb möchtest du das? Man kann den BVG-Anteil auch auf ein Minimum reduzieren, wenn einem das nicht zusagt.

    Für die BVG kann man auch Anbieter mit höheren Aktienanteil auswählen, oder eine 1e-Lösung benutzen.


    Jan geht es glaube ich nicht um ein Verfahren, sondern um ein Steuer-Ruling. Damit du nicht in ein paar Jahren ein böses Erwachen hast in Sachen Steuern.

    wurde die Kreditkarte bei dir genehmigt! meine wurde abgelehnt trotz sehr guter Bonität.

    Wenn ich mich richtig entsinne, ist die Kreditkarte bei der PostFinance eine echte Kreditkarte (d.h. die Rechnung wird erst nach 30 Tagen bezahlt).

    Die meisten Banken gehen von dieser Praxis weg und geben mittlerweile lieber Debitkarten aus, zumindest in DE.


    Die Debitkarten haben den Nachteil, dass sie von manchen Anbietern (z.B. Autovermietung) nicht akzeptiert werden. Ansonsten verhalten sie sich wie normale Kreditkarten. Revolut* hat z.B. eine Debit-Kreditkarte. Alternativ kann ich noch neon empfehlen.

    Was passiert wenn ich mit meiner Deutschen Nummer weiter fahre?

    Ich kann dir leider nicht sagen, wie es sich mit den Zollkontrollschildern verhält. Ruf dazu am besten nochmal beim Zoll an.


    Allerdings kann ich dir sagen, dass du nicht einfach mit dem deutschen Kennzeichen weiter fahren kannst. Wenn dich die Schweizer Polizei kontrolliert, kostet das sehr viel Geld. Wir sprechen hier von vierstelligen Beträgen. Du darfst mit einem Schweizer Führerschein kein Auto mit EU-Kennzeichen fahren in der Schweiz.

    Willkommen im Forum Naturfreundin


    Universitätskliniken gibt es in jeder grösseren Stadt (Zürich, Basel, Bern, Lausanne), und in der Schweiz gibt es in jeder grösseren Stadt Spitäler.

    Also Auswahl gibt es genug. 30min Entfernung zur Klinik und wohnen auf einem Dorf ist aus meiner Sicht fast überall möglich (mal von Basel oder dem Aargau abgesehen, da hat es nicht so viele Berge).


    Ein anderer Punkt, den ihr beachten solltet: Schweizer Banken nehmen nicht gerne US-Amerikaner als Kunden. Die Postfinance macht es noch, soweit ich weiss. Ihr werdet aber vermutlich keine grosse Auswahl an Banken haben.



    VG basileus

    Als internationaler Wochenaufenthalter (Bewilligung G) und mit der Bewilligung B kann man meines Wissens nach nur eine Quellensteuerkorrektur und keine ordentliche Veranlagung machen. Ich sehe in der Antwort der Steuerbehörde keine Aufforderung das Einkommen in Deutschland zu versteuern.

    Hallo Simon


    Deine Aussage stimmt nur teilweise. Als "internationaler Wochenaufenthalter" (Bewilligung G) kann man in der Tat nur eine Korrektur der Quellensteuer beantragen. Mit Bewilligung B muss man bei einem Jahreseinkommen über 120k aber eine nachträgliche ordentliche Veranlagung machen.


    Die Threaderstellerin hat eine Bewilligung B, also wäre die NOV korrekt. Natürlich nur, wenn die Steuerverwaltung den Lebensmittelpunkt auch in der Schweiz sieht. Das tut sie in diesem Fall nicht, zumindest laut dem initialen Post.

    Hoi Irina

    Ausserdem habe ich in Deutschland noch einen Zweitwohnsitz.

    Nein, du hast einen Hauptwohnsitz in Deutschland. Es gibt länderübergreifend keinen Zweitwohnsitz. Du hast einen Wohnsitz in der Schweiz und einen Wohnsitz in Deutschland.


    bin voll mit über 20% quellenbesteuert worden

    Ein Blick in den Quellensteuertarif A0N (alleinstehend ohne Kinder) sagt, dass du bis 20'000.- Monatseinkommen 19.83% Quellensteuer bezahlst. D.h. du hast mehr als 240'000.- pro Jahr verdient? Stolze Leistung!

    Seit 3 Jahren warte ich nun auf die ordentliche steuerliche Veranlagung (Kanton Zürich)

    Die Steuerverwaltung im Kanton Zürich ist in der Tat sehr träge. Habe das auch schon von Bekannten gehört.



    Nun bekomme ich einen Schrieb, dass die Prüfung der Unterlagen ergeben hat, dass der Mittelpunkt meiner Lebensinteressen nicht in der Schweiz liegt, ich nur beschränkte in der Schweiz steuerpflichtig bin und daher keine nachträgliche ordentliche Veranlagung durchgeführt wird!!!!

    Da wäre nun die Frage, welche Sachen du in deinem Post nicht erwähnt hast. Lebt dein Ehepartner evtl. noch in Deutschland in der gemeinsamen Wohnung?


    So würde ich ja komplett doppelt besteuert und müsste dann ca. 40% Stehen zahlen?

    Du wirst nicht doppelt besteuert. Die Steuerverwaltung des Kanton Zürich muss dir die Differenz zwischen dein gezahlten 20% und der ermässigten Quellensteuer von 4.5% zurückzahlen. Ich kann dir allerdings nicht sagen, wie schnell oder langsam das geht.


    Wahrscheinlich brauche ich einen kompletten Anwalt?

    Ein Steuerberater (DE) mit Zusatzqualifikation für internationales Steuerrecht oder ein Treuhänder (CH) sollten fürs Erste genügen.