Beiträge von Markus Schulz

    Die CS bietet zum Beispiel ein Tracker Zertifikat auf Call-Optionen an. Hier:


    "OPEN-END TRACKER CERTIFICATE

    2019:CREDIT SUISSE AG NASSAU

    BRANCH:CS EU EQUITY ENHANCED

    CALL WRITING INDEX EUR, 7% P.A."


    Da werden immer 7% verkauft in verteilten Tranchen und das gilt als Ausschüttung aus einer Option. Damit ist das steuerfrei. Die Banken verkaufen das gerne an Pensionisten, die so steuerfrei ein Einkommen erzielen können.


    Aber: Herausgeber ist eine CS-Tochter aus Nassau. Und das sicherlich nicht ohne Grund. Ich würde davon die Finger lassen, auch wenn mich "steuerfrei" schon anspricht :grinning_squinting_face:


    Wie das mit Aktienhandel im Aargau läuft werde ich bald sehen...aufgrund günstiger Konditionen traden wir jetzt etwas intensiver. Da die Gewinne letztes Jahr bereits 30% des Portfoliowertes überschritten haben und wir dieses Jahr noch etwas aufgestockt haben werden wir das sicher als Einkommen versteuern müssen. Macht aber nix, ist ja verdientes Geld :winking_face:

    Insofern ein gemeinsames Sorgerecht vorhanden ist, müssen beide Sorgerechtsträger der Wohnsitzverlagerung ins Ausland zustimmen.


    Faktisch wird ihm ja dadurch die Ausübung der Sorge entzogen.


    Bei blossem Umgangsrecht bin ich raus, den Fall hatte ich noch nicht. Wäre aber sicherlich rechtlich zu prüfen, insbesondere wenn dazu Titel vorliegen.

    -Strom Handy Internet ist nicht wesentlich teurer wie in Deutschland wenn man Preise vergleicht


    sparmöglichkeiten (einkaufen in Deutschland)


    wenn du Aktienanleger bist zahlst du keine Kapitalertragssteuer

    Da muss ich meinen Senf zu geben:


    - Handy ist bei vergleichbaren Kosten meist günstiger, da tatsächlich unlimitiert vom Volumen und schneller. Obendrein kann man hier von "Netzabdeckung" sprechen, deutlich weniger löchrig.


    - Einkaufen in Deutschland spart meist nichts, wenn man Zeit (auch am Zoll) und Wegekosten in Ansatz bringt. Zudem sind qualitativ gleichwertige Lebensmittel in Deutschland ähnlich teuer. (Rohmilch für 1.60 ist günstig, NaturaBeef Bio (also Weiderind mit Muttertierhaltung usw.) sucht man sehr lange) Wer industrielles Essen bevorzugt kann vielleicht günstiger einkaufen. ( Maik Gibt es auch einen Snob-Smiley? ) Tatsächlich halte ich von den Einkaufstrips nach Deutschland wenig. Wir sind hierher ausgewandert, profitieren von den deutlich höheren Löhnen, der Lebensqualität und Co, da sollten wir uns auch im Kreislauf des Landes bewegen wenn wir konsumieren. Oder ist es ok wenn für "In-Deutschland-Einkaufer" auch nur noch deutsche Löhne gezahlt werden sollen?


    - Kapitalertragssteuer fällt auf Dividenden an. Diese sogar mit 33%, allerdings als Verrechnungssteuer so dass später der individuelle Satz gilt. Änderung des Depots-Wertes unterliegen der Vermögenssteuer. Und wer in erheblichen Umfang Depotwert-Steigerungen erfährt, muss dieses je nach Umfang auch beim Einkommen berücksichtigen. Steuerfreu sind explizit Zahlungen aus Optionen. Daher gibt es für dafür "spannende" Produkte der Banken. Aber ob die wirklich taugen sei dahingestellt.



    Der Rest ist leider weniger prickelnd. Liegt aber natürlich an den Fahrzeugen.


    Nanu? Tesla spart sich doch bereits durch lustige Autobahn-Onsite-Reparaturen die immensen Werkstatt-Immobilien-Kosten. Reicht das noch nicht? :grinning_squinting_face:




    Und zum Thema Kinder und teuer:


    Man muss aufpassen dass man nicht Äpfel mit Birnen vergleicht.


    Unser 4-Jähriger besucht 2 ganze Tage eine Kita. Das kostet im Monat irgendwas um 730 CHF.


    Aber: Regelmässig sind dort 8-10 Kinder mit 3-4 Betreuungspersonen zusammen. Diese Quote von in dem Fall ausgebildeten Leuten sucht man in Deutschland ziemlich lange. Findet man sie, sind die Kosten ähnlich hoch. Will man sein Kind also nicht nur in einer 24/2 Gruppe "verwahren", so ist die Schweiz auch in dieser Hinsicht fast schon ein Paradies.


    Der "Profit" dieser auch im weiteren Alter höheren Kosten zeigt sich später. In Deutschland habe ich als Ausbilder nie so gute Lehrlinge gesehen wie hier. (Ja, Ausreisser gibt es überall.) Aber was in Deutschland inzwischen mit Abitur(!) vom Gymnasium in die Unis und Betriebe stolpert (i.d.R. kann kaum mehr einer richtig schreiben, selbst die Rechtschreibkorrektur im PC kann nicht bedient werden usw.) würde in der Schweiz in sonderpädagogischen Massnahmen fit für den Berufsweg gemacht (etwas überspitzt, aber gerade wieder so einen Fall gehabt.)


    Worauf ich hinaus will: Wie bei Lebensmitteln auch, muss geschaut werden dass man beim Preis auch gleiche Leistungen vergleicht. :smiling_face_with_smiling_eyes:




    :CH::CH::CH:

    Das ist richtig, ist allerdings Auslegungssache auf die man in diesem Fall hier kein Anrecht hat. Zusätzlich ist der Versicherungsvertrag zu beachten, die allermeisten schliessen eine dauerhafte Nutzung bei Wohnsitznahme in einem (hier sogar Nicht-EU-)-Land aus und räumen lediglich eine Karenzzeit zur Ummeldung ein.


    Das Internationale Abkommen über Kraftfahrzeugverkehr vom 24.04.1926 sieht im Artikel 4 sogar eine 12 Monate gültige Internationale Zulassung vor (kann man auch beantragen, exemplarisch hier für Gera: Internationale Zulassung mit nationalem Kennzeichen (gera.de))


    Aber: das setzt die Zulassung im Wohnsitzstaat voraus, ist also kein geeignetes Vehikel für "Auswanderer".


    In einem vorgängigen Abkommen von 1922 wurde vereinbart, das Kraftfahrzeuge am Ort des üblichen Gebrauchs zuzulassen sind. Sprich: wer auswandert und damit diesen Ort verlegt, muss es am neuen Wohnort zulassen.


    Maik Ich brauche dringend einen "Besserwisser"-Smiley. Den mit der Brille. ^^

    Marathon? Dann wäre eine Woche Schweiz doch bloss eine Verpflegungspause U+1f61b


    Ich bringe Dir feinstes Weiderind vorbei wenn Du hier pausierst. Und den besten Käse den ich bisher gefunden habe.

    Die fiktive Besteuerung. Da wurde zwar nachgängig (nach EUGH) noch ein steuerfreies Existenzminimum eingebaut, aber letztlich arbeitet sie dann für einen relative hohen Steuer- und ggfs. Abgabensatz bei reduzierter Abzugsmöglichkeit und gleichzeitig den hohen Lebenshaltungskosten in der Schweiz.

    Handelsregisterauszug: heute bestellt, morgen im Postkasten. Rechnung innert 30 Tage. Da ist der Antrag in Deutschland noch nicht mal in der Posteingangsstelle sortiert worden...


    Wir leben hier in einem fantastischen Land :CH:

    Was der Jan sagt:


    *Im Ausland erworbenen Führerscheine von Personen mit rechtlichem Wohnsitz in der Schweiz können nur anerkannt werden, wenn der Erwerb des Führerscheines während eines Aufenthaltes von mindestens zwölf zusammenhängenden Monaten im Ausstellerstaat erfolgte. Der Nachweis über die Dauer des Auslandaufenthaltes obliegt dem/der Führerschein-Inhaber/in.


    Die Begründung des Wohnsitzes in der Schweiz verunmöglicht den Erwerb im Ausland, insofern man diesen nicht bei einem mindestens 12 Monate dauernden Aufenthaltes im Ausstellerstaat erwirbt.


    (12 Monate Ausland am Stück machen Bewilligung B allerdings zunichte. Ein Teufelskreis.


    "Die Aufenthaltsbewilligung erlischt bei einem Auslandaufenthalt von mehr als sechs Monaten.")

    Problemlos ja. Aber Grenzgänger nach D aus CH ist steuerlich alles, nur nicht attraktiv (weil fiktiv besteuert). Aber je nach Job kann sie ja auch hier eine Stelle suchen. :)

    Irgendwie war ich immer beschäftigt, aber schön dass Du Dich an mich erinnerst ;-)


    Wann dürfen wir Dich denn hier im Land begrüssen? War da nicht was als Zugführer angedacht?

    Man kann sich die Aufenthaltsbewilligung vorgängig zusichern lassen. Auf der Zusicherung steht die ZEMIS-Nummer die man für Vertragsabschlüsse aller Art verwenden kann. Wir haben damit Swisscom-Abos abgeschlossen und ein Haus gekauft.

    "Ihr könnt aber problemlos noch genau 12 Monate mit euren Wagen und auch den Führerscheinen in der Schweiz fahren, danach ist Ummeldepflicht."


    Das ist allerdings nur die (zoll-)rechtliche Sicht aus der Schweiz. Wie vorher schon erwähnt ist es von der Versicherung in Deutschland abhängig ob dem zugestimmt wird oder nicht (Schriftlich geben lassen). Zusätzlich ist es zulassungsrechtlich aus Deutschland nicht möglich, nach Aufgabe des Wohnorts noch ein Fahrzeug auf diesen zugelassen zu haben.


    Im dümmsten Fall fährt man ein nicht versichertes, nicht gültig zugelassenes Auto durch die Gegend. Fällt dann auf wenn etwas passiert was mehr als nur Blechschaden ist.


    Wenn man "auswandert" ist es doch kein Problem das Fahrzeug nach Einfuhr auch in der Schweiz einzulösen. Die Zeit zwischen Einfuhr und Einlösung/MFK wird durch die deutschen Versicherungen i.d.R. sogar noch überbrückt. (Schriftlich geben lassen.)

    Mit Verlaub, auf eine Steuerprüfung zu warten wäre Wahnsinn. Und mMn unterliegt ihr einer falschen Einschätzung. Und das dürfte dann bei einer Prüfung richtig teuer werden.


    Ein CoWorkingSpace spricht ja gegen eine feste Einrichtung im Sinne des DBA. Und damit rutscht das Vorgehen eher in Richtung Steuervermeidungsversuch, da man sich als Ansässiger in einem Staat nicht als "Selbstständigerwerbender" in einem anderen Staat erklären kann. Selbst ein im Handelsregister eingetragener Selbstständigerwerbender verliert durch Wegzug diese Grundlage.


    (Um das im DBA mal zu erklären: Angenommen man ist Physio-Therapeut, hat eine Praxis in der Schweiz in der man arbeitet, dann kann das vom DBA gedeckt sein, da die Umsätze dort zugeordnet werden können. Ist man hingegen Freelancer im IT-Bereich und arbeitet vom CoWorkingSpace aus, dann kann das FA in Deutschland mit gutem Recht unterstellen, dass diese Arbeit nicht vom Ort abhängig ist. Und damit greift das DBA nicht.)


    Minim muss die Situation mit den FA vorgängig geklärt werden. In jedem Fall schriftlich. Die Aussage der Steuerberaterin hat im Zweifelsfall keinerlei Relevanz und klingt für mich auch nicht wirklich plausibel.

    Ich hoffe die wollen dann nicht meine Gesamten Einkünfte in DE versteuert haben, also die von meinem Hauptjob in CH auch.

    Nun, die Einkünfte aus dem Job in der Schweiz musst Du ohnehin dem Finanzamt melden. Die sind tatsächlich steuerpflichtig, werden aber - sofern vom DBA abgedeckt - nicht veranlagt. Für alle weiteren Steuerarten sind die aber ganz sicher satzbestimmend. D.h. jeder Euro der in Deutschland zusätzlich als Einnahme (aus Gewerbe, Nebenjob, Vermietung oder Verpachtung etc.) anfällt, wird unter dem sogenannten Progressionsvorbehalt veranlagt.


    Im Setup Grenzgänger sollte man jegliche weitere Einnahme in Deutschland aus steuerlicher Sicht besser vermeiden.


    Zieht man in die Schweiz, empfiehlt es sich in Deutschland keine Wohnstätte mehr zu haben, dann entfallen alle Mutmassungen über den Lebensmittelpunkt und daraus folgend der steuerliche Ansässigkeit.


    Da die ab September neue Regierung in Deutschland auf grossen Beutezug gehen wird, würde ich Dir empfehlen das vorher zu regeln :D

    Es kommt darauf an.


    "Miete: 1.5-2.5Zi-Wohnun 1500-1700CHF"


    Je nach Gegend ist das eine ordentliche 4.5 Zimmer Wohnung. 2.5 Zimmer nach 2010 gebaut gibt es schon für knapp über 1000 CHF im Monat.


    Aber: das ist dann halt nicht in einer Stadt. Wem das aufgrund der Arbeit oder Bereitschaft zu 45 Minuten pendeln trotzdem passt, kann alleine darüber ein paar Hundert Franken mehr sparen, insofern die Wegekosten dies dann nicht wieder aufbrauchen.

    Immobilien werden am Ort der Liegenschaft versteuert. Der Wert wird in der Schweiz dann (mindestens) satzbestimmend mit in die Vermögenssteuer einbezogen. Durch die Immobilie in Deutschland, sofern vermietet o.ä., bleibt man dort beschränkt steuerpflichtig. Das ist bei Gewinnen aus Vermietung und Verpachtung ziemlich schlecht, da geht es direkt mit ordentlichen Steuersätzen los.


    Einen "Zweitwohnsitz" gibt es im internationalen Aspekt nicht. Die Wohnung in München ist aus deutscher Sicht ein "Hauptwohnsitz", mit allen Gebühren und Steuern die dadurch anfallen. (Durch eine weniger als halbjährige Aufenthaltsdauer bleibt man i.d.R. auch dann beschränkt steuerpflichtig).


    Auto wird dann das bekannte Problem, die Schweiz ist nicht EU, daher gibt es zollrechtliche Aspekte zu beachten. Im Zweifelsfall doppelt verzollen, dann ist es fast egal wo das Auto "zugelassen" ist, insofern die Versicherung davon Kenntnis hat und dem zugestimmt hat. (Prinzipiell müssen Autos nach dem Internationalen Abkommen vom 24. April 1926 über Kraftfahrzeugverkehr am Ort der gewöhnlichen Nutzung eingelöst werden.)

    Ich präzisiere mich einfach mal, falls noch weiter Leute hier lesen:


    "bewilligungspflichtiger Erwerb durch Ausländer" im Sinne des Lex Kollers, also durch "Personen im Ausland" nach Artikel 5.


    In der Schweiz ansässige Personen anderer Nationalität dürfen bewilligungsfrei kaufen.


    Kauft eine Person im Ausland eine Immobilie um dorthin den Hauptwohnsitz zu verlegen, so ist es nach Artikel 2.2.b bewilligungsfrei, dies muss aber durch ein Verfahren des Grundbuchamtes festgestellt werden, verbunden mit Auflagen die zu erfüllen sind.

    Der Erwerb wurde hier ja nicht abgelehnt, nur halt auf *eine Wohneinheit* präzisiert. Das passt doch zum Gesetz.


    Nur als Beispiel für eine "unbegründete" Ablehnung: Befindet sich im Umfeld der Liegenschaft eine nicht öffentlich bekannte militärische Einrichtung, so wird ein bewilligungspflichtiger Erwerb durch Ausländer nicht bewilligt. Dieser Grund ("geheime" militärische Anlage) steht dann allerdings nicht im Bescheid :)