Franchise + Leistungen

  • Hoi zäme,


    ich habe die Tage Post von der Swica bekommen mit der Prämie für nächstes Jahr. Nicht so toll: in meinem Modell erhöhen sich die Prämien.
    Da ich nach dem Wechsel vom Grenzgängertarif eine CHF 2'500 genommen habe, war ich nach dem ersten Besuch beim Arzt erstmal geschockt.
    Ich war zwei Mal beim Allgemeinmediziner, plus Ultraschall und Auswertung vom Labor. Kostenpunkt: über CHF 1'000.


    Für nächstes Jahr habe ich mir überlegt stattdessen die niedrigste Franchise zu nehmen. Dabei bezahle ich zwar mehr im Monat, aber ich muss maximal CHF 300 Franchise zuzahlen plus maximal 700 Selbstbehalt.


    Bevor ich jetzt eine höhere Versicherung mit höherer Prämie abschliesse: weiss jemand, ob solche Themen wie Hautkrebsvorsorge übernommen werden?
    Ich wollte das eigentlich schon dieses Jahr machen, habe mich dann aufgrund der "Preise" aber dagegen entschieden.


    Bisher hatte ich keine Zusatzdeckung fürs Ausland. Im Konfigurator kann ich das aber (für extra Geld) auswählen, einmal als Basisversion für Kostendeckung bei Unfall, oder als Premiumversion auch für ambulante Behandlungen.
    Zweite Frage: hat das jemand von euch (also einen Zusatz für weltweite Versicherung)? Eigentlich war ich der Meinung, dass in einem Notfall trotzdem die Schweizer Krankenversicherung meine Kosten übernimmt.



    VG basileus

  • Hoi Basileus


    Die Grundversicherung ohne Zusatzversicherung übernimmt eine Hautuntersuchung wenn Anlass zur Untersuchung ärztlich angeordnet wird oder familiäre Vorgeschichte dazu anrät.


    Da die Grundabsicherung bei allen Krankenkassen gleich ist, kann man sich ruhig die günstigste aussuchen - bei uns bedeutet dies Assura - einmal mit Unfallabdeckung, einmal ohne, dazu 300er Franchise da ich Diabetiker bin und mein Mann herzkrank (allein die Medikamente eines Monats machen für uns die Franchise zu), ich bin 53 und mein Mann 49, wir haben uns für das Hausarztmodell entschieden, d.h. nochmal 15-20 % Rabatt auf die Versicherungssumme (das ist o.k. wenn man sein Krankheitsbild kennt und der Hausarzt flexibel ist) - bis jetzt fahren wir damit ganz gut, obwohl über die Assura viel geschimpft wird, hatten wir bis jetzt noch nie Probleme.


    Man zahlt bei der Krankenkasse zwar die Medikamente und Untersuchungen vor, hat aber die Möglichkeit in der Apotheke auf Rechnung zu kaufen und allgemein immer ein Zahlungsziel von einem Monat (was ich gegenüber der "deutschen Zahlungsmodalitäten" genial finde) - daher kann man bei "Geldnot" ganz gut "schieben".


    Ganz gut kann man die Leistungen nachlesen, z.B. bei Comparis und vergleichen mit anderen Versicherungen.
    Für schon bestehende Krankheiten sind die Zusatzversicherungen fast unerschwinglich - und für nicht absehbare Krankheiten stellenweise zu übertrieben - da im Notfall ebenfalls die Grundversicherung greift.


    Ich hoffe, ich konnte dir eine kleine Entscheidungshilfe geben - aber alle Angaben sind ohne Gewähr, da ich einfach viel lese (und ein kleiner Sparfuchs bin, da wir leider nur einen Hauptverdienst haben) und wir daher wirklich auf jeden Rappen achten müssen :D


    LG Kerstin

  • Also 2 mal Arzt und Ultraschall für 1000 Euro find ich etwas happig. Ich bin in D pflichtversichert (normaler Kassenpatient), zahle aber erstmal alles privat. Eine Untersuchung kostet um die 20-30 Euro, ist wie beim Tierarzt :D
    Röntgenbilder auch um 20 Euro etc.


    Ich würde bei solchen Beträgen, falls die Behandlungen in CH tatsächlich so viel teurer sind, einfach zu einem deutschen Arzt, falls irgendwie möglich. Man braucht dafür keine Krankenversicherung in Deutschland, zahlt dann halt einfach privat.
    Ich denke eine einfache Hautkrebsvorsorge wird auch nicht die Welt kosten (habe jetzt einen Wert von ca 128 Euro gefunden im Internet, allerdings ist das von Kopf bis Fuß).
    Man kann auch problemlos beim Arzt vorher fragen was diese oder jene Behandlung kostet, dann wird man nicht nachträglich überrascht.


    Wir haben ein Selbstbehalt und Leistungsfreiheitsprämienmodell und erhalten ca 900 Euro Beiträge pro Jahr zurück, Voraussetzung ist Leistungsfreiheit. Wenn man nur hier und da mal eine Kleinigkeit braucht lohnt sich das absolut. Aus diesem Grund kenn ich mich etwas mit dem Selbstzahlen "ohne Versicherungskarte" beim Arzt aus.


  • Wir haben ein Selbstbehalt und Leistungsfreiheitsprämienmodell und erhalten ca 900 Euro Beiträge pro Jahr zurück, Voraussetzung ist Leistungsfreiheit. Wenn man nur hier und da mal eine Kleinigkeit braucht lohnt sich das absolut. Aus diesem Grund kenn ich mich etwas mit dem Selbstzahlen "ohne Versicherungskarte" beim Arzt aus.

    Hallo Shanau


    Vielen Dank für diese Tipps! Haben mir auch bissel geholfen, würde ich sagen. ;)


    Könntest Du den letzten Teil mit "Selbstbehalt und Leistungsfreiheitsprämienmodell" vielleicht etwas genauer erklären und bei welchen Versicherern sowas möglich ist? Verstehe ich das richtig, wenn du nicht zum Arzt gehst in 12 Monaten bekommst Du Beiträge wieder retour??? ?(


    Merci und Gruss


    Robert

  • Hey Basileus
    Mir kommt es auch etwas viel vor...so 400 -500 incl Röntgen Blutentnahme ect.Arzt ca 30 min..war bis jetzt das allerhöchste.Warst Du beim Facharzt?Und wie lange?
    Kannst Du mir auch als Pn schicken.
    Würde ich echt nocheinmal prüfen
    Beste Grüsse
    Honigbiene

  • Hallo Basileus


    Bevor du die Franchise wechselst, bedenke dass sich die 300er Franchise erst ab ca. 1'800 Franken Arztkosten im Jahr rechnet. Die höheren Prämien und die 10% Selbstbehalt fressen die Rückzahlung schnell auf. Die Wahl der Franchise ist immer eine Wette auf die eigene Gesundheit.


    Zwei Arztbesuche mit einmal Ultraschall für 1'000 Franken empfinde ich aber auch als deutlich zu hoch.


    Schöne Grüsse
    Maik

  • Hoi Basileus


    Die Grundversicherung ohne Zusatzversicherung übernimmt eine Hautuntersuchung wenn Anlass zur Untersuchung ärztlich angeordnet wird oder familiäre Vorgeschichte dazu anrät.

    Ich würde halt gerne ein paar meiner Leberflecken abklären lassen. Der Anlass wäre aber von mir aus, also nicht von einem Arzt aus. In Deutschland war ich alle zwei Jahre bei einer Hautärztin, welche die Flecken dann angeschaut hat.
    Hier in der Schweiz habe ich bisher keinen Hausarzt, was ich bisher aber nicht vermisse.


    Ich würde bei solchen Beträgen, falls die Behandlungen in CH tatsächlich so viel teurer sind, einfach zu einem deutschen Arzt, falls irgendwie möglich. Man braucht dafür keine Krankenversicherung in Deutschland, zahlt dann halt einfach privat.
    Ich denke eine einfache Hautkrebsvorsorge wird auch nicht die Welt kosten (habe jetzt einen Wert von ca 128 Euro gefunden im Internet, allerdings ist das von Kopf bis Fuß).
    Man kann auch problemlos beim Arzt vorher fragen was diese oder jene Behandlung kostet, dann wird man nicht nachträglich überrascht.

    Klar kann ich das in Deutschland machen lassen und alles privat zahlen, aber wofür bezahle ich dann die Prämien in der Schweiz?
    Das soll kein Vorwurf sein, einfach nur eine Feststellung.

    Nochmal kurz genauer erläutert: es waren zwei Besuche bei einer Gemeinschaftspraxis, einmal Unterschall sowie zwei Laborbefunde.


    Praxis: ca. CHF 400
    Radiologie: CHF 180
    Labor: CHF 460


    Macht zusammen schlappe CHF 1'020. Beim nächsten Mal bin ich schlauer und gehe in Deutschland ;-)



    Das stimmt so leider nicht ganz. Die Kostenvorteile werden von den Krankenkassen gerne so dargestellt.
    Wenn man aber ein alternatives Modell nimmt (z.B. Telmed oder Partnerpraxis), ist man auch mit CHF 300 günstiger unterwegs.
    Bei mir wären es aktuell "nur" CHF 100 mehr im Monat, und das bei 300er Franchise sowie Auslandsschutz (Modell Partner-Apotheke).


    Aktuell habe ich eine CHF 2'500 CHF Franchise ohne Auslandsschutz (Modell Telmed) und würde ab 01.01.2019 knapp CHF 25 mehr zahlen pro Monat.


    Von euch hat keiner irgendeine Auslandsdeckung, oder?



    VG basileus

  • Lieber Basileus
    Ich habe eine Auslandskrankenversicherung mit drin...das ist alles was ich weiss.
    Die Laborwerte ( habe gesehen meine kostet 122 Franken..)erscheinen mir sehr hoch und die Arztkosten rechnen sich ja nach 5 min Schritten...also schau mal wie lange Du jeweils beim Arzt warst...Das höchste war mal bei mir 1h...das kostet dann schon mal 230 Franken zb.Aber ist ja eher die Ausnahme.Das Röntgen kostete 108 Franken...mal so als Mittelwert.
    Beste Grüsse

  • Hallo Basileus
    Den Hautcheck würde ich an Deiner Stelle auch in Deutschland machen lassen. Als Selbstzahler kein Problem. Es gibt Unterschiede im Preis, wenn der Check mit Lupe gemacht wird oder mit speziellem Licht. Selbstzahler werden wie Privatversicherte behandelt und es liegt am Arzt zu welchem Satz er abrechnet.
    Ich verbinde meine Besuche in der alten Heimat auch immer mit einigen wichtigen Arztbesuchen. Nicht nur aus finanziellen Gründen, sondern auch, weil mich die Ärzte noch kennen. Das ist sehr praktisch. Vielleicht eine Idee für Dich.


    Ich bin auch bei der SWICA (Franchise 1500 Franken) und im Hausarztmodell. Bei meinem Hausarzt habe ich mich angemeldet, er hat mich noch nicht einmal gesehen ;-). Meine Prämienerhöhung für 2019 beträgt ganze 5 Franken.


    VG

  • Könntest Du den letzten Teil mit "Selbstbehalt und Leistungsfreiheitsprämienmodell" vielleicht etwas genauer erklären und bei welchen Versicherern sowas möglich ist? Verstehe ich das richtig, wenn du nicht zum Arzt gehst in 12 Monaten bekommst Du Beiträge wieder retour??? ?(


    Ich bin bei der BIG direkt. Ich glaube das ist auch die einzige Kasse die dieses Modell anbietet. Die 900 Euro sind gedeckelt per Gesetz, mehr geht nicht, weniger aber schon, je nachdem wieviel Beiträge man zahlt (ich bekomme zb nur max. 450 Euro zurück, da ich nur um die 125 Euro Beiträge zahle pro Monat. Zusammen mit meinem Mann sind das aber schon 1350 Euro Beitragsrückerstattung).
    Man darf schon zum Arzt gehen, prämienunschädlich ist aber nur die Vorsorge. Muß was gemacht werden, zb beim Zahnarzt, dann muß man selbst zahlen um die Prämie nicht zu verlieren. Da man aber eh für die meisten Sachen beim Zahnarzt draufzahlt, ist die Differenz nicht so groß. Eine Kunststofffüllung im Backenzahnbereich kostet dann halt 70 Euro etc.
    Bei größeren Sachen kann man aber problemlos die Kasse in Anspruch nehmen, die Leistungen werden dann von der Selbstbehaltsprämie abgezogen, also muß man nicht in Vorleistung gehen, wenn man nicht möchte.


    Zitat basileus
    "Klar kann ich das in Deutschland machen lassen und alles privat zahlen, aber wofür bezahle ich dann die Prämien in der Schweiz?
    Das soll kein Vorwurf sein, einfach nur eine Feststellung."


    Mein Gedanke dabei war: wenn du bestimmte Dinge durch die Schweizer Versicherung inkludierst könnte die Prämie evtl soviel teurer werden, dass es sich eher lohnt als Selbstzahler zu einem deutschen Arzt zu gehen, oder auch zu einem Schweizer Arzt, der muß ja nicht zwingend teurer sein, eben als Selbstzahler.
    Also Beispiel: wenn du Krebsvorsorge allgemein der Krankenversicherung hinzufügst, und dann das Premiummodell brauchst, das aber pro Monat 200 Franken mehr kostet, die Untersuchung beim Arzt aber nur 120 Euro kostet und du diese nur alle 2 Jahre brauchst, dann wäre letzteres deutlich günstiger.
    In Deutschland sind viele ärztliche Leistungen womöglich günstiger.


    Zb habe ich nach einem Auffahrunfall eine Untersuchung in einem Krankenhaus gebraucht, Halswirbelsäule etc. und habe dafür inkl. Attest für den Arbeitgeber und Diagnosbericht für die gegnerische Kfz Versicherung 35 Euro bezahlt. Die rechnen dann halt auch nicht nach Zeit ab, sondern pro Posten. Ein Röntgenbild beim Zahnarzt kostet was bei 12 Euro (kleines). Man kommt sich wirklich vor wie beim Tierarzt :D

  • Lieber Basileus
    Ich habe eine Auslandskrankenversicherung mit drin...das ist alles was ich weiss.
    Die Laborwerte ( habe gesehen meine kostet 122 Franken..)erscheinen mir sehr hoch und die Arztkosten rechnen sich ja nach 5 min Schritten...also schau mal wie lange Du jeweils beim Arzt warst...Das höchste war mal bei mir 1h...das kostet dann schon mal 230 Franken zb.Aber ist ja eher die Ausnahme.Das Röntgen kostete 108 Franken...mal so als Mittelwert.
    Beste Grüsse

    Hi Manou,


    bringt mir ja leider nicht viel wenn die Laborabrechung sehr hoch ist. Bezahlen muss ich sie trotzdem ;-)
    Insgesamt waren es vielleicht 15min, danach Blutabnahme, danach nochmal kurz für fünf Minuten rein. Später dann nochmal 5 Minuten dort gewesen wg den Ergebnissen sowie nochmaligem Check.



    Hallo Basileus
    Den Hautcheck würde ich an Deiner Stelle auch in Deutschland machen lassen. Als Selbstzahler kein Problem. Es gibt Unterschiede im Preis, wenn der Check mit Lupe gemacht wird oder mit speziellem Licht. Selbstzahler werden wie Privatversicherte behandelt und es liegt am Arzt zu welchem Satz er abrechnet.
    Ich verbinde meine Besuche in der alten Heimat auch immer mit einigen wichtigen Arztbesuchen. Nicht nur aus finanziellen Gründen, sondern auch, weil mich die Ärzte noch kennen. Das ist sehr praktisch. Vielleicht eine Idee für Dich.


    Ich bin auch bei der SWICA (Franchise 1500 Franken) und im Hausarztmodell. Bei meinem Hausarzt habe ich mich angemeldet, er hat mich noch nicht einmal gesehen ;-). Meine Prämienerhöhung für 2019 beträgt ganze 5 Franken.


    VG

    Hallo Anja,


    ich habe mal irgendwo gelesen, dass es entweder nur Sinn macht eine ganz niedrige Franchise zu wählen (also 300) oder ganz hoch (2'500). Alles dazwischen bringt nicht viel.
    Ich vermute durch deinen Kanton (AG) bezahlst du deutlich weniger als ich in BS. Aktuell bin ich bei CHF 357, ab 01.01.2019 wären es 382 CHF (wohlgemerkt bei 2'500 Franchise, ohne Auslandsschutz, Telmed).
    Das Angebot, welches ich mir auf der SWICA-Webseite angeschaut habe, wären CHF 485 (Franchise 300, Auslandsschutz und Auslandsunfallschutz inklusive, Partner-Apotheke). Allerdings habe ich Startdatum 01.12.2018 ausgewählt. Bei Start 01.01.2019 sind es gleich wieder CHF 16 mehr pro Monat.


    Beim Modell Partnerapotheke mit 2'500 Franchise bin ich pro Monat bei CHF 350 (ohne Auslandsschutz).
    Assura würde im günstigsten Modell (AssurCall) mit 2'500 Franchise auch CHF 318 kosten.


    Vielen Dank Shanau! BIG schaue ich mir mal an. Von deinen CHF 125 Prämie im Monat kann ich allerdings nur träumen...

  • Ich weiß nicht ob die BIG nicht nur in D operiert. Ich hab meinen Beitrag auch in Euro, da ich (noch) in D versichert bin. Ich denke in CH wären es mindestens 300 Euro, daher warte ich noch etwas bis mein Einkommen so hoch ist, dass es keinen Unterschied mehr macht (arbeite momentan 50% und in einem Jahr sollen es dann 100% sein und dann würde ich auch in D 300 Euro für die Krankenkasse zahlen).

  • Hallo Druschii,


    nein, mein alter Grenzgängertarif nützt mir da leider nichts. Damals habe ich CHF 279 bezahlt.
    Ich habe gestern Abend spasseshalber bei Comparis mal die KV-Prämien für verschiedene Kantone verglichen: da gibt es deutliche Unterschiede!


    Unter CHF 200 sind: AI, NW, UR, VS, OW, ZG, GL, SZ
    AI ist mit CHF 162.50 am günstigsten.


    BS ist leider der absolut teuerste Kanton in der Schweiz. Bei der günstigsten Kasse (Assura im Telemodell) würde ich CHF 318 bezahlen.
    Wahrscheinlich muss irgendwer die ganzen Pharmaunternehmen hier mitfinanzieren... :evil:


    Vielleicht erklärt sich die Prämie aber auch mit den höheren Arztkosten. Wenn ich für die gleiche Leistung den doppelten Preis bezahle (siehe Labor), dann muss die Krankenkasse das Geld ja irgendwo hernehmen.


    Ich finde es trotzdem krass, dass ich doppelt so viel für die gleiche Leistung bezahle wie jemand in AI. Das sind im Jahr einfach mal CHF 1'866 mehr im Jahr.
    Muss man auch erstmal verdienen.



    VG basileus

  • Ja Basileus..das mit der niedristen und höchsten Franchise habe ich auch gehört.


    Ich weiss das Du die Rechnung begleichen musst..aber ich würde mich nocheinmal dahinter klemmen..was die beim Labor und Arzt genau abgerechnet haben
    Ich bekomme immer eine Auflistung von jedem Arztbesuch.Es erscheint mir sehr aussergewöhnlich hoch...
    Viel Erfolg. :thumbup:

  • Hallo Basileus

    Zitat von Basileus

    Das stimmt so leider nicht ganz. Die Kostenvorteile werden von den Krankenkassen gerne so dargestellt.
    Wenn man aber ein alternatives Modell nimmt (z.B. Telmed oder Partnerpraxis), ist man auch mit CHF 300 günstiger unterwegs.
    Bei mir wären es aktuell "nur" CHF 100 mehr im Monat, und das bei 300er Franchise sowie Auslandsschutz (Modell Partner-Apotheke).

    Da muss ich dir leider zweifach widersprechen. Diese Erkenntnis kommt nicht von einer Krankenkasse, sondern habe ich mir so durchgerechnet. Dabei musst du natürlich die gleichen Modelle vergleichen, sonst hinkt der Vergleich, da du bei einem günstigeren Modell ebenso eine andere Franchise wählen könntest.


    Nehmen wir dein Beispiel mit 100 Franken Preisunterschied von der höchsten zur niedrigsten Franchise. Kommt bei den meisten Krankenkassen in etwa so hin. Bei der Variante 300 Franken hättest du folgende Mehrkosten und Rückzahlungen gehabt:


    Prämie: 12 x 100 Franken (Mehrkosten im Monat) = 1'200 im Jahr
    Rückzahlung: (1'000 Franken - 300 Franchise = 700 Franken) - 70 Franken (10% Selbstbehalt) = Rückzahlung 630.- Franken


    Damit hättest du unterm Strich bei einer Franchise von 300 Franken, im Jahr Mehrkosten von 570.- Franken gehabt.




    Die Prämien unterscheiden sich in erster Linie von Gemeinde zu Gemeinde, der Kanton spielt eher weniger eine Rolle. In Städten sind die Prämien höher als auf dem Land. Mir wurde mal erklärt, dass je höher die Ärztedichte ist, desto höher sind die Prämien. Erschliesst sich mir auch nicht so ganz, aber scheint der Hintergrund zu sein.


    Schöne Grüsse
    Maik

  • Da muss ich dir leider zweifach widersprechen. Diese Erkenntnis kommt nicht von einer Krankenkasse, sondern habe ich mir so durchgerechnet. Dabei musst du natürlich die gleichen Modelle vergleichen, sonst hinkt der Vergleich, da du bei einem günstigeren Modell ebenso eine andere Franchise wählen könntest.
    Nehmen wir dein Beispiel mit 100 Franken Preisunterschied von der höchsten zur niedrigsten Franchise. Kommt bei den meisten Krankenkassen in etwa so hin. Bei der Variante 300 Franken hättest du folgende Mehrkosten und Rückzahlungen gehabt:


    Prämie: 12 x 100 Franken (Mehrkosten im Monat) = 1'200 im Jahr
    Rückzahlung: (1'000 Franken - 300 Franchise = 700 Franken) - 70 Franken (10% Selbstbehalt) = Rückzahlung 630.- Franken


    Damit hättest du unterm Strich bei einer Franchise von 300 Franken, im Jahr Mehrkosten von 570.- Franken gehabt.

    Was bedeutet denn Rückzahlung? Bekomme ich Geld wieder von der Krankenkasse am Ende vom Jahr?
    Ich habe nochmal schnell verglichen bei der SWICA:
    Modell freie Arztwahl: 560.90 CHF mit 300er Franchise, 441.50 CHF mit 2'500er Franchise. Macht aufs Jahr gesehen 1432.80 CHF mehr
    Modell Partnerpraxis: 441.50 CHF mit 300er Franchise, 342.50 mit 2'500er Franchise. In diesem Fall also "nur" 1190.40 CHF Mehrkosten


    Die Prämien unterscheiden sich in erster Linie von Gemeinde zu Gemeinde, der Kanton spielt eher weniger eine Rolle. In Städten sind die Prämien höher als auf dem Land. Mir wurde mal erklärt, dass je höher die Ärztedichte ist, desto höher sind die Prämien. Erschliesst sich mir auch nicht so ganz, aber scheint der Hintergrund zu sein.


    Schöne Grüsse
    Maik

    Bei Comparis ist das so nicht erkennbar. Habe testweise mal Basel-Stadt, Riehen und Bettingen eingegeben. Überall die gleiche Prämie.
    Genauso ist ist für Baden (AG) und Aarburg (AG). Aber gut, vielleicht kann Comparis das auch nicht auseinanderhalten...
    Ist bei der Eingabe direkt bei der Krankenkasse aber auch so.



    VG basileus

  • Hoi Maik,


    manchmal stehe ich auf dem Schlauch... Die Rückzahlung waren auf die 300er Franchise gemünzt.
    In dem Fall würde man ab mehr als CHF 1633.33 Arztkosten im Jahr mit der 300er Franchise besser fahren als mit der 2'500er.
    Ich habe es halt so gesehen: zweimal kurz beim Arzt, einmal Radiologie sowie zwei Laborbefunde. Wenn ich dafür schon CHF 1'000 bezahlen muss, dann deckele ich das lieber.


    Mit der 2'500er Franchise bezahlt man nämlich im dümmsten Fall fast CHF 1'000 mehr als mit der 300er, also wenn man wirklich oft beim Arzt war.



    VG basileus

  • Richtig, das Thema kann einen aber auch schnell durcheinanderbringen. :S


    Aus diesem Grunde mein ich, dass die Wahl der Franchise eine Wette auf die eigene Gesundheit ist. Egal in welche Richtung macht diese etwa 1'000 Franken im Jahr aus. Wenn man nichts hat, zahlt man diese einfach in Form von Prämien drauf.

    Zitat von Basileus

    Bei Comparis ist das so nicht erkennbar. Habe testweise mal Basel-Stadt, Riehen und Bettingen eingegeben. Überall die gleiche Prämie.
    Genauso ist ist für Baden (AG) und Aarburg (AG). Aber gut, vielleicht kann Comparis das auch nicht auseinanderhalten...
    Ist bei der Eingabe direkt bei der Krankenkasse aber auch so.

    Ich habe diese Erfahrung leider machen dürfen, als ich von Kriens (Kanton Luzern) in die Stadt Luzern gezogen bin.


    Schöne Grüsse
    Maik :)