Beiträge von Amadeus

    die Zeit vergeht,

    Hallo Susanne, erreicht Dich diese Nachricht über die automatische Mitteilungsfunktion per Email? Wie geht es Dir aktuell in der Schweiz? Was hast Du seit Deinem jüngsten Beitrag hier im Forum vor knapp einem Jahr so berichtenswertes und für Dich interessantes erlebt? Hast Du nun einen dauerhaften Arbeitsplatz gefunden und ein gemütliches Zuhause in der Schweiz? Wolltest Du nach der Auswanderung nicht wieder in den Bereich der Selbständigkeit wechseln? Schreib uns doch mal, Liebe Grüße :slightly_smiling_face:

    Hallo Tobi, das Land nach dem "perfekten Ort zum Leben" für sich ausgeleuchtet haben wohl die meisten Auswanderer, sofern sie nicht durch den Arbeitsplatz - wie Du schon schreibst, oder ein Zufallsereignis an einen bestimmten Ort gebunden sind. Ich habe das in jedem Land gemacht, in dem ich bisher gelebt habe. Ist eine sehr individuelle Entscheidung. Der/die eine liebt das Leben in der Stadt; der nächste das Landleben; dann die Kinder, ein Thema bei Dir; dann die Berge wegen dem Wandern und der stets beeindruckenden Sicht; der See, weil das immer schön ist auf einen See zu schauen; der Grenzgänger mit der Nähe zur Grenze, oder der unmittelbaren Nähe zu einer Autobahn; und die Region wegen der Sprache. Was bringt mir Genf, wenn ich kein Wort Französisch sprechen kann. Ich war auch mal im italienischen Teil der Schweiz - super schön dort - und war erstaunt, dass da wirklich alle "nur" Italienisch gesprochen haben. Und letztlich noch die jeweiligen Steuern in den Kantonen.


    Ich habe mir Luzern oder Luzern Umland herausgesucht, wegen der zentralen Lage innerhalb der Schweiz, nur 50km bis zum Flughafen Zürich, der See, die Berge, die Sprache "deutsch" und Kinder habe ich keine bis jetzt :slightly_smiling_face: Sicher ist auch in der Standortwahl die Betrachtung, wie sind die Menschen dort, wie wird man dort als Fremder aufgenommen, da gibt es ja auch erhebliche Unterschiede.

    Hannoveraner , das sehe ich auch so wie Du. Allerdings frage ich mich, müsste dafür das CH-Gesetz nicht erst abgeändert/angepasst werden? Neutralität ist Gesetz, aber die Gegenwart auf der Weltbühne verlangt bzw. fordert ein "parteiisches Handeln", damit andere Länder die Schweiz nicht zum Schurkenstaat erklären, was in der gegenwärtigen, hochsensiblen Links-Rechts-Polarisierung super schnell passieren kann. Dennoch müsste dieses Handeln der Schweiz doch erst gesetzlich geregelt werden. :thinking_face:

    Ich stelle fest, ein inhaltsstarkes und sehenswertes Video zu produzieren ist richtig viel Arbeit und sehr zeitintensiv; macht aber großen Spaß. Anfangs dachte ich noch pro Clip an eine Laufzeit von maximal 5 Minuten, aktuell bin ich schon mit Intro bei 12 Minuten. Bei der Gesamtlänge versuche ich unter 30 Minuten zu bleiben. :astonished_face:


    Hier ein aktuelles Foto von meinem 1. Filmstudio. Bezogen auf Inhalte der ersten Folge, die ich gerade noch produziere, vergleichbar mit einer Oldtimer- Antriebskurbel. :grinning_face_with_smiling_eyes: Ich wünsche mir künftig einen Teleprompter zum Ablesen, das Manuskript ist eine Zettelwirtschaft und nervt mich. Geplant war pro Woche ein Video, anfangen werde ich wohl mit einem Video pro Monat. Da das Testzentrum nun in eine Ruhephase geht, habe ich zumindest die nötige Zeit zum Produzieren.


    Wahnsinn Maik, in Deiner Nachbarschaft sind zwei Fabriken die außer Jets alles produzieren. Ich könnte also mein künftiges Almgrundstück am See militärisch "Made in Swiss" absichern. :beaming_face_with_smiling_eyes: :rolling_on_the_floor_laughing: Ich bin ein bisschen überrascht. Der Bankenstandort ins historisch, ebenso wie die Uhrenproduktion, und natürlich die Kräuterbonbons nicht zu vergessen und ein Käse. Dass 90% aller Schürfrechte auf dem Planeten von Genf oder Zürich gemanaged oder firmiert werden, hatte ich mal gelesen. Die Schweiz baut Panzer? :thinking_face: Wahnsinn, und wer ausgerechnet Saudi-Arabien mit Waffen beliefert, ...da fällt mir nur ein: Die Schweiz ist per Gesetz zur Neutralität verpflichtet, allerdings in einer alternativen Wahrheit. :confused_face:

    In der Schweiz soll ein Referendum durchgeführt werden, erfuhr ich dieser Tage in einem Video aus der Schweiz. Thema: ob Munition aus Schweizer Produktion in die Ukraine geliefert werden soll? Der Deutsche Botschafter in Bern soll im Vorfeld entsprechend Druck auf die Schweiz ausgeübt haben? Ich wusste gar nicht, dass in der Schweiz Rüstungsbetriebe angesiedelt sind. Wenn das Referendum tatsächlich stattfinden sollte, wäre dies auch eine klare Aussage zur Neutralität der Schweiz. Nicht nur eine Beteiligung an den Wirtschaftssanktionen, sondern auch Kriegsmaterial in ein Kriegsgebiet? Warum lässt man die Schweiz nicht diesbezüglich in Ruhe, will das Land unbedingt in einen Rüstungsstrudel mit hineinziehen. :worried_face:

    vielen kleinen Schritten

    Dieses Bewusstsein dafür habe ich erst spät bewusst gedacht, nichts ist von jetzt auf gleich. Ein Freund hatte mir mal vor 20 Jahren geschäftlich gesagt, "zu Beginn sollte man immer bedenken, wie das Ende sein wird." Ob gut oder schlecht, der Mechanismus, die vielen kleinen Schritte, die man/frau dann selbst nicht mehr merkt, oder eine ganze Gesellschaft. Die Konditionierung in kleinen Schritten. Ich drehe gerade die erste Folge LKWs und im Text: der Erfinder des Sicherheitsglas für Ford hatte die Kernaussage "Kohle ist schmutzig" und ich habe sofort an Greta gedacht, so weit bin ich schon gedanklich konditioniert. :confused_face:

    Wie es in den Reportagen gesagt wird, wollte man Herrn H. mit politischer Verantwortung - trifft auf - Real-Politik wieder "kleinmachen". Ging aber bekanntlich schief. :anguished_face: Und wir danach Geborene in DE mussten den ganzen Mist mehrmals in der Schule lernen, 4x hatte ich das Thema in Geschichte. So wirklich verstanden habe ich den ganzen Umfang erst mit 39 Jahren beim Besuch im Museum in Polen. Diese 4-5 Stunden Rundgang hatten mich so stark in der Tiefe getroffen, das ich noch Jahre danach das Gefühl hatte ein "Überlebender" von dort zu sein, obwohl mein Besuch Jahrzehnte nach der Befreiung und Umwandlung zu einem Museum war. Heute ärgere ich mich über die mehr oder weniger Geschichtsvergessenheit, damit meine ich nicht den Lehrstoff in der Schule, oder die ganzen Gedenktage und Gedenkveranstaltungen, sondern das Allgemeine. Und ich ärgere mich auch immer wieder über Vergleiche mit 1933 bis 1945. Es gab in DE mal eine Zeit, da waren derartige Vergleiche ein absolutes NO-GO, da ist sogar der eine oder andere Minister zurückgetreten. Heute wird das alles so locker dargestellt, selbst in der heute-show, die ich gerne schaue, wenn auch mancher Beitrag sehr doof. Es ist scheinbar "Mode" geworden im Wettbewerb der öffentlichen Stimmen und der Satire, damit zu provozieren.

    Hallo ihr Lieben.

    Hallo MaiketB81, beim Schreiben habe ich mich eben im "off-topic" ertappt, stelle aber beruhigend fest, in Deinem ersten Beitrag, Du hast die Politik angesprochen als wesentliches Element auszuwandern. :face_with_monocle: :slightly_smiling_face: Vielleicht kommen ja noch Inhalte über die Politik in der Schweiz :grinning_face:

    Die schönste Hochzeit ist wohl in Luzern und dann die Hochzeitsnacht im Chateau Gütsch; diese Location habe ich mir fürs nächste Mal vorgemerkt. :grinning_face: Schade, dass ihr nicht den Hochzeitsort nach Euren Herzen selbst aussuchen könnt. Immer diese blöden Verwaltungs-Verordnungen. :frowning_face: Ich hatte 1999 eine Russin in Wien geheiratet, mit Kutsche und Sachertorte, die Ehe hielt 4 Jahre. :sleepy_face: Erst war sie meine Arbeitskollegin im Russenbüro und wir haben uns sechs Monate im Büro täglich gezofft und dann haben wir geheiratet. :face_with_rolling_eyes:


    Ich wünsche Euch beiden eine schöne und lang anhaltende Liebe und Zweisamkeit. :dizzy: ........... :man_mage_medium_skin_tone:

    Wörtern wie Spiritualität

    :grinning_face_with_smiling_eyes: bei mir sind es Worte wie zum Beispiel Esoterik. Ja, Banken sind zwar keine Freunde, aber ohne Banken hätten wir ein Problem. Schockiert war ich mal über die Info, bei Goldman & Sachs werden oder wurden die eigenen Investmentkunden als die "Gegenpartei" genannt. Völlig abgedreht. :face_with_raised_eyebrow:


    Danke für den Buchtipp. So,so, ...Du bist also ein aufgeschlossener, nachdenklicher Homo sapiens :dizzy: :thumbs_up:


    aus ihrer Blase nicht heraus

    Bei mir heißt das "befriedeter Bannkreis" :beaming_face_with_smiling_eyes: Das Wort gibt es wirklich, hat aber eine etwas andere Bedeutung:

    Bannmeile – Wikipedia

    „Jüdische Weltverschwörung“

    Es ist eine Blöd- und Dummaussage, die ich mein ganzes Leben schon höre, mich jedes Mal darüber ärgere. Die Welt ist räumlich viel zu groß und in ihrer Gesamtheit viel zu unübersichtlich, zu bunt, zu vielseitig und zu interessenreich und der Habitus der Menschen viel zu klein, das Menschenkollektiv viel zu dumm und jeder in der Menschheitsgeschichte, der Ambitionen und Bestrebungen hatte "Chef der Welt" werden zu wollen, ob mit Reichtum oder mit großer Militärstärke, ist mit dieser Intention glücklicherweise gescheitert; früher oder später mit Vollgas an eine Betonwand gefahren. Gleichfalls nervt mich in der Gegenwart, dass auf unfassbare Weise alles - jede Meinung - entweder als rechts oder als links eingestuft und gebrandmarkt wird. JEDE überbordende Ideologie, gleich welcher Himmelsrichtung, hat das Potenzial Menschen zu vertreiben, Menschenleben zu zerstören.


    Aufgefallen ist mir vor längerem, dass immer zu Beginn eines neuen Jahrhunderts, die Welt, oder einzelne Kontinente in diese hirnrissigen Denkmuster zurückfallen. Es scheint eine Art Automatismus zu sein. Als nach dem 30jährigen Krieg in Europa im Jahr 1648 der Westfälische Frieden geschlossen wurde, lautete die oberste Direktive "nie wieder Krieg auf europäischem Boden". Als sich im letzten Jahrhundert der Vorläufer einer EU formierte, hieß es ebenfalls "nie wieder Krieg auf europäischem Boden" und in den 300 Jahren dazwischen gab es unzählige Kriege, nicht in Worte zu fassendes Leid und Unglück, Vertreibungen auf großer Ebene bis hin zum perfiden Höhepunkt "Fabriken" zu errichten, deren einzige Produktion es war, Menschen in großer Stückzahl zu eliminieren.

    Schönen guten Morgen Ihr Lieben :slightly_smiling_face: Seit Wochenende ist nun auch der Youtube-Kanal eröffnet. Nun warte ich noch auf das bestellte Stativ und dann startet die Video-Produktion, die Idee nimmt Schritt für Schritt Form an :dizzy:

    Auto Leo - YouTube


    Ein Zwischenstopp in der Lausitz im Januar 2019 auf dem Weg in die Schweiz: Nach 20 Monaten Rekonstruktion eines Hotel/Denkmals von 1890, dann 33 Monate Pandemiebedarf und Testzentrum, das aktuell von einst 200 Testpersonen täglich auf ca. 20-30 geschrumpft ist, nun die LKWs. Was man so alles macht im Leben bringt mich immer wieder zum Staunen und es sind immer die Zufälle.


    Ich wünsche Euch allen eine schöne Winterwoche :red_heart:

    "der arme Junge ist zu blöd für seine Arbeit und muss nochmal zur Schule,damit er seine Arbeit ordentlich erledigen kann"

    Ein amüsanter Satz der nachdenklich stimmt, wie sich Zeiten und Ansichten doch verändern. Mein Vater, direkt nach dem Krieg geboren, hat sein ganzes Berufsleben in einem Autokonzern gearbeitet, auch seine Lehre in den 1960er Jahren dort absolviert und selbst er musste damals schon als Kfz-Meister mindestens einmal im Jahr für eine Woche ins Werk zur Weiterbildung. Wir in der Familie haben das immer als etwas ganz besonderes betrachtet und er fühlte sich nach Rückkehr fürchterlich wichtig, der Erleuchtete. :beaming_face_with_smiling_eyes: Einerseits die immer neuen Fahrzeugmodelle, neues Werkzeug und Reparaturtechniken und einmal hieß eine Weiterbildung "Reklamationsbehandlung", weil er dann im Kundendienst eingesetzt wurde. Letzteres Thema fand ich bereits in meiner Jugend super spannend. Wenn der Kunde anruft und sich fürchterlich über Mängel an seinem Auto aufregt, auf keinen Fall dem Kunden widersprechen "das kann gar nicht sein", sondern geduldig und mitfühlend zuhören und dem aufgebrachten Kunden kein neues "Futter" geben, damit sich dieser nicht ständig erneut aufregen konnte.


    Ob man Weiterbildungen toll finden muss, wie BonjourSuisse schreibt, vor allem wenn Privatleben und Gesundheit darunter leiden, das sind halt die möglichen Schattenseiten. Toll finden muss man das wohl nicht, aber doch irgendwie notwendig, um "am Ball" zu bleiben. Selbst eine Kassiererin im Supermarkt muss wohl zur Weiterbildung, wenn zum Beispiel neue Kassenmodelle im Laden eingeführt werden. Wir waren jedenfalls froh, dass er immer mal eine Woche nicht da war. Die Mäuse tanzten auf dem Tisch. :grinning_face_with_big_eyes:

    und endet dann in Scheidung, Burnout, Herzinfarkt, Depression usw

    Das ist verständlich krass und traurig, wenn berufliche Weiterbildung zu solchen Entwicklungen führen kann. Sicher kein Einzelfall.

    Ein genialer Kommentar lieberjott :grinning_face: :slightly_smiling_face:


    In der Autoproduktion habe ich oft gehört das Wort Hochzeit, wenn der Motor in die Karosserie eingesetzt wird. Sagt man das heutzutage noch? Sagt man künftig statt Motor dann eher Batterie :nerd_face:


    Zumindest habe ich heute so etwas wie eine "Hochzeit" empfunden, die Fabrik und die Rückwand sind startklar. Ein Stativ ist bestellt für die Handycam.



    Vor einem Ländersprung sollte man sich schon die dortigen politischen Verhältnisse näher anschauen, die sich aber auch im Laufe der Jahre (in denen man dort lebt) immer wieder ändern können. Ratsam ist es, sich generell aus der Politik heraus zu halten. Schnell kann man sich die Finger verbrennen. Während der Pandemie habe ich mich recht intensiv mit der Schweizer Politik beschäftigt und festgestellt, es mögen zwar die Parameter etwas anders gelagert sein als in Deutschland, aber letztlich existiert eine global umspannende Real-Politik, der sich kein Land der Welt entziehen kann (die Ausnahmen bilden vielleicht ein paar kleine Inselstaaten in der Karibik oder in der Südsee). Das jüngste Beispiel sind die Sanktionen gegen Russland, die auch die Schweiz gezwungen hat, ihre hochgelobte und vielbeschworene Neutralität der Jetztzeit anzupassen. Schlimm finde ich, die Zuspitzung einer Polarisierung, entweder Freund oder Feind, links oder rechts, das Mittelmaß geht verloren.