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Hilfe bei Autismus

  • JRH
  • 25. März 2023 um 09:22
  • JRH
    3
    JRH
    Beiträge
    5
    • 25. März 2023 um 09:22
    • #1

    Hallo, wir sind eine Familie und Spielen mit dem Gedanken in die Schweiz auszuwandern oder einzuwandern, je nach dem wie man es sehen will.

    So nun habe ich einen autistischen Sohn und frage mich was es für Hilfen in der Schweiz dazu gibt. Also von Therapie Möglichkeit die von der Krankenkasse übernommen werden, über Frühförderung, spezielle Schulformen usw. Ich finde einfach nichts wirkliches im Internet außer irgendwelche Seiten die das anbieten aber eben nicht was da Zwecks kosten übernehme etc.

    Dann Frage ich mich wie es in der Schweiz mit Behindertenausweis und Pflegegrad usw. aussieht in Bezug auf Autismus. Hat da jemand Erfahrungen die er mitteilten könnte?

    Gibt es Hilfen die man in Anspruch nehmen kann in der Schweiz, wie hier in Deutschland wenn man als Mutter noch nicht Arbeiten gehen kann, weil die Betreuung noch nicht klappt? Ich habe gelesen das die Kids in die Vorschule kommen mit 4/5 Jahren da aber ja keine Eingewöhnung stattfindet, das Kind dort schon selbstständig sein muss und auch trocken und das dann quasi kostenlos ist, davor ist die Betreuung ja sehr teuer. Wie läuft das dann wenn man sein Kind zu Hause lässt?

    Ich danke schon mal für Antworten und hoffe mir kann hier jemand berichten wie das läuft oder wo ich mich Erkundigen kann.

  • Amadeus
    28
    Amadeus
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    • 25. März 2023 um 10:15
    • #2

    Hallo JR und willkommen im Schweiz-Forum :grinning_face: In der letzten Zeit habe ich mir immer mehr angewöhnt, bei Fragen nicht nur Google zu kontaktieren, weil die Resultate dort oft sehr verwirrend sind und meist landet man nur auf bezahlter Werbung. :face_with_rolling_eyes: Stattdessen frage ich die AI und das habe ich jetzt mal für Dich getan zum Thema "Schweiz mit einem autistischen Sohn", hier die Antworten, die Dir hoffentlich erstmal weiterhelfen:

    "Die Schweiz hat ein ausgezeichnetes Gesundheitssystem und spezialisierte Dienste für Menschen mit Autismus. Hier sind einige Informationen, die Ihnen helfen können:

    1. Krankenversicherung: In der Schweiz ist eine Krankenversicherung obligatorisch. Die Krankenversicherung übernimmt die Kosten für die meisten medizinischen Leistungen, einschließlich Diagnose und Therapie von Autismus. Sie kann Ihnen auch bei der Suche nach einer geeigneten Therapieeinrichtung oder einem spezialisierten Arzt helfen.
    2. Frühförderung: In der Schweiz gibt es Frühförderprogramme für Kinder mit Autismus, die von der kantonalen Behörde oder der Gemeinde finanziert werden. Die Kosten für diese Programme können variieren, abhängig von der Finanzierung und der individuellen Situation.
    3. Spezialisierte Schulen: Es gibt spezialisierte Schulen für Kinder mit Autismus in der Schweiz, die von der kantonalen Behörde oder der Gemeinde finanziert werden. Die Kosten für diese Schulen variieren je nach Kanton und Gemeinde.
    4. Therapie: Die Krankenversicherung übernimmt in der Regel die Kosten für Therapieeinrichtungen, die auf Autismus spezialisiert sind. Es gibt auch gemeinnützige Organisationen, die Therapieeinrichtungen für Kinder mit Autismus anbieten, die finanzielle Unterstützung benötigen.

    Um weitere Informationen zu erhalten, empfehle ich, sich an die kantonale Behörde oder die Gemeinde zu wenden, in der Sie leben möchten. Die Behörden können Informationen über spezialisierte Schulen, Frühförderprogramme und Therapieeinrichtungen bereitstellen, die von der Krankenkasse übernommen werden. Es gibt auch Autismus-Organisationen in der Schweiz, die Unterstützung und Beratung für Familien anbieten."


    Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen!

  • JRH
    3
    JRH
    Beiträge
    5
    • 25. März 2023 um 11:15
    • #3
    Zitat von Amadeus

    Hallo JR und willkommen im Schweiz-Forum :grinning_face: In der letzten Zeit habe ich mir immer mehr angewöhnt, bei Fragen nicht nur Google zu kontaktieren, weil die Resultate dort oft sehr verwirrend sind und meist landet man nur auf bezahlter Werbung. :face_with_rolling_eyes: Stattdessen frage ich die AI und das habe ich jetzt mal für Dich getan zum Thema "Schweiz mit einem autistischen Sohn", hier die Antworten, die Dir hoffentlich erstmal weiterhelfen:

    "Die Schweiz hat ein ausgezeichnetes Gesundheitssystem und spezialisierte Dienste für Menschen mit Autismus. Hier sind einige Informationen, die Ihnen helfen können:

    1. Krankenversicherung: In der Schweiz ist eine Krankenversicherung obligatorisch. Die Krankenversicherung übernimmt die Kosten für die meisten medizinischen Leistungen, einschließlich Diagnose und Therapie von Autismus. Sie kann Ihnen auch bei der Suche nach einer geeigneten Therapieeinrichtung oder einem spezialisierten Arzt helfen.
    2. Frühförderung: In der Schweiz gibt es Frühförderprogramme für Kinder mit Autismus, die von der kantonalen Behörde oder der Gemeinde finanziert werden. Die Kosten für diese Programme können variieren, abhängig von der Finanzierung und der individuellen Situation.
    3. Spezialisierte Schulen: Es gibt spezialisierte Schulen für Kinder mit Autismus in der Schweiz, die von der kantonalen Behörde oder der Gemeinde finanziert werden. Die Kosten für diese Schulen variieren je nach Kanton und Gemeinde.
    4. Therapie: Die Krankenversicherung übernimmt in der Regel die Kosten für Therapieeinrichtungen, die auf Autismus spezialisiert sind. Es gibt auch gemeinnützige Organisationen, die Therapieeinrichtungen für Kinder mit Autismus anbieten, die finanzielle Unterstützung benötigen.

    Um weitere Informationen zu erhalten, empfehle ich, sich an die kantonale Behörde oder die Gemeinde zu wenden, in der Sie leben möchten. Die Behörden können Informationen über spezialisierte Schulen, Frühförderprogramme und Therapieeinrichtungen bereitstellen, die von der Krankenkasse übernommen werden. Es gibt auch Autismus-Organisationen in der Schweiz, die Unterstützung und Beratung für Familien anbieten."


    Hallo und Danke ❤️

    Da steht zumindest schon mal mehr als ich gefunden habe 🙈

    Ja Google wird irgendwie immer schlimmer wenn man etwas Sucht.

    Für uns steht Fest das wir gerne hier weg wollen, es wird einfach immer schlimmer, aber wenn für den Knirps es hier besser wäre, was ich mir kaum vorstellen kann, wäre es natürlich um einiges besser hier zu bleiben.

  • fillg1
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    • 25. März 2023 um 16:09
    • #4

    Meiner Partnerin ist gelernte Sozialpädagogin mit einer Spezialisierung auf Autismus, sie ist vor knapp 20 Jahren u.a. deswegen in die Schweiz gezogen, weil in diesem Bereich die Arbeitsmöglichkeiten deutlich besser waren als in Deutschland. Ihr Schwerpunkt lag aber eher eher in der Betreuung von erwachsenen und schon älteren Menschen aus dem Autismus Spektrum. Es gibt hier einiges an Stiftungen usw. die versuchen diesen Menschen ein normales, selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

    Grundsätzlich scheint es so zu sein, dass man in der Schweiz mehr auf private Stiftungen usw. angewiesen ist und der "Staat" sich ein bisschen zurückhält, aber das ist mein subjektiver Eindruck.

  • JRH
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    JRH
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    • 25. März 2023 um 20:14
    • #5
    Zitat von fillg1

    Meiner Partnerin ist gelernte Sozialpädagogin mit einer Spezialisierung auf Autismus, sie ist vor knapp 20 Jahren u.a. deswegen in die Schweiz gezogen, weil in diesem Bereich die Arbeitsmöglichkeiten deutlich besser waren als in Deutschland. Ihr Schwerpunkt lag aber eher eher in der Betreuung von erwachsenen und schon älteren Menschen aus dem Autismus Spektrum. Es gibt hier einiges an Stiftungen usw. die versuchen diesen Menschen ein normales, selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

    Grundsätzlich scheint es so zu sein, dass man in der Schweiz mehr auf private Stiftungen usw. angewiesen ist und der "Staat" sich ein bisschen zurückhält, aber das ist mein subjektiver Eindruck.

    Hey, das hört sich ja spannend an, wenn sie extra deshalb in die Schweiz ist. Naja ob die Hilfen über den Staat oder Stiftungen Laufen ist mir persönlich eher egal, es geht eben auch um das finanzielle. Wenn man bedenkt was eine Stunde Therapie kostet kommt da im Monat ne ganz schöne Summe zusammen wenn man das selbst Tragen muss.

    Mein Sohn bekommt jetzt Frühförderung, Heilpädagogik und Ergotherapie, das wird hier ja alles von der Kasse übernommen. Müsste ich das alles selbst tragen, müsste ich wohl meine Seele verkaufen, auch wenn das mit gutem Gewissen passieren würde 😅

    Es scheint ja doch recht viele hilfen dann in Form von Therapie etc. zu geben und auch auf ein Leben mit Autismus wird wohl geachtet. Ich habe hier in Deutschland bis jetzt das Gefühl um so älter die Kinder werden um so eher stehen sie alleine da, als ob sich das verwachsen würde....

  • Monika
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    • 26. März 2023 um 15:24
    • #6
    Zitat von JRH

    Naja ob die Hilfen über den Staat oder Stiftungen Laufen ist mir persönlich eher egal, es geht eben auch um das finanzielle. Wenn man bedenkt was eine Stunde Therapie kostet kommt da im Monat ne ganz schöne Summe zusammen wenn man das selbst Tragen muss.

    frag mal bei der Stiftung Kind und Autismus nach. Stiftung Kind und Autismus - Stiftung Kind und Autismus (kind-autismus.ch)

    Ich weiss, dass später schulisch indizierte Therapien von der Schulgemeinde getragen werden. Ansonsten unbedingt kundig machen. Vor ein paar Jahren hatte ich einen Schüler, der auch autistisch war. Unbedingt auch abklären, bis wann sowas der IV gemeldet wird. Da können Kinder und Jugendliche früherfasst werden, wenn eine Individualität droht. 4.12.d (ahv-iv.ch). Detailiiert kenne ich mich da aber nicht aus.

    einen allgemeingültigen Behindertenausweis gibt es in der Schweiz nicht.

  • JRH
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    JRH
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    • 26. März 2023 um 15:47
    • #7
    Zitat von Monika

    frag mal bei der Stiftung Kind und Autismus nach. Stiftung Kind und Autismus - Stiftung Kind und Autismus (kind-autismus.ch)

    Ich weiss, dass später schulisch indizierte Therapien von der Schulgemeinde getragen werden. Ansonsten unbedingt kundig machen. Vor ein paar Jahren hatte ich einen Schüler, der auch autistisch war. Unbedingt auch abklären, bis wann sowas der IV gemeldet wird. Da können Kinder und Jugendliche früherfasst werden, wenn eine Individualität droht. 4.12.d (ahv-iv.ch). Detailiiert kenne ich mich da aber nicht aus.

    einen allgemeingültigen Behindertenausweis gibt es in der Schweiz nicht.

    Hallo Monika,

    Erst einmal danke,

    was genu ist den das IV?

    Also in Deutschland haben wir jetzt schon für ihn Frühförderung und Therapien, die Diagnostik ist aber noch nicht vollendete, da er zu Jung ist um es komplett zu schließen das Thema, zumindest für die Ärztin. Im Kindergarten soll er hier eine Integrationshilfe bekommen, damit ihm das alles leichter fällt.

  • Kutscher
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    • 26. März 2023 um 21:44
    • #8

    was genu ist den das IV

    Invaliden Versicherung

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  • Amadeus
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    • 29. März 2023 um 21:13
    • #9

    Hast Du derweilen mal Kontakt aufgenommen mit einer der CH-Beratungsstellen? Menschkontakt? Bevor Du Dich im Behörden-Klein-Klein auf irgend welchen kompliziert formulierten Webseiten verhedderst? Generell kann ich berichten von zwei erwachsenen Menschen, die ich kenne, beide sind Autisten. Der eine arbeitet für eine Behörde in Berlin und ist für Landvermessungen zuständig und der andere ist hier in meinem Seedorf Buchhalter. Beide sind verheiratet und haben Kinder, sind trotz ihrem Autismus ganz normal in der Gesellschaft integriert. :slightly_smiling_face:

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