Beiträge von Mari43

    Hallo Zusammen,


    wir sind auf der Suche nach einem guten Anwalt/Anwältin für grenzüberschreitender Themen wie Sorgerecht/Umgangsrecht/Vermögen (Schweiz/ Deutschland).


    Anwalt in Deutschland ist schon vorhanden jetzt brauchen wir zusätzlich noch einen Anwalt in der Schweiz.


    Danke für Empfehlung.


    LG

    Ich arbeite in einem großen Unternehmen und bei mir ist die Zeiterfassung im Home-Office auch rein online und im Büro wird gebadged! d.h an meinem Büro Tag steht gestempelt im Gebäude x und im Home Office steht gestempelt per Web aber kein Land oder Ort d.h da müsste jemand v. Zoll wie du angibst schon bei denjenigen klingeln in Deutschland oder Schweiz um zu schauen ob man in Deutschland oder in der Schweiz vor dem Rechner sitzt. Ich kann mir mir nur vorstellen wenn man in Deutschland ein Wohnsitz hat und für eine Schweizer Unternehmen arbeiten tut die Prüfung über die Lohnabrechnung mit Adresse geht d.h es werden dann alle Mitarbeiter mit ausländischen Wohnsitz überprüft ob sie z.b nur einmal in der Woche online die Zeit erfassen und den Rest vor Ort Stempeln und ob das Unternehmen bei ausländischen Adresse v. Mitarbeiter dieses A1 Formular ausfüllt und es monatlich mit an die SV Firmen sendet. Aber ansonsten keine Ahnung wie die SV Abzüge in Zukunft überprüft werden sollen weil da können ja die SV Arbeitgeber gleich mal 1000 Leute mehr einstellen um alles zu überprüfen! Aber bin gespannt was hier noch für Antworten kommen finde das Thema spannend 😂. Vielleicht äußert sich hier auch ein Mitarbeiter der bei einer SV Firma arbeitet wie in Zukunft die 25% Home Office Regel geprüft wird 😉.

    Hallo Manuel, hört sich sehr interessant an d.h sollten mehr Arbeitgeber machen und am besten an jedem Zoll neue Büro bauen lassen die jeder individuelle bei Bedarf buchen kann damit die Politik merkt wie albern das ganze ist mit der alten 25% Home Office Regel und hoffentlich dies endlich abschaffen tut weil kann ja nicht sein sich ständig sich über Umweltverschmutzung und Sprit sich zu unterhalten aber lassen dann Pendler etliche km weit pendeln wegen den SV-Beiträge. Hier sollte endlich eine Regelung getroffen werden im Zeitalter der Digitalisierung!

    rechtlich verboten !!

    Viel Spass wenn sie dich erwischen.

    Es gibt immer jemand der dich verpfeifen kann und sei es nur aus Neid.

    danke, deswegen habe ich hier im Forum gefragt um es zu wissen ob es überhaupt geht oder nicht weil man ja eigentlich ein Zweitwohnsitz beim Partner haben darf! Gibt ja etliche Paare in Grenznähe die miteinander wohnen aber jeder noch seine eigene Wohnung im jeweiligen Land haben!

    Nein, das ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich.

    ok, d.h ich könnte theoretisch bei den Eltern in Deutschland angemeldet bleiben ( Freiburg) dort habe ich wie eine kleine Wohnung, ziehe aber endlich zu meinem Partner in die Schweiz ( Gemeinde Rheinfelden) und melde mich dort ( ohne Deutschland Abmelde Bestätigung) auch an in seiner Mietwohnung ( für Deutschland ist das quasi mein Zweitwohnsitz) und da ich ja in Deutschland gemeldet bin komme ich auch nicht in die 25% Home Office Regel und könnte theoretisch von meinem Zweitwohnsitz mehr als ein Tag im Home Office für meinen deutschen Arbeitgeber arbeiten? dann wäre das zumindest die Lösung bis die EU endlich diese unmögliche, veraltete 25% Home Office Regel aufhebt! Wäre dies möglich mein Gedanke oder ist das rechtlich verboten?

    Hallo Dani,


    d.h du konntest dich in der Schweiz anmelden ohne Abmeldung in Deutschland? Dachte man muss eine Abmeldung Bestätigung in der Schweiz vorzeigen gerade bei Mietwohnungen in der Schweiz? Wenn du in Deutschland gemeldet bleibst kommst du nie aus der deutschen Steuer raus wenn du dich abmelden tust dann musst du nur 5 Jahre weiterhin die Deutsche Steuer zahlen und dann nach 5 Jahren bist du befreit und zahlst nur noch in der Schweiz trotz deutschen Arbeitgeber.


    Steuer und Sozialabgaben zahlst du bei einem deutschen Arbeitgeber immer in Deutschland du musst nur bei der deutschen Steuererklärung auch eine Schweizer Steuererklärung dazu legen damit du nicht doppelt Steuer zahlen musst d. h. dem deutschen Finanzamt beweisen das du nicht noch Einkommen in der Schweiz hast. Aber Achtung falls du Home Office machst darfst du es in der Schweiz nur 25% machen ca 1 Tag bei Vollzeit Stelle sonst musst du Sozialabgaben auch noch in der Schweiz bezahlen d.h von 5 Tagen darfst du vier Tage nach Deutschland pendeln auch wenn dein Job aus der Schweiz machbar wäre!


    Gruß

    Hallo Yamo,


    zum Thema " Remote" oder "Home Office" kann ich dir definitiv sagen das funktioniert nicht! Ich habe eine ähnliche Konstellation und alles durch v. Gespräch mit allen Sozialversicherungsämter ( Deutschland und Schweiz) d.h Grenzgänger ( egal wie rum) können nicht mehr als 25% im Remote oder Home Office arbeiten. Ab dem 01.07.2022 bedeutet das wieder pendeln weil man sonst selbst die jeweiligen Sozialversicherungsbeiträge etc. im jeweiligen Wohnland zahlen muss d.h wird richtig teuer und lohnt nicht. Diese 25% Regel gab es schon vor Corona aber es hat fast niemand interressiert jetzt in den letzten zwei Jahren hat fast jeder Home Office gemacht und diese 25% Regel wurde ausgesetzt d.h da durfte jeder egal in welchem Land mehr als 25% im Home Office arbeiten ohne das es Probleme mit den Sozialversicherungsbeiträge gab. Ab dem 01.07.2022 ist damit Ende und es werden auch lt. Amt Kontrolle stattfinden und der Arbeitgeber muss auch angeben ob jemand im anderen Land wohnt und ob er die 25% Home Office Regel einhält ansonsten wird es teuer! Leider können mein Partner und ich auch nicht zusammen ziehen und suchen weiter nach einer Lösung oder das die 25% Regel aufgehoben wird weil pendeln geht für uns beide leider nicht da zu viel km!

    Hallo Zusammen,


    ich bin momentan viel am klären weil ich andersrum pendeln will d.h wohnen in der Schweiz und arbeiten in Deutschland!


    Zum Thema Home Office wurde ich heute auch aufgeklärt und dies betrifft auch die anderen Grenzgänger mit wohnen in Deutschland und arbeiten in der Schweiz!


    In meinem Fall habe ich die Möglichkeit v. deutschen Arbeitgeber drei Tage Home Office aus der Schweiz und zwei Tage nach Deutschland zu pendeln.


    Folgendes wurde mir für meine Konstellation heute mitgeteilt:


    "Grundsätzlich bleibt man durch denn deutschen Arbeitgeber sozialversichert (inkl. Krankenversicherung). Dies ändert sich jedoch, wenn zu einem wesentlichen Teil der Arbeitszeit (mind. 25%) im Homeoffice gearbeitet wird!


    Wichtige Info wenn man mehr als 25% im Home Office arbeiten möchte!


    Wer für denselben Arbeitgeber in zwei (od. auch mehreren) Mitgliedstaaten – EU/EFTA – unselbstständig tätig ist, wird die/der MitarbeiterIn grundsätzlich am Sitz des Arbeitgebers für sämtliche Einkommen den Sozialversicherungen unterstellt.


    ACHTUNG: Wer jedoch mehr als 25% (Zeit oder Geld) auch im Wohnsitzstaat (auch Homeoffice…) tätig ist, wechselt die Unterstellung für sämtliche Einkommen in den Wohnsitzstaat. (Dabei ist es unerheblich, wo sich der Sitz des Arbeitgebers befindet und ob es sich um eine Schweizer oder Deutsche Firma handelt). Es handelt sich hierbei de facto um eine Tätigkeit in zwei Mitgliedstaaten und ist daher den Rechtsvorschriften des jeweiligen Wohnmitgliedstaats zu unterstellen. (Dies gilt natürlich nur, wenn diese 25% Regel erfüllt ist)

    (gemäss Auszug Verordnung (EG) Nr. 883/2004 Art. 11 – 13 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29.04.2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit).


    Somit müssten man durch denn Arbeitgeber im zukünftigen Wohnstaat Schweiz den Sozialversicherungen unterstellt werden (Dies gilt auch für die Krankenversicherung). D.h. bei einem 100%-Pensum ist nur 1 Tag im Homeoffice arbeiten möglich, ohne dass die Sozialversicherungsunterstellung in den Wohnstaat wechseln müsste.


    Wenn der Arbeitgeber in der Schweiz eine Niederlassung hat, könnten man die Sozialversicherungsabrechnung über diese Niederlassung laufen lassen. Wenn nicht käme die ANOBAG (Arbeitnehmende ohne beitragspflichtigen Arbeitgeber zum Zug, bei der man die Beiträge an die nationale Rentenversicherung und Invaliditätsversicherung sowie Arbeitslosenversicherung selber übernehmen und der Arbeitgeber überweist die Beiträge mit dem Gehalt"



    Mich würde interessieren wer solche Konstellation mit Home Office hat egal welche Grenzgänger Richtung d.h bezahlt ihr dann die Sozialversicherungsbeiträge selber in dem jeweiligen Land über diese 25% Home Office Regel jeden Monat an die Sozialversicherung Träger aus? oder übernimmt dies trotzdem der jeweiligen Arbeitgeber für den Arbeitnehmer?


    Ich kann mir nämlich momentan nicht vorstellen, dass jetzt jeder nach Corona wieder brav die Kilometer bei den Benzinpreise pendelt und jeder nur genau 1 Tag Home Office macht d.h muss man diese anderen Tage Home Office irgendwo dann vermerken/angeben/melden?


    Home Office bedeutet für mich flexibel zu sein d.h wenn z.b Kind krank ist oder sonstiges dazwischen kommt die Arbeit flexibel aus dem Home Office zu erledigen entweder zwei Tage hintereinander und dafür die nächste Woche wieder mehr zu pendel etc.. und nicht stur 25% Regel einzuhalten d.h immer nur ein Tag in der Woche ohne Flexibilität etc...


    Bin jetzt gespannt auf eure Antworten :grinning_squinting_face:


    Danke und LG



    Mari43

    Hallo Zusammen,


    ich konnte heute zwei Themen klären zur Konstellation wohnen in der Schweiz und arbeiten in Deutschland!


    Thema Krankenversicherung:


    Von der Abteilung ÜZR

    (Grenzgänger/Auswanderung) der gesetzlichen deutsche Krankenkasse wird mir ein S1 (früher E106) zugesendet. Dieses Formular muss ausgefüllt werden und von dieser Abteilung geprüft werden d.h ob keine Einnahmen in der Schweiz bestehen dann wird eine Bescheinigung ausgestellt und mit dieser muss man z.b zur KVG ( gesetzliche Krankenversicherung Schweiz) und dort wird mir auch eine Krankenversicherung Karte ausgestellt und somit kann ich in der Schweiz wie auch in Deutschland zum Arzt ohne Zuzahlung d.h immer mit dem Hinweis beim Schweizer Arzt nur Leistungen zu vollbringen die mit Deutschland abgerechnet werden kann. Falls man schwanger wird und das Kind kommt in der Schweiz zur Welt dann muss es über die Schweiz versichert werden d.h das Kind ist nicht mehr über die Mutter gesetzlich im Deutschland mitversichert d.h die Mutter bleibt nach der Geburt weiterhin in Deutschland/Schweiz gesetzlich mit dem Formular S1 versichert aber das Kind nicht ist evtl. ein wichtiger Punkt bei Grenzgänger mit wohnen in der Schweiz und arbeiten in Deutschland.


    Thema Aufenthaltsbewilligung:


    Anruf beim zuständigen Migration Amt des zuständigen Kanton hat folgendes ergeben! eine Email an das Amt verfassen ( es gibt nämlich dazu keine Formulare) und grundsätzlich hat jeder EU Bürger ein Aufenthaltsrecht in der Schweiz und die Bewilligung B mit Einkommen aus dem Ausland ( Deutschland) erhält man wenn man ca. 3000 Chf hätte

    ( Existenzminimum in der Schweiz) d.h das Jahresgehalt inkl. Weihnacht/ Urlaubsgeld reicht als Gesamtsumme und der Nachweis von drei Monatsgehälter um dies zu prüfen und falls es nicht reicht dann muss der Partner evtl. bürgen aber ansonsten wäre das ganze keine große Sache lt. Auskunft!


    Jetzt fehlt mir nur noch das Thema Steuer d.h falls jemand ein Steuerberater/ in kennt der sich mit Grenzgänger andersrum ( wohnen in der Schweiz und arbeiten in Deutschland) sehr gut auskennt bin ich um jeden Tipp glücklich :).


    Danke und LG

    Mari

    Hallo Markus,


    ja, mein Plan wäre sehr sportlich und ich versuche auch dies gerade mit meinem Partner zu klären, dass dieses Vorhaben für mich sich momentan mit den aktuellen Fakten oder fehlenden Informationen sich sehr kompliziert anhören deswegen suche ich nach Lösungen und Hilfe zu diesem Thema und bin froh das ich dazu Rückantwort von euch erhalte.


    Thema Heirat: mein Partner und ich sind beide deutsche und es geht nicht um eine Einbürgerung ( wir bleiben deutsche Staatsbürger) sondern bei der telefonischen Anfrage beim Amt (Rheinfelden Schweiz) sagten die es ist einfacher einer "Aufenthaltsbewilligung B zu erhalten wenn ich mit dem Partner verheiratet bin und er ein Familien Nachzug beantragen tut statt für mich zu bürgen aber evtl. reicht auch mein deutsches Gehalt das müsste natürlich alles geklärt werden. Ich bin ja deutsche mit Grenzregion Bezug vielleicht ist das auch kein Thema und ich mache gerade ein Thema daraus wegen der Aufenthaltsbewilligung und evtl ist es doch nicht so kompliziert und ich kriege auch ohne Einkommen in der Schweiz sondern mit Einkommen in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis!


    Thema Steuer: dann bin ich wohl falsch informiert worden zum Thema 5 Jahre Wegzügler Steuer bei den Berufsgruppen Beamten. Ich war der Meinung diese Berufsgruppen zahlen nicht die komplette Steuer wenn sie in der Schweiz wohnen und in Deutschland arbeiten. Für mich würde ja jetzt die 5 Jahre Wegzügler Steuer Regelung gelten d.h komplett Steuerabzug in Deutschland wie jeden Monat und nach den 5 Jahre dann nur Steuerabzug in der Schweiz ? korrekt? aber was bedeutet "Wegfall Existenzminimum"? aber wie gesagt da bräuchte ich einen richtigen Steuerprofi mit weiteren Informationen und Hilfe. Weil wenn ich mit wohnen in der Schweiz noch mehr Steuerabzug hätte " Wegfall Existenzminimum?" als wohnhaft in Deutschland ja dann Gute Nacht :(.


    Du hast aber Recht als erster Punkt zuerst beim Migration Amt anzurufen.


    Danke für eure Rückantwort


    LG Mari

    Hallo Kerstin,


    vielen lieben Dank für deine Rückantwort 😊


    Zu deiner Frage bezüglich Job, Ich bin im Finanzbereich eines Industrie Unternehmen tätig und spreche auch vier Sprachen d.h bestimmt ist ein Job für mich in der Schweiz lukrativer und vielleicht einfacher aber ich fühle mich in meinem aktuellen Job in Deutschland wohl und möchte nicht nur weil ich mit einem Partner zusammen ziehen möchte sofort alles hier aufgeben und kündigen weil dazu bin ich zu sehr ein Sicherheit Mensch und mache gern ein Schritt nach dem anderen.


    Ich habe das Gefühl die meisten die es andersrum machen ( Schweiz wohnen und in Deutschland arbeiten) sind die Berufsgruppen Beamten/Lehrer etc. da soweit meine Informationen diese Berufsgruppen von dieser 5 Jahre Wegzügler Steuer in Deutschland ausgenommen werden und nur die 4,5 Quellensteuer zahlen aber falls ich mich irren sollte bitte gerne mich sofort korrigieren. Ich glaube ansonsten macht es niemand ohne Job in der Schweiz mit dem Partner zusammen ziehen und sein Job weiterhin in Deutschland behalten. Vielleicht melden sich noch weitere Mitglieder die es gemacht haben oder sich in dieser Konstellation aktuell sich noch befinden.


    Thema Steuer: ja, großes Thema habe noch niemand gefunden der mich beraten kann zum Thema Wohnen in der Schweiz aber arbeiten in Deutschland.


    Thema Unfallversicherung: bin mir nicht sicher wenn ich z.b täglich von der Schweiz zu meiner Arbeit nach Deutschland fahre ob ich da wirklich abgesichert bin ( Arbeitsweg länderübergreifend und Arbeitgeber Sitz Deutschland) ?


    Thema Verträge: ( Handy, Fitness, Versicherung etc): Ich dachte ich brauche ein Wohnsitz in Deutschland? d.h ich kann alles an Veträge behalten und weiterlaufen lassen obwohl Wohnsitz Schweiz.


    Thema Autoversicherung: d.h ein Jahr lang kann ich angemeldet sein in Deutschland dann alles ummelden? und bis dahin der Versicherung die Adresse in der Schweiz angeben und das aktzeptieren die? wahrscheinlich wird dann die Versicherung doch teurer oder?


    Thema Umzug: vielen Dank, nehme auch gerne auch Erfahrungswerte von anderen Mitgliedern an die mit Umzugsunternehmen aus der Region ein Umzug gemacht haben und sich um Zoll etc. auch gekümmert haben.


    Thema Aufenthalt: Ich bin deutsche und wir wollen auch heiraten nur eben zuerst zusammen ziehen d.h dann müssen wir natürlich erst diese Einbürgerung machen was bestimmte auch viel Bürokratie und Kosten verursacht.


    Momentan bin ich etwas demotiviert weil meine Konstellation etwas schwierig ist d.h man nur zusammen in der Schweiz leben kann wenn jeder dort eine Arbeit hat und nicht einer die Arbeit in Deutschland erstmal behält aber wie gesagt ich hoffe es melden sich noch weitere Mitglieder die diese Konstellation haben oder schon durchgemacht haben und mich dazu motivieren ;).


    Vielen Dank für deine Rückantwort und auch an alle anderen Mitgliedern.


    Lg Mari

    Hallo Zusammen,


    ich bin neu hier angemeldet weil ich langsam am verzweifeln bin und hoffe hier auf Gleichgesinnten zu treffen oder an Erfahrung von Mitgliedern die das gleiche Problem haben oder hatten.


    Ich bin seid drei Jahren in einer Fernbeziehung ( nicht verheiratet), mein Partner ist deutscher und lebt in der Schweiz (Kanton Aargau). Ich lebe und arbeite im Raum Freiburg i. Breisgau (Deutschland).


    Wir möchten gerne zusammen ziehen und kriegen es aufgrund der zwei Länder seit Monaten nicht geregelt. Ich möchte mein Job in Deutschland behalten und könnte auch evtl. drei Tage Home Office kriegen.


    Wir hätten auch eine Wohnungszusage in Rheinfelden (Schweiz).


    Mein Problem:


    Ich mache mir Sorgen und Gedanken wie ich dies alles Regeln soll und leider finde ich kein Steuerberater in der Region der diese Konstellation kennt oder bei anderen Paare schon betreut weil die meisten Steuerberater sich nur in der Konstellation wohnhaft Deutschland und arbeiten in der Schweiz auskennen.


    Ich habe das Gefühl für mich bedeutet wohnen in der Schweiz und arbeiten in Deutschland nur Probleme, massive Kosten und sehr viel Behördengänge und Papierkram.


    Thema:


    1. Krankenversicherung:


    wird wohl aufgrund E106 Formular kein Problem darstellen d.h ich bleibe in Deutschland versichert und kann auch in der Schweiz aufgrund von diesem Formular E106 zum Arzt ohne zusätzliche Kosten?.


    2. Steuer:


    Ich gelte 5 Jahre als Wegzüglerin ( Grenzregion) d.h ich zahle 5 Jahre weiterhin meine Steuer in Deutschland d.h mein Nettogehalt bleibt gleich? oder kommt die Schweiz und zieht mir auch noch Steuer ab? Kann ich evtl. die Wegzügler Steuer auch mit z.b 3 Tage Home Office umgehen und zahle nur für zwei Tage vor Ort in Deutschland die Steuer? Bin bei diesem Thema überfordert :(.


    Unfallversicherung:


    Muss ich mich extra in der Schweiz noch extra versichern? oder läuft das über Deutschland?


    Autoversicherung:


    Muss ich komplett mein Auto ummelden d.h in Schweiz einführen obwohl ich mich tagsüber immer in Deutschland aufhalte und dort arbeite?


    Bankkonto:


    Muss ich ein Schweizer Bankkonto eröffnen oder geht das alles noch über mein Deutsches Bankkonto?


    Handyvertrag/ Fitnessstudio/allgemeine Verträge?:


    muss ich aufgrund keiner Wohnadresse in Deutschland alle Verträge in Deutschland ändern oder kündigen lassen d.h neuer Handyvertrag usw....


    Umzug:


    Kann mein Partner ein Nachzug meiner Möbel beantragen oder muss ich alles verzollen etc? Besser Umzugsunternehmen beauftragen?


    Aufenthaltsgenehmigung:


    Muss ich zum Migration Amt? und für wie lange kriege ich eine Aufenthaltsgenehmigung? Kosten?


    Ich weiß es sind viele Fragen und Gedanken aber ich hoffe hier Mitglieder zu finden die genau die gleiche Konstellation hatten oder noch aktuell haben und mir Ihre Erfahrung mitteilen und mir vielleicht Mut zu diesen Schritt mitgeben oder mir doch zu empfehlen es nicht zu machen aufgrund massiver Kosten und Probleme.


    Vielen Dank für eure Hilfe und Rückantwort


    LG Mari43