Scheidungsdokument relevant für die Einwanderung?

  • Hallo zusammen,


    ich habe vor mit meiner Freundin im Herbst in die Schweiz zu ziehen und habe auch bereits einen Arbeitsvertrag dort (fange im November an). Aktuell bin ich auf Wohnungssuche.

    Ich bin seit 2019 geschieden und frage mich nun, ob ich für die Anmeldung in der Schweiz ein Scheidungsdokument benötige oder ist das nicht relevant für die Einwanderung?

    Wurde dazu leider nicht fündig und würde mich sehr über eure Hilfe freuen :smiling_face:

  • Hallo Free Spirit


    den Schweizern ist es Grundsätzlich nur wichtig das du hier einen Job hast das entscheidet auch über B oder L Bewilligung.


    Falls du Alimente Zahlst oder erhältst ist das Frühestens bei den Steuern relevant.

  • Für den Eintritt in die Pensionskasse könnte der Zivilstand wichtig sein; ob man ein entsprechendes Dokument auch sehen will, ist schwer zu sagen. Vermutlich nicht.

  • Ich habe zwei Scheidungen in Deutschland hinter mir und musste nichts dergleichen vorweisen. Erst bei meiner Hochzeit in der Schweiz wurde vom Standesamt ein Nachweis über das rechtskräftige Urteil der letzten Scheidung verlangt. Das ist aber überall so, auch in Deutschland. Für die Einwanderung spielte es jedenfalls keine Rolle.

  • Alles klar.

    Mich irritiert immer nur, dass ich oft lese, dass für die Anmeldung Dokumente über den Familienstand benötigt werden.


    Muss man bei der Anmeldung vor Ort nochmal ein Dokument ausfüllen, bei dem man den Familienstand angeben muss und dadurch eventuell die Scheidungsurkunde gefordert werden könnte?

  • Ich brauchte damals keine Dokumente, aber ich war auch „nur“ ledig. Selbst wenn du ein Dokument brauchen solltest: wäre das ein Problem?

  • jan82

    Was meinst du mit "nur" ledig? :smiling_face:

    Also wirklich noch nie verheiratet oder geschieden, aber ledig angebeben?

    Ich z.B. habe in meinem Lebenslauf immer ledig angegeben, weil ich dieses Wort "geschieden" nicht mag und das niemanden zu interessieren hat :grinning_squinting_face:


    Das Dokument wäre aber kein Problem, war nur die Frage ob ich es wirklich brauche.

  • Genau das meine ich: ich war damals noch nie verheiratet - also ledig. Und das habe ich angegeben. Und (zumindest) dem Staat gegenüber empfehle ich beim Zivilistand auch keine falschen Angaben zu machen, denn das könnte einem potentiell auf die Füsse fällen. Melde dich doch einfach an und im Notfall reichst du das Dokument nach. Ich verstehe das Problem noch nicht so ganz.