Mir schwirrt der Kopf - Grenzgänger oder Aufenthaltsbewilligung B

  • Hallo,


    auch ich habe mich mit fast 50 noch getraut und mich in der Schweiz beworben und jetzt habe ich einen Arbeitsplatz (BL) und eine Wohnung ab dem 01.06.2019 in Basel-Stadt.
    Meine Frau (Angestellte) und Tochter wohnen weiter in der Heimat in Kassel, angedacht ist der Nachzug im nächsten Jahr.


    Erster Arbeitstag ist der 06.05.2019.


    Nun bin ich davon ausgegangen, dass ich eine Grenzgänger-Krankenversicherung abschließe und steuerbefreit in DE (aufgrund der 60 Tage-Regelung) bin.


    Ist das richtig?


    Oder ist es besser in dieser Konstellation eine Aufenthaltsbewilligung B zu beantragen.


    Welche Schritte muss ich erledigen und wo.
    Was macht der Arbeitgeber?


    Ich war diese Woche auf der Gemeinde für eine Bewilligung (da hatte ich noch keine Wohnung), da wurde ich natürlich wieder weggeschickt.
    Je länger und mehr ich mich einlese, desto mehr sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.


    Danke für Eure Tipps.
    Yosh

  • vielleicht bist Du den Schritt etwas zu schnell gegangen....


    Du ziehst in ein Eu-freies Land und ziehst in 4 Wochen um...


    hast aber die grundlegenden Fragen noch garnicht wirklich geklärt?


    Sorry...aber ich bin da raus.
    Beste Grüsse
    Manou

  • Entscheidend ist: Willst du in deiner Wohnung in Basel auch deinen primären Wohnsitz anmelden? Dann bist du automatisch bei Bewilligung B.
    Soll dein Wohnsitz weiterhin jener in Deutschland sein (weil du dort jedes Wochenende sein wirst), dann könnte man über die Grenzgänger-Bewilligung nachdenken.
    Wobei du ja dann spätestens wenn deine Familie nachkommt du eh in der Schweiz den Wohnsitz beantragen würdest/müsstest.

  • Und obendrein wird es auch bei einer B-Bewilligung keine Änderung der steuerlichen Ansässigkeit geben, bis die Familie auch in der Schweiz lebt. D.h. dass es unter Umständen teuer werden kann bei der Steuer. Die Absetzfähigkeit der Wohnung in der Dchwriz bei Grenzgängerstatus so wie Vor- und Nachteil einer gemeinsamen respektive getrennten Veranlagung im Zügeljahr (oder den Zügeljahren) solltest Du von einem erfahrenen Steuerberate prüfen lassen.


    Bitte auch immer dran denken dass sich die Quellensteuer erheblich erhöhen kann sobald beide Ehepartner in der Schweiz erwerbstätig sind. Sollte Deine Frau Teilzeit arbeiten und das auch in der Schweiz so vorhaben, ist es wieder ein Rechenbeispiel, dann halt für einen Treuhänder in der Schweiz.