Beiträge von jan82

    Ich halt die zahlen aus dem Artikel für realistisch. Die Schweiz ist finanziell gesehen nicht sehr familienfreundlich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man bei drei Kindern finanziell besser lebt als in Deutschland. Ich möchte aber gleich vorab sagen: Man wandert nicht nur des Geldes wegen aus. Wer das macht, der wird vermutlich ein unglückliches Leben haben. Aber natürlich: Geld ist immer ein Thema.


    Grundsätzlich ist es ja ganz einfach: Man ist relativ stolz auf die niedrigen Steuern und hohen Gehälter. Das ist ja auch wirklich schön. Auf der anderen Seite ist es natürlich so, dass die geringen Steuern auch eine Schattenseite haben: Es gibt weniger Geld zum Verteilen. Wer also viele Kinder hat und nicht in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen lebt, so dass er KV-Prämienverbilligung oder Unterstützung bei der Kita bekommt (um nur zwei Beispiele zu nennen), der wird hier erheblich zur Kasse gebeten. Nun muss jeder für sich beurteilen, ob das für ihn gut oder schlecht ist. Pauschal kann man sagen: Für den gutverdienenden Single lohnt sich das, für den normalverdienenden Vater einer Grossfamilie bestimmt nicht. Und dazwischen gibt es viele Graustufen.


    Ganz vernachlässigen sollte man bei Auswandern ohnehin nicht, dass man "eher teurer" lebt als die Einheimischen. Man weiss weniger gut Bescheid, greift oftmals auf teurere Angebote zurück (freiwillig oder unfreiwillig) und die Familie ist nicht so nah, dass sie "eben mal" unterstützen könnte. Dazu kommen dann die Heimfahrten zur Familie - bei meinen Eltern, die schon etwas älter sind, bin ich sehr froh, dass ich die Möglichkeit habe sie regelmässig zu besuchen. Aber natürlich kostet auch das - das nimmt man dann hin.


    Zudem gehe ich bis heute davon aus, dass man sich bei jeder Auswanderung beweisen muss. Egal wohin man geht: Man muss zeigen, dass man "sein Geld" wert ist. Und das heisst in der Regel: Man startet zu etwas schlechteren Arbeitsbedingungen als die Schweizer und muss trotzdem mehr arbeiten. Das ist nicht Schweiz spezifisch, sondern diese Erfahrungen machen sehr viele in unterschiedlichen Ländern. Ich bin jetzt gerade in Polen und da ist es nicht anders: Gestern klagte mir ein Weissrusse (zu Recht) sein Leid, weil er für vergleichbare Arbeit trotz sehr guter Sprachkenntnisse erheblich weniger verdient als seine polnischen Kollegen. In der Regel normalisiert sich das natürlich über die Zeit, aber eine Auswanderung ist auch wirtschaftlich in der Regel kein Selbstläufer. Man bekommt nichts geschenkt und muss hart für den eigenen Erfolg arbeiten.


    Dann wäre da noch das ledige Thema Altersvorsorge: Wenn ich mal davon ausgehe, dass du Jahrgang 78 bist: Stand heute ist das gesetzliche Renteneintrittsalter noch 20 Jahre von Dir entfernt, statistisch bist du mit 18 Jahren in Rente. Das ist weit weniger als die 45 Jahre, die du für eine volle Rente arbeiten müsstest. Da Deine Frau kein AHV-pflichtiges Einkommen habt, könnt ihr nicht in die dritte Säule einzahlen. Die wirst das können, aber nachzahlen funktioniert in der ersten und dritten Säule (bisher) nicht. In der zweiten Säule kannst du nach 5 Jahren steuerbegünstigt einzahlen. Aber das wird dann eine harte Nummer, weil du in rund 15 Jahren zumindest deine zweiten Säule auf das maximum aufblasen solltest, um mit 65 Jahren auch in der Schweiz bleiben zu können - ich rede hier von einem Leben ohne Ergänzungsleistungen und ähnliches. Diese Problematik haben viele Auswanderer einfach gar nicht auf dem Schirm. Mich betrifft diese Problematik ebenfalls - wenn auch etwas weniger intensiv, weil ich früher gekommen bin. Meine Frau war aber auch schon 33 Jahre bei ihrem Zuzug (ich 24).


    Ich habe jetzt momentan ein absolutes Kontrastprogramm: Polen und Schweiz - viel weit auseinander kann ich mir die Mentalitäten gerade kaum vorstellen. In Polen haben die Leute wenig, aber es ist unglaublich warm und herzlich. Wenn man irgendwo zum Nachtessen eingeladen ist, ist das Gästezimmer in der Regel bereits vorbereitet, auch wenn die Chance minimal ist, dass man über Nacht bleibt. Wenn man zurück kommt (bspw. auf der Schweiz), umarmen einen die Nachbarn, weil sie froh sind, dass die Fahrt gut gelaufen ist und dass man heile wieder zurück ist. In der Schweiz vollkommen undenkbar: In Baar bekomme ich dann ein "Schön, wieder hier?" und in aller Regel war es das. Es ist nicht so, dass die Schweizer unfreundlich sind - das sind sie nicht. Aber sie sind distanzierter. Und das, obwohl ich wirklich bemüht bin bei allen Aktionen mitzuhelfen. Ich war bspw. dieses Jahr beim Weissen der Schutzräume dabei und habe auch beim Umbau des Spielplatzes mitgeholfen. Das rechnen mir die Einheimischen Baarer auch gross an und es gibt Einladungen zum Znacht oder ähnliches. Aber dieses extrem warme wird es in der Schweiz so nicht geben.


    Bei mir ist das Pendeln durch die zwei Wohnsitze momentan extrem zu intensiv. Das werde ich nicht lange durchhalten und auch nicht durchhalten wollen. Aber das ist ein anderes Thema und richtet sich eher an diejenigen, die über viele Jahre den internationalen Wochenaufenthalt planen. Ich verdiene viel Geld (für meine Verhältnisse), aber ich zahle das mit meiner Freizeit, weil ich fast jedes Wochenende im Auto, Zug oder Flugzeug verbringe. Dazu bin ich nicht mein Leben lang bereit. Dazu kommt, dass man auch teuer lebt: Zwei Wohnsitze wollen finanziert und unterhalten werden und weil man weniger Zeit hat, kauft man viele Leistungen ein - vom Restaurant bis zur Reinigungshilfe. Ganz einfach, weil man es selber zeitlich nicht mehr schafft.

    Ich denke das kann man so pauschal nicht sagen. Bei sehr hohen Löhnen wächst ja in der Regel der Sparanteil und damit sinkt dann in der Regel auch der prozentuale Anteil für Mieten. Ich für meinen Teil lag zu Beginn Nahe an 30% Mietkosten. Das wurde dann nachher erheblich weniger.

    Dasselbe ist beim C-Ausweis. Als Deutscher habe ich den "einfach" nach 5 Jahren erhalten und meine Frau gleich mit, weil sie mit mir verheiratet war, sprich kein Deutsch-Test, keine besondere Integration oder ähnliches. Eheurkunde und mein Pass haben gereicht :man_shrugging_medium_light_skin_tone:

    Das scheint unterschiedlich zu sein. Meine Frau musste Deutsch nachweisen. Sie hatte aber C2 und brauchte nur B1.

    Wie schützt das vor der "erweiterten beschränkten Steuerpflicht"?

    Gar nicht. In meinem Post habe ich mich auch nicht auf der erweiterte beschränkte Steuerpflicht bezogen, die IMHO ein Spezialfall ist und auf den typischen Auswanderer selten zutrifft. Diejenigen, die es da erwischen könnte, wissen das vermutlich vorher (oftmals Familienunternehmen, Erb- und Schenkungsoptimierung) oder aber bewusste Umgehung der Einkommenssteuer (typisches Beispiel Zypern). Und wenn sie sich auf das Spiel einlassen, dann wird sich diese Personengruppe auch ausreichend gut beraten lassen - denn Kohle ist da vermutlich vorhanden. Wenn du da also Beratungsbedarf


    Für mich war Ende 2021 der ATADUmsG relevant. Deshalb habe ich meine Frau aus Deutschland abgemeldet, die dort noch einen gemeldeten Wohnsitz hatte, sich dort aber faktisch nicht aufgehalten hat. Da uns hat die Steuerberatungsgesellschaft natürlich vorher vorgewarnt. Die Abmeldung war dann zwischen Weihnachten und Neujahr und bei der deutschen Gemeinde gab es eine Menge Abmeldungen. Aber: So eine Sache ist in Deutschland nicht ganz ungefährlich und muss daher genau überlegt und möglichst auch durch Profis begleitet werden. Das haben wir getan und es hat einige Jahre gut funktioniert und sie hat dadurch offiziell ein paar Jahre, die sie bei einer möglichen Einbürgerung in Deutschland (die sie Stand heute nicht anstrebt), angeben könnte. Das war alles Teil unserer Backup-Planung.


    Dadurch, dass wir in Deutschland keine Schlüssel zu bewohnbaren Immobilien mehr haben, unterstellt uns das Finanzamt heute aber nicht mehr die Begründung eines weiteren Wohnsitzes (§7 BGB Abs. 2) - das haben sie aber zweimal vorher probiert. Und dieses Problem (bzw. die sich daraus ergebenden Probleme) lassen sich relativ gut durch diese einfach Massnahme umgehen. Und der Vorschlag kam vom Finanzamt in Oldenburg. Wenn's denn weiter nichts ist...

    Einfach eine Kopie der Quittung des Schliesssystems (da steht die Anzahl der Gesamtschlüssel drauf) sowie eine unterschriebene Empfangsbestätigung der Immobilienverwaltung über die Anzahl aller verfügbaren Schlüssel einreichen: Dann ist das Problem gelöst...

    Ich habe Zattoo eben auch auf dem normalen Fernseher in Polen und Deutschland installiert. Das ist schon alles ganz cool, weil man keine Box braucht und nicht merkt, dass das Internet-TV ist. Man kann ganz normal die Fernbedienung verwenden, zappen oder die Sendernummer eingeben. Alles ohne eine App oder so zu starten. Das macht dieses Android-TV Zeugs alles im Hintergrund.

    Ich verwende eine Kombination aus Swisscom TV und Zattoo. Funktioniert für mich alles gut. Allerdings habe ich auch keine riesigen Ansprüche in Bezug auf das Fernsehen. Muss halt ab und an funktionieren - fertig. Keine Ahnung wie viele Sender ich habe. Aber grössere Probleme gab's noch nicht.

    Mich würde interessieren, ob es wegen der ganzen Home-Office Problematik mittlerweile etwas "mildere" Bestimmungen in Hinblick auf die S1 gibt? Also ich bin da ganz ehrlich: Ich (Kunde bei Sanitas) stelle einfach immer so oft den Antrag auf eine S1, bis die Sanitas (wohlwissend, dass ich keinen Anspruch habe) dann irgendwann "ausversehen" ein S1 ausstellt. Das ist natürlich nicht sauber, aber funktioniert. Eine richtige Lösung wäre mir aber lieber :winking_face:

    Geht darum, dass ich mit der EHIC beim Zahnarzt kostentechnisch als Kassenpatient behandelt werde und nicht den Aufschlag als Privatpatient zahlen muss (zumindest bei meinem Zahnarzt).

    Wir haben eine Zahnarztpraxis, die in Polen ist. Das ist zwar nicht Deutschland, aber immerhin EU.


    Wenn ein Patient mit einer EHIC kommt, der Akut Hilfe benötigt (also bspw. starke Zahnschmerzen hat), können wir über ein Portal prüfen, ob der Versicherungsschutz besteht. Einfach die Karte durch den Kartenleser ziehen und "sprawdź" klicken. Um zu sehen, ob das noch immer geht, habe ich es gerade bei mir gemacht:



    Da steht, dass der Gesundheitsfonds (die polnische Einheitskrankenkasse NFZ) das Recht auf Leistungen bestätigt. Und zwar das Recht auf Leistungen nach nationalem polnischen Recht. Es ist also an dieser Stelle nicht wichtig was meine Krankenkasse in der Schweiz übernehmen würde, sondern was die polnische übernehmen würde. Würde jetzt bspw. einen Zahnfüllung notwendig sein, müsste ich dann entscheiden, ob ich die polnische Pflichtversicherungs-Zahnfüllung möchte (das ist dann zunächst gratis) oder ob ich auf eigene Kosten etwas hochwertigeres möchte. Bei der ersten Variante bekommen wir das Geld vom Gesundheitsfonds, der sich das Geld dann über die ausländische Krankenkasse zurückholt und dann mit mir privat abrechnet.


    Wenn es sich nicht um einen Akutfall handelt - sagen wir mal ich möchte eine Zahnfehlstellung korrigieren - würden wir ein Angebot erstellen. Dieses Angebot könntest du dann selber annehmen oder eben nicht. Du müsstest in diesem Fall Bar bezahlen. In der Regel versuchen die (häufig deutschen) Patienten eine Kostenübernahmeerklärung von ihrer Krankenversicherung zu bekommen. Das klappt in den meisten Fällen. Aber dann müssen sie trotzdem erst Bar zahlen und bekommen das Geld dann zurück.

    Dass man an den AHV etwas anpassen muss, ist denke ich unstrittig. Eine starke AHV ist wichtig für uns alle. Über die Art und Weise kann man bestimmt streiten. Ich störe mich extrem an der BVG Eintrittsschwelle - und das gilt auch für zwei meiner weiblichen Mitarbeiter ohne volles Pensum. Diese Eintrittsschwelle führt dann relativ schnell zu einer schlechten Rente oder sogar zu Ergänzungsleistung. Und der Arbeitgeber wird ermuntert fleissig Teilpensen zu vergeben, weil der AG Anteil gespart wird. Das sollte nicht so sein.


    Ich würde mir als zugewanderter wünschen, dass man bei der AHV fehlende Beitragsjahre kompensieren kann, wenn man über keine vergleichbare alternative Absicherung verfügt. Diese Kompensation müsste dann natürlich subventioniert werden, damit es sich sowohl für den kompensierenden als auch für den Staat irgendwie lohnt. Das ist natürlich klagen auf hohem Niveau, aber ich finde es seltsam, dass ich Solidaritätsbeiträge bezahle, aber keine Chance auf eine volle Rente habe. Es geht bei mir auch nicht um viel Geld, weil ich relativ früh AHV pflichtig wurde. Das ist eher eine Prinzipienfrage.


    Ich bin mit der AHV Reform bestimmt nicht voll zufrieden, aber ich habe zugestimmt. Und bestimmt nicht um die Frauen zu ärgern, sondern weil die letzten Abstimmungen ja nicht ganz so gut gelaufen sind und es einfach eine kleine Reform braucht. Nun sollte ja theoretisch ein paar Jahre Ruhe sein.

    Es wäre fantastisch, wenn wir uns thematisch wieder näher in die Richtung "Auswanderung" bewegen und jegliche (egal von wem) persönliche Angriffe oder "Ratschläge" umgehend einstellen. Es ist uns allen klar, dass es hier sehr unterschiedliche Meinungen gibt. Aber wir werden in diesem Forum vermutlich nicht in der Lage sein das jeweils andere Lager zu überzeugen. Also versuchen wir es doch gar nicht.


    BTT


    Nele: Es gibt in keinem Land nur Licht oder nur Schatten. Kompromisse braucht es immer - aber es ist jedem überlassen welche Kompromisse er wo gehen möchte. Ich bin gerade in Polen. Das ist natürlich ein erheblich ärmeres Land als die Schweiz. Dafür gibt es gefühlt mehr Nächstenliebe. Das hat einen grossen Wert - gerade in schweren Zeiten. In Deutschland ging ständig durch die Presse, dass in Polen "die ganzen Massnahmen" egal seien. Das ist natürlich nur halb richtig: Die Regeln waren immer sehr streng (IMHO extrem viel strenger als in Deutschland, bspw. auch Maskenpflicht ausserhalb des Hauses, sofern man nicht im Wald ist), aber ein "echter Pole" kümmert sich nicht sonderlich um Regeln. Eine lustige Geschichte dazu ist, dass ich vor zwei Jahren auf der Gemeinde war, weil ich mich für den Fernsehempfang (GEZ/Serafe) anmelden wollte. Der Dzielnicowy (sowas wie ein "Bereichspolizist") hat mich daraufhin nach Hause geschickt, weil niemand diese "Steuern aus Warschau" zahlt. Und wenn ich anfange, müssen nachher alle zahlen. Wohlgemerkt: Ein Dzielnicowy ist ein Polizist. Das passt so gar nicht in die deutsche Kultur - aber ist sehr sympathsich, wenn man sich darauf einlässt. Ab dem kommenden Wochenende ist ganz Polen erneut "rote Zone" (ich fliege morgen nach Zürich, also bekomme ich das zuerst einmal nicht mit) - mit allen damit verbunden Einschränkungen. Auf dem Papier heisst das bspw. auch "Maskenpflicht" an vielen Orten sowie Fernunterricht für einige Schüler. Dort wo der Staat direkt zuständig ist (Maskenpflicht im Rathaus oder Fernunterricht) wird das auch "weitestgehend" umgesetzt. Das Problem als Auswanderer ist dann irgendwie, dass du "Gast" in diesem Land bist. Und eigentlich sollte sich ein Gast immer an die Regeln halten - so sehe ich das. Allerdings macht das natürlich nur bedingt viel Sinn, wenn du der einzige in einem riesigen Einkaufszentrum mit Maske bist.


    Wer am Ende des Arbeitslebens oder bereits im Rentenalter auswandert, dem bleibt beinahe immer nur ein "günstigeres" Land. Ich kenne so viele Beispiele von Auswanderern, die in ihre Heimat zurück mussten, weil es finanziell einfach nicht drin liegt. Die meisten deutschen Auswanderer in Polen sind ebenfalls Rentner. Die sind oftmals nicht ganz freiwillig hier. Die Sprache ist extrem schwierig (zumindest für mich), so dass man die auch mit 60+ nicht einfach so lernt. Das ist anders als eine Auswanderung in die Deutschschweiz - oder meinetwegen auch nach Norwegen (als Kind habe ich sehr schnell norwegisch lernen können, weil die damalige "Statoil" direkt bei uns im Heimatdorf viele norwegische Familien untergebracht hat, die am Bau der Pipeline beteiligt waren - ja, so alt bin ich schon ;)). Eine Auswanderung muss in jedem Fall immer gut überlegt sein und das Geld spielt immer eine Rolle - wenn auch nicht jetzt, dann evtl. später. Aber: Geld sollte nicht den Hauptausschlag geben. Ich bin seit 2002/2003 - das sind nun fast 20 Jahre - mit einer kurzen Unterbrechung nicht mehr in Deutschland. Ich möchte auch nicht zurück, obwohl ich in Deutschland bei weitem nicht alles so schrecklich finde wie viele andere. Wie dem auch sei: Ich versuche alles so zu planen, dass ich im Alter flexibel mit der Wohnsitzwahl bin. Ich möchte nicht gezwungen sein aus wirtschaftlichen Gründen umzuziehen (zu zügeln). Ich möchte aber die Möglichkeit haben das zu tun, wenn ich möchte. Aktuell überlege ich durchaus, ob ich nicht einfach in 10-15 Jahren meine Sachen packe und in ein günstiges südliches Land ziehe. Etwas Sonne, Gelassenheit und mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben: Freunde und Familie.

    Hallo Johannes


    Zuerst einmal: 90k sind ja nicht schlecht. Des Geldes wegen würde ich daher nicht auswandern. Und: ich würde sowieso nur in Extremfällen nur wegen der Kohle auswandern.


    Aber es gibt viele andere Gründe in die Schweiz auszuwandern. Wenn du gerade den Ausblick hättest, den ich habe, wüsstest du was ich meine.


    Gruss,

    Jan

    Ich weiss nicht, ob ihr gesehen habt, aber es gibt einen neuen CH-Pass:


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    Bald kommt dann auch eine neue ID...