• Hallo,
    ich hol mal den alten Thread wieder hoch weil ich auch am Vorplanen bin, mit Ü50 nicht einfach, den einzigen Trumpf den ich in der Hand habe ist,
    dass ich handwerklich viel kann obwohl ich das nicht gelernt habe, aber das ist ein anderes Thema und Bewerbungen sind schon mal raus,
    für Fachlich und Nichtfachlich.
    Ach ja, in jungen Jahren war ich drei Jahre als Grenzgänger in der Schweiz, hat sich verdammt viel verändert seit dem, vielen Dank für das Forum.


    Frage: Die Wohnungen direkt am Bodensee z.B. von Rorschach bis Romanshorn sind "relativ" günstig, weiß jemand warum? Viele Altbauten?

  • Na ja, was war damals anders,
    wir durften z.B. nicht in die Schweiz einreisen, das war eine Anstellbedingung, nicht schriftlich
    aber mündlich, da ging es um irgendwelche Kontingente die eine Firma einhalten musste.
    Der Grenzgänger musste sich auch nicht in der Schweiz krankenversichern, man hat sich einfach
    privat versichert in DE.
    Damals hieß es auch, wenn ich mir die Pensionskasse ausbezahlen lasse, dann darf ich nicht
    mehr in der Schweiz arbeiten, außer ich zahle den Beitrag wieder komplett ein.


    Na und die gute alte DM gibts nicht mehr, das mit dem Transfer haben wir übringens ganz anders
    gemacht. Wir waren eine junge 5-köpfige Grenzgängerschaft und wir haben gewartet bis
    2-3 Monatslöhne auf dem Konto waren, dann haben wir an einem Freitag das gesamte Geld
    abgehoben und sind rüber nach DE, und mit dem ganzen Batzen Geld sind wir von Bank zu
    Bank und haben uns den besten Kurz ausbezahlen lassen, dann sind wir ins Cafe gegangen
    und haben das Geld wieder aufgeteilt, manchmal mit recht seltsamen Blicken von nebenan,
    und am Abend sind wir einen trinken gegangen, und das war überobligatorisch nicht mit
    einem Glas Bier abgetan.