Beiträge von Amadeus

    Verstehe, keine Übernahme ins Angestelltenverhältnis. Und, wenn Du von "uns" schreibst, scheint Dein Ausbilderbetrieb entweder als Firma zu klein zu sein, oder nutzt nur Fördergelder/Programme für die Durchführung an Ausbildungen. Dann bist Du tatsächlich in Zugzwang einen neuen Job zu finden und bei künftigen Bewerbungsgesprächen haftet an Dir auch nicht das Image ein schlechter Azubi gewesen zu sein.


    Ich würde mich freuen, wenn Du uns hier im Forum künftig von Deinen Erfahrungen bei der Jobsuche in CH berichtest. Gibt es Amazon in der Schweiz? Ich denke sicher, vielleicht dort den Einstieg finden. Dauerhaft dürfte Amazon aber nicht ein angenehmer Arbeitgeber sein, Erfahrungsberichte von Leuten, die für Amazon in DE arbeiten, hören sich nicht so gut an, aber es wäre möglicherweise ein Einstieg auf dem Arbeitsmarkt in der Schweiz; zumindest mal Fuß zu fassen.

    Ich kenne die Variante, Firma übernimmt Lehrling nach Abschluss ins Angestelltenverhältnis und "Geselle" sucht sich dann entspannt Alternativen. Die andere Variante ist Kontakte generieren vor Ort und dann auch zumindest tageweise einen möglichen künftigen Arbeitgeber gegenseitig abklopfen und zudem persönlich Schweiz-Erfahrungen auf Natur- und Gesellschaftsebene zu sammeln. Logistik und E-Commerce, die Schweiz ist für eine größere E-Klientel sicher interessant, wird es auch entsprechende Anzahl an vielen Firmen geben. ich wünsche Dir viel Erfolg :slightly_smiling_face:

    Ich wollte nie Österreicher sein, habe mich auch nie als Österreicher deklariert, dennoch ging es mir auf Strecke gewaltig auf die Nerven, immer wieder von anderen als "der Deutsche" betrachtet, bzw. mit einem Schmunzeln abgekanzelt zu werden. Im Job war das hingegen super toll, als Deutscher hatte ich richtig gute Jobs; Büroleiter, Vertriebsleiter, Controller, etc. Ich wollte auch nie als Österreicher anerkannt werden, allerdings stand ich dauerhaft in einer Relation, die mir dauerhaft keinen Spaß machte. In Wien hätte ich das auch ertragen können, doch dann kamen andere Faktoren hinzu, die ich nicht dauerhaft ertragen wollte, wie im Wesentlichen die Wesensart des morbiden Denkens. Sehr ausgeprägt in Wien, eine Zeit lang kann man das mitmachen, dann wird es nervig.

    Ja, wozu versuchst Du Dich auch zu verstellen und den Wiener zu geben?

    Ich habe mich nie als Österreicher oder Wiener ausgegeben, dazu stehen, dass man Deutscher ist, konnte ich ohnehin nie ablegen. Wenn man in Deutschland geboren wird, dort sozialisiert wurde und 26 Jahre in DE lebt, bevor ich meine Weltreise angetreten habe, ist das Deutsche ohnehin "fundamentiert" in der Psyche verankert. Dennoch habe ich ein gewisses Sprachtalent und mich auf die AT-Sprache eingestellt. Ursprünglich hatte ich die Absicht in AT dauerhaft zu leben, ich war allem sehr offen. Aber die Sprache hat mich immer wieder zurück katapultiert ein Piefke zu sein :frowning_face:

    Das Erlebnis Heurigen hat für mich eine plakative Symbolik :slightly_smiling_face: Generell habe ich oft in AT mit "das ist ja ein Deutscher" Einschränkungen erlebt, es ging mir auf den Wecker und es ging nicht weg; zeitgleich meine DE Kontakte, die dachten ich sei Österreicher aufgrund der Aussprache.


    Dein Erlebnis mit dem Altbier finde ich lustig. Bulgaren haben immer ein Messer dabei, kannte ich zwar nicht, aber der Bulgare hat ein anderes Temperament als der Deutsche. Wer ist eigentlich "der Deutsche" im Jahr 2023? Immer noch die alten weißen Männer? :face_with_monocle:


    Beim Wort "Schrippe" bekomme ich immer eine Gänsehaut :grinning_squinting_face:

    Die "Ausländerfeindlichkeit", oder abgemildert "Ausländerablehnung" ist in jedem Land dieser Erde vorhanden und sie wird gefühlt intensiver, da stimme ich Hannoveraner zu. :slightly_smiling_face: Während der Pandemie haben sich Deutsche und Franzosen im Grenzgebiet im Saarland gegenseitig angespuckt! Ich war schockiert und habe mir schon die ernsthafte Frage gestellt, wie substanziell ein über Jahrzehnte hinweg propagiertes Bekenntnis zur Freundschaft zweier Nationen tatsächlich ist.


    Bisher habe ich persönlich als Deutscher die intensivste Ausländerablehnung in Österreich erfahren, ob in Wien oder noch einen Tick intensiver in Salzburg. Als ich nach Wien kam und in einem Heurigen eine Frikadelle bestellte, wurde ich sofort gemaßregelt, in Österreich heißt das "faschiertes". Als ich sechs Jahre später wieder in einem Heurigen in Wien mit Wiener Dialekt zum Glas Wein ein Faschiertes bestellte, sagte die Bedienung spontan von sich aus: "Gell, bei Ihnen heißt das Frikadelle" :woozy_face: Da wurde mir bewusst, 1x Ausländer, immer Ausländer. In Österreich habe ich wirklich gut gelebt, tolle Jobs gehabt, geheiratet (Russin), aber diese immer unterschwellige "Hass-Liebe" zwischen Deutschen und Österreichern wollte ich dauerhaft nicht ertragen.


    Warum sollte die Schweiz anders sein? Wenn Schweizer bereits innerhalb des eigenen Landes zwischen Kantonen ihre eigenen Bürger als "Ausländer" herabwürdigen.

    Für mich ist es total OK, wenn mich fremde Leute in Frieden lassen. Da bin ich eher derjenige, der froh ist, wenn ein "Guten Tag" im Treppenhaus ausreicht.

    Eine gute Lebenseinstellung :slightly_smiling_face: Und mit den USA kann ich Dir nur zustimmen. Als ich das erste Mal mit 16 in den USA war, damals bin ich jeden Morgen ein paar Kilometer im Park gelaufen, war ich erstaunt über die Freundlichkeit des "Good Morning und how are you?" Erst in späteren Jahren habe ich festgestellt, das ist einfach nur Gequatsche. In Südamerika fragt Dich auch jeder wie es Dir geht und wenn Du nicht sagst "alles Super" also eher "malo" für schlecht, dann fragen diese Menschen gleich, wer in Deiner Familie gestorben ist.

    Das ist ja eine typische Meinung von gewissen Deutschen, alle müssen sich euch anpassen. Wie wärs mit Französisch lernen.

    Und es ist nun mal Tatsache, dass Deutschschweizer viele Deutsche nicht mögen. Es gibt genug Deutsche, die in die Schweiz kommen und benehmen sich so in der Art, jetzt zeigen wir es den kleinen Schweizern wie es richtig läuft.

    WOW :face_with_open_mouth: Jetzt bin ich schon seit so vielen Jahren hier im Forum Mitglied, habe aber "so" Zeilen wie Deine erstmalig gelesen, obwohl wir hier turnusmäßig immer wieder über die Beziehung zwischen Schweizer und deutsche Mentalität diskutieren. Meine Anmerkung dazu: Es gibt laute Deutsche, viel zu laute, das ist aber kein deutsches Alleinstellungsmerkmal. Ich habe mal 2 Jahre in Spanien/Festland gelebt und da waren die Lautesten die Russen und Deutsche standen wie brave Lämmchen daneben :rolling_on_the_floor_laughing: Ich habe Französisch gelernt bis zur ersten Klassenarbeit, da gab es nur eine 2+, weil ich so ein Oberstrich vergessen hatte und dann fing ich an die Französischlehrerin zu hassen :zany_face:

    Mein Geschmack ist wieder da. Gestern habe ich wohl den ganzen Tag alles mögliche gegessen, um das zu feiern. :face_savoring_food: Nun weiß ich nicht, war es Long-Covid, oder doch durch meine Lungen-OP hervorgerufen; was mir bis jetzt irgendwie unlogisch erscheint. Eben lese ich wieder von einer neuen Corona Variante "ERIS", auch wieder mit - unter anderem Geruchs- und Geschmackverlust; alles so undurchschaubar, fürchterlich.


    Durch die Woche ohne Geschmack und das damit letztlich alles an Nahrung nach einem ekelhaften Brei schmeckt, ist mir so bewusst geworden, wie das Gehirn Geschmack vortäuscht. Etwas schmeckt herzhaft lecker, super gut und "klick" im Kopf und es ist nur noch ein Brei, welchen man nur mit hängen und würgen schlucken kann. Dieses Erlebnis und diese einschneidende Erkenntnis in diesem eher "Rand-Bereich" des Daseins hat mein Gesamtbild über die Biologie und ihre vielseitige Angreifbarkeit generell noch weiter in Mitleidenschaft gezogen. "Das Geschenk des Lebens" - musste es unbedingt Biologie als "Trägermedium" sein?


    Bin dann mal essen :grinning_face_with_sweat:

    Interessant :slightly_smiling_face: Nein, man/frau braucht nichts sammeln, ich bin es nur so gewohnt. Und ich hatte den Onkel mit dem Zimmer voller Briefmarkenmappen und angeblich die grüne Mauritius im Safe, totlach. Ich hatte die KI bezogen auf Automodelle befragt (themenbezogen Webseite), daher kann ich nichts an Argumentation finden, warum man nicht etwas sammeln sollte/muss/kann/justso.


    Ich frage mal: Interessant:


    "Hallo AI, ich habe da mal eine Frage: Viele Menschen sammeln etwas, von Bierdeckel, Briefmarken, Autos, Comic Figuren, sonstiges. Nun gibt es Menschen, die sammeln gar nichts. Die sind aus der Pubertät raus, leben ihr Leben und sammeln nichts. Wie könnte man diese Personen bezeichnen?"


    KI: Menschen, die bewusst keine Sammlungen haben und kein Interesse am Sammeln von Gegenständen zeigen, könnten als "Nichtsammler" oder einfach als "nichtsammelnde Personen" bezeichnet werden. Dies ist eine neutrale und beschreibende Bezeichnung, die darauf hinweist, dass diese Personen keine Sammlungen pflegen oder kein ausgeprägtes Interesse daran haben. Es ist wichtig zu beachten, dass das Fehlen einer Sammlung völlig normal ist und viele Menschen unterschiedliche Interessen und Vorlieben haben. Es ist nicht ungewöhnlich, dass manche Menschen einfach nicht das Bedürfnis verspüren, Gegenstände zu sammeln oder eine spezielle Sammlung zu pflegen.







    Wir planen, in den nächsten Jahren Kinder zu bekommen,

    Willkommen im Schweiz Forum :grinning_face: Kinder sind eine schwere Aufgabe. Die Tochter meiner Schwester hat vor 2 Jahren ein Kind bekommen, das ist ja ein Fulltime-Job, vor allem die Ausgaben wenn man im Sigulär spricht. Hinsichtlich der Bildung: Würde man mich fragen, "möchtest Du, dass Dein Kind in der Schweiz zur Schule geht oder in Deutschland?" - Ich würde in jedem Fall Schweiz antworten. Vielleicht ist es falsch zu sagen, die Ausbildung in der Schweiz steht über der Deutschen-Generell-Schule, aber geopolitisch sehe ich die Schweiz über DE in Fragen der Bildung.


    Ich habe kürzlich hier im Forum wieder gelesen, IHK Deutschland, Abschluss, muss einen Test in CH machen, oder war es die komplette Ausbildung? Und die Arztleute sowieso, :grinning_face_with_sweat: Als Vater würde ich alles in die Zukunft meines Kindes investieren, um den CH-Schul- und ggf. Studienweg gehen zu können. Das ist wie, Du schenkst Deinem Kind mit 18 einen dunkelgrünen Bugatti aus den 1930er Jahren.


    Viel Erfolg in der Schweiz :dizzy:

    Würde mich wirklich mal interessieren. Ich sammle wie von den meisten bereits bekannt Modellautos und Comicfiguren. Was sammelt Ihr so? Klassische Dinge zum Anfassen, oder virtuelles? Bücher? Bergwander-Ausflüge? Was sammelt Ihr so? Oder ist jemand hier der null Hobbies hat? Handtaschen? Armbanduhren? Sportschuhe? (Briefmarken ist sicher keiner mehr unter Euch.) Gemälde? Und was auch spannend ist, wie seid ihr zu Eurem Hobby gekommen? Die KI hat mir kürzlich erklärt, jeder sammelt irgendwas, aus ganz unterschiedlichen Gründen. Ich kenne hier im Seedorf tatsächlich Menschen die sammeln nix :slightly_frowning_face: Weder Reisen noch irgend welche Gegenstände.

    Geschmacksverlust durch Covid: 30 Tage, ...90 Tage, überschaubar. Aber was ich derzeit erleben muss ist überhaupt nicht in einem Zeitrahmen zu fassen. Morgens ein Jogurt, super Geschmack, nachmittags Hähnchenteile aus dem Ofen, da kommt der Verlust schon wieder durch; nur, durch eine Knoblauchsoße gerettet. Seit ich diese Geschmacksdifferenzen habe, ist mein Blick auf Geschmack ein anderer geworden. Ich habe mir nie ernsthaft Gedanken über den Geschmack gemacht. In den 80er Jahren sagte mal mein Opa, er schmecke keinen Unterschied zwischen einem Butterbrot und einem Papiertaschentuch, er hatte einen großen Gehirntumor, woran er dann auch starb. Dass ich mich mit sowas herumärgern muss, hätte ich nie gedacht. Ich hoffe, dass pendelt sich wieder ein.