Auswandern allgemeine Fragen

  • Hallo liebe Mitglieder,


    bevor ich meine Fragen loswerden will, erstmal die Situation in der ich mich befinde.
    Habe Anfang Februar ein Vorstellungsgespräch - Baubranche/Verkauf (Basel Stadt) nachdem ich mich
    schriftlich um die Stelle beworben habe. Im Vorfeld habe ich auch schon ein paar gute Telefonate mit
    dem Geschäftsfüher gehabt.
    Mein derzeitiger Lebensmittelpunkt befindet sich in den tiefen Ostdeutschlands, verheiratet/2 Kinder.
    Ich würde für unbestimmte Zeit also erstmal Pendeln (aufgrund der Entfernung ca.900 km - alle 2 Wochen
    mit dem Flugzeug). Daraus ergibt sich gleich die Frage ob die jeweiligen Heimfahrtskosten steuerlich
    geltend gemacht werden können? Oder ist es davon abhängig wie ich in der Schweiz gemeldet bin (Grenzgänger
    oder Aufenthalter). Das gleiche gilt für die Kosten der Wohnung - in Deutschland kann man die Zweitwohnung
    ja steuerlich geltend machen. Nicht ganz unwichtige Punkte die bei den Gehaltsverhandlungen eine Rolle spielen.


    Danke Vorab
    Frank

  • Hallo Frank


    Die Heimfahrtkosten, sowie die Kosten für die zweite Wohnung in Deutschland kannst du in der Schweiz nicht von der Steuer absetzen. Dabei spielt es keine Rolle, wie du gemeldet bist. Ob du dies in Deutschland für 2018 geltend machen kannst, weiss ich leider nicht.


    Schöne Grüsse
    Maik

  • Ich hatte über Jahre eine ähnliche - wenn auch nicht ganz vergleichbare - Konstruktion, und kann dir nur raten einen Steuerberater hinzuzuziehen. Ich hatte zwei, einen in DE und einen in CH. Bei mir hat glücklicherweise der Arbeitgeber die Kosten für den StB übernommen.


    Zudem beachte, dass du etwaige Steuernachzahlungen in DE relativ schnell nach Eingang des Steuerbescheids leisten musst. Die Schweizer Steuerbehörden dürfen sich aber meines Wissens bis zu 3 Jahre für eine Steuererstattung Zeit lassen und die nehmen sie sich auch. Ich warte immer noch auf meine Erstattung aus der Schweiz von 2015. Du musst also ggf auf mehrere 1000 EUR oder CHF lange Zeit warten.

  • Hallo, habe mal mit meinem Steúerberater gesprochen. Eine mögliche Variante wäre seiner Meinung nach:
    Internationaler Wochenaufhalter
    Somit kann man die anfallenden Heimfahrtskosten + Miete + sonstige Arbeitskosten bei der
    Tarifkorrektur geltend machen.
    Ich denke das ist die Erstattung auf die du wartest.
    Wobei 3 Jahre natürlich heftig sind. Aber es geht ja auch nicht verloren, man kann es als
    eine Art Sparanlage ansehen.