Beiträge von AnjaB

    Leider hat die Auflistung nur zu Diskussionen und zu noch keiner Lösung geführt, auch weil er z.B. die Pluspunkte die auch Anja geschrieben hatte nicht als Pluspunkte sieht :face_with_rolling_eyes: ich gehe heute nochmal mit meinem Vater die Ausgabenliste durch und dann müssen wir uns einfach mal irgendwie entscheiden.. zur Zeit sieht es so aus als hätte er etwas mehr Geld in der Schweiz zur Verfügung selbst mit der teureren Kinderbetreuung, ich aber weniger selbst mit Steuervorteil wenn ich mal in der Schweiz arbeiten würde aber wie gesagt das möchte ich nochmals mit meinem Vater anschauen, vielleicht haben wir auch einen Denkfehler drin.

    Hallo Rimininanu

    So wie ich das sehe, wird es noch ewig brauchen, bis Ihr eine Lösung findet, wenn Dein Partner auf seinem Pluspunkt beharrt und keine Kompromisse eingeht!!!!!!!!!!!!!

    Frauen verdienen weniger und zahlen in der Schweiz ausserdem höhere Krankenkassenprämien als Männer.

    Das habe ich erst jetzt in einer Tageszeitung gelesen und wusste ich auch noch nicht. Frauen sind öfter krank oder gehen öfter zum Arzt.... Frauen bringen allerdings Kinder zur Welt....

    Du wirst als Frau immer den kürzeren ziehen.


    Mein inzwischen Exmann, hat mir vor Jaaaaaahren erklärt, dass ich fürs Essen machen zuständig bin und er fürs Geld verdienen. Mit dem Unterschied jedoch, dass ich "nebenbei" auch noch Vollzeit arbeiten gegangen bin, den Haushalt geschmissen habe und unseren wunderbaren Sohn gross gezogen habe!

    Er hatte alle Finanzen unter Kontrolle, Haushaltsgeld wurde mir zugeteilt, ich wusste in all den Jahren nicht mal mehr meinen PIN für die Geldkarte. Nach 25 Ehejahren haben wir uns einvernehmlich getrennt. Ich habe auf sehr viel Geld verzichtet, von dem ich ehrlich gesagt nichts wusste!!!

    Seit 9 Jahren stehe ich wieder auf eigenen Beinen, kann mit meinem oftmals schwer verdienten Geld anfangen was ich will. Egal wie viel oder wenig es auch ist, ich komme zurecht. Das ist das positive aus der vergangenen Lebensphase und es ist gut so, wie es ist.


    Mein Sohn sagte einmal zu mir, als die Frage stand, ob er mit seiner neuen Partnerin in unsere Wohnung ins Haus meiner Eltern ziehen würde: "Falls sie das nicht macht, ist es nicht die Richtige..."

    Er wollte die Familientradition vom Mehrgenerationenhaus fortführen und stand gerade unter Schock bzw. Trennungsschmerz.

    Das war vor fast genau 6 Jahren, als seine erste grosse Liebe sich nach 9 Jahren Beziehung von ihm getrennt hatte.

    Mit ihr hat er 5 Jahre zusammen in den 1. eigenen 4 Wänden gelebt. Alle dachten es kommt bald eine Hochzeit und Enkelkinder, stattdessen kam die Trennung! Mein Sohn war damals so alt wie Du.

    Mittlerweile lebt er mit seiner neuen Partnerin und meinem fantastischen Enkel in einem Haus zur Miete.

    Die Wohnung im Haus meiner Eltern ist fremd vermietet, was besonders meinem Vater zu verdanken ist...

    Ich akzeptiere diese Entscheidung und finde sie richtig!


    Das Leben spielt oft nicht so mit, wie man es erwartet hat oder besser gesagt sich wünscht. Es geht aber immer weiter irgendwie. Man muss nur wissen, was man möchte und was nicht.

    Manchmal hilft einem wirklich das Bauchgefühl, denn dort sitzt unser 2. Hirn.


    Wie gesagt aus meiner Sicht und mit meiner Lebenserfahrung, hast Du eindeutig viel mehr Pluspunkte!!!

    Ich bin mir sicher DU triffst die richtige Entscheidung, wenn Du nicht nur auf Dein Herz hörst.

    Viel Glück

    Anja

    Ich hätte die Möglichkeit ab September 2021, befristet bis Ende Jahr im Stundenlohn zu arbeiten.

    Was ich bisher herausgefunden habe, dass Ferien nicht einbegriffen sind, es dann also auch keinen Lohn gibt.

    Wie sieht es aus mit AHV / UVG / Krankentaggeld-Versicherung / BVG (Pensionskasse) ?

    Muss ich mich darum selber kümmern, oder bin ich dann wieder über den Arbeitgeber versichert?


    Es ist ein und das selbe Unternehmen, nur dass ich von regulärem Monatslohn nun auf Stundenlohnbasis und auch wieder temporär arbeite.


    Vielleicht kennt sich jemand damit aus. Ich erwarte noch eine Antwort von der HR Abteilung, möchte jedoch vorher schon etwas informiert sein.

    Davon hängt ab, ob ich mich wieder beim RAV anmelde und den Job als Zwischenverdienst mache.


    Danke für Eure Hilfe oder Erfahrungen, die Ihr teilen möchtet.

    Viele Grüsse

    Anja

    MotU Zur Frage 2

    Nach Ablauf der B Bewilligung habe ich von der Gemeinde Bescheid bekommen, den Antrag auf Verlängerung ausgefüllt, persönlich am Schalter abgegeben. Nur gut, dass ich noch einmal nachgefragt habe, ob ich automatisch die C-Bewilligung bekomme (mit unbefristeter 80% Stelle, ohne Betreibungen oder Eintrag ins Strafregister).

    Ich musste das auf dem Antragsformular vermerken, dass ich die C-Bewilligung wünsche, sonst hätte es wieder eine B gegeben.


    Den ganzen Papierkrieg und die Kosten der Einbürgerung werde ich mir ersparen. Das ist ja der Wahnsinn.

    Ich fühle mich in der Schweiz angekommen, auch integriert.

    In 1. Linie bin ich ein Mensch, unabhängig von jeder Nationalität :CH:

    Hallo Nadja

    Als Mutter eines Sohnes und Frau, die sich hier in der Schweiz alleine durch schlägt, versuche ich Dir etwas Hilfestellung zu geben.


    Für mich hast Du schon mal mehr Pluspunkte auf Deiner Seite, als Dein Freund, wenn Ihr eine Liste erstellt!

    + Du hast einen Job, der Dir soviel Freude bereitet, dass Du ihn (momentan) niemals aufgeben würdest.

    + Du wohnst bereits zur Miete in einer eigenen Wohnung, weisst was das Leben kostet, mit allem drum und dran.

    + Du hast eine klare Vorstellung, möchtest Familie.

    + Du wirst Dein Elternhaus einmal übernehmen.


    Bei Deinem Freund sehe ich zunächst nur ein +

    Wie es in der Schweiz so üblich ist, geht es um Geld, nämlich die Steuervergünstigung...


    Zuerst würde ich den jungen Mann fragen, ob er sich denn vorstellen könnte, Dich auch zu heiraten? Wenn es sich für Beide richtig anfühlt. Die Heiratsstrafe, hält viele Paare vom heiraten eher ab, weil sie dann mehr Steuern zahlen. Wenn er ja sagt, wäre die Steuervergünstigung zum MINUS geworden.

    Ich habe letztens sogar gelesen, dass ältere Paare überlegen sich im Alter wieder scheiden zu lassen, weil sie auch bei der Rente Miese machen. Wenn jemand stirbt geht es weiter...


    Kinder sind hier in der Schweiz Luxus, das ist so. Die Frauen bleiben meistens wegen der Kinderbetreuung zuhause, oft Jahre, später gehen sie Teilzeit arbeiten. Der Mann verdient das Geld und sorgt für den Lebensunterhalt. Spätestens wenn die Kinder flügge sind, merkt die Frau, dass ihr jede Menge Geld in der Rentenkasse fehlt. Oft sind die Frauen dann um die 40 aufwärts. Auf dem Arbeitsmarkt haben sie dann nur noch wenig Chancen, somit auch nicht mehr viel Zeit das Loch in der Rentenkasse zu stopfen.


    Wie Maik schon erwähnt hat, ALLE Pro und Contras abwägen.


    Deine Vorgehensweise finde ich übrigens sehr vernünftig. Für Dein Alter und in dieser Zeit aussergewöhnlich.

    Ich verstehe Dich, weil ich einige parallelen zu mir und meinem Sohn finde, was das Elternhaus übernehmen betrifft.

    Fände ich persönlich gut. Medizinisches Personal, welches für Patienten und andere Mitarbeiter eine Gesundheitsgefährdung darstellt, sollte sich überlegen, ob es im richtigen Job arbeitet. Erst recht, wenn medizinische Erkenntnisse und Fakten selektiv ignoriert werden.

    Ansonsten: Wäre dir ein Burnout wegen überlasteter Intensivstationen lieber?

    Ich arbeite noch 8 Tage als qualifizierte, belastbare, erfahrene Medizinische Praxisassistentin am Spital. 6 Jahre habe ich darauf gewartet, nach unzähligen Bewerbungen. Dann ging alles auf einmal ziemlich schnell. Weil ich mich im gegenseitigen Einvernehmen von meinem letzten Arbeitgeber getrennt habe, konnte ich innerhalb 4 Tagen die Stelle als Stationsassistentin antreten, um das Pflegepersonal zu entlasten!!!!!!!!!

    Die Stelle ist nur befristet, ab 1.9. kommt eine MA, die besser auf diese Stelle passt! Für die 3 Monate bin/war ich Schwangerschaftsvertretung/Krankheitsvertretung für eine wesentlich jüngere MA. Nach miserabler Einarbeitung, zum Glück bin ich ja noch ganz pfiffig für mein Alter, war ich 2.5 Wochen Ferienvertretung für meine 2 Jahre jüngere Kollegin. Ich musste alleine arbeiten. 7 Tage Arbeitswoche, 100% Pensum, Arbeitszeit von 6.45 Uhr bis 15.40 Uhr. Entsprechend 1,2 oder 3 Tage frei. Alles soweit ok für mich. Ich stehe an den Wochentagen halb 5 auf, Frühstücke in Ruhe, der erste Bus fährt um 6.00 Uhr. Am Wochenende fährt der erste Bus viel zu spät, also stehe ich um 4.00 Uhr auf und fahre mit dem Rad zum Bahnhof, auch alles ok. Ich habe ein schönes Zuhause und möchte nicht nur zum Essen und Schlafen dort sein.


    Die Hoffnung war gross innerhalb der 3 Monate eine Festanstellung zu bekommen. Es ist das 1. Mal, dass ich im Spital arbeite. Zwar ist es Stress, aber völlig anderer, als der in einer Arztpraxis.

    Um es kurz zu machen, nachdem ich mich nun leibhaftig davon überzeugen konnte und mit Pflegepersonal ins Gespräch gekommen bin, weiss ich, was diese wirklich zu leisten haben. 3 Schichtsystem arbeiten, PC Kenntnisse und zwar nicht zu knapp, damit alles gut dokumentiert werden kann. Für pflegerische Tätigkeiten und Zeit für den Patienten bleibt nur sehr wenig Zeit. Pflegeprozesse werden immer weiter optimiert...

    Gewissenskonflikte, dass es nicht mehr um den Patienten geht, hatte ich bereits bei meinem letzten Arbeitgeber, darauf möchte ich nicht weiter eingehen.

    Die Erkenntnis, dass ich mich trotz vieler Weiterbildungen und Zertifikate zurück entwickelt habe, speziell hier in der Schweiz, ist mir nun endgültig klar geworden. Auch, dass ich unbedingt meine Patientenverfügung fertig stellen muss.Wenn man bei mir morgen Krebs diagnostizieren würde, lehne ich Chemotherapie und weitere Behandlungen strickt ab! Meinen Körper möchte ich nach dem Tod der Wissenschaft zur Verfügung stellen! Ob hier oder in Deutschland weiss ich noch nicht. So viel zu Verantwortung und Selbstbestimmtheit.


    Nach 20 Arbeitsjahren, als Medizinische Praxisassistentin mit Herz und Verstand, 5 davon in der Schweiz, bin ich zu alt, zu teuer, zu überqualifiziert! Vor allem aber besitze ich immer noch zu viel emotionale Intelligenz und Empathie.

    Auf so eine Alte, wie mich, passen 5.5 Praktikanten besser... Die Tätigkeiten am Patienten, welche im Spital oder der Rehaklinik am aufwendigsten sind, werden von Freiwilligen erledigt, davon kann ich allerdings meine Miete nicht zahlen.

    Im nächsten Jahr werde ich mich zum Life Coach ausbilden lassen. Weil ich trotz aller Widrigkeiten immer noch bei bester Gesundheit bin, keine Burnout Symptomatik entwickelt habe. Ein Glück! Man nennt es auch Resilienz.

    Diese hat 7 Säulen, darüber mache ich mir mehr Gedanken, als über die 3 Säulen der Altersvorsorge.

    Ich möchte Kurse in der Natur für Erwachsene und Jugendliche anbieten, bei jedem Wetter. Mit Handyverbot.

    Für einen wesentlichen geringeren Preis, was eine Sitzung beim Psychotherapeuten kostet, mit der Garantie, dass wenn der Kurs den Menschen etwas gebracht hat, sie einen Teil ihrer Gebühr von mir zurück bekommen.

    Das wäre der Plan.

    Ausserdem möchte ich Arbeitnehmern 50+ bei der Stellensuche helfen.

    Denn, wer einen Job braucht und arbeiten möchte, hat es schwer in diesem Alter. Eine Zusammenarbeit mit dem RAV könnte ich mir dabei gut vorstellen. Mir hat der Kurs Standortbestimmung 50+ damals vor 2 Jahren nicht wirklich etwas gebracht. Ausser 3 wertvolle soziale Kontakte mit 2 echten (!) Schweizerinnen und einem Schweizer.

    Ich war damals die einzige Deutsche im Kurs und die Einzige, deren Glas noch halb voll war.

    Ich könnte mir auch etwas mit Jugendlichen vorstellen, nachhaltige Kinderkleidung nähen, als sinnvolle Freizeitbeschäftigung.

    Die Vision vom Mehrgenerationenhaus behalte ich natürlich auch immer noch im Auge. Da muss die Chemie unter den Leuten einfach stimmen. Es braucht einen Investor und die passende Immobilie.


    Ich bin jetzt etwas vom Thema abgekommen, tut mir leid. Ich denke aber es ist ok, sonst wird dieser Thread auch noch geschlossen :smiling_face_with_halo:

    Meine Welt dreht sich nicht nur um mich! Und das ist gut so!


    Jaja, nicht nur in der Pflege muss man Federn lassen!

    Ich denke daran wird jetzt so mancher aus einem Pflegeberuf heftig zu schlucken haben...


    Übrigens genau aus den von Dir geschilderten Gründen, wie Du um Deine Mitarbeiter besorgt bist, habe ich mich von meinem letzten Chef im gegenseitigen Einvernehmen getrennt! Ich habe 46 Einstelltage von der Arbeitslosenkasse bekommen. Ein miserables Arbeitszeugnis, nur weil ich ihn darauf aufmerksam gemacht habe, dass er sich seinen Mitarbeitern gegenüber nicht fair verhält!

    Vielleicht solltest Du Dir mal vom Unternehmens- und Kommunikationsberater Andreas Schärer ein paar Tipps holen. Der hat die Glückszentrale gegründet, mit dem Ziel, die Philosophie des Bruttonationalglücks in der Schweiz zu verankern. Ein ganz interessanter Artikel den ich im Generalanzeiger am 31.12.2020 gefunden und mir aufgehoben habe. Menschlichkeit statt Kapitalismus lautet die grosse Überschrift.

    "Glück hat wenig mit Wohlstand zu tun - die innere Zufriedenheit ist wichtig!"

    Der Artikel endet mit dem Satz:

    "Es wäre schön, wenn gerade die Schweiz Vorreiterin für diesen Umschwung vom Kapitalismus zur Menschlichkeit wäre."

    Ja das wäre wirklich schön... Der Mann war selber Unternehmer und hat die Kurve offensichtlich gekriegt.

    Dazu muss man nun wirklich in die Politik einsteigen, oder???

    In der Hoffnung, dass die Fallzahlen sinken, weil die Schnelltests aus dem Verkehr gezogen wurden, wegen angeblichem Bakterienbefall und wenn PCR kostenpflichtig werden, hoffe ich dass sich die "dramatische" Lage irgendwann einmal entspannt.

    Mich irritiert, dass jetzt auf einmal die Reiserückkehrer die Zahlen wieder in die Höhe treiben... Durften sie doch alle geimpft, getestet oder genesen mit Maske und Covid Zertifikat in die Ferien fliegen... komisch


    Einige Politiker wollen, dass Ungeimpfte ihren Krankenhausaufenthalt selber zahlen müssen, falls sie an Corona erkranken...

    Raucher die an Lungenkrebs oder Gefässerkrankungen leiden, müssen das nicht... komisch

    Junge Übergewichtige, die mit Bewegung und gesunder Ernährung ihr Gewicht reduzieren könnten, bekommen stattdessen eine Magenbypass OP... komisch


    Ungeimpftes Pflegepersonal soll strafrechtlich verfolgt werden, habe ich das richtig interpretiert?

    Was wäre, wenn diese Berufsgruppe freiwillig den Dienst liquidiert, wegen Burnout???

    Dann gäbe es tatsächlich einen Notstand! Das war schon vor Corona so.


    Das sind meine Wahrnehmungen aus der Arbeitswelt und was ich in meiner Mittagspause in der Zeitung lese.

    Keine Verschwörungstheorien etc.

    Ich überlege wirklich beim BAG ein Covid Zertifikat für GESUNDE zu verlangen, die ihren Arbeitsplatz zum Überleben benötigen! Die nicht in die Ferien fliegen, weil sie auf Stellensuche sind, um sich nicht wieder beim RAV melden zu müssen, nur weil sie 55+ sind und zur "Risikogruppe" der anderen Art gehören.


    In diesem Sinne, tragt brav Euren Bussgeldschutz, auch an der frischen Luft und alleine im Auto...

    Bleibt schön entspannt und gelassen, denn Angst ist auch schädlich fürs Immunsystem.

    so langsam fangen die Medien wieder an von Coronazahlen zu berichten und davon, wie die nächste Welle mit der Delta Variante auf uns zukommt.

    Mindestens 4 Wellen könnten noch auf uns zu kommen, wenn man dem Badener Tagblatt Glauben schenken darf.

    ETA - KAPPA - ZETA könnten die 3 Varianten der 5.-7. Welle sein.... Bei denen besteht das Risiko einer erneuten Infektion und eine reduzierte Wirksamkeit der Impfung!!!!! Sehr komisch....

    Variante LAMBDA wird als möglicherweise(!) ansteckender oder vom menschlichen Immunsystem schlechter zu bekämpfen sein. Kommt vor allem in Lateinamerika vor. Von einer möglichen Impfung steht da nichts mehr...


    Ich habe mich geimpft, aber sicher kann ich mich anscheinend dennoch nicht fühlen. Also ich werde weiterhin auf mich aufpassen, mich mit einer Maske schützen und das Immunsystem stärken.

    Deine Verwirrung wundert mich nicht. Ich bin es nämlich auch, seit nunmehr und bald 2 Jahren, in ständiger Erwartung wann das Spektakel und die Maskerade endlich vorbei ist!

    Ich hatte noch nicht einen Corona Test!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Bin nicht geimpft!!!!!!!!!!!!!!!!

    Habe noch nicht einmal in die Ellenbeuge geniesst!!!!!!!!!!!!!!!!

    Desinfiziere meine Hände nach jedem Naseputzen, entsorge meine benutzten Taschentücher!!!!!!!!!!!!!

    Ich trinke keinen Alkohol, Red Bull, bin Nichtraucherin, habe noch nie in meinem Leben Drogen genommen oder gekifft!!!!!!!!!!!!

    Ich arbeite in einem systemrelevanten Beruf, kämpfe jeden Tag an meinem Arbeitsplatz mit einer nutzlosen Hygienemaske ums Überleben, damit ich meine Miete zahlen kann!!!!!!!!!!!!!!!

    Ich habe keine Angst!!!!!!!!!

    Bewege mich in meiner Freizeit gerne an der frischen Luft und geniesse die Maskenfreie Zeit!!!!!!!!!


    Mein Immunsystem scheint intakt zu sein. Möglicherweise hatte ich Corona vor ca. 40 Jahren als mein Bruder, meine Oma und ich mit Grippe flach gelegen haben. Im Februar 2020 habe ich einen neuen Job, in einer Arztpraxis angefangen, eine jüngere Kollegin hatte einen grippalen Infekt, wie man damals noch dazu gesagt hätte.

    Ohne Maske, ohne Abstand und obwohl sie ihr benutztes Taschentuch offen hat rum liegen lassen, habe ich mich nicht angesteckt. Ich bin der Kollegin sehr dankbar, dass sie offensichtlich die Herdenimmunität in der Praxis übernommen hat :winking_face: Damit wir immer schön weiter unserer Arbeit nachgehen konnten, auch während des Lockdowns und überhaupt und sowieso, damit die Praxis nicht schliessen musste...

    Ich habe immer brav meine Maske getragen, auch die welche uns der Chef grosszügigerweise geschenkt hat, die vom Bund kamen, überlagert waren und mit Schimmelpilzen befallen waren....


    Maske trage ich heute nur noch am Arbeitsplatz, weil meine Existenz davon abhängt, nicht aus Überzeugung, dass mich die Maske vor einer Infektion schützt!

    Zum Beginn der Pandemie hatte es keine Masken. Mitarbeiter von Pflegeberufen, wie der Spitex oder freiberufliche Hebammen hatten ihre Not Masken zu bekommen. Sie haben ihre Masken mehrmals benutzt, so wie ich es auch immer noch mache. Jetzt liegen die benutzten, hochinfektiösen Dinger überall in der Landschaft herum...


    Ich überlege beim BAG anzufragen, ob ich ein COVID Zertifikat bekommen kann für das 4. G, wie GESUND!!!!!!!!!!

    Damit ich meine Mutter, die an Parkinson erkrankt ist, für ein paar Tage zu mir holen kann, zur Mutter und Kind Kur.

    Aus diesem Grund lehne ich auch die Impfung ab! Zu Beginn der Pandemie hiess es im Radio, die Forschungen an einem Parkinson Medikament werden eingestellt, weil an einem Coronaimpfstoff geforscht wird...

    Mit grossem Entsetzen habe ich mir angehört, als meine Mutter mir am Telefon erzählt hat, dass die Frisörin vor dem Frisörbesuch bei ihr einen Coronaabstrich gemacht hat. Respekt, sage ich nur, ich hatte schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich einen Streptokokkenabstrich bei Patienten machen musste, weil ich mitgelitten habe.


    Ich denke es gibt noch einige Menschen mit gesunder Lebensweise und gesundem Menschenverstand, nicht nur hier im Forum, sondern überall da draussen, welche wie ich versuchen zu verstehen oder denen es schwer fällt damit umzugehen, was gerade auf der ganzen Welt passiert!

    Nicht zu vergessen die jüngste Naturkatastrophe. Nur wenige Tage war mal nichts oder wenig von Corona zu hören oder lesen. Bei allem Unglück war sie wieder da, die Hilfsbereitschaft und Solidarität unter der Bevölkerung, das hat mich beeindruckt und emotional sehr berührt. In Gedanken habe ich mich 1 Jahr zurück versetzt. Damals haben sich die Leute wahrscheinlich noch denunziert, jetzt haben sie wieder zusammengefunden und helfen sich.


    +++++ Ganz aktuell aus dem Radio +++++ von heute Morgen +++++ Es wird auch eine neue Corona ARMUT geben++++ Die Schere zwischen Arm und Reich wird auch in der Schweiz immer grösser+++++


    Eine Empfehlung habe ich noch für alle, die es interessiert den Vortrag des deutschen Hirnforschers Prof. Gerald Hüther an "Was macht Corona mit unseren Kindern" Sehr interessant.

    Oder sein Buch "Lieblosigkeit macht krank" Es ist nie zu spät, um gesund zu werden. Was unsere Selbstheilungskräfte stärkt und wie wir endlich gesünder und glücklicher werden.


    Ich hoffe, dass ich Dir etwas helfen konnte Emiliy.

    Amadeus, der diesen Thread ursprünglich ins Leben gerufen hat, hat sich aus dem Forum zurück gezogen.

    Ich weiss nicht, ob er wieder kommt... Schade. Er hat das Forum bereichert mit seinen Lebenserfahrungen.

    Ich überlege unterdessen auch, ob ich nur noch stille Leserin bin, meinen Auswandererblog weiter schreibe, weil sich das About Swiss Forum Klientel oder sagen wir mal die Auswanderergeneration verändert hat.


    Schönes Wochenende

    Ich habe für mich das preiswerteste Modell gewählt. Hausarztmodell mit höchster Franchise.

    Tue alles dafür, niemals ins Spital zu müssen, für meine Gesundheit selbst verantwortlich zu sein und hoffe niemals ernsthaft krank zu werden.


    Einen Hausarzt meines Vertrauens habe ich noch nicht wirklich gefunden, mich in einer Gruppenpraxis bei einer Ärztin angemeldet. Als ich eine Überweisung zum Kardiologen wollte, habe ich nicht wirklich eine bekommen, sondern lediglich eine LZ Blutdruckmessung, weil ich schon wieder selber angefangen hatte mich zu therapieren.

    Jedoch um keine Einstelltage von der Arbeitslosenkasse zu bekommen, nachdem ich mich im gegenseitigen Einvernehmen von meinem Chef getrennt hatte, hätte mir ein Arzt bescheinigen müssen, dass es für mich an diesem Arbeitsplatz unerträglich war, weiter zu arbeiten, bis ich eine neue Stelle gefunden habe...

    Als ich im Vorfeld die Ärztin um eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für ein paar Tage gebeten hatte, um mir einen neuen Job zu suchen, haben mich die Überredungskünste 30min. gekostet und 80 Franken!

    Am Ende, habe ich bis zum letzten Tag in der Praxis gearbeitet, 46 Einstelltage von der Arbeitslosenkasse bekommen. Allerdings viel Geld, Zeit und Nerven gespart, wenn ich mich mit dem Arbeitgeber gerichtlich geeinigt hätte...

    :winking_face: In erster Linie helfe ich mir selbst und das ist gut so.


    Ich bin also nicht schuld daran, dass sich die Krankenkassenprämien jedes Jahr erhöhen...

    Finde es eher schade, dass die Versicherten, welche die wenigsten Kosten verursachen noch bestraft werden.

    In Deutschland hatte ich ein Krankenkassenmodell, da gab es einen Bonus, wenn man nicht im Spital war oder wenig Kosten verursacht hat.


    zwergnase

    Eine Überweisung, die Ausstellung eines Rezeptes, telefonisch bestellt, das Lesen eines Arztberichtes ohne Deine Anwesenheit, kostet alles Geld und wird auf Deiner Rechnung stehen.

    Wenn Du in der Apotheke das Rezept einlöst, kommt auch noch eine Gebühr dazu, weil der Apotheker Dir etwas zu Deinen Medikamenten erzählt.

    Ein Laborcheck kann locker so um die 280 Franken kosten, dabei sind die Untersuchungen, die mit einfachen Mitteln behandelt werden, die teuersten!!!

    Beispiele:

    Vitamin D und Vitamin B Spiegel: 146 Franken Laborkosten, die Therapie praktisch fast umsonst Sonne und gesunde Ernährung!

    Eisen: Laborkosten 10 Franken! Therapie mittels Eiseninfusion, bin mir nicht ganz sicher aber so um die 400 Franken, auf jeden Fall 3 stellig! Die billige Variante der Therapie wäre über die Ernährung.

    Wie so vieles über die Ernährung geht, denn essen müssen wir so oder so. Sollten wir jedenfalls.


    :CH:

    Hallo Martin

    Darauf bin ich auch echt gespannt, auf die Weg-Weiser Beratung.

    Ich denke auch, dass es schwierig wird, für Dich und Deine Familie eine B-Bewilligung zu bekommen!

    Wohl oder übel wirst Du Dir einen Job suchen müssen, um einen Fuss in die Schweiz zu setzen und die B-Bewilligung zu bekommen. Deine Auszeit wirst Du dann wohl etwas nach hinten verschieben müssen, so würde ich es machen.


    Selbst wenn Ihr ein "einfaches" Leben führt und das Beste an Schulbildung für Eure Kinder wollt, ist die Schweiz sicherlich nicht unbedingt das Land, in dem Ihr Euren Traum leben könnt. Hier dreht sich ALLES nur ums Geld!!!

    Die Putzfrau (mit Migrationshintergrund) eines befreundeten älteren Ehepaares (80+) hat ihre Kinder jetzt einbürgern lassen, damit sie eine besser Chance auf Schulbildung und Ausbildung haben, das hat sie über 4000 Franken gekostet. Ich weiss nicht, ob für ein oder beide Kinder zusammen. Finde es trotzdem viel Geld...

    Eine ehemalige Arbeitskollegin, Italienerin, hier in der Schweiz geboren (50+), Ausbildung in der Pflege, nicht diplomiert, hat immer noch die C-Bewilligung und lässt sich nicht einbürgern, weil es so teuer ist und sie Italienerin ist. Das hat mich sehr beeindruckt.


    Ich benötige ohne Haus, Auto, Boot, Pferd, Putzfrau, Gärtner und Kredite im Monat 3000 bis 3500 Franken im Monat. Für alles was ich zum Leben brauche, um meine Fixkosten zu zahlen (Miete, Telefon, Versicherungen,

    ÖV Abo). Dabei habe ich von allem nur das Nötigste!

    Mir fehlt es an nichts und ich komme damit zurecht, weil ich mein ganzes Geld für mich alleine habe, egal wie viel oder wenig es ist. Hauptsache ich bin unabhängig :upside_down_face: Bin sogar die letzten 2 Monate ohne Einkommen, trotz Vollzeitjob seit 17.5. klar gekommen. Das Lohnbüro hatte vergessen mir das Mai Gehalt zu zahlen.

    Inzwischen habe ich die C-Bewilligung. Einbürgern werde ich mich nicht lassen, denn ich bin in erster Linie ein DDR Kind und Deutsche! Das soll auch so bleiben.


    Davon abgesehen finde Ich Deinen/Euren Plan schon genial, dass Ihr für Eure Kinder das Beste wollt und die Eltern sich neu orientieren wollen.

    Ich träume auch immer noch von einem Mehrgenerationenhaus, habe auch schon einige Interessenten, vorwiegend (echte) Schweizer, nur noch keinen Investor gefunden...


    Viel Glück :four_leaf_clover:

    Anja

    Hallo Ina_niedersachsen

    Ich finde Deine Gedanken sind total in Ordnung und angebracht, bei der Grösse Eures Vorhabens. Da wir im selben Alter sind, habe ich sie auch sehr aufmerksam gelesen.


    Deinem Mann möchte ich zunächst vor allem den Tipp geben, er soll beim Schnuppertag oder Mitlaufen gut hinsehen und -hören, danach noch einmal alles sehr, sehr genau betrachten, bevor Ihr Entscheidungen trefft.

    Die Zelte würde ich persönlich erst dann abbrechen, wenn Dein Mann fest im Sattel sitzt!!!

    Vieles erkennt man nicht am Schnuppertag und manches wirklich Wichtiges kommt oft erst nach der Probezeit oder später ans Tageslicht.

    Das ist in Deutschland auch nicht ungewöhnlich und betrifft mitunter auch Ärzte.

    Ich kenne aus beiden Ländern Beispiele...


    Ich bin zwar nur eine kleine MPA, jedoch habe ich in den 5 Jahren Schweiz so meine Erfahrungen gemacht und Feststellungen treffen können, die wenn ich vorher davon gewusst hätte, mir hier so manche Enttäuschung erspart hätten. Angefangen hat es, als ich nach 1.5 Jahren von Ilanz weg gegangen bin, weil ich näher am Flughafen sein wollte und wieder in einer Facharztpraxis arbeiten wollte...

    Seitdem hangle ich mich von Praxis zu Praxis und weiss nicht mehr, ob ich in dem Beruf noch richtig bin, der meine Berufung ist!!!

    Vielleicht mache ich doch noch eine Ausbildung zum Life Coach... :upside_down_face:

    Für mich ist das soweit kein Problem, da ich ja nur für mich alleine verantwortlich bin und auch nicht wegen dem Geld verdienen in die Schweiz gegangen bin.

    Gerade gestern habe ich mit meiner Haus- und Hoffriseurin gesprochen. Als ich ihr gesagt habe, dass ich in der Schweiz 1:1 wie in Deutschland lebe, sagte sie nicht ganz überrascht, dass ihr dass schon viele ihrer Kunden erzählt haben, die auch aus Deutschland kommen...


    Deshalb würde für mich, wenn ich in Eurer Konstellation in Deutschland leben würde, ein Leben in der Schweiz nicht in Frage kommen! In erster Linie der Kinder zuliebe!

    Wenn Du möchtest, erkläre ich Dir das gerne auf einem anderen Medium.


    Ich kann nur das weiter geben, woraus ich gelernt habe, was mir aufgefallen ist, worüber mancher nicht gerne redet!

    Obwohl ich mir wünschen würde, es würden mehr solche Erfahrungen hier im Forum geteilt!

    Ich denke das wäre für den Einen oder Anderen ein Glück! Nicht dass ich keinem gönne, seinen Traum zu leben.


    In diesem Sinne, hoffe ich, dass ich Dir/Euch etwas weiter helfen konnte.

    Schöne Restpfingsten und viele Grüsse

    Hallo HerrK

    Danke der Nachfrage. Der Schnuppertag ist gut gelaufen. Ich habe sogar schon meine 1. Arbeitswoche als Stationsassistentin hinter mir. Die Arbeitsaufgaben sind genau mein Ding.

    Es glaubt mir vielleicht keiner, aber ich finde das Arbeiten im Spital viel angenehmer, als in einer Praxis, obwohl es viel zu tun gibt, bin ich viel entspannter und am Abend nicht so geschafft, wie nach 9 Stunden Praxisarbeit. Das ist aber so!!!


    Die Stelle ist allerdings vor erst befristet für 3 Monate, bis die Kollegin kommt, welche für diese Stelle "besser" passt... Nun ja, ich denke ich bin zu alt , zu teuer, zu überqualifiziert.

    Denke, dass es für mich auch nach den 3 Monaten irgendwie weiter geht, ob im Spital oder nicht.

    Ich bin ja trotz 55+ auch immer noch am testen, was tue ich mir noch an und was nicht, bis zur Pensionierung :upside_down_face:


    Dein Schnuppertag war offensichtlich auch erfolgreich, gratuliere.

    Gruss Anja :CH:

    Hallo HerrK

    Als kleine nette Geste zum Einstieg habe ich den neuen Arbeitskollegen meistens eine Runde Halloren Kugeln, eine süsse Spezialität aus meiner alten Heimat, spendiert.

    Da hier jeder Kanton auch seine eigene Spezialität hat, kommt das immer gut an :winking_face:


    Als ich in der Praxis zum internationalen Frauentag, am 8. März, 2 Blumensträusse aufgeteilt habe, damit jeder etwas davon hat, waren alle Mitarbeiterinnen irritiert. Mit manchen so einfachen "netten Gesten", welche bei mir unter die Kategorie Wertschätzung fallen, können hier manche Mitarbeiter/innen (leider) nichts anfangen, schade eigentlich...

    Gruss Anja

    Amadeus wieso soll Maik Deinen Post wieder löschen?

    Das ist schon heftig, was Dir da passiert ist. Du bist bis heute traumatisiert... Ich bin schon beim Lesen fast gestorben.

    Du bist ein (Über)Lebenskünstler sozusagen, welcher trotz allem nicht aufgegeben hat, seinen Platz in der Welt zu finden. Hoffentlich findest Du ihn, ich gönne es Dir.


    Carpaccio ich finde nicht, dass Amadeus den Beitrag von Rinna-3 ins Lächerliche gezogen hat.

    Die Wahrnehmungen sind eben sehr verschieden, hier im Forum.

    Ich hatte Mühe meinen Beitrag unter dieser Überschrift zu schreiben, weil ich diese als zu negativ empfunden habe.

    Auswandern ist kein Kinderspiel. Warum soll man nicht vergleichen und seine Erfahrungen austauschen, die man in einem anderen Land gemacht hat?

    Gestern habe ich zufällig wieder einen Teil der Schweizer Auswandererserie "Auf und davon" gesehen.

    Interessant in welche Länder es die Schweizer zieht, da würde ich nie im Leben hin wollen, nicht mal in den Ferien...

    Hoi CitizenX

    Was ich aus Deinen Zeilen lesen kann, ist dass Du mit Deiner Familie in Deutschland kein schlechtes Leben hast.

    Eine Stelle im Öffentlichen Dienst ist in Deutschland wie ein Lottogewinn. Die würde ich auf keinen Fall aufgeben.

    Die Eigentumswohnung übrigens auch nicht, was ist wenn es Euch in der Schweiz doch nicht gefällt???

    Gerade mit Kindern, sollte man diesen Schritt nicht unterschätzen.


    Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob man ein Land nur von den Ferien kennt.

    Ähnlich war es bei mir damals mit Norwegen! Land und Leute haben mich fasziniert. Ich habe Deutsche Auswanderer besucht, ihr Neues Leben kennen gelernt. Bei einer Familie gemerkt, dass ich so nicht in einem fremden Land leben möchte...

    Deshalb habe ich alleine 5 Wochen den Test gemacht und gemerkt, dass ich im Land meiner Träume keine Chance gehabt hätte.


    Was ich im Laufe der 5 Jahre in der Schweiz und vor allem von Schweizern mitbekommen habe, dass der Mann nur selten Alleinverdiener ist.

    Ab einem bestimmten Alter sollte man auch an die spätere Rente denken, auch die der Frau. Mitunter arbeiten Frauen hier höchstens 60% Pensum, obwohl die Kinder schon alt genug und selbständig sind.

    So viel kann der (arme) Mann garnicht arbeiten, um für die ganze Familie zu sorgen, seine Rente und die der Frau zu erarbeiten. Ich meine ja nur...


    Selbst wenn Ihr den Schritt wagt, Eure Eigentumswohnung in Deutschland verkauft, werdet Ihr für den Erwerb einer Eigentumswohnung in der Schweiz, höchstwahrscheinlich das Doppelte oder mehr hinlegen müssen, könnte ich mir vorstellen.

    Ich habe mir interessehalber Preise angesehen, weil ich immer noch die Vision habe, meine Eltern in die Schweiz zu holen, dafür müssten sie ihr 2 Familienhaus mit Garten, Pool in nicht so begehrter Lage veräussern.

    Da mein Vater nicht loslassen kann und ich den Wert des Hauses nicht kenne, träume ich weiter. Denke aber, dass meine Eltern hier ihr Auskommen hätten und sich noch ein paar schöne Jahre mit mir machen könnten.


    Für meinen Sohn und seine kleine Familie kommt die Schweiz nicht in Frage. Sie haben beide sehr gut bezahlte Jobs, mein Sohn ist mittlerweile im gehobenen Dienst verbeamtet und wohnen in einem Haus zur Miete. Wahrscheinlich solange, bis sie sich entschieden haben, ob sie für immer zusammen bleiben. Was ich für richtig halte, nichts ist für immer... Ausserdem haben sie von irgendwo her gehört, nicht von mir, dass die Schweiz für Familien nicht so "sozial" ist wie Deutschland.

    Ich habe mir von einem Schweizer Paar sagen lassen, sie einige junge Deutsche Paare kennen, die wieder zurück nach Deutschland gegangen sind, weil sie keinen Anschluss gefunden haben. Wenn sich die Kinder durch KITA oder Schule integrieren, muss das nicht heissen, dass es die Eltern auch tun. Wer entscheidet dann, ob geblieben oder wieder zurück gegangen wird???


    Stellen in der Verwaltung oder in einer Kantonalen Behörde werden sicherlich besser bezahlt, ob es dafür einen Tarifvertrag wie in Deutschland gibt weiss ich nicht. Auf jeden Fall sind diese ebenso wie in Deutschland sehr begehrt und ich denke, dass diese Stellen dann auch bevorzugt an Schweizer vergeben werden.

    Deinen Stellenmarktwert kannst Du in Form von Bewerbungen von Deutschland aus checken.

    Ich kann Dir/Euch den Rat geben, einmal Ferien in der Schweiz zu machen, um das Land und die Gegebenheiten näher zu betrachten. Vielleicht nicht nur einmal, sondern 2 oder 3mal, um herauszufinden, ob es Euer Urlaubsland wird oder Ihr für immer hier leben möchtet.


    So würde ich es machen. Ich kannte die Schweiz nämlich auch vorher überhaupt nicht, nur von der Durchreise. Innerhalb eines Jahres, habe ich herausgefunden, wo ich mich wohlfühlen könnte, es musste nur noch die passende Arbeit gefunden werden.

    Das war nicht so einfach, obwohl es in meinem Beruf mehr als genug freie Stellen gibt, jedoch nicht für so "alte" wie mich.


    Ich wollte es ja eigentlich in meinem Blog erst verraten, aber heute kam der Anruf, auf den ich seit 6 gewartet habe. Am Montag fange ich im Kantonsspital Baden eine neue Stelle an, befristet zwar, aber immerhin bin ich drin!

    Es hat Hunderte von Bewerbungen und wie gesagt 6 Jahre gedauert, dass ich einmal zum Schnuppern und Vorstellungsgespräch eingeladen wurde und das zu Coronazeiten.

    Bei mir dauert eben alles etwas länger und Geduld zahlt sich manchmal doch aus.


    Hoffe ich konnte Dir/Euch etwas helfen bei der Entscheidung.

    Viel Glück :four_leaf_clover:

    Hallo

    Dass in der Schweiz nicht ALLE(S) Schön (ist) und Reich sind, habe ich bereits nach kurzer Zeit wahr genommen.

    Auf die Frage, warum ich in die Schweiz gekommen bin, welche mir schon sehr oft gestellt wurde, lautet meine Antwort: "Nicht zum Geld verdienen! Ich brauchte Abstand von meiner Familie! Wollte endlich mein Leben leben!"

    Heute antworte ich nur noch mit dem einen Satz auf diese Frage:

    " Ich lebe hier 1:1 wie in Deutschland!"

    Damit meine ich meine Work-Life-Balance, wie man so gut sagt. Ausserdem das Verhältnis meines Einkommens zu den Fixkosten und was mir am Ende prozentual gesehen übrig bleibt zum Leben und im günstigsten Fall etwas zu sparen, für später...

    • In Deutschland: Habe ich 50 Jahre in ein und derselben Stadt gelebt und gearbeitet, bin in der ganzen Zeit 3mal umgezogen. Bis vor meiner Auswanderung habe ich alleine im 2 Familienhaus meiner Eltern auf 120qm für 500 Euro Miete inkl. Nebenkosten gewohnt. Ich hatte kein Auto, nur ein schnelles Fahrrad, kein E-Bike, was mich täglich innerhalb 15min, bei fast jedem Wetter zur Arbeit gebracht hat. Mein Job: Arzthelferin in einer lebhaften Facharztpraxis für Herz-Kreislauferkrankungen. 5 Tage Arbeitswoche, mitunter 3 Tage, mit 10h Arbeit am Stück, ohne Mittagspause! Verdienst: Netto 1200.- Euro Trotzdem habe ich in dieser Praxis 11 Jahre gearbeitet. Die Freude an meinem Beruf nicht verloren, auch wenn es manchmal nicht einfach war!
    • In den 5 Jahren Schweiz: Bin ich inzwischen 4mal umgezogen, habe in 3 Kantonen gelebt. Zuletzt stimmte Preis/Leistungsverhältnis meiner Gastarbeiterwohnung einfach nicht, obwohl ich mich auf dem Dorf sehr wohl gefühlt habe. Davor habe ich in einer völlig überteuerten sogenannten "Alterswohnung" gewohnt, mich schon beim Einzug gefragt, ob ich die mir noch leisten kann, von meiner späteren Rente. Altersarmut, trotz erfüllter Arbeitsjahre, ist auch in der Schweiz ein Thema... Im März diesen Jahres habe ich mich nach 1 Jahr, im gegenseitigen Einvernehmen, von meinem bereits 6. Arbeitgeber getrennt. Obwohl ich Arbeiten gewöhnt bin, konnte ich mich nicht an diese Art Unternehmenskultur gewöhnen oder besser gesagt mit ihr arrangieren. Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir auf Arbeit und ich mag meinen Job, die Arbeit mit Menschen generell. Mit dem Arbeitsverhältnis ist es wie in einer Ehe. Es ist ein Geben und Nehmen!

    Fazit: Einkommen - Ausgabenverhältnis 1:1, Lebensqualität bisher die Beste in der Schweiz, in Ilanz! Darüber werde ich noch als Blogautorin berichten :winking_face:

    Inzwischen habe ich meine C-Bewilligung bekommen, meinen Platz in der Schweiz gefunden, eine Rückkehr nach Deutschland kommt für mich nicht in Frage. Trotz aller Widrigkeiten fühle ich mich wohl, vor allem sicher hier im Aargau und in Rüfenach. Umgeben von 2 Atomkraftwerken, zahlreichen Bunkern, getarnt als wunderschöne begrünte "Berge". Früher dienten diese zum Schutz vor den Deutschen...


    Ich habe schon einige Schweizer getroffen, die mir erzählt haben, dass selbst sie sich in der Schweiz nicht mehr wohl fühlen und auswandern wollen.

    Ich bin weder politisch oder gehöre irgendeiner Gesinnung an, mache mir nur zunehmend Gedanken darüber, wo die Welt noch in Ordnung sein könnte? Schafft nicht nur Deutschland sich ab, sondern die ganze Menschheit?

    Das beschäftigt mich schon seit Jahren, nicht erst seit wir in einer sehr speziellen Zeit leben.


    Ein sehr guter Bekannter, mein persönlicher Berater von der 1. Stunde an, ein echter Schweizer, sagte zu mir : " Die Schweiz hat Vieles von Deutschland übernommen, leider auch die weniger guten Dinge!"

    Von Zeit zu Zeit bestätige ich ihm seine Worte, wenn wir uns E-Mails schreiben. Bei unserem nächsten Treffen werde ich ihm versuchen zu erklären, dass ich es schön gefunden hätte, wenn die Schweiz etwas von der ehemaligen DDR übernommen hätte... Es war nämlich nicht alles schlecht, vor allem was das SOZIALE betrifft.

    Wir hatten auch Gastarbeiter, trotzdem war genug Arbeit, Wohnraum für alle da.

    Letztens sagte mir ein Herr aus ehemals Westberlin, der mir ein Angebot für meinen Umzug gemacht hat, er sei vor über 20 Jahren in die Schweiz gegangen, weil nach der Wende die vielen Ostdeutschen zum Arbeiten in den Westen gekommen sind, um dort für weniger Geld zu arbeiten...

    Aha, dachte ich mir und was ist das was Du dann in der Schweiz gemacht hast???


    Die Mentalität der Schweizer schätze ich von Anfang an, toleriere sie oder weiss inzwischen damit umzugehen.

    Mein Bekanntenkreis besteht vorwiegend aus Schweizern, darauf bin ich mächtig stolz.

    Vielleicht liegt es an meinem Wesen oder meinem Alter, dass ich so Widerstandsfähig geworden bin.

    Ich verstehe die Enttäuschung, die manch einer hier im Forum erlebt hat, kann das sogar nach vollziehen.

    Ich kann gar nicht alles aufzählen, was ich generell in den letzten 11 Jahren an Enttäuschungen erlebt habe.

    Lasse Euch das Eine oder Andere im Auswandererblog wissen.

    Trotz Allem bin ich immer positiv und zuversichtlich geblieben, dass irgendwann alles Gut wird und ich mein neues Leben in der Schweiz geniessen kann.

    Ich weiss garnicht, ob ich mich in Deutschland noch/wieder zurecht finden würde :upside_down_face:

    Auch wenn es immer noch Menschen gibt, die darauf hoffen, dass ich zurück komme :slightly_smiling_face:

    Wenn die wüssten, dass ich diese am liebsten hier bei mir hätte...

    Wie ist das in der Schweiz, hat da der Alkohol in den Vereinen auch so einen hohen Stellenwert?

    Ich denke schon, was ich bisher mitbekommen habe, obwohl ich in keinem Verein bin :upside_down_face:


    Was mich allerdings etwas irritiert hat, dass in der Schweiz die Freiwillige Feuerwehr gar nicht so wirklich freiwillig ist, wie in Deutschland.

    Wer keinen Dienst leisten kann, beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen, oder will, bezahlt eine Ersatzabgabe für den Feuerwehrdienst. Diese kann je nach Gemeinde und Kanton unterschiedlich hoch sein.

    Das gilt für erwachsene Männer, als auch Frauen, wenn ich mich recht erinnere, bis zum 40 oder 42 Lebensjahr.

    Herzlich Willkommen :CH:Helvetikuss

    Ich würde Dir raten, jetzt schon anfangen mit der Stellensuche, kann nicht schaden.

    Es ist nicht ganz einfach in unserem Alter, allerdings auch nie zu spät etwas Neues zu wagen. Nur Mut und Geduld!


    Integration hat bei mir bisher ganz gut ohne Verein funktioniert, weil ich so viele Interessen habe, fällt es mir schwer mich festzulegen.

    Die meisten Kontakte konnte ich bisher durch die Arbeit knüpfen. Obwohl die Schweizer als zurückhaltend gelten, findet man mitunter doch recht schnell Kontakt.


    Bin gespannt, wie Du Dich einlebst. Viel :four_leaf_clover: und gutes Gelingen.