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  4. Auto und Führerschein

MFK bei 13 Jahre altem Auto?

  • Claudea
  • 8. Oktober 2019 um 21:42
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    Claudea
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    • 8. Oktober 2019 um 21:42
    • #1

    Hallo ihr Lieben,

    ich ziehe im Dezember in die Schweiz und möchte das Auto meiner Tante mitnehmen. Bescheinigung, dass ich es schon ausreichend lange nutze, stellt sie mir aus. Nun habe ich aber gehört, dass die MFK so streng sein soll. Der Renault Clio ist 13 Jahre alt, aber gerade frisch über den TÜV und laut diesem in tiptop Zustand. Wie sind Eure Erfahrungen mit der MFK? Entspricht TÜV, oder ist tatsächlich strenger? Habt ihr selbst derart alte Autos durch die MFK bekommen? Mir graut davor, dass ich all die Berge an Formalitäten unternehme, nur um dann die MFK nicht zu bestehen. Ich überlege, ob es dann nicht doch einfacher wäre, in der Schweiz einen Wagen zu kaufen.

    Vielen Dank für Eure Erfahrungswerte!
    Herzliche Grüsse
    Claudia

  • MotU
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    • 9. Oktober 2019 um 08:33
    • #2

    Hi Claudea,

    Ja, in der Tat ist die MFK strenger. Es fängt bereits damit an, dass Du einen frisch gewaschenen Motorraum haben musst. Ansonsten kann es passieren, dass Du nach Hause geschickt wirst.

    Ein neues Auto in der Schweiz zu kaufen ist definitiv leichter, auch bei einem "Neuwagen", da schon allein der gesamte Papierkram mit dem Zoll wegfällt. Die Frage ist immer, ob es finanziell sinnvoll ist. Wir konnten uns keinen neuen gebrauchten leisten, somit war die MFK-Gbeühr, Anmeldung hier etc. der einzige weg unseren ~9 Jahre alten Opel Corsa mitzunehmen.

    Wie hoch nun die Chancen stehen, dass Dein Clio durchfällt kann Dir niemand sagen, dafür müsste man sich das Auto genauer ansehen. Aber wenn der TÜV neu gemacht ist und der Prüfer kommentiert hat, dass er in einem 1A Zustand ist, würde ich erwarten, dass Du evtl. höchstens mit kleinen Mängeln bestehst.

    Bei mir wurde z.B. eine Lenkkopfmanschette bemängelt, die aufgrund des Alters porös wurde. Bestanden habe ich trotzdem, mit der Auflage den Mangel innerhalb von 2 Wochen beheben zu lassen...

    Ich denke Du solltest wie ich damals an die Sache gehen: "Ich probiere es mal. Wenn ich die MFK im ersten Anlauf nicht schaffe, bzw. die Reparatur der Mängel 500€ überschreitet, lass ich es sein"

    Viel Erfolg

  • basileus
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    • 9. Oktober 2019 um 11:32
    • #3

    Hoi Claudia,

    ich habe mein 14 Jahre altes Auto auch durch die MFK bekommen Anfang des Jahres. Habe vorher noch alle Sachen in der Werkstatt meines Vertrauens in Deutschland machen lassen (neue Bremsen, Flüssigkeiten etc).
    Hier bin ich dann zu einer Schweizer Garage gefahren und habe diese die MFK durchführen lassen. Kostenpunkt in der Schweiz waren nochmal knapp 500.-, aber das war ok. Sie haben sich um alles gekümmert (Motorwäsche, Auto vorführen, neue Kennzeichen, Parkkarte getauscht). Das einzige was die Garage hier noch ändern musste waren ein paar Lampen (da gibt es andere Vorschriften in der Schweiz).

    Wenn dein Auto laut TÜV einwandfrei ist, kannst du auch erstmal in einer Schweizer Werkstatt anfragen was noch gemacht werden müsste um das Auto durch die MFK zu bekommen. Bzw wenn du eine gute Werkstatt in Deutschland kennst diese nochmal anfragen.

    Die MFK ist schon strenger als der deutsche TÜV (habe das mit meinem Motorrad durch), aber am Ende ist das auch ok (Sicherheit geht vor).

    Den Ansatz von MotU finde ich gut!


    VG basileus

  • Claudea
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    • 9. Oktober 2019 um 12:47
    • #4

    Hallo ihr zwei,

    vielen lieben Dank für die schnellen und hilfreichen Antworten! Das gibt mir ein besseres Gefühl für die Situation.

    Noch drei Detailfragen:

    - Nun ist es ja so, dass das Auto zum Zeitpunkt der MFK in der Schweiz versichert sein muss. MotU, Du hattest ja geschrieben, ihr habt auch befürchtet das Auto würde ggfs. nicht bestehen. Wie hast Du das mit der Versicherung gemacht? Beantragt, aber gleich gefragt, ob Du sie allenfalls in wenigen Wochen wieder kündigen kannst? Weisst Du, ob das gehen würde? (Wenn das Auto die MFK nicht besteht, würde meine Tante in DE es zurücknehmen).

    - Was kostet eigentlich die MFK an sich? Habe dazu noch keine Infos gefunden. Also die Behebung eventueller Mängel müsste man natürlich zahlen, Führerscheinumschreibung circa 90 CHF, etc - aber die technische Prüfung an sich, was kostet die in etwa? Und: Was hat es euch gekostet, den Wagen einmal bei einer Garage vorchecken zu lassen und v.a. säubern zu lassen für die MFK?

    - Im Internet lese ich, dass dann die zweite MFK erst in 5 Jahren fällig werden würde. Kann das kaum glauben bei so einem alten Auto. Wisst ihr ob das wirklich zutrifft, egal wie alt das Auto ist?

    Tausend Dank Euch!!

    Herzliche Grüsse
    Claudia

  • Markus Schulz
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    • 9. Oktober 2019 um 13:33
    • #5

    Die Dauer bis zur nächsten MFK hängt vom Alter des Fahrzeugs ab. Dazu der TCS:

    Wie oft finden die MFK statt?
    Nach der Inverkehrsetzung unterliegt Ihr Fahrzeug gemäss Art. 33 der Verordnung über die technische Zulassung von Fahrzeugen (VTS) einer periodischen Prüfungspflicht. Diese Nachprüfungen erfolgen auf Einladung des Strassenverkehrsamtes.
    Für die meisten Fahrzeuge (Motorräder, Personenwagen) gelten folgende Prüfungsintervalle:

    • 1. Kontrolle: 5 Jahre nach der ersten Inverkehrsetzung
    • 2. Kontrolle: 3 Jahre später
    • Anschliessend: alle 2 Jahre

    Ein Halterwechsel hat keinen Einfluss auf die Fälligkeit der Nachprüfung.

    Es wird besonders auch auf die Bremsen geachtet, hier bei der MFK-Vorbereitung lieber einen Tick früher Scheiben oder Beläge tauschen. Wir haben bei unserem Polo vorher die Bremsen machen lassen und den MFK-Check, dann war die MFK völlig problemlos. Die Kosten beim Verkehrsamt für Zulassung, Schilder und MFK (ohne Führerausweisumschreibung) müssten ca. 400 CHF gewesen sein.

    Die Versicherung stellt den elektronischen Nachweis auf "Zuruf" ein, berechnet wird dann auch erst ab Tag der Immatrikulation.

    Wir haben direkt nach dem Umzug noch ein Neuwagen gekauft, da hat man dann gar nichts zu tun (Versicherung habe ich auch bei der Garage mitgemacht) und man kann das Auto immatrikuliert mit allem drum und dran einfach abholen fahren. Das ist dafür etwas teurer...auch wenn der Neuwagen eigentlich ein Riesenschnäppchen war (nach deutschen Massstab)

  • MotU
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    • 9. Oktober 2019 um 14:25
    • #6
    Zitat von Claudea

    - Nun ist es ja so, dass das Auto zum Zeitpunkt der MFK in der Schweiz versichert sein muss. MotU, Du hattest ja geschrieben, ihr habt auch befürchtet das Auto würde ggfs. nicht bestehen. Wie hast Du das mit der Versicherung gemacht? Beantragt, aber gleich gefragt, ob Du sie allenfalls in wenigen Wochen wieder kündigen kannst? Weisst Du, ob das gehen würde? (Wenn das Auto die MFK nicht besteht, würde meine Tante in DE es zurücknehmen).


    - Was kostet eigentlich die MFK an sich? Habe dazu noch keine Infos gefunden. Also die Behebung eventueller Mängel müsste man natürlich zahlen, Führerscheinumschreibung circa 90 CHF, etc - aber die technische Prüfung an sich, was kostet die in etwa? Und: Was hat es euch gekostet, den Wagen einmal bei einer Garage vorchecken zu lassen und v.a. säubern zu lassen für die MFK?

    - Im Internet lese ich, dass dann die zweite MFK erst in 5 Jahren fällig werden würde. Kann das kaum glauben bei so einem alten Auto. Wisst ihr ob das wirklich zutrifft, egal wie alt das Auto ist

    - Wie Markus schon richtig geschrieben hat, wird die Versicherung erst aktiv und verlangt eine Prämienzahlung, sobald das Fahrzeug zugelassen wird, wofür Du die MFK bestanden haben musst. Allerdings bin ich mir nicht sicher, was passieren würde, wenn man sich nicht anmeldet... ob man dann so einfach vom Vertrag zurücktreten kann, aber das solltest Du in den AGB finden können.

    - Das ist bestimmt auch wieder kantonal abhängig. Im Aargau ist eine Prüfeinheit pro 20Minuten bei 58,-CHF (https://www.ag.ch/de/dvi/strasse…/fahrzeug_1.jsp). Wenn ich mich recht erinnere habe ich für die Prüfung an sich ~120-150CHF bezahlt gehabt.
    Einen Vorcheck habe ich nicht machen lassen, die MFK-Reinigung war glaube ich bei ~60-80CHF

    - Die Intervalle von Markus sind korrekt (zumindest für den Aargau): https://www.ag.ch/de/dvi/strasse…ntervalle_1.jsp
    Du kommst wahrscheinlich auf 5, weil Du dachtest, dass es eine erste Inverkehrssetzung in der Schweiz ist? Aber wie beschrieben, bei 10 Jahren bist Du in einem 2-jährigen Interval.


    In Zürich sind z.B. 28CHF pro 11min fällig, die Intervalle sind fast identisch, ausser, dass es passieren kann, dass Du sogar erst nach fast 6 Jahren gerufen wirst... Also auf jeden Fall berücksichtigen welches Strassenverkehrsamt für Dich zuständig ist. Aber in der Regel erhältst Du alle Informationen in einem netten Brief, wenn die MFK fällig wird.

  • Claudea
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    • 9. Oktober 2019 um 23:01
    • #7

    Hallo und vielen vielen Dank für die Antworten!

    Ich habe jetzt eben die Idee gehabt (weiß auch nicht, warum ich da nicht schon vorher drauf gekommen bin), einfach mal bei einer Garage anzurufen und zu fragen ob sie mal draufschauen und einschätzen können, wie es für die MFK aussieht - bevor das Auto überhaupt über den Zoll ist, also als Besucherin der Schweiz. Die waren sehr nett und meinten das wäre kein Ding. Das werde ich jetzt wohl so machen! Wenn die sagen könnte eng werden, lass ich es gleich in DE und führe es gar nicht erst ein. Wenns gut ist, ist alles gut!

    Interessehalber für den ersten Fall: Gibts einen Geheimtipp für Occasion-Wagen in der CH? Habe heute schonmal ein wenig auf autoscout24.ch rumgeschaut, vielleicht gibt es aber noch ein gutes Portal von dem ich nichts weiss?

    Herzliche Grüsse und dank Euch!
    Claudia

  • MotU
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    • 10. Oktober 2019 um 07:41
    • #8

    Hoi,

    so geht es natürlich auch.

    Das beste Vergleichsportal für alles ist hier: https://www.comparis.ch/

    Dort kannst Du auch Autos vergleichen, wobei mehrere Internet-Plattformen durchgescannt werden.

  • Claudea
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    • 10. Oktober 2019 um 18:21
    • #9

    Vielen Dank, MotU!

    Wie das so ist, kommen die Fragen peu à peu, wenn man sich in etwas einarbeitet.

    Ich bin ja nun am Abwägen, welche Kosten mir für die Einführung und Zulassung des Wagens meiner Tante entstehen, gegen die Option, in der Schweiz einen Gebrauchtwagen zu kaufen.

    Ich frage mich nun, ob nicht eigentlich alle Kosten, die wir bislang für die Einführung eines deutschen Wagens besprochen haben, auch für den Schweizer Gebrauchtwagen fällig werden würden (sofern dieser auch sofort oder bald in die MFK muss).

    Ich liste mal die Kosten für Einfuhr aus Deutschland auf, soweit ich verstanden haben:

    Zoll - kostenlos wenn vorhergehende Nutzung nachweisbar
    MFK - circa 150 CHF
    Reinigung - circa 80 CHF
    Vorcheck, Lampen einstellen lassen - (??, laut meines Anrufs bei der Garage sehr günstig bzw. kostenlos wenn ich die MFK nachher durch sie durchführen lasse)
    Amtl. Zulassung und neue Kennzeichen - circa 250 CHF
    Führerausweis umschreiben - circa 90 CHF

    Sehe ich richtig, dass alle diese Kosten genau so anfallen würden, wenn ich einen Schweizer Gebrauchtwagen kaufe, der noch durch die MFK muss? (Bei der Altersklasse, die ich mir leisten kann, müssen sind sie alle schon in 2-Jahres-MFK Intervallen und müssten demnach bald wieder in die Prüfung ;)). Oder gibt es hier einen Kostenpunkt, der spezifisch für das aus Deutschland stammende Fahrzeug ist (z.B. die amtliche Zulassung und die neuen Kennzeichen - kosten die mehr weil es ein Wechsel von deutschen auf Schweizer Kennzeichen ist vs. alte Schweizer auf neue Schweizer Kennzeichen?).

    Falls Ihr hierzu was wisst, freue ich mich über Eure Rückmeldungen. Wie immer herzlichen Dank!!

    Liebe Grüsse
    Claudia

  • basileus
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    • 11. Oktober 2019 um 06:42
    • #10

    Hoi Claudea,

    nicht alle von dir aufgeführten Kosten würden auch bei einem Occassions-Wagen entstehen. Wenn der Wagen frisch ab MFK kommt, sparst du dieses Geld ein (ebenso wie die Reinigung, Check).
    Falls du einen Gebrauchten hier kaufst, würde ich darauf achten "frisch ab MFK" zu kaufen.

    Kosten für die MFK in Basel-Stadt sind 120.-
    Motorreinigung waren bei mir 40.-, Chassisreinigung 80.-
    Alles in allem habe ich 500.- bezahlt (mit Ersatz von zwei Birnen, Vorbereitung, Vorführung durch die Garage, Zulassung/Kennzeichen/Parkkarte).

    Das Umschreiben vom ausländischen Führerschein hat mich 140.- gekostet (65.- Gesuch Umschreibung, 75.- Schweizer Führerausweis)
    Alle Angaben, wie schon geschrieben, für Basel-Stadt.

    Ganz ehrlich: wenn du mit deinem Clio zufrieden bist und er technisch einwandfrei fährt, warum willst du dir dann einen neuen kaufen? Der kostet auch erstmal Geld in der Anschaffung, und du weisst nicht was du für ein Auto bekommst. Bei deinem Renault hast du zumindest ein Gefühl, ob das Auto eher anfällig ist oder nicht.


    VG basileus

  • MotU
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    • 11. Oktober 2019 um 09:18
    • #11
    Zitat von Claudea

    Sehe ich richtig, dass alle diese Kosten genau so anfallen würden, wenn ich einen Schweizer Gebrauchtwagen kaufe, der noch durch die MFK muss? (Bei der Altersklasse, die ich mir leisten kann, müssen sind sie alle schon in 2-Jahres-MFK Intervallen und müssten demnach bald wieder in die Prüfung ;)).

    Ich stimme basileus zu. Wenn Du hier einen gebrauchten nimmst, auf jeden Fall darauf achten, dass "frisch ab MFK" in der Beschreibung steht. Bei comparis kannst Du das auch als Kriterium angeben!
    Was noch dazukommen könnte ist wenn Du nicht mit Deutschen Kennzeichen zur MFK darfst, ist eine Tageszulassung. Ich glaube das waren Versicherung für 10CHF und Schilder 30CHF (erhältst Du beides vor Ort beim StVA).


    Zitat von Claudea

    Oder gibt es hier einen Kostenpunkt, der spezifisch für das aus Deutschland stammende Fahrzeug ist (z.B. die amtliche Zulassung und die neuen Kennzeichen - kosten die mehr weil es ein Wechsel von deutschen auf Schweizer Kennzeichen ist vs. alte Schweizer auf neue Schweizer Kennzeichen?)

    Nein, es wird standardmässig als Neu-Einlösung, vergleichbar zu einem Neuwagen, bearbeitet und verrechnet.

    Was beim gebrauchten noch evtl. wegfallen könnte sind die Anmeldegebühren. Das hängt aber stark vom Händler ab. Bei manchen kannst Du raushandeln, oder sie bieten es sich von sich aus an, die Anmeldung zu übernehmen.

    Was mir dabei noch einfällt: Ich habe lange überlegt, ob ich tatsächlich unsere Kiste über die MFK bringen soll oder nicht über einen Kredit einen gebrauchten anschaffen. In dem Rahmen war ich bei verschiedenen Händlern und mir wurde mehrfach, nicht überall aber immerhin, folgendes angeboten:
    "Du kommst hier hin gibst mir Dein altes Auto mit Papieren und Schlüsseln und Deutschen Kennzeichen. Für den alten geben wir 800-1000CHF. 2 Tage später kannst Du den neuen gebrauchten mit Schweizer Kennzeichen, Papieren und Schlüsseln hier vom Hof abholen! Wir kümmern uns um den ganzen Rest!"

  • Claudea
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    • 12. Oktober 2019 um 14:07
    • #12

    Hallo MotU und basileus,

    super, vielen Dank für die erneuten Auflistungen und Tipps. So langsam lichtet sich das Feld.

    Ja, um mein Zögern ein wenig aufzuklären: Meine Tante und ich haben uns geeinigt, dass wenn ich den Wagen mit in die Schweiz nehme, ich ihn auch offiziell übernehme und ihr abkaufe. Das heisst, die Frage ist: Zahle ich ihr die circa 2000 Euro für ein altes, aber sehr gepflegtes Auto, dem ich vertraue + circa 500 CHF für die ganzen Ummeldungsgeschichten, oder gebe ich das gleiche Geld irgendeinem Gebrauchtwagenhändler in der Schweiz und habe dann ein vielleicht etwas neueres Auto und spare mir viele Formalitäten, aber eines, das sich mein Vertrauen erst verdienen muss.

    Der Rest der Klärung wird dann wohl Inmichreinspüren sein... :smiling_face:

    Vielen lieben Dank euch!!

    Herzliche Grüsse
    Claudia

  • Joshua
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    Joshua
    Gast
    • 13. Oktober 2019 um 12:40
    • #13

    Hallo Claudia

    Zitat von Claudea

    Ja, um mein Zögern ein wenig aufzuklären: Meine Tante und ich haben uns geeinigt, dass wenn ich den Wagen mit in die Schweiz nehme, ich ihn auch offiziell übernehme und ihr abkaufe. Das heisst, die Frage ist: Zahle ich ihr die circa 2000 Euro für ein altes, aber sehr gepflegtes Auto, dem ich vertraue + circa 500 CHF für die ganzen Ummeldungsgeschichten, oder gebe ich das gleiche Geld irgendeinem Gebrauchtwagenhändler in der Schweiz und habe dann ein vielleicht etwas neueres Auto und spare mir viele Formalitäten, aber eines, das sich mein Vertrauen erst verdienen muss.

    Eine gute Ocassion wird in der Schweiz um einiges teurer sein als den Clio deiner Tante zu übernehmen.
    Vorsicht ist geboten bei grossen "Occassions Plätzen" wie Auto Züri West und dergleichen - das grenzt dann schon an Glücksspiel.

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